Translate

Montag, 27. April 2015

Dom - Augsburg

Der Dom "Unserer Lieben Frau" in Augsburg


Der Ausgburger Dom ist die Kathedrale des Bistums Augsburg. Die Ursprünge des Doms werden auf das 8. Jahrhundert datiert. Der Dom ist 113 Meter lang, 40 Meter breit und 62 Meter hoch. Das heutige Aussehen geht auf  1863 zurück, als der Dom im Stil der Neugotik umgebaut wurde. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Dom von Schäden verschont. Unter dem Westchor liegt eine Doppelkrypta die 1979 - 1981 rekonstruiert wurde und nun als Grablege der Augsburger Bischöfe dient. Die mittelalterliche Ausstattung wurde größtenteils während der Reformationszeit zerstört. Die heutige Ausstattung besteht aus Zukäufe aus dem Kunsthandel und aus anderen Kirchen. Auch ein Kreuzgang, der 1501 fertig gestellt wurde ist komplett erhalten und kann betreten werden.

Freitag, 24. April 2015

Altstadt - Augsburg

Die Augsburger Altstadt



Die Augsburger Altstadt umfasst den historischen Stadtkern innerhalb der Stadtbefestigung. Augsburg besitzt die 3. größte Altstadt in Deutschland. Das Gebiet innerhalb der Stadtbefestigung ist in mehrere historische Bereiche gegliedert. Im Zentrum befindet sich die die Bischofsstadt mit dem Augsburger Dom. Nördlich daran schließt sich die Untere Vorstadt an. Beide Bereiche bilden die ehemalige Römerstadt. Augsburg wird auch als das deutsche Florenz bezeichnet. Enge Gassen und Winkel strahlen ein mediterranes Flair aus. Eine Besonderheit ist mit der Fuggerei eine Stadt in der Stadt. Mit vielen erhaltenen Befestigungsanlagen wird auch heute noch die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt gezeigt.

Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört. Dank einer umsichtigen und behutsamen Wiederaufbauplanung konnte die Altstadt fast komplett wiederhergestellt werden. Mehr als einen Besuch wert!

Dienstag, 21. April 2015

Aussichtsturm - Passau

Der Aussichtsturm der Veste Oberhaus in Passau
 
 
Öffnungszeiten: 15. März - 15. November
                            Montag - Freitag 9 - 17 Uhr
                            Samstag - Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr
                           
Preise: Erwachsene 1 €
            ermäßigt 0,50 €
 
Unter Fürstbischof Johann Philipp von Lamberg wurde im 17. Jahrhundert der Observationsturm fertig gestellt. Heute ist der Turm mit 130 Stufen öffentlich zugänglich. Hat man den Turm erklommen, bietet sich ein überragender Blick auf Passau und das Passauer Umland. An der Kasse kann man sich übrigens kostenlos Ferngläser ausleihen. Auch die unterschiedliche Farbe der drei Flüsse (Donau, Inn, Ilz) kann man von hier aus sehr gut erkennen. Absolut sehenswert! Der Preis ist absolut fair. Wir fanden keine Abzüge, sondern genossen einfach nur die geniale Aussicht.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
--------------------------------------------
10 Punkte
 
 
 
 


Sonntag, 19. April 2015

Wikinger - Schallaburg

Die Ausstellung Wikinger auf der Schallaburg


 
 
 
Ausstellungsdauer: 28. März bis 8. November 2015
 
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9 - 17 Uhr
                            Samstag, Sonntag, Feiertage 9 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 10 €
             ermäßigt 9 €
Auf der historischen Burg Schallaburg findet die Ausstellung Wikinger statt. In Kooperation mit dem Swedish History Museum, dem Museumspartner Innsbruck und dem Lokschuppen Rosenheim dokumentiert die Ausstellung aktuelle Erkenntnisse und den zeitgemäßen Blick der Wissenschaftler auf die Wikinger. Den gerade in den letzten Jahrzehnten haben wissenschaftliche Ausgrabungen und Forschungen die Vorstellung, die wir von der Epoche zwischen ca. 750 und 1100 n. Chr. in Skandinavien haben, erheblich verändert. Mit rund 500 Exponaten wird die bisher umfangreichste Wikinger Ausstellung außerhalb von Skandinavien gezeigt.

