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Mittwoch, 23. Dezember 2015

Frauenkirche - München

Die Frauenkirche in München
 
 
 
Die Frauenkirche in der Münchener Altstadt, ist die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt München.

Der dreischiffige spätgotische Bau ist 109 Meter lang, 40 Meter breit und 37 Meter hoch. Die Türme der Kirche sind 98,5 Meter hoch. Da die Stadtverwaltung keine Gebäude über 100 Meter im Stadtzentrum von München erlaubt sind die Türme von weitem aus sichtbar. Die Kirche bietet 20.000 Gläubigen Platz, was bemerkenswert ist, so hatte München zur Bauzeit im 15. Jahrhundert nur 13.000 Einwohner. 1943 bis 1945 wurde der Dom durch Luftangriffe schwer beschädigt, das Hallengewölbe stürzte teilweise ein. Von 1948 bis 1955 wurde die Kirche restauriert.
 
 

Sonntag, 20. Dezember 2015

Rosenheim

Rosenheim

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosenheim_Hl.-Geist-2010.JPG (c) by G. Piezinger


Rosenheim liegt in Oberbayern im Alpenvorland. Mit über 60.000 Einwohnern ist Rosenheim nach München und Ingolstadt die drittgrößte Stadt in Oberbayern. Im Zweiten Weltkrieg wurde Rosenheim 14x bombardiert, da Rosenheim ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt nach München, Salzburg und Innsbruck war. Insgesamt starben bei den Angriffen 201 Personen. Das  Mittertor ist das einzig erhaltene von früher fünf Markttoren. In der Fußgängerzone stehen vor allem Gebäude aus der Gründerzeit. Außerdem gibt es zwei Parks (Salingarten und Riedergarten) in Rosenheim.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Ausstellung Regenwald - Rosenheim

Die Ausstellung Regenwald im Lokschuppen Rosenheim



Dauer: Beendet

Preise: Erwachsene 14 €
            ermäßigt 7 €

Der Lokschuppen ist ein Ausstellungszentrum in Rosenheim das 1998 entstand.

Die Ausstellung Regenwald gab einen faszinierende Einblicke in den Regenwald. Nur rund 7 % der Erdfläche sind durch den tropische Regenwald bedeckt, aber man findet dort 90 % aller bekannten Arten aus Botanik und Zoologie. In der Ausstellung wurde auf den Regenwald Amazonas, den des Kongo, Borneos und Papua Neuguineas eingegangen.

Wichtige Punkte waren die Wichtigkeit des Regenwaldes für das Ökosystem, Wissenswertes über Produkte, Negative Folgen von Rodungen und Umweltschutz. Aber auch auf Mythen und Entdeckungen der Forscher wurde eingegangen. Besonders Sehenswert waren die Dschungelsauna, die Ameisenterrarien und der Baumwipfelsteg. Der Rundgang war gut gestaltet, aber leider wurde die Ausstellung etwas zu kompakt gestaltet und wirkte oft überladen. Zum Schluss konnte man noch eine Tafel Schokolade aus dem Regenwald erwerben. Eine bessere Marketingstrategie wäre natürlich eine kleine Tafel zu dem Eintritt dazuzugeben. Insgesamt eine starke Ausstellung, mit kleineren Schwächen. Fotografieren war erlaubt.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für das Ausstellungkonzept
- 0,5 Punkte für das Marketingkonzept
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8 Punkte
 
Eine Riesenameise.
 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Garmisch-Partenkirchen.JPG (c) by Octagon

Garmisch-Partenkirchen ist ein Markt und zugleich Kreishauptort des Landkreises Garmisch-Partenkirchen mit ca. 26.300 Einwohner. Außerdem ist Garmisch ein Heilklimatischer Kurort. Der Ort liegt inmitten eines Talkessels, zwischen dem Wetterstein-, Ammer- und Estergebirge. Der 1340 Meter hohe Hausberg ist der höchste Berg in Garmisch-Partenkirchen. Im Zweiten Weltkrieg überstand Garmisch den Krieg ohne Schäden. Der Ort ist vor allem für das Skispringen (Vierschanzentournee) und Alpine Skiweltcups bekannt. Aber auch wandern kann man hier sehr gut.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Insel Mainau

Die Insel Mainau
 
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mainau#/media/File:Metasequoia_glyptostroboides_alley_Mainau.jpg (c) by Jan-Herm Janßen
 
 
Öffnungszeiten:  Täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
                              Tagesöffnungszeiten
                            

Preise: Winter (26. Oktober - 17. März 2016)
             Erwachsene 9,50 €
             ermäßigt 5,50 €
 
             Sommer
             Erwachsene 19 €
             ermäßigt 11 €

Adresse: 78465 Insel Mainau

Die Insel Mainau ist mit ca. 45 Hektar die drittgrößte Insel im Bodensee. Bedingt durch das günstige Klima am Bodensee wachsen auf der Insel Palmen, Zitrusfrüchte und andere mediterrane Pflanzen. Deswegen wird Mainau auch als Blumeninsel bezeichnet. Herzstück der Insel ist neben den historischen Gebäuden der parkähnlich angelegte Arboretum mit 500 verschiedenen Laub- und Nadelbäumen. Darunter befindet sich der älteste Mammutbaum Deutschlands. Im Frühjahr beginnt auf der Insel das Jahr mit einer Orchideenschau. Ende März bis Mitte Mai blühen Narzissen, Tulpen und Hyazinthen. Im Sommer blühen rund 500 verschiedene Rosensorten. Die Frühlingsallee führt zu den Mediterran-Terrassen mit exotischen Kübelpflanzen, wie Kakteen, Palmen und Agaven. Im Herbst blühen etwa 20.000 Dahlienbüsche.

