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Dienstag, 25. August 2015

Neubrandenburg

Neubrandenburg

Das Treptower Tor. (c) by https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NB-Treptower-Tor-11-IV-2007-071.jpg

Neubrandenburg ist die Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte in Mecklenburg Vorpommern. Neubrandenburg hat ca. 63.400 Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stadt hat einiges zu bieten. Neubrandenburg besitzt die besterhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung in Nordeuropa. Außerdem ist die Stadt für ihre Konzertkirche bekannt. Wegen der vier gotischen Stadttore trägt sie auch den Beinamen "Vier-Tore Stadt". Den Zweiten Weltkrieg überstand Neubrandenburg fast komplett ohne Schaden, die Stadt wurde kampflos übergeben. Allerdings wurde Teile der Altstadt von der Roten Armee nach der Einnahme zerstört.

Stadtbefestigung
 
Neubrandenburg besitzt eine fast komplett erhaltene Stadtbefestigung aus dem 13 und 14 Jahrhundert. Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Neubrandenburg als Rothenburg des Nordens.
 
Die Konzertkirche (nur noch für Konzerte im Gebrauch) (c) by https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NB-St-Marien-Kirche-26-VIII-2007-57.jpg
 

Freitag, 21. August 2015

Liechtensteinklamm - St. Johann im Pongau

Die Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau
 
 
 
Öffnungszeiten: Mai - September. Täglich 8 - 18 Uhr
                            Oktober täglich 8 - 16 Uhr.

Preise: 6 € Erwachsene
             4 € bis 18 Jahre

Adresse: Liechtensteinklammstraße
                A-5600 St. Johann
 
 
St. Johann im Pongau liegt im Bundesland Salzburg und hat ca. 10.800 Einwohner. Die Liechtensteinklamm hat eine Gesamtlänge von 4 Kilometer, rund die Hälfte davon ist begehbar. Die Felsen sind bis zu 300 Meter tief. An einigen Stellen ist die Klamm nur wenige Meter breit. Jahrtausende lang bildete das Wasser des Gebirgsbaches Großarler Ache eine Tiefenerosion, dadurch entstand die Liechtensteinklamm. 1875 begangen die Arbeiten zur Begehbarmachung der Klamm durch Mitglieder des Pongauer Alpenvereins. Allerdings ging der Verein während der Arbeiten pleite. Nur durch eine großzügige Spende von 600 Gulden durch Johann II. von Liechtenstein konnte die Bauarbeiten 1876 fertig gestellt werden. Wegen der Spende benannte man die Klamm nach ihm.
 
Begehbar gemacht wurde die Klamm mit Holzstegen. Sogar einen 70 Meter langen Tunnel begeht man. Am Ende des Weges befindet sich ein Wasserfall. Nach einer Sage entstand die Klamm dadurch, dass der Teufel schnellstmöglich Wasser nach Großarl bringen sollte. Nachdem ihm das nicht gelang, überflog er voller Wut die Schlucht und schleuderte Wasser hinein. Die Klamm ist die längste und spektakulärste der Alpen. Ein Besuch ist absolut zu empfehlen. Die Besucherzahl liegt in den 5. Monaten der Öffnung bei unglaublichen 170.000 Personen. Der Eintrittspreis wird für die Sicherheit der Besucher der Klamm investiert. Festes Schuhwerk ist Pflicht. Hier gibt es Absolut keine Kritikpunkte.
 
Restauranttipp: Klammfürst, direkt an der Klamm gelegen.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 
 


Dienstag, 18. August 2015

Wien Museum am Karlsplatz

Das Wien Museum am Karlsplatz
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien-Museum.jpg (c) by Clemens Pfeiffer
 
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag - täglich bis 18 Uhr

Preise: Bis 18 Jahre kostenlos
             Jeden 1. Sonntag im Monat kostenlos
             10 € Erwachsene
             7 € ermäßigt

Adresse: Karlsplatz 8
               A-1040 Wien
 
Das Wien Museum nimmt in der sehr vielfältigen Museumslandschaft in Wien einen besonderen Platz ein. Mit einer Mischung aus Kunstsammlung und historischer Sammlung zeigt es den Weg Wiens durch verschiedene Jahrhunderte. Eine große Stärke des Wien Museums sind Exponate aus dem 19. Jahrhundert. Möbel, Kleider und Kunstgewerbe, sogar eine ganze rekonstruierte Wohnung mit originaler Einrichtung findet man hier. Auch der Wiener Biedermeier hat eine eigene Abteilung. Auch große Künstler wie Egon Schiele oder Gustav Klimt findet man hier. Zwei große Stadtmodelle verdeutlichen einen großen Unterschied: Wien vor und nach dem Bau der Ringstraße. Dazu fand die Sonderausstellung "Wien und der Ring" statt, die sehr interessant gestaltet war. Eine Zweite Sonderausstellung widmete sich dem Thema "Mythos Galizien". Galizien ist heute kaum noch bekannt, lag in dem heutigen Polen und der Ukraine und war fast so groß wie Österreich. Das Reich der Galizier ging allerdings unter und geriet fast komplett in Vergessenheit. Der Rundgang im Museum ist sehr gut gestaltet und Fotografieren erlaubt. Einen Punkt Abzug gibt es allerdings für unfreundliches Personal. Dennoch ist das Museum einen Besuch absolut wert.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für unfreundliches Personal
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9 Punkte

