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Donnerstag, 26. November 2015

Neuer Leuchtturm - Lindau

Der neue Leuchtturm in Lindau
 
 
Der Neue Leuchtturm in Lindau ist der südlichste Leuchtturm in Deutschland. Er hat eine Höhe von 33 Meter und einen Umfang von 24 Meter. Erbaut wurde er von 1853 bis 1856. Seit 1936 wird der Turm elektrisch betrieben. Im Inneren des Leuchtturms ist eine äußerst furchtbare Ausstellung untergebracht, die man getrost ignorieren kann. Entschädigen tut der wirklich gute Ausblick.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 3 Punkte für die Ausstellung
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7 Punkte

Sonntag, 15. November 2015

Hockey Hall of Fame - Toronto

Die Hockey Hall of Fame

Kontakt:
Hockey Hall of Fame
Brookfield Place, 30 Yonge Street
Toronto, Ontario
www.hhof.com
 
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag  10:00 - 17:00 Uhr
Samstag                9:30 - 18:00 Uhr
Sonntag               10:30 - 17:00 Uhr
 
Sommer:
Montag - Samstag    9:30 - 18.00 Uhr
Sonntag                  10:00 - 18:00 Uhr
 
Preise:
Erwachsene:     Can$ 18 (ca. 12,5€)
Senioren (65+): Can$ 14 (ca. 10€) 
Kinder (4-13):    Can$12 (ca. 8€)


 


 
Der Stanley Cup - älteste Trophäe im Mannschaftssport
Eishockey, oder einfach nur Hockey wie die Kanadier sagen, gehört zu Kanada. Es ist nicht nur Sportart Nr. 1 dort, sondern ein Teil ihrer Kultur, fast schon wie eine Religion. Und Toronto ist das Mekka des Sports. Deswegen befindet sich im Herzen der Stadt die Hockey Hall of Fame in der nicht nur die größten Spieler der nordamerikanischen Profilga - NHL - geehrt werden sondern sich auch sonst alles um den schnellsten Mannschaftssport der Welt dreht.Im unteren Teil der Halle wird die NHL vorgestellt, ihre Geschichte, ihre Legenden, die Divisionen und die einzelnen Teams der Liga. Dabei darf ein Blick auf die Minorleagues und Juniorenligen nicht fehlen. Eine nachgebaute Umkleidekabine der Montreal Canadiens soll einen besonderen Einblick in das Innere eines NHL Teams geben aber in Zeiten in denen über die Medien ständig Bilder aus der Kabine gezeigt werden, verliert diese Nachstellung etwas an Reiz. Ein kleiner Bereich beschäftigt sich mit den größten Momenten des internationalen Hockeys. Logisch, dass in Kanada dabei besonders Sidney Crosbys „Golden Goal“ beim olympischen Finale 2010 in Vancouver im Vordergrund steht. Dieser Treffer erfüllte den Kanadiern den lang ersehnten Wunsch Olympiagold in ihrem Sport in ihrem Land zu holen und machte „Sid the kid“ zum Volkshelden.
 
Neben dem Ausstellungsbereich gibt es noch ein vielfältiges interaktives Angebot. In der Spielarena kann man selbst den Schläger in die Hand nehmen und versuchen einen Treffer gegen Elitetorhüter der NHL zu erzielen. Oder man schlüpft in die Goalieausrüstung um Schüsse der besten Torschützen zu parieren. Daneben bietet ein großer Sportsender in Kanada die Möglichkeit in die Rolle eines Kommentators zu schlüpfen und bedeutende Spielmomente zu kommentieren. Im Triviabereich kann man sein Wissen testen und erweitern. Abgerundet wird das Angebot durch einen 30minütigen 3D-Film der die besten Spielzüge von Legenden wie Wayne Gretzky, Mario Lemieux oder Bobby Orr ganz nah an den Zuschauer bringt.Doch das richtige Highlight erwartet die Besucher im oberen Bereich: die große Ruhmeshalle. Hier sind alle Namen der Hall of Famers auf Plaketten aufgelistet und alle Trophäen der NHL als Kopien ausgestellt. Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich der „heilige Gral des Hockeys: der Stanley Cup der dem Siegerteam der NHL überreicht wird. Alle Namen der Spieler die diesen Pokal mal gewinnen konnten, sind auf ihm eingraviert. Es ist ein Muss den Pokal zu berühren und ohne ein Bild mit ihm darf man die Hall of Fame eigentlich gar nicht verlassen.

Die Hall of Fame ist komplett gelungen und lässt das Herz eines jeden Hockeyfans höher schlagen. Es ist nicht nur eine Sammlung von großen Trophäen und Namen, der interaktive und multimediale Bereich, lässt den Sport lebendig werden. Allerdings ist es möglich, dass Leute, die mit Hockey absolut gar nichts anfangen können, sich hier fehl am Platz fühlen auch wenn jeder Kanadier und Reiseführer sagt, dass man die Hall of Fame unbedingt in Toronto gesehen haben muss. 


Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkte für die unterschiedlichen Öffnungszeiten
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9,5 Punkte







 


Samstag, 14. November 2015

Mittwoch, 11. November 2015

Lindau

Lindau am Bodensee


Lindau ist eine Große Kreisstadt mit ca. 24.700 Einwohner. Die ehemals freie Reichsstadt (bis 1806) liegt am östlichen Ufer des Bodensees. Ihr historisches Zentrum ist die gesamt unter Denkmalschutz stehende Altstadt mit dem prächtigen Rathaus auf der Insel Lindau. In Hafen von Lindau steht der südlichste Leuchtturm Deutschlands und zugleich der einzige in Bayern. Im Zweiten Weltkrieg fiel Lindau kampflos. Das Rathaus wurde 1422 im gotischen Stil erbaut, und 1576 im Renaissance Stil umgebaut.