Das ganzjährig geöffnete Schmetterlingshaus ist das größte seiner Art in Deutschland. Bei 25 Grad und 90 % Luftfeuchtigkeit spaziert man durch 700 bis 1000 Schmetterlinge. Die Gartenanlage rund um das Schmetterlingshaus wurde als Lebensraum für heimische Schmetterlinge gestaltet. Angeschlossen ist ein Duftgarten mit mehr als 150 Duftpflanzenarten. Außerdem gibt es ein Pfauengehege, ein Streichelzoo sowie einige gastronomische Einrichtungen.

Das Deutschordenschloss wurde 1739 bis 1746 erbaut. Das Schloss ist bis heute Wohnsitz der gräflichen Familie. An der gehissten gräflichen Fahne erkennt man ob die Adelsfamilie anwesend ist. Im Palmenhaus, eine aufwändige Glaskonstruktion findet man 20 Palmenarten, darunter eine mehr als 15 Meter hohe Dattelpalme, die 1888 gepflanzt wurde. Nebenan steht die Schlosskirche die als Ausgangspunkt des oberschwäbischen Hochbarocks gilt.

Der Besuch der Insel Mainau ist ein absolutes Highlight und rechtfertigt den doch hohen Eintrittspreis absolut.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mainau_DSCN2313.JPG (c) by Giacomo1970


Donnerstag, 3. Dezember 2015

Wallfahrtskirche - Birnau

Die Wallfahrtskirche Birnau



Die Wallfahrtskirche Birnau ist eine Maria geweihte Barockkirche am Nordufer des Bodensees. Sie wurde von 1746 bis 1749 errichtet. Die Kirche enthält eine reiche barocke Innenausstattung mit der überregional bekannten Skulptur des "Honigschleckers". Der Status zur Wallfahrtskirche wurde von Papst Benedikt XIV. genehmigt. Die Kirche zählt zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten am Bodensee.

Donnerstag, 26. November 2015

Neuer Leuchtturm - Lindau

Der neue Leuchtturm in Lindau
 
 
Der Neue Leuchtturm in Lindau ist der südlichste Leuchtturm in Deutschland. Er hat eine Höhe von 33 Meter und einen Umfang von 24 Meter. Erbaut wurde er von 1853 bis 1856. Seit 1936 wird der Turm elektrisch betrieben. Im Inneren des Leuchtturms ist eine äußerst furchtbare Ausstellung untergebracht, die man getrost ignorieren kann. Entschädigen tut der wirklich gute Ausblick.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 3 Punkte für die Ausstellung
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7 Punkte

Sonntag, 15. November 2015

Hockey Hall of Fame - Toronto

Die Hockey Hall of Fame

Kontakt:
Hockey Hall of Fame
Brookfield Place, 30 Yonge Street
Toronto, Ontario
www.hhof.com
 
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag  10:00 - 17:00 Uhr
Samstag                9:30 - 18:00 Uhr
Sonntag               10:30 - 17:00 Uhr
 
Sommer:
Montag - Samstag    9:30 - 18.00 Uhr
Sonntag                  10:00 - 18:00 Uhr
 
Preise:
Erwachsene:     Can$ 18 (ca. 12,5€)
Senioren (65+): Can$ 14 (ca. 10€) 
Kinder (4-13):    Can$12 (ca. 8€)


 


 
Der Stanley Cup - älteste Trophäe im Mannschaftssport
Eishockey, oder einfach nur Hockey wie die Kanadier sagen, gehört zu Kanada. Es ist nicht nur Sportart Nr. 1 dort, sondern ein Teil ihrer Kultur, fast schon wie eine Religion. Und Toronto ist das Mekka des Sports. Deswegen befindet sich im Herzen der Stadt die Hockey Hall of Fame in der nicht nur die größten Spieler der nordamerikanischen Profilga - NHL - geehrt werden sondern sich auch sonst alles um den schnellsten Mannschaftssport der Welt dreht.Im unteren Teil der Halle wird die NHL vorgestellt, ihre Geschichte, ihre Legenden, die Divisionen und die einzelnen Teams der Liga. Dabei darf ein Blick auf die Minorleagues und Juniorenligen nicht fehlen. Eine nachgebaute Umkleidekabine der Montreal Canadiens soll einen besonderen Einblick in das Innere eines NHL Teams geben aber in Zeiten in denen über die Medien ständig Bilder aus der Kabine gezeigt werden, verliert diese Nachstellung etwas an Reiz. Ein kleiner Bereich beschäftigt sich mit den größten Momenten des internationalen Hockeys. Logisch, dass in Kanada dabei besonders Sidney Crosbys „Golden Goal“ beim olympischen Finale 2010 in Vancouver im Vordergrund steht. Dieser Treffer erfüllte den Kanadiern den lang ersehnten Wunsch Olympiagold in ihrem Sport in ihrem Land zu holen und machte „Sid the kid“ zum Volkshelden.
 
Neben dem Ausstellungsbereich gibt es noch ein vielfältiges interaktives Angebot. In der Spielarena kann man selbst den Schläger in die Hand nehmen und versuchen einen Treffer gegen Elitetorhüter der NHL zu erzielen. Oder man schlüpft in die Goalieausrüstung um Schüsse der besten Torschützen zu parieren. Daneben bietet ein großer Sportsender in Kanada die Möglichkeit in die Rolle eines Kommentators zu schlüpfen und bedeutende Spielmomente zu kommentieren. Im Triviabereich kann man sein Wissen testen und erweitern. Abgerundet wird das Angebot durch einen 30minütigen 3D-Film der die besten Spielzüge von Legenden wie Wayne Gretzky, Mario Lemieux oder Bobby Orr ganz nah an den Zuschauer bringt.Doch das richtige Highlight erwartet die Besucher im oberen Bereich: die große Ruhmeshalle. Hier sind alle Namen der Hall of Famers auf Plaketten aufgelistet und alle Trophäen der NHL als Kopien ausgestellt. Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich der „heilige Gral des Hockeys: der Stanley Cup der dem Siegerteam der NHL überreicht wird. Alle Namen der Spieler die diesen Pokal mal gewinnen konnten, sind auf ihm eingraviert. Es ist ein Muss den Pokal zu berühren und ohne ein Bild mit ihm darf man die Hall of Fame eigentlich gar nicht verlassen.