Sonntag, 9. August 2015

Pilsner Urquell Brauerei

Die Pilsner Urquell Brauerei in Pilsen
 
 
 
 
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag. Führung auf Deutsch um 13:30, 15:00 und 16:45

Preise: 199 Kronen pro Person (ca. 7,40 €)

Adresse: U Prazdroje 7, 304 97 Plzeň
 
 
Vor 170 Jahren wurde das legendäre Pilsner Urquell das erste mal gebraut. Genau an diesem Ort wird noch heute seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Nachdem man einen kleinen Überblick in die Geschichte von Pilsen bekommt wird man mit dem Shuttlebus zu einer der modernsten Abfüllanlage der Welt gefahren, hier werden 120.000 Flaschen und 60.000 Dosen abgefüllt - pro Stunde. Pilsner Urquell verfügt über den größten Personenaufzug in Tschechien. Mit diesem Aufzug geht es in das Panoramakino, das sich übrigens sogar dreht. Danach kann man mit allen Sinnen die Rohstoffe des Bieres entdecken (riechen, schmecken). Nun geht es in die Sudhäuser. Erst besichtigt man das alte historische Sudhaus das nicht mehr in Betrieb ist. Als nächstes geht es in das moderne Sudhaus, das 2004 erbaut wurde. Hier hat es angenehme 50 Grad ;).  Nach der Besichtigung des Sudhauses lernt man die verschiedenen Brauermeister in der Geschichte von Pilsner Urquell kennen. Jetzt folgt ein absolut anderes Klima. Im Brauereikeller hat es konstant 5 Grad. Hier kann man sich die Gärbottiche anschauen und lernen was sich hinter dem Begriff  "Bierdecke" verbirgt. Was fehlt noch? Einige würden wohl sagen das wichtigste. Zum Schluss der Führung gibt es eine Bierverkostung. Ist man über 18 Jahre darf man ein ungefiltertes und nichtpasteurisierten Bier verkosten. Das ganze ist aber sehr bitter, und das gefilterte Pilsner Urquell ist doch um einiges leckerer. Die Führung dauert rund 1,5 Stunden und ist Klasse gestaltet. Unser Gruppenführer hatte auch den ein oder anderen lockeren Spruch auf der Lippe, der immer absolut perfekt zur Situation passte. Absolut Empfehlenswert! Auch für Leute die sich weniger für Bier interessieren.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte / keine Kritik
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10 Punkte

Dienstag, 4. August 2015

Landesssonderausstellung - Gallneukirchen


Die Landessonderausstellung in Gallneukirchen 

Thema "Soziale Sicherung in Österreich" 


Öffnungszeiten:
30 April bis 02. November 2015,
                            täglich von 09:00 - 18:00 Uhr
                         

Preise: Erwachsene 6 Euro
             ermäßigt 4 Euro

Adresse:
Ausstellungsbüro
Diakonissenhaus Bethanien
Hauptstraße 3, 4210 Gallneukirchen


Sozial - das ist ein großes Wort. Erst recht, wenn man es in einer Zeit wie heute nutzt; einer Zeit, in der man so viel über Krieg, Flüchtlinge und Menschenrechte liest, hört und sieht.
Aber die Thematik des "sozialen Lebens" hat sehr, sehr viele Seiten und Winkel, aus denen man sie betrachten kann. Staat, Versicherungen, private Einrichtungen und und und... als "Gegenpart" stehen oft Armut, Krankheit und Behinderung. Das alles sind große Worte, die uns alle aber betreffen. Die Landessonderausstellung in Gallneukirchen hat sich der Thematik der Geschichte und der Gegenwart der sozialen Sicherung angenommen, zeigt die Stärken und Schwächen sowie die Entwicklung unseres Systems auf.

Die Lokalität - das Diakoniewerk in Gallneukirchen - ist nicht zufällig Ausstellungsort, sondern seit jeher eng mit dem Thema verbunden. Das Diakoniewerk versteht sich als Sozialunternehmen, das nicht nur denen Raum und Ausdruck gibt, die sonst durch den bekannten "sozialen Rost"fallen, sondern darüberhinaus auch für soziale Berufe, wie Behinderten- oder Altenbetreuung, ausbildet und dabei eine beeindruckende Geschichte aufweisen kann. So kann man sagen, dass es wohl keinen geeigneteren Ort gibt, um diese Thematik dem Besucher bekannt zu machen. Die Landessonderausstellung steht unter dem Motto "Hilfe. LebensRisiken LebensChancen".


