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Freitag, 20. Mai 2016

Internationaler Museumstag - 2016

Am 22. Mai 2016 findet wieder der Internationale Museumstag statt.


http://www.museumstag.de/programm/

Für das Programm in ihrer Gegend einfach auf das Bild klicken.

Das Motto für das Jahr 2016 lautet "Museums and Cultural Landscape". Deutsch übersetzt bedeutet es Museen in der Kulturlandschaft. Dazu gibt es die Aktion #PaintMuseum. Besucher sollen ihre Lieblings Museumsobjekte digital erfassen, skizzieren oder einen kleinen kreativen Akt erstellen. Wir wünschen dabei viel Spaß.

Montag, 16. Mai 2016

Stuttgart

Stuttgart
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neues_Schloss_Schlossplatzspringbrunnen_Jubil%C3%A4umss%C3%A4ule_Schlossplatz_Stuttgart_2015_01.jpg (C) by Julian Herzog http://julianherzog.com/

Stuttgart ist die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg und mit ca. 610.000 Einwohner dessen größte Stadt und die sechstgrößte Stadt in Deutschland. Das Stadtbild von Stuttgart wird durch viel Anhöhen und Weinberge, Täler und Grünanlagen geprägt. Man fühlt sich streckenweiße nicht wie in einer Großstadt.  Im Zweiten Weltkrieg litt Stuttgart unter Bombenangriffen.
 
Stuttgart hat jede Menge Sehenswürdigkeiten anzubieten. Fünf der Elf Staatlichen Museen in Baden-Württemberg findet man in Stuttgart. Das Mercedes-Benz-Museum ist das meistbesuchte Museum der Stadt. Ansonsten ist der Zoo Wilhelma sehr erwähnenswert. In Stuttgart findet man sehr viele Parkanlagen. Man kann Stuttgart durchaus als Grüne Stadt bezeichnen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Schloss Braunfels

Schloss Braunfels
 
 

Öffnungszeiten: Täglich Führungen ab 11 - 17 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertags 10 - 17 Uhr.

Preise: Führung Erwachsene 7 €
             ermäßigt 3,50 €

Adresse: Belzgasse 1
                35619 Braunfels

Das Schloss Braunfels liegt auf einer Basaltkuppe im Ort Braunfels in Hessen. Seit dem 13. Jahrhundert ist es Sitz der Grafen von Solms und befindet sich heute noch im Familienbesitz. Urkundlich wurde eine Burg erstmals 1246 erwähnt. Graf Otto II. ließ die Burg 1500 von einer mittelalterlichen Burg zu einer Festung ausbauen. Ab 1680 wurde sie im Barocken Stil umgestaltet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg angegriffen und beschädigt. Danach folgte eine Kriegerische Zeit in der die Burg mehrmals erobert wurde und die Besitzer wechselte. Fürst Ferdinand ließ 1840 neogotische Umgestaltungen und Restaurierungen vornehmen. Aus der mittelalterlichen Burg entstand eine idealisierte Phantasieburg. 1880 wurde ein zweiter Bergfried angebaut.

Die Inneneinrichtung reicht vom 13. bis in das 19. Jahrhundert. Die Führung beginnt mit dem Rittersaal. Dieser enthält Schlag-, Stich-, und Feuerwaffen sowie Rüstungen für Ritter und Pferde. Ältester Gegenstand ist ein Schwert aus den Zeit der Kreuzzüge. Im Treppenzimmer und der Galerie findet man Bilder aus den Schulen italienischer, spanischer, deutscher und niederländischer Meister von der Renaissance bis in den Klassizismus. Das Gobelinzimmer zeichnet sich durch fünf Gobelins um 1600 aus. Das Kunsthistorische Highlight ist das Flämische Zimmer mit Portraits und Genreszenen. Das Gotische Zimmer enthält einen spätgotischen Altar und eine rheinische Madonna (um 1400). Die Führung dauert rund 45 Minuten, der größte Teil der Anlage befindet sich im Privatbesitz und ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Leider sind im Inneren Fotoaufnahmen verboten. Ansonsten ist die Führung unterhaltsam und interessant gestaltet.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
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9 Punkte