Die Hall of Fame ist komplett gelungen und lässt das Herz eines jeden Hockeyfans höher schlagen. Es ist nicht nur eine Sammlung von großen Trophäen und Namen, der interaktive und multimediale Bereich, lässt den Sport lebendig werden. Allerdings ist es möglich, dass Leute, die mit Hockey absolut gar nichts anfangen können, sich hier fehl am Platz fühlen auch wenn jeder Kanadier und Reiseführer sagt, dass man die Hall of Fame unbedingt in Toronto gesehen haben muss. 


Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkte für die unterschiedlichen Öffnungszeiten
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9,5 Punkte







 


Samstag, 14. November 2015

Mittwoch, 11. November 2015

Lindau

Lindau am Bodensee


Lindau ist eine Große Kreisstadt mit ca. 24.700 Einwohner. Die ehemals freie Reichsstadt (bis 1806) liegt am östlichen Ufer des Bodensees. Ihr historisches Zentrum ist die gesamt unter Denkmalschutz stehende Altstadt mit dem prächtigen Rathaus auf der Insel Lindau. In Hafen von Lindau steht der südlichste Leuchtturm Deutschlands und zugleich der einzige in Bayern. Im Zweiten Weltkrieg fiel Lindau kampflos. Das Rathaus wurde 1422 im gotischen Stil erbaut, und 1576 im Renaissance Stil umgebaut.

Sonntag, 8. November 2015

Bodensee

Der Bodensee


Als Bodensee bezeichnet man eigentlich 2 Seen die mit einem Fluss verbunden werden. Der See liegt im nördlichen Alpenvorland und wird vom Rhein durchflossen. An ihm Grenzen Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er ist der größte, wasserreichste und tiefste See in Deutschland. Der Bodensee ist 63 Kilometer lang und 14 Kilometer breit. An der tiefsten Stelle erreicht er 251,14 Meter. Die Historischen Pfahlbauten am Bodensee sind Weltkulturerbe. Im Bodensee leben rund 45 Fischarten. Die Wasserqualität ist heute als sehr gut einzustufen.

Mittwoch, 4. November 2015

Casa Loma - Toronto

Kontakt:
Casa Loma 
1 Austin Terrace 
Toronto, Ontario 
www.casaloma.ca
info@casaloma.org
 
Öffnungszeiten:
täglich von 9:30-17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
Heiligabend nur bis 13:00 Uhr geöffnet, am 25. Dezember geschlossen
 
Preise:
Erwachsene (18-59): Can$ 24 (ca. 16€)
Senioren/ Jugendliche: Can$18 (ca. 12,5€)


 
Die Errichtung von Casa Loma („Haus auf dem Hügel) geht auf Sir Henry Pallett zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Pallett kam mit Minen, Versicherungen, Grundstücken aber hauptsächlich durch Elektrizität zu Vermögen. So führte er in Toronto eine flächendeckende Versorgung mit Strom ein und kam durch das Monopol zu Reichtum. Mit diesem Geld ließ er sich von seinem Freund E.J. Lennox, ein kanadischer Architekt, ein burgähnliches Herrenhaus errichten. Es sollte Elemente der großen mitttelalterlichen Burgen und Schlösser in Europa vereinen. Deswegen ließ er es auch auf den Davenport Hill am Ende der Spedina Avenue bauen. 1914 wurde das Schloss fertiggestellt aber die Palletts konnten es nur bis 1923 bewohnen. Während des ersten Weltkriegs hatte die Stadt Toronto beschlossen, dass Strom eine Grundversorgung sei und nicht in den Händen eines einzelnen Mannes liegen sollte. Also wurde die Elektrizität verstaatlicht und das Vermögen von Sir Henry schrumpfte zusehends bis er gezwungen war Casa Loma zu einem Bruchteil seines Wertes zu verkaufen. Auch der Versuch es als Luxushotel zu führen scheiterte und so kaufte 1933 die Stadt Toronto das Schloss und machte ein Museum daraus. 1937 wurde es erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.
 
Nach dem man sich Lageplan und Audioguide im Kellergeschoss abgeholt hat, kann der Rundgang durch das Schloss beginnen. Die Erkundung startet im Erdgeschoss, deren Räumlichkeiten für den Empfang von Gästen und dem Alltagsleben dienten. Hier findet man Speisesaal mit Bibliothek, Billardzimmer, Wintergarten und Arbeitszimmer. Die Zimmer der zweiten Etage wurden als Privatgemächer von Sir Henry und seiner Frau genutzt. Aber auch die Gäste wurden hier untergebracht. Die dritte Etage beherbergt eine Ausstellung zur kanadischen Armee und hat nichts mit der Historie des Schlosses zu tun, ist aber dennoch sehr interessant. Außerdem gibt es in dieser Etage die Möglichkeit auf einen der Türme zu steigen und einen Blick über Toronto zu werfen. Nach dem Ende des Rundgangs lädt der botanische Garten im Schlosshof zu einem Spaziergang ein. 

