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Donnerstag, 29. September 2016

Burg Gößweinstein

Die Burg Gößweinstein
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Goessweinstein-4.jpg (C) by Rufus46
 
Öffnungszeiten: Ostern - Oktober täglich 10 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 2,50 €

Adresse: Burgstraße 30
               91327 Gößweinstein

Die Burg Gößweinstein ist eine mittelalterliche Gipfelburg in Gößweinstein. Die Burg wurde vermutlich nach ihrem Erbauer, dem Grafen Gozwin benannt. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg findet man im Jahre 1076. Seit Bischof Otto von Bamberg ist die Burg als bambergischer Besitz nachweisbar. Im Jahr 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg wurde die Burg ein zweites mal zerstört und wieder aufgebaut. 1890 erwarb Freiherr Edgar von Sohlern die Burg und gestaltete sie im neugotischen Stil um. In der Burgkapelle sind spätgotische Figuren erhalten. In der Burg ist ein kleines "Museum" eingerichtet das aber eigentlich nur aus einigen Möbeln und mittelalterlichen Waffen besteht. Die Burgkatze war um einiges interessanter. Für das Museum braucht man nicht länger als 15 Minuten.
Insgesamt ist die Burg kurzweilig und interessant aber kein großes Highlight.

Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für das "Museum"
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6 Punkte

Sonntag, 25. September 2016

Burg Rabenstein - Ahorntal

Die Burg Rabenstein im Ahorntal



Öffnungszeiten: 19. März - 6. November 2016
                             Dienstag - Freitag 11 Uhr/ 14 Uhr / 16 Uhr
                             Samstag, Sonntag, Feiertage 11 - 17 Uhr durchgehend
     

Preise: Erwachsene 4,50 €


Die Burg Rabenstein ist eine ehemalige hochmittelalterliche Adelsburg in der Gemeinde Ahorntal. Der älteste Teil der Burg entstand im 12. Jahrhundert. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Burg ausgebaut. In den nächsten Jahrhunderten wechselten die Besitzer und Bewohner der Burg öfter. 1450 wurde die Burg im Ersten Markgrafenkrieg zerstört und von Konz von Wirsberg wieder aufgebaut. 1557 ging die Burg zurück an das Adelsgeschlecht von Rabenstein. 1570 wurde die Burg aus- und umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg erneut zerstört. Nach dem Krieg wurden lediglich kleinere Gebäude wieder hergestellt. 1742 starb das Geschlecht der Rabenstein aus und die Burgruine ging an die Grafen von Schönborn-Wiesentheid. Diese Gestalteten die Burgruine für einen Besuch von Ludwig I. zum heutigen Aussehen um. Heute wird die Burg als Hotel, Falknerei und Gutsschenke genutzt.

Auch Führungen durch die Kapelle, Waffen,- , Prunk,- und Rittersäle finden statt. Die Führung ist interessant und kurzweilig. Allerdings befindet man sich gleichzeitig in einem Hotel und trifft auf Gäste. Das macht es etwas merkwürdig.

Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für das Hotelambiente
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8 Punkte

Mittwoch, 14. September 2016

Sophienhöhle - Ahorntal

Die Sophienhöhle im Ahorntal
 
 
 
Öffnungszeiten: 19. März - 6. November 2016
                             Dienstag - Sonntag 10:30 - 17:00 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
            
             Kombiticket (Höhle + Burg Rabenstein) 9 €
 
Die Sophienhöhle ist eine Tropfsteinhöhle in der Gemeinde Ahorntal in der Fränkischen Schweiz. Die Höhle befindet sich unweit der Burg Rabenstein. Sie wurde bei Grabungen im Jahr 1833 und entdeckt und seit 1834 als Schauhöhle genutzt. Seit 1971 wird die Höhle elektrisch beleuchtet. Die Höhle besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit Sintervorhängen. Durch ein modernes Lichtsystem wird die Höhle in verschiedenen Farben beleuchtet.
 
In der Höhle wurden zahlreiche Fossile Knochen eiszeitlicher Tiere gefunden. Dabei Bilden Knochen des Höhlenbären den größten Anteil. Das Alter der Knochen wird auf 29.000 bis 60.000 Jahre geschätzt. Außerdem Fand man Knochen von einem Mammut, Wollnashorn und dem Rentier.

Der Rundgang war sehr interessant gestaltet. Pflicht ist dabei ein gutes Schuhwerk. Die Führung dauert rund 40 Minuten und Fotografieren ist erlaubt. Absolut Sehenswert.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

 

Dienstag, 6. September 2016

Fränkisches Schweiz Museum - Tücherfeld

Das Fränkische Schweiz Museum in Tücherfeld
 
 
 
Öffnungszeiten: April - Oktober / Dienstag - Sonntag 10 bis 17 Uhr.
                            November - März Sonntag 13:30 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 3 €
             ermäßigt 2,50 €

Adresse: Am Museum 5
                91278 Pottenstein
 
Das Fränkische Schweiz Museum in Tücherfeld ist ein regionales Landschaftsmuseum das auf ca. 800 Quadratmeter Fläche einen ausführlichen Überblick über die Fränkische Schweiz bietet. Das Museum ist im so genannten Judenhof, einem anstelle der im Dreißigjährigen Krieg vernichteten Unteren Burg Tücherfeld errichteten Gebäudeensemble untergebracht.
 
Der Schwerpunkt des Museums liegt in der Geologie der Fränkischen Schweiz. Die neu konzipierte Archäologische Abteilung zeigt die Verschiedene Abschnitte des Neandertalers, sowie die Jungsteinzeit und die Metallzeit. Dieser Abschnitt ist großartig gestaltet. Danach geht es leider bergab. Die Historische Ausstellung wurde wohl schon ewig nicht mehr überarbeitet und ist leider nicht mehr sehr zeitgemäß. Auch die Abteilung Wohnen und Arbeitswesen sollte mal wieder überarbeitet werden. Interessant ist der Einblick in die Jüdische Religion und die Tradition jüdischer Landgemeinden in der Fränkischen Schweiz.
 
Insgesamt ist das Museum kein Highlight aber auch kein Flop. Es bietet spannende Einblicke in die Fränkische Schweiz, hätte aber auch eine Auffrischung dringend nötig.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 3 Punkte für die veralteten Ausstellungen
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7 Punkte