Sonntag, 8. November 2015

Bodensee

Der Bodensee


Als Bodensee bezeichnet man eigentlich 2 Seen die mit einem Fluss verbunden werden. Der See liegt im nördlichen Alpenvorland und wird vom Rhein durchflossen. An ihm Grenzen Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er ist der größte, wasserreichste und tiefste See in Deutschland. Der Bodensee ist 63 Kilometer lang und 14 Kilometer breit. An der tiefsten Stelle erreicht er 251,14 Meter. Die Historischen Pfahlbauten am Bodensee sind Weltkulturerbe. Im Bodensee leben rund 45 Fischarten. Die Wasserqualität ist heute als sehr gut einzustufen.

Mittwoch, 4. November 2015

Casa Loma - Toronto

Kontakt:
Casa Loma 
1 Austin Terrace 
Toronto, Ontario 
www.casaloma.ca
info@casaloma.org
 
Öffnungszeiten:
täglich von 9:30-17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
Heiligabend nur bis 13:00 Uhr geöffnet, am 25. Dezember geschlossen
 
Preise:
Erwachsene (18-59): Can$ 24 (ca. 16€)
Senioren/ Jugendliche: Can$18 (ca. 12,5€)


 
Die Errichtung von Casa Loma („Haus auf dem Hügel) geht auf Sir Henry Pallett zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Pallett kam mit Minen, Versicherungen, Grundstücken aber hauptsächlich durch Elektrizität zu Vermögen. So führte er in Toronto eine flächendeckende Versorgung mit Strom ein und kam durch das Monopol zu Reichtum. Mit diesem Geld ließ er sich von seinem Freund E.J. Lennox, ein kanadischer Architekt, ein burgähnliches Herrenhaus errichten. Es sollte Elemente der großen mitttelalterlichen Burgen und Schlösser in Europa vereinen. Deswegen ließ er es auch auf den Davenport Hill am Ende der Spedina Avenue bauen. 1914 wurde das Schloss fertiggestellt aber die Palletts konnten es nur bis 1923 bewohnen. Während des ersten Weltkriegs hatte die Stadt Toronto beschlossen, dass Strom eine Grundversorgung sei und nicht in den Händen eines einzelnen Mannes liegen sollte. Also wurde die Elektrizität verstaatlicht und das Vermögen von Sir Henry schrumpfte zusehends bis er gezwungen war Casa Loma zu einem Bruchteil seines Wertes zu verkaufen. Auch der Versuch es als Luxushotel zu führen scheiterte und so kaufte 1933 die Stadt Toronto das Schloss und machte ein Museum daraus. 1937 wurde es erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.
 
Nach dem man sich Lageplan und Audioguide im Kellergeschoss abgeholt hat, kann der Rundgang durch das Schloss beginnen. Die Erkundung startet im Erdgeschoss, deren Räumlichkeiten für den Empfang von Gästen und dem Alltagsleben dienten. Hier findet man Speisesaal mit Bibliothek, Billardzimmer, Wintergarten und Arbeitszimmer. Die Zimmer der zweiten Etage wurden als Privatgemächer von Sir Henry und seiner Frau genutzt. Aber auch die Gäste wurden hier untergebracht. Die dritte Etage beherbergt eine Ausstellung zur kanadischen Armee und hat nichts mit der Historie des Schlosses zu tun, ist aber dennoch sehr interessant. Außerdem gibt es in dieser Etage die Möglichkeit auf einen der Türme zu steigen und einen Blick über Toronto zu werfen. Nach dem Ende des Rundgangs lädt der botanische Garten im Schlosshof zu einem Spaziergang ein. 

Alle Zimmer sind prunkvoll hergerichtet, aber eben nach den Vorbild von europäischen Schlössern wodurch die Einzigartigkeit etwas fehlt. Lediglich die erhaltenen Badezimmer der Privaträume der Palletts bieten einen ungewohnten Anblick, da dies etwas ist, was in nicht vielen Schlössern und Burgen Europas erhalten geblieben ist. Der Rundgang ist schlüssig aufgebaut und mit Hilfe der Informationsschilder und dem Audioguide erfährt man viel über die Bedeutung der einzelnen Räume und der Geschichte des Schlosses. Casa Loma hebt sich von seiner Bauweise nicht ab von den Schlössern und Burgen Europas aber genau das macht es zu etwas Besonderen in Nordamerika und einen Besuch lohnenswert.  

Ausgangswert 10 Punkte

- Abzüge keine
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10 Punkte

Sonntag, 1. November 2015

Meersburg

Meersburg
 
(c) by Mike Pennington (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt,_Meersburg_-_geo-en.hlipp.de_-_12414.jpg)
 
Meersburg ist eine Kleinstadt mit ca. 5600 Einwohner in Baden-Württemberg. Durch die ausgezeichnete Lage am Bodensee zieht Meersburg ca. 1,25 Millionen Besucher pro Jahr an. Durch viel Glück blieb die Stadt im Zweiten Weltkrieg unbeschadet. So sind noch große Teile der Stadtbefestigung erhalten. Die Burg Meersburg war lange Sitz der Konstanzer Fürstbischofe. Vom Bodensee aus sieht man das Barocksemble und das Neue Schloss. Die Fachwerkhäuser in der oberen Altstadt bilden ein romantisches Esemble.