Alle Zimmer sind prunkvoll hergerichtet, aber eben nach den Vorbild von europäischen Schlössern wodurch die Einzigartigkeit etwas fehlt. Lediglich die erhaltenen Badezimmer der Privaträume der Palletts bieten einen ungewohnten Anblick, da dies etwas ist, was in nicht vielen Schlössern und Burgen Europas erhalten geblieben ist. Der Rundgang ist schlüssig aufgebaut und mit Hilfe der Informationsschilder und dem Audioguide erfährt man viel über die Bedeutung der einzelnen Räume und der Geschichte des Schlosses. Casa Loma hebt sich von seiner Bauweise nicht ab von den Schlössern und Burgen Europas aber genau das macht es zu etwas Besonderen in Nordamerika und einen Besuch lohnenswert.  

Ausgangswert 10 Punkte

- Abzüge keine
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10 Punkte

Sonntag, 1. November 2015

Meersburg

Meersburg
 
(c) by Mike Pennington (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Altstadt,_Meersburg_-_geo-en.hlipp.de_-_12414.jpg)
 
Meersburg ist eine Kleinstadt mit ca. 5600 Einwohner in Baden-Württemberg. Durch die ausgezeichnete Lage am Bodensee zieht Meersburg ca. 1,25 Millionen Besucher pro Jahr an. Durch viel Glück blieb die Stadt im Zweiten Weltkrieg unbeschadet. So sind noch große Teile der Stadtbefestigung erhalten. Die Burg Meersburg war lange Sitz der Konstanzer Fürstbischofe. Vom Bodensee aus sieht man das Barocksemble und das Neue Schloss. Die Fachwerkhäuser in der oberen Altstadt bilden ein romantisches Esemble. 

Freitag, 30. Oktober 2015

CN Tower - Toronto

Kontakt:
301 Front Street West Toronto, Ontario M5V 2T6 Canada
info@cntower.ca

www.cntower.ca
 
Öfnungszeiten:

täglich von 9.00-22.30 Uhr
an Weihnachten geschlossen


Preise:
 
Erwachsene: Can$ 35 (ca. 24€)
ermäßigt: Can$ 25 (ca 17€)

Für die höher gelegene Plattform SkyPod müssen zusätzlich Can$ 12 (ca. 8€) bezahlt werden




Das Wahrzeichen der Stadt Toronto befindet sich im südlichen Teil von Downtown Toronto nahe der Harbourfront und gehört mit 553m zu den höchsten freistehenden Gebäude der Welt. Nur der  Burij Khalifa in Dubai ist noch zwei Meter höher. Im Februar 1976, nach nur 40 Monaten Bauzeit, wurde der CN (canadian national) Tower fertiggestellt und war im Juni desselben Jahres erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Mittlerweile hat sich der Turm zu einem Symbol für Kanada entwickelt und gehört zu den sieben Weltwundern der Moderne. Aber er ist nicht nur ein Anziehungsort für Touristen sondern erfüllt als Fernsehturm auch einen praktischen Nutzen. 

Der Turm hat zwei Aussichtsplattformen von denen man einen Rundumblick auf die Stadt hat. Zwei Restaurants in Höhe von 346m und 351m bieten die Möglichkeit zu einem Essen in luftiger Höhe. Die untere Plattform auf 342m bietet neben den Ausblick auch eine Ausstellung mit Informationen rund um das Bauwerk. Außerdem befindet sich hier auch ein Glasboden auf dem man freie Sicht nach unten hat. Wem das als Nervenkitzel noch nicht genug ist, kann den EdgeWalk ausprobieren. Hierbei läuft man mit Seilen festgeschnallt frei auf einer Außenebene rund um den Tower. Die zweite Plattform, SkyPod, ist mit 446,5m die höchste Aussichtsplattform der Welt. Um dort hinauf fahren zu können, muss man zu den ohnehin schon hohen Preis noch weitere Can$12 drauflegen. Schöner wäre es, wenn die Fahrt zum SkyPod im allgemeinen Eintrittspreis mit enthalten wäre und der EdgeWalk, der wohl weniger genutzt wird, extra bezahlt werden müsste. Der CN Tower ist ein Muss wenn man in Toronto ist und genau das wird bei den Eintrittspreisen ausgenutzt. Die sind ziemlich heftig für nicht viel mehr als Fahrstuhlfahren.

 
Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für den Eintrittspreis
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8 Punkte




Mittwoch, 28. Oktober 2015

City Sightseeing - Toronto



Kontakt:

249 Queens Quay West Toronto, ON M5J 2N5info@citysightseeingtoronto.com
http://www.citysightseeingtoronto.com
 
Anmerkung: Die genannte Anschrift ist kein Büro sondern es steht ein Mitarbeiter an dieser Stelle (gegenüber Radison Blue Hotel) und verkauft die Tickets. Diese können aber auch direkt am Bus gekauft oder über Telefon oder Internet bestellt werden. 

Zeiten:
 
Bus fährt täglich außer am 25. Dezember und 1. Januar aller 15 Minuten. Die letzte Abfahrt von Haltestelle #1 (Yonge-Dundas-Square) ist 17.00 Uhr. 

