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Mittwoch, 29. Juli 2015

Synagoge - Pilsen

Die Große Synagoge in Pilsen
 
 
 
Öffnungszeiten: Montag - Freitag und Sonntag 10 - 18 Uhr
                            Samstag geschlossen

Preise: Erwachsene 60 Kronen (ca. 2,50 €)
            ermäßigt 40 Kronen (ca. 1,80 €)
 
Die Große Synagoge in Pilsen ist die zweitgrößte Synagoge in Europa und die drittgrößte der Welt. Die Synagoge wurde von 1883 - 1893 erbaut. Der Bau enthält Elemente im romanischen Stil sowie im Stil der Neorenaissance. Der Schmuck ist im orientalischen Stil gehalten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge als Lagerhalle genutzt und überstand so die Geschehnisse. Nach dem Krieg wurde sie der stark dezimierten jüdischen Gemeinde zurückgegeben. In der Zeit des Kommunismus wurde die Synagoge geschlossen. Zwischen 1995 und 1998 wurde die Synagoge mit großem Aufwand vollständig saniert. Heute dient die Synagoge auch für kulturelle Veranstaltungen und Besichtigungen. Aktuell wird eine sehr interessante Fotoausstellung von der Befreiung Pilsens, von den Alliierten in der Synagoge gezeigt. Man kann sich vor diesem Gebäude nur ehrenwürdig verneigen.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 


Montag, 27. Juli 2015

Historisches Museum - Bamberg

Das Historische Museum in Bamberg
 

Öffnungszeiten:  Dienstag - Sonntag 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
             ermäßigt 4,50 €
             Schüler 1 €

Adresse: Domplatz 7
               96049 Bamberg
 
Das Historische Museum in Bamberg befindet sich in den Renaissancebauten der Alten Hofhaltung, direkt neben dem Kaiserdom. Das Museum wurde 1938 unter dem Namen Fränkisches Heimatmuseum eröffnet. Das Museum beherbergt viele Exponate von der vorgeschichtlichen Zeit bis in das 20. Jahrhundert.
 
Der Rundgang beginnt mit der Ausstellung "Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz. Hier wird der Verbindung zwischen Stadt und Fluss sehr gut dargestellt. Weiter geht es mit "Von der Romantik bis zur Gründerzeit, Bürgerkultur im 19. Jahrhundert in Bamberg". Die Sammlung zeigt Malereien, Grafiken und Kunsthandwerk aus der Zeit von der Romantik bis zur Gründerzeit. Möbel, Musikinstrumente, Gefäße, Textilien und Schmuck aus der Zeit des Biedermeier runden das Bild ab. Zum Schluss folgt noch die Kunstausstellung "100 Meisterwerke - von Cranach bis Modersohn". Die Gemälde sind Chronologisch angebracht und gehen zum Glück über Cranach hinaus, bis hin zur Renaissancezeit. Außerdem findet gerade die Sonderausstellung Italien? Italien! Italien statt. Der Fotograf Ulrich Weichert zeigt Schwarz-Weiß Fotografien, die das Leben in Italien darstellen. Der Rundgang war sehr gut gestaltet, der Eintrittspreis absolut fair und die Ausstellungen gut gestaltet. Nur Interaktion vermissten wir doch etwas.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für keine interaktiven/multimedialen Stationen
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8,5 Punkte

Donnerstag, 23. Juli 2015

Altstadt - Pilsen

Die Altstadt von Pilsen
 
 

Pilsen ist die viertgrößte Stadt in Tschechien im Westen von Böhmen. Die Universitätsstadt hat eine bedeutende Stellung als Industrie-, Handels-, Kultur- und Verwaltungszentrum und ca. 168.000 Einwohner. 2015 ist Pilsen Europäische Kulturhauptstadt.

Das dominanteste Bauwerk der Altstadt ist die St. Bartholomäus Kirche. Dabei handelt es sich um eine mächtige gotische dreischiffiges Bauwerk und einem 102,26 m hohen Turm. Das Rathaus wurde von Giovanni de Statio in den Jahren 1554 - 1559 im Renaissancestil erbaut. Zwischen Rathaus und Kathedrale befindet sich die Pestsäule. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz, und ist absolut Sehenswert.