Zu Beginn liegt der Fokus auf Entwicklung und Geschichte der sozialen Leistungen, wie etwa Krankenversicherung oder Arbeitslosengeld. Ich selbst habe mich ertappt, einiges beinahe für selbstverständlich zu halten - dass dies nicht so ist, wird einem hier vor Augen geführt. Die damaligen Sorgen und Kämpfe mit sozialer Ungerechtigkeit wirken teilweise befremdlich, werden aber durch Bild-, Video- und Tonmaterial anschaulich präsentiert. Weiters bekommt der Besucher auch Einblick in das Ausmaß der Krankenversicherung heutzutage, was auch sehr interessant ist... denn: Wer hat sich denn schon mal überlegt, wie viel denn die Blinddarmoperation oder eine Diagnostik mittels MRT-Bilder kostet? Die Antwort und noch sehr viele weitere Beispiele findet man in der Ausstellung. Zuletzt begegnet man in der Landessonderausstellung schließlich denjenigen, die von unserem System und auch von uns selbst oftmals vergessen oder verdrängt werden: Menschen mit Beeinträchtigungen, die so unterschiedlicher Natur sein können. Verschiedene Personen und Organisationen sowie Ausbildungsstätten werden vorgestellt, die sich diese Plattform mehr als verdient haben, wie ich finde. Durch kurzweilige Videos bekommt der Besucher einen umfassenden Eindruck, welch großartige Leistungen Menschen mit Beeinträchtigung leisten und vor allem wie erfüllend und harmonisch das Zusammenleben an diesen Orten sein kann, wenn nur jeder den anderen respektiert.

Als Abschluss darf man noch den farbigen Sticker, den man zu Beginn bekommen hat, an eine Wand kleben... man sieht bereits, dass all die Sticker zuletzt eine Wand voller Menschen zeigen sollen, die ganz unterschiedlich sind. Groß, klein, im Rollstuhl oder auf beiden Beinen....
... denn wir sind alle Menschen! Jeder, absolut jeder sollte ein Recht auf ein Leben ohne Bevormundung und Hass haben und es wäre so einfach, dies zu erreichen, würden wir nur alle den anderen ein Stück weit einfach so nehmen, wie er ist. Diese Botschaft ist einer der zentralen Kerne der Landessonderausstellung und sie ist, wie ich finde, aktueller denn je! Allein deshalb ist ein Besuch mehr als empfehlenswert!

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte / keine Kritik
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10 Punkte

Sonntag, 2. August 2015

Brauereimuseum - Pilsen

Das Brauereimuseum in Pilsen
 
 
Öffnungszeiten: April 10 - 18 Uhr
                            Mai - September 10 - 19 Uhr
                            Oktober - März 10 - 17 Uhr
 
Preise: Erwachsene 70 Kronen (ca. 2,50 €)
            ermäßigt 50 Kronen (ca. 1,80 €)
 
Adresse: Veleslavínova 6, 301 14 Plzeň
 
 
Das Brauereimuseum findet man in der Altstadt von Pilsen. Es wird Werbung dafür gemacht das es "das einzige Brauereimuseum der Welt ist, das sich in einem ehemaligen brauberechtigten Haus des 15. Jahrhunderts befindet". Hier musste man also ziemlich eingrenzen um mit etwas einmaligen Werbung machen zu können. Der Rundgang beginnt mit der Bierherstellung in der Antike. Von der Antike geht es in das Mittelalter. Damals wurde Bier noch mit Schilfrohr getrunken. Auch ein mittelalterliches Brauhaus wurde nachgebaut. Danach folgt der heutige Abschnitt des Bierbrauens. Wieder wurde ein Brauhaus des 20. Jahrhunderts nachgebaut. Dazu gibt es jede Menge Exponate zum Thema Bier und Bierbrauen. Zum Beispiel den kleinsten Bierkrug der Welt mit einer Höhe von 1 cm. Es wurde ein originalgetreues Modell einer Dampfbrauerei angefertigt, das auch wirklich funktionsfähig ist und 30 Liter Bier brauen kann. Dennoch springt der Funke nicht komplett über. Das Museum ist relativ klein und teilweise veraltet. Es gehört eindeutig mal wieder überarbeitet. Trotzdem macht der Besuch Spaß. Im Eintrittspreis ist für Personen über 18 Jahren übrigens ein 0,3 Liter Pilsner Urquell enthalten. Der Rundgang war gut und Fotografieren erlaubt. Auch das Kassenkonzept sollte überarbeitet werden. Die Kasse für die Museumskarten ist die selbe wie für den Pilsner Urquell Shop. Deswegen sind die Wartezeiten wirklich lange.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für veraltete/nicht moderne Bereiche
- 1 Punkt für das Kassenkonzept
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7 Punkte