Die Wikinger nannten sich selbst gar nicht so. Auf "Viking" gehen bedeutete, eine weite Schiffsreise, einen Plünderungszug oder eine Handelsfahrt zu unternehmen. Auch Frauen und Kinder nahmen an diesen  Reisen teil. Dabei sind die gehörnten Helme eine Erfindung von Richard Wagner. Die Forschung gestaltet sich schwierig, da die Wikinger keine Aufzeichnungen führten. Bewiesen ist das die Wikinger an sehr viele Gottheiten glaubten. Sie dachten, dass die Götterwelt Asgard durch einen Regenbogen mit Midgard, dem Reich der Menschen verbunden sei. Göttinnen und Götter beschützten die Menschen vor Riesen, Trollen, Zwergen, Elfen und den Nornen, die das Schicksal der Menschen bestimmten. Durch die Wikinger entstanden zahlreiche Mythen und Sagen. Dabei scheint kaum ein Mythos so wandelbar wie jener der Wikinger. Jean-Jacques Rousseau erklärte die Wikinger zu "edlen Wilden" und Richard Wagner machte sie zu Vorzeige-Deutschen mit gehörnten Helmen. Die Nationalsozialisten mit der Führung Adolf Hitlers machte die Wikinger zu Vorbildern der deutschen Rassenlehre und finanzierte Ausgrabungen in Skandinavien.

Die Ausstellung ist nicht chronologisch geordnet, sondern man geht mit den Wikinger auf eine Reise. Das ganze ist als perfekter Rundgang gestaltet, lediglich das Fotografierverbot stört. Ansonsten ist die Ausstellung harmonisch und passt perfekt in eine alte Burg. Sehr sehenswert!
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
-----------------------------------------------
9 Punkte

Dienstag, 14. April 2015

Schallaburg

Die Schallaburg
 

 
Die Schallaburg ist ein Schloss aus der Zeit der Renaissance in der Gemeinde Schollach in Niederösterreich rund 6 Kilometer von Melk.

Die Burg wurde 1242 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 13. bis in das 15. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Zelking. 1450 bis 1614 war die Schallaburg im Besitz der Herren von Losenstein. In diese Zeit fällt der wesentliche Ausbau der Burg zu einem Renaissanceschloss. 1762 erwarb Bartholomäus III. von Tinti die Burg. Karl Gustav Freiherr Tinti ließ 1906 bis 1908 den großen Arkadenhof renovieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg als deutsches Eigentum der USA einverleibt und nach dem Staatsvertrag von der Republik Österreich übernommen, die sie an das Bundesland Niederösterreich verkaufte. Seit 1967 wird die Schallaburg als Ausstellungszentrum genutzt. Militärisch hatte die Burg nie einen großen Nutzen.






Dienstag, 7. April 2015

Museum Angerlehner - Thalheim

Das Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels
Öffnungszeiten: Donnerstag 13 - 21 Uhr
                            Freitag - Sonntag 10 - 18 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 10 €
                          ermäßigt 5 €

Adresse: Ascheterstraße 54
                AT-4600 Thalheim bei Wels
 
Thalheim bei Wels ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich mit ca. 5500 Einwohner.
 
Das Angerlehner Museum wurde im September 2013 eröffnet und ist ein privates Museum für zeitgenössische Kunst. Es stellt die Kunstsammlung von Heinz Josef Angerlehner aus dessen rund 30 jähriger Sammlungstätigkeit im Bereich zeitgenössische Kunst aus. Das Museum ist mit einem Steg über die Traun mit dem Messegelände in Wels verbunden. Das Museum bietet rund 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und ein 50 Meter langes Schaudepot. Das Museum enthält keine Dauerausstellung sondern wechselnde Ausstellungen. Bei unserem Besuch konnten wir folgende Ausstellungen besichtigen:
 
Line Up - Michael Kienzer / Constantin Luser / Otto Zitko
 
06.12.2014 - 06.04.2015
 
Line Up präsentiert drei Einzelausstellungen mit dem Thema "Linie". Die Linie nimmt für alle Künstler eine bedeutende Position ein. Dabei wird die Linie unterschiedlich präsentiert und formuliert. Diese Ausstellung hat mir gut gefallen.
 