Montag, 20. Juli 2015

FCB Erlebniswelt - München

Die FC Bayern Erlebniswelt in München
 
 

Öffnungszeiten: Täglich 10 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 12 €
            ermäßigt 10 €

Adresse: Alianz Arena
               Werner-Heisenberg-Allee 25
               80939 München
 
Die Erlebniswelt ist in der Alianz Arena in München untergebracht, und das größte Fußballmuseum in Deutschland. Die Ausstellung ist in 6 Bereiche eingeteilt. Der mit Abstand größte Bereich ist die Via Triumphalis. Von der ersten Meisterschaft 1932 bis zum Triple 2013 kann man jeden einzelnen Titel bestaunen. Als besonderes Highlight kann man noch bis zum Bundesligastart die Original Meisterschale bestaunen. Im zweiten Bereich kann man das Präsidiumszimmer anschauen. Das original aufgebaute Zimmer aus der Säbener Straße war einst das Büro von Willhelm Neudecker und Franz Beckenbauer. Weiter geht es zur Aktuellen Mannschaft. Hier steht alles unter dem Motto Anfassen. Alle Spieler, Trainer und Betreuer werden lebensgroß aus Aluminium dargestellt. Auch der Mannschaftsbus wurde nachgebaut. Hier werden auch die andere Abteile des FC Bayern angesprochen: Basketball, Handball, Kegeln, Tischtennis oder sogar Schach. Danach geht es in die Hall of Fame. Besonders geht es in diesem Teil um Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier. Auch Trainer wie Udo Lattek, Dettmar Cramer, Ottmar Hitzfeld und Jupp Heynckes findet man hier. Nun wird es verspielt: Das Spielfeld animiert dazu mitzumachen. Neben einem Torwartspiel kann man sich auf dem Spielfeld bei Eckbällen und Blockshooter unter Probe stellen. Das Torwartspiel viel sehr gut aus, das Spielfeld sprechen wir jetzt lieber nicht an. Aber jede Menge Spaß macht das ganze. Zum Schluss gibt es noch eine kleine, aber gelungene Ausstellung über die Fankultur des FC Bayern. Mehr als 3.000 Fanclubs mit über 200.000 Mitgliedern sind offiziell registriert. In der Ausstellung werden Choreografien, Tätowierungen und Gesänge gezeigt. Außerdem wird bis Ende des Jahres die Sonderausstellung  "Kaiser, Kalle, Bomber" gezeigt. Die Ausstellung behandelt die vielen Facetten der Stürmer Gerd Müller und Karl-Heinz Rumenigge sowie des Liberos Franz Beckenbauer. Danach ist die Reise durch die Geschichte des FC Bayern leider beendet. Als Fan ein absolutes Highlight. Etwas Negatives konnten wir nicht finden. Der Eintrittspreis passt für die gebotene Leistung.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 
 
 

Montag, 13. Juli 2015

Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel

Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel

Kontakt:

Fichtelgebirgsmuseum

Spitalhof
95632 Wunsiedel i. Fichtelgebirge
Tel. +49 9232 2032
Fax. +49 9232 4948



Öffnungszeiten:

Dienstag -Sonntag: 10.00-17.00 Uhr
Montag geschlossen


Preise:

Erwachsene:      3€
Ermäßigt:      1,50€


Etwas versteckt in einer kleinen Gasse in Wunsiedel liegt das Fichtelgebirgsmuseum und überrascht dennoch mit seiner Größe. Auf 2900qm kann sich der Besucher Ausstellungsstücke der Region des Fichtelgebirges anschauen. Es ist damit das größte Regionalmuseum in Bayern. 

Das Spektrum reicht von Funden aus der Steinzeit, über das Leben früher im Fichtelgebirge bis hin zu Künstlern und Firmen aus der Region. Besonderes Augenmerk hat man auf den Dichter Jean Paul gelegt, der in dieser Region heimisch war. Man kann sich mit dessen Werken und Leben beschäftigen untermalt mit zeitgenössischer Musik. Viel Mühe hat man sich beim Nachbau von alten Bauernstuben und bürgerlichen Wohnungen gegeben. Auch Geschäfte und Handwerksstuben wurden sehr gut nachgebaut. Hier werden auch Vorführungen angeboten und Besucher dürfen sich auch mal selbst ausprobieren. Eine Abteilung über Porzellan darf natürlich nicht fehlen und eine imposante Sammlung von Mineralien runden das Museum ab.  Um sicher zugehen, dass wirklich kein Thema der Region vergessen wird, gibt es eine Sonderausstellung zu einer hier angesiedelten Firma. Diese Ausstellung wirkt allerdings etwas fehl am Platz und weckt nur wenig Interesse.
 
Abgesehen von dieser Ausstellung ist das Museum wirklich gelungen. Wenn man durch das Fichtelgebirge reist, sollte man es sich nicht entgehen lassen, den zentrumsnahen Spitalhof in Wunsiedel zu besuchen. Hier wird alles was die Region ausmacht sehr unterhaltsam dargestellt. 