Preise:
 
Erwachsene: Can$ 38 (ca. 25€)
Studenten/ Senioren: Can$ 34,5 (ca 23€)

 

Toronto, die Hauptstadt Ontarios, wird oft auch als "heimliche Hauptstadt" Kanadas bezeichnet. Sie ist die am schnellsten wachsende Stadt in Nordamerika. Der beste Weg die Stadt, ihre Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen, ist mittels einer Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus. Die Tour führt überwiegend durch Downtown von Toronto. Startpunkt ist am Yonge-Dundas-Square aber man kann auch an jeder weiteren Haltestelle der Tour einsteigen. Die Haltestellen sind mit einem Schild mit dem charakteristischen roten Bus drauf gekennzeichnet. Wie bei den meisten dieser Stadtrundfahrten besteht auch hier die Möglichkeit bei interessanten Sehenswürdigkeiten auszusteigen und später die Tour fortzusetzen. Der Vorteil bei diesem Veranstalter besteht darin, dass das Ticket für drei Tage gültig ist. Sehr nett ist auch, dass die Stadtführung nicht mittels Audioguide erfolgt sondern live von zwei Mitarbeitern kommentiert wird. Das macht das Ganze viel menschlicher, unterhaltsamer und damit lockerer. Zu den allgemeinen Informationen zur Stadt fließen so auch kleine Anekdoten und aktuelle News mit in die Führung ein. Obendrein ermöglicht dies Fragen an den  - meistens recht jungen - Reiseführer zu richten. Nachteil ist, es gibt dadurch keine Sprachauswahl. Es setzt ein sicheres Verständnis der englischen Sprache voraus um der Tour inhaltlich folgen zu können. Zieht man die Tour komplett durch ohne zwischen drin auszusteigen, dauert sie zwei Stunden. Bei schönem Wetter sollte man im offenen Oberdeck des Busses Platz nehmen um eine bessere Sicht auf die Stadt zu haben. Mit im Preis inbegriffen ist eine 45minütige Rundfahrt auf dem Lake Ontario. Diese sollte man auch unbedingt mitmachen schon um die Skyline von Toronto mit dem CN Tower bewundern zu können. Wenn man an der Haltestelle Harbourfront aussteigt, wird man von Mitarbeitern zur Anlegestelle des Bootes begleitet, so dass man sich keine Sorgen zu machen braucht das Schiff nicht zu finden. 


Stadtkarten von dem Veranstalter gibt es am Flughafen, Bahnhof (Union Station) und in den meisten Hotels und Pensionen kostenlos. Hier sind auch alle Haltestellen des Busses eingetragen. 

Ausgangswert 10 Punkte
Abzüge keine
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10 Punkte

Diese Tour ist ein idealer Weg um Toronto zu erkunden. Dadurch dass das Ticket drei Tage gültig ist, ist man keinem Zeitstress ausgesetzt und kann sich in Ruhe alles anschauen, was man möchte. Die jungen und sehr freundlichen Mitarbeiter lockern die Rundfahrt auf und lassen keine Monotonie aufkommen. Obendrein helfen sie bei der Orientierung in der Stadt und geben Insider Tipps zur Stadterkundung. Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung. Wenn man in Toronto ist unbedingt Ausschau nach den roten Doppeldeckerbussen halten. 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Kontakt:
Straße des 18. Oktober 100 
04299 Leipzig 
Fon 0341/2 41 68 70 
Internet: www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
Email: mail@voelkerschlachtdenkmal-Leipzig.de

Preise:

Erwachsene: 8 €
ermäßigt: 6 €

Öffnungszeiten:
April – Oktober täglich 10 – 18 Uhr
                            November – März täglich 10 – 16 Uhr
                            24.12. und 31.12. geschlossen



Das Völkerschlachtdenkmal ist das Wahrzeichen der Stadt Leipzig. Es gehört mit 91m zu den größten Denkmälern in Europa und die unverwechselbare Silhouette ist schon von weiten zu erkennen. Es wurde am 18. Oktober 1913 anlässlich des 100. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eingeweiht. Dort, wo heute das Denkmal steht, kämpften vom 16.-19. Oktober 1813 ein vereintes Heer von Preußen, Österreich, Schweden und Russland im Rahmen der großen Befreiungskriege gegen die Truppen von Napoleon. Entworfen wurde es von dem Architekten Bruno Schmitz der auch schon für das Kyffhäuserdenkmal in Thüringen verantwortlich war. Das Denkmal ist fast komplett aus Beton errichtet, auch die fast 10m großen Totenwächter in der großen Ruhmeshalle wurden aus Betonblöcken geschlagen. Ein Kontrast zu den rot-braunen Betonblöcken bildet die weiße Reiterkuppel. Diese wurde aus Gips gefertigt und zeigt 324 fast lebensgroße Reiter. 

Vom Eingang im Fundamentbereich bis hinauf zur oberen Aussichtsplattform sind es fast 500 Stufen die zum Teil in einer sehr schmalen Wendeltreppe erklommen werden müssen. Vom Fundament bis zur Krypta ist das Denkmal recht modern gestaltet. Hier besteht die Möglichkeit sich einen 15minütigen Film zur Geschichte des Denkmals anzuschauen. Ab der Krypta, dem symbolischen Grab der 120.000 Gefallenen, beginnt dann der eigentliche Bereich des Denkmals. Das innere des Denkmals kann man von drei Ebenen betrachten, der Krypta am Fuß, der großen Ruhmeshalle und der Sängergalerie. Alle drei Etagen bieten einen für sich imposanten Blick auf das Bauwerk. Bis zur Sängergalerie besteht die Möglichkeit einen Lift zu nutzen, danach geht es nur zu Fuß weiter zur oberen Aussichtsplattform. Dort wird man aber mit einem großartigen Blick über die Stadt Leipzig belohnt. Es gibt noch einen mittleren Außenrundgang der ist aber so eng, dass man die Aussicht gar nicht genießen kann, da man ständig zwischen Menschen eingekeilt ist. Nach dem Abstieg sollte man noch unbedingt das am Fuß gelegenen Museum besuchen. Hier sind Bilder zur Schlacht, sowie Exponate rund um Napoleon und die Befreiungskriege ausgestellt. Das Highlight bildet aber ein Modell der Schlacht, dass mit viel Liebe für das Detail errichtet wurde. Das Museum schlägt den Bogen zur Schlacht und Napoleon, was beim Denkmal selbst etwas zu kurz kommt. Der geschichtliche Aspekt der Befreiungskriege, also die Ursache hierfür und die Auswirkungen für Europa und Deutschland könnten noch etwas stärker in den Fokus gerückt werden. 



Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für die geschichtliche Darstellung
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8,5 Punkte

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Tierpark Hellabrunn - der Zoo Münchens

Tierpark Hellabrunn - der Zoo Münchens 

 
 
Öffnungszeiten:
Sommersaison 09:00 - 18:00 Uhr
Wintersaison 09:00 bis 17:00 Uhr
täglich geöffnet 

Preise:
Erwachsene 14€
Kinder 5€

Adresse:
Tierparkstraße 30
81543 München

 
Eigentlich reicht ein Artikel über den Münchner Zoo nicht aus... Er würde der umfangreichen Fauna und Flora niemals gerecht werden. Einen kleinen Überblick sowie ersten Eindruck kann ein Artikel jedoch geben, einfach um vor einem etwaigen Tierpark – Besuch in diesen „einzutauchen“ und vielleicht auch, um eine Idee zu geben, wie groß die Ausmaße dieses Zoos sind.

Gleich vorweg:
Unser Besuch hat gut drei Stunden gedauert. Wir haben zwar alles angesehen, hätten aber gut und gerne noch zwei weitere Stunden im Tierpark verbringen können – es gibt einfach soo viel zu sehen!Natürlich möchte ich auch hier auf die Problematik und Thematik der artgerechten Tierhaltung hinweisen und nicht einfach Werbung machen... denn natürlich bedeutet jeder Zoo eine wesentliche Einschränkung der Lebensräume der Tiere. Bei sehr vielen kann man das durch große, vielseitige Gehege mit ausreichend Rückzugsmöglicheiten kompensieren, bei einigen Tierarten (beispielsweise Elefanten, Raubkatzen, Eisbären). Bei letzteren muss ich jedoch anfügen, dass ich noch nie ein derart „großzügig“ angelegtes Gehege gesehen habe. Hier muss man dem Tierpark Hellabrunn – wie der Münchner Zoo eigentlich heißt – wirklich anrechnen, dass sich die Verantwortlichen große Mühe gegeben haben.

Zuerst ein wenig über die Geschichte: 1911 wurde der Tierpark Hellabrunn eröffnet – zuvor gab es schon einen Verein, gennant der „Zoologische Verein München e.V.“ In der Zwischen- und Nachkriegszeit war der Zoo mehrmals geschlossen, schaffte aber dennoch konsequent den Ausbau verschiedenster Anlagen und auch die Ernennung zum ersten Geozoo der Welt. Dies bedeutet, dass der Tierpark nach Kontinenten geordnet ist – die verschiedenen Teile sind den Kontinenten so naturgetreu wie möglich nach empfunden. Insgesamt bevölkern rund 750 Tierarten den Hellabrunner Tierpark heute. Aber nicht nur der Blick in die Vergangenheit lohnt sich; es sind vor allem zukünftige Projekte, die den Tierpark Hellabrunn so interessant machen. Aktuell wird das seit 1914 bestehende Elefantenhaus modernisiert, umgebaut und erweitert.


Wie bereits anfangs erwähnt, ist der Tierpark Hellabrunn wirklich riesig.
Besonders erwähnenswerte Highlights sind das Pinguinbecken. Hier „fusionierte“ man die Pinguinbecken miteinander, sodass ein wirklich großes Tauchbecken entstand, wo nun alle Pinguinarten miteinander leben. Zudem besonders ist das Maushaus. Eine nachempfundene „Mini“-Stadt, in der Häuser, Spielplätze und Co. Mausgerecht präsentiert werden. Die Nager fühlen sich sichtlich wohl! Die „Welt der Affen“ ist außerdem sehr umfangreich und aufgrund der Artenvielfalt ebenfalls einen Besuch wert. Wenn man Kritik üben möchte, so kann man höchstens anmerken, dass der Rundgang ein wenig übersichtlicher gestaltet hätte werden können, im Vergleich zu anderen Zoos. Ansonsten gibt’s hier wirklich nichts abzuziehen... man fühlt sich einfach wohl im Tierpark Hellabrunn.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, oder sich vorab gerne ein Bild machen möchte, kann dies auch in der Sendung „Nashorn, Zebra & Co“ machen, welche Montag bis Freitag um 11:35 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Hier dreht sich alles um die Vierbeiner des Tierparks Hellabrunn.

Ausgangswert 10 Punkte 
- 1 Punkt für den etwas unübersichtlichen Rundgang
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9 Punkte 

 
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

Bayerische Landesausstellung 2015 - Ingolstadt

Bayerische Landesausstellung 2015 "Napoleon in Bayern" in Ingolstadt
 
Bildquelle: Haus der bayerischen Geschichte.
 
Dauer: 30. April - 31. Oktober 2015
 

Öffnungszeiten: Täglich 9 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 9 €
             ermäßigt 7 €

Adresse: Neues Schloss
                Paradeplatz 4
                85049 Ingolstadt
 
 
Heute gibt es sehr gemischte Gefühle an die damalige Zeit an der Bayern mit Napoleon verbunden war. Einerseits führte es in eine Katastrophe, tausende bayerische Soldaten verloren 1812 vor allem in Russland ihr Leben. Anderseits erfüllte sich für Bayern ein Traum von militärischer Stärke und außenpolitischer Größe. Und Napoleon führte Bayern - im Gegensatz zu Preußen - nicht in eine Niederlage sondern zum Sieg. Das Ergebnis war die Königskrone, ein vergrößertes Territorium und die erste Verfassung. Die Geburt des modernen Bayern, und der Geburtshelfer war Napoleon. Bayern war auch Schauplatz von Schlachten zwischen dem französischen Heer und seinen Gegnern, vor allem Österreich. Nach den Schlachten blieben tausende Gefallene und Verwundete zurück. Am Ende gelang noch gerade rechtzeitig der Bündniswechsel: weg vom sinkenden Napoleon, hin zum alten Verbündeten Österreich. An der entscheidenden Schlacht gegen Napoleon in Leipzig nahm Bayern nicht teil, stand aber auf der Seite der Sieger.
 