Figuration zwischen Traum und Wirklichkeit
 
13.09.2014 - 25.05.2015
 
Diese Sammlung zeigt ein großes Spektrum an Realitäten in der aktuellen Malerei. Viele Bilder sind kaum von Fotos zu unterscheiden. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht gesehen. Das ganze ist absolut sehenswert!
 
Me, You and Them - Borjana Ventzislavova
 
13.02.2015 - 06.04.2015
 
Die Werke von Borjana Ventzislavova thematisieren die Überschreitung von geografischen und kulturellen Grenzen. Das ganze war absolut sehenswert!
 
Des weiteren wurde eine kleine Ausstellung mit Skulpturen aus Metall gezeigt. Mit der konnte ich aber gar nichts anfangen, aber das ist Geschmackssache. Der Neubau präsentiert sich eindrucksvoll und ist auch super gestaltet. Das Museum präsentiert vor allem junge noch relativ unbekannte Künstler. Damit reiht es sich perfekt in die Kunstszene ein. Abzüge gibt es nur für die relativ lange Schließzeit (Montag - Mittwoch) und den Eintrittspreis halte ich für etwas zu teuer.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die lange Schließzeit (Montag - Mittwoch)
- 0,5 Punkte für den Eintrittspreis
--------------------------------------------------------------------------------
8,5 Punkte



Freitag, 3. April 2015

Schloss Mespelbrunn

Schloss Mespelbrunn
 
 
 
 
Öffnungszeiten: Ab dem 22. März täglich 9 - 17 Uhr.

Preise: 5 € Erwachsene
             2 € ermäßigt

Adresse: Schloss Mespelbrunn, 63875 Mespelbrunn
 
Das Wasserschloss Mespelbrunn steht in der kleinen Gemeinde Mespelbrunn (ca. 2200 Einwohner) in einem abgelegenen Seitental des Elsava-Tals im Spessart. Das Schloss ist seit dem 15. Jahrhundert in dem Besitz der Familie Echter von Mespelbrunn. Die Besucherzahlen liegen jährlich zwischen 90.000 und 100.000.
 
Schloss Mespelbrunn verdankt seine Entstehung der Schenkung des Mainzer Erzbischofs Johan II. von Nassau. Dieser übereignete am 1. Mai 1412 das Grundstück, auf dessen ein unbefestigtes Haus errichtet wurde. Da der Spessart zur damaligen Zeit ein wilder, gefährlicher und unerschlossener Wald war wurde das unbefestigte Haus 1427 zu einem befestigen Haus mit Türmen, Wassergraben und Mauern umgebaut. In den folgenden friedlichen Zeiten verwandelten die nachkommenden Generationen das Gemäuer in ein Renaissanceschloss. Sein heutiges Aussehen geht auf die Jahre 1551 bis 1569 zurück. Auch in den Weltkriegen wurde das Schloss nicht beschädigt. Das Schloss ist auch heute noch in Privatbesitz und der Südflügel wird bewohnt. Seit 1920 sind Teile des Nordflügels für die Öffentlichkeit im Rahmen einer Führung zugänglich. 1957 wurde unter anderem am Schloss der Heimatfilm "Das Wirtshaus im Spessart" gedreht.
 

Leider können nur 4 Räume im Inneren des Schlosses besichtigt werden, dabei ist das Fotografieren leider verboten. Die Führung war interessant, humorvoll und lehrreich. Also kurz gesagt: perfekt. Leider stören diverse große "Anfassen verboten" Schilder, die an allen größeren Exponaten hängen die Stimmung im Inneren des Schlosses sehr. Gerade bei einer Führung könnte man einfach beim Anfang der Führung darauf hinweisen. Die Führung dauert 35 - 40 Minuten und ist sehr interessant. Nur Schade das man nicht das komplett Schloss besichtigen darf.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für die großen Verbotsschilder
-------------------------------------------------------
8 Punkte