Ausgangswert 10 Punkte
 
- 1 Punkt für die Sonderausstellung
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9 Punkte
 

Mittwoch, 8. Juli 2015

Burg Lauenstein - Luwigsstadt

Die Burg Lauenstein in Ludwigsstadt
 
 


Öffnungszeiten:
April - September 9 - 18 Uhr
                            Oktober - März 10 - 16 Uhr
                            Montags geschlossen
 
Preise: 4,50 € Erwachsene
             3.50 € ermäßigt

Adresse: Burgstraße 3
                96337 Ludwigsstadt

Die Burg Lauenstein ist eine mittelalterliche Höhenburg auf rund 550 Meter über der oberfränkischen Ortschaft Lauenstein, einem Ortsteil von Ludwigsstadt. Die ältesten Teile der Burg stammen aus dem 12. Jahrhundert. Außerdem ist sie die nördlichste Burg Bayerns.
 
Die Burg wechselte im Laufe der Jahrhunderte sehr oft die Besitzer. Ab 1815 kam sie in private Hände und verfiel immer mehr. Der Privatmann Erhard Messmer renovierte 1896 den heruntergekommenen Bau und stattete ihn für die Nutzung als Hotel neu aus. Diese Instandsetzung erfolgte im Jugendstil. 1962 erwarb der Freistaat Bayern die Burg und sanierte die Anlage von 1966 bis 1972. Hierbei mussten Teile des Mauerwerks abgetragen und erneuert, die Räume vollständig restauriert und die Original Decken wieder hergestellt werden.

Dabei wurden für die Führung möbilierte Schauräume und Spezialsammlungen (Waffen, Lampen, Instrumente, Schmiedeeisen) in der Burg eingerichtet. Trotzdem wirkt die Burg etwas leer und man merkt leider das sie nicht mehr im Originalzustand ist. Neben der Sage das auf der Burg eine Weiße Frau spukt, wird die Burg Lauenstein unter Einheimischen auch Mantelburg genannt. Laut einer Legende soll Konrad der I. bei dem Bau der Burg seinen Königsmantel in Streifen geschnitten haben und rund um die Burg als Schutz vor dunklen Mächten ausgelegt haben. Die Führung war interessant gestaltet, unter anderem kann man einen Geheimgang bestaunen.  Eine sehr imposante Bauanlage, die trotzdem ziemlich unbekannt ist. Ein Besuch lohnt sich!
 
Ausgangswert  10 Punkte
- 1 Punkt für die wenige Einrichtung
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9 Punkte
 
 
 
 

Montag, 6. Juli 2015

Deutsches Museum - München

Das Deutsche Museum in München

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Museumsinsel_M%C3%BCnchen.jpg (c) by Maximilian Kühn


Öffnungszeiten: Täglich 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 11 €
            ermäßigt 4 €

Adresse: Deutsche Museumsinsel. Direkte Anfahrt mit dem PKW ist nicht möglich.

Das Deutsche Museum in München ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Es werden 28.000 Exponate aus 50 Themen ausgestellt. Besucht wird das Museum von etwa 1,5 Millionen Besucher jährlich. Eröffnet wurde es am 7. Mai 1925. Im Zweiten Weltkrieg wurden teile und Exponate des Museums zerstört.

Erklärtes Ziel des Museum ist es, dem interessierten Laien in verständlicher Weise naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse nahezubringen. Das ganze funktioniert aber nicht immer, dafür müssten einige Bereiche doch etwas "vereinfacht" werden. Das Museum ist einfach nur riesig, ich erwähne jetzt nur die Bereiche, die uns besonders gut gefallen haben. Eine Vollständige Auflistung aller Themenbereiche findet man hier: Ausstellungen

  • Die Altamira-Höhle (Nachbau einer Steinzeitlichen Höhle mit Höhlenmalerei)
  • Bergbau (3 nachgebaute unterschiedliche Bergwerke. Gehört zu den Hauptattraktionen des Museums)
  • Energietechnik
  • Foto & Film
  • Kraftmaschinen (Turbinen, Dampfmaschinen, Motoren)
  • Luftfahrt & Raumfahrt (Propellerflugzeuge, Flugzeuge mit Turbo und Raketenantrieb, Hubschrauber, Luftschiffe, Segelflugzeuge)
  • Maschinenelemente
  • Maß und Gewicht
  • Starkstromtechnik
  • Telekommunikation
  • Tunnelbau
  • Umwelt
  • Werkzeugmaschinen
  • Neue Technologien

Außerdem werden ständig Sonderausstellungen zu aktuellen Themen angeboten. Fotografieren ist erlaubt. Man muss sich vorher  aussuchen was einen Interessiert, und selbst dafür haben wir 2 Tage gebaucht! Einige Teile sind etwas in die Jahre gekommen und hätten einen Umbau notwendig. Aber daran arbeitet das Museum eigentlich dauerhaft. Ein Besuch des Museums ist ein wirkliches Highlight. Dieses Museum sollte man definitiv besucht haben.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die Komplexität mancher Ausstellungen
- 0,5 Punkte für veraltete Ausstellungen
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8,5 Punkte