Die Ausstellung findet im Neuen Schloss in Ingolstadt statt. Die Stadt wurde gewählt, weil sie jahrelang für Truppendurchzüge von Napoleon diente. Napoleon befahl 1799 die Zerstörung der Festung in Ingolstadt. König Ludwig I. baute sie danach zur wichtigsten Festung des Landes aus. Napoleon selbst übernachtete im Neuen Schloss. Die Ausstellung zeigt gleichermaßen Gewinner und Verlierer. Auch die Mitmachstationen sind super gestaltet: so kann man in ein Armeeoutfit schlüpfen, Schlüssel aus der damaligen Zeit an verschiedenen Schlössern probieren oder ein Gewehr anheben. Der Rundgang ist super gestaltet, nur die Reihenfolge ist manchmal etwas verwirrend, weil die Ausstellung nicht chronologisch gestaltet wurde. Leider ist auch dieses Jahr wieder das Fotografieren verboten. Ansonsten ist die Ausstellung absolut empfehlenswert und überwiegend toll gestaltet.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für die chronologische Reihenfolge
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8 Punkte

Freitag, 16. Oktober 2015

Ingolstadt

Ingolstadt

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rathausplatz_Ingolstadt.jpg (c) by Magnus Manske.

Ingolstadt ist mit 133.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt in Oberbayern und die fünftgrößte Stadt Bayerns. Ingolstadt wurde am 13. März 1472 Sitz der ersten bayerischen Universität. Auch der Illuminatiorden wurde 1776 in Ingolstadt gegründet. Über 400 Jahre lang war die Stadt auch Sitz der bayerischen Landesfestung. Ingolstadt zeichnet sich durch eine weitestgehend erhaltene historische Altstadt mit Bauwerken aus allen Epochen der Stadtgeschichte aus. Außerdem ist Ingolstadt eine grüne Stadt mit zahlreichen Parks, Grünanlagen und Wäldern.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Neustrelitz

Neustrelitz
 
Das Rathaus. Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neustrelitzer_Rathaus.jpg
 
Neustrelitz ist eine Mittelstadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 20.500 Einwohner. Früher war sie Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge und einstige Landeshauptstadt von Mecklenburg-Strelitz. Gegründet wurde Neustrelitz erst 1733. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Residenzschloss durch ein Feuer komplett zerstört. Erhalten blieb der barocke Schlosspark, die neugotische Schlosskirche und die Orangerie. Auch die Altstadt ist sehenswert. 

Freitag, 9. Oktober 2015

Usedom

Die Insel Usedom
 

Die Insel Usedom liegt in der Pommerschen Bucht in der südlichen Ostsee. Sie liegt zu großen Teilen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der Rest der Insel liegt in Polen, wo über die Hälfte der Inselbewohner lebt. Mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenreichste Gegend Deutschlands weshalb sie als die Sonneninsel beworben wird. Während der Gründerzeit im 19. Jahrhundert entstanden auf der Insel zahlreiche Seebäder. Auf der Insel leben ca. 76.500 Menschen.

Montag, 5. Oktober 2015

Ahlbeck

Ahlbeck
 
 
 
Das Seebad Ahlbeck ist ein Ortsteil der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf. Ahlbeck liegt direkt an der Grenze zum polnischen Swinemünde. Ahlbeck besitzt die längste Strandpromenade Europas, welche sich auf einer Länge über ca. 12 Kilometer streckt. Die hístorische Seebrücke Ahlbeck wurde 1899 mit einem 280 Meter ins Meer reichende in gründerzeitliche Architektur errichtet und 1993 erneuert.

Samstag, 3. Oktober 2015

Heringsdorf

Heringsdorf
 
 
 
Das Ostseebad Heringsdorf ist eine amtsfreie Gemeinde mit einem Seebad auf der Insel Usedom. In Heringsdorf wohnen ca. 8900 Menschen.
 
Seit den 1990er Jahren bezeichnet sich Heringsdorf auch als Kaiserbad. Heringsdorf besitzt einen feinen Sandstrand der sich insgesamt 42 Kilometer bis nach Peenemünde zieht. Das große Highlight in Heringsdorf ist die Seebrücke, die mit 508 Meter die längste Seebrücke in Deutschland ist. Eröffnet wurde die Seebrücke 1995.

Samstag, 26. September 2015

Seebad Koserow

Das Seebad Koserow
 
 
 
Das Seebad Koserow ist eine Gemeinde auf der Insel Usedom mit ca. 1700 Einwohner. 1993 wurde die Seebrücke errichtet. Der breite Sandstrand und die bis zu 60 Meter hohe Steilküste machet den Ort vor allem für Badetouristen interessant. Die 261 Meter lange Seebrücke besitzt eine Schiffsanlegestelle. Derzeit wird die Brücke saniert und ist somit ein Paradies für Seemöwen.
 
 

Dienstag, 22. September 2015

Wolgast

Wolgast
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wolgast-hafen-abend.jpg (c) by Ralf Roletschek
 
Wolgast liegt im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 12.300 Einwohner. Der größte Teil der Stadt liegt vor der Insel Usedom, ein kleiner Teil liegt auf der Insel. Die Innenstadt von Wolgast ist historisch sehr gut erhalten. Besonders zu nennen sind die Petrikirche. Hier befinden sich die 7 Särge der letzten Angehörigen der Herzogsfamilie von Pommern-Wolgast. Außerdem findet man Reste der Stadtmauer, ein historisches Rathaus und viele alte Fachwerkhäuser.

Samstag, 19. September 2015

Müritz

Die Müritz
 
 
Die Müritz ist ein Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Sie ist der größte See der komplett innerhalb von Deutschlands liegt. Nur der Bodensee ist größer, aber an im haben auch Österreich und die Schweiz Anteile. Die Müritz ist 17,8 Kilometer lang und 9,9 Kilometer breit. An der tiefsten Stelle erreicht er 31 Meter. 1990 wurde am Ostufer der Müritz ein Nationalpark ausgewiesen. Die größte Stadt an der Müritz ist Waren.

Dienstag, 15. September 2015

Mirow

Mirow
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mirow_Schloss_Liebesinsel_Br%C3%BCcke_2010-04-07_057.jpg (c) by Niteshift
 
Mirow ist eine Landstadt im Süden von Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 3400 Einwohner. Bekannt ist Mirow für die Schlossinsel Mirow. Das Schloss besteht im Kern aus Teilen des Vorgängerbaues von 1708, der bei einem Brand 1742 zerstört wurde. Die Schlosskirche stammt im ältesten Teil aus dem 14. Jahrhundert. Auf der Liebesinsel befindet sich das Grabmal des letzten Großherzogs von Mecklenburg. Adolf Friedrich VI. (1882 - 1918) starb durch Selbstmord. Das Torhaus datiert auf das Jahr 1588 und ist Teil der ehemaligen Befestigungsanlage. Das ganze ist absolut sehenswert.

Dienstag, 8. September 2015

Waren an der Müritz

Waren an der Müritz


Waren. mit Sicht auf den Hafen. Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blick_auf_den_Warener_Stadthafen.jpg (c) by Christopher Weiß

Das Heilbad Waren ist eine Mittelstadt in Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 21.000 Einwohner. Waren ist der Hauptort an der Müritz, dem größten See auf deutschem Gebiet. Die gut erhaltene Altstadt und der Yachthafen sind bekannte Besuchsziele. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt kampflos besetzt. Bis in die 80er Jahre befand sich in Waren einer der vier zentralen Atomraketendepots der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Seit 1999 ist Waren ein Kurort. 2012 kam das Prädikat "Heilbad" dazu. Es wird Sole gefördert und als Solesalz verkauft. Besonders Erwähnenswert ist die Kirche St. Marien. Ein rechteckiger, einschiffiger Backsteinbau im Osten der Altstadt. Der Westturm der Kirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet, die Kirche wird auf das 13. Jahrhundert datiert. Die Fenster sind im romanischen Stil gehalten. Außerdem gibt es in Waren absolut leckere Fischbrötchen!

Dienstag, 1. September 2015

Röbel an der Müritz

Röbel an der Müritz
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roebel_Marienkirche.jpg (c) by DorisAntony
 
Röbel an der Müritz liegt in Mecklenburg-Vorpommern am Westufer der Müritz und hat ca. 5100 Einwohner. Robel ist für eine historisch sehr gut erhaltene Altstadt, zwei große Kirchen und den Stadtpark bekannt. Die gotische Stadtkirche St. Nicolai wurde 1280 geweiht. Am Mönchteich findet man noch Reste der Stadtmauer. Insgesamt eine kleine aber schöne Stadt. Sehenswert.
 

Dienstag, 25. August 2015

Neubrandenburg

Neubrandenburg

Das Treptower Tor. (c) by https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NB-Treptower-Tor-11-IV-2007-071.jpg

Neubrandenburg ist die Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte in Mecklenburg Vorpommern. Neubrandenburg hat ca. 63.400 Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stadt hat einiges zu bieten. Neubrandenburg besitzt die besterhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung in Nordeuropa. Außerdem ist die Stadt für ihre Konzertkirche bekannt. Wegen der vier gotischen Stadttore trägt sie auch den Beinamen "Vier-Tore Stadt". Den Zweiten Weltkrieg überstand Neubrandenburg fast komplett ohne Schaden, die Stadt wurde kampflos übergeben. Allerdings wurde Teile der Altstadt von der Roten Armee nach der Einnahme zerstört.

Stadtbefestigung
 
Neubrandenburg besitzt eine fast komplett erhaltene Stadtbefestigung aus dem 13 und 14 Jahrhundert. Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Neubrandenburg als Rothenburg des Nordens.
 
Die Konzertkirche (nur noch für Konzerte im Gebrauch) (c) by https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NB-St-Marien-Kirche-26-VIII-2007-57.jpg
 

Freitag, 21. August 2015

Liechtensteinklamm - St. Johann im Pongau

Die Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau
 
 
 
Öffnungszeiten: Mai - September. Täglich 8 - 18 Uhr
                            Oktober täglich 8 - 16 Uhr.

Preise: 6 € Erwachsene
             4 € bis 18 Jahre

Adresse: Liechtensteinklammstraße
                A-5600 St. Johann
 
 
St. Johann im Pongau liegt im Bundesland Salzburg und hat ca. 10.800 Einwohner. Die Liechtensteinklamm hat eine Gesamtlänge von 4 Kilometer, rund die Hälfte davon ist begehbar. Die Felsen sind bis zu 300 Meter tief. An einigen Stellen ist die Klamm nur wenige Meter breit. Jahrtausende lang bildete das Wasser des Gebirgsbaches Großarler Ache eine Tiefenerosion, dadurch entstand die Liechtensteinklamm. 1875 begangen die Arbeiten zur Begehbarmachung der Klamm durch Mitglieder des Pongauer Alpenvereins. Allerdings ging der Verein während der Arbeiten pleite. Nur durch eine großzügige Spende von 600 Gulden durch Johann II. von Liechtenstein konnte die Bauarbeiten 1876 fertig gestellt werden. Wegen der Spende benannte man die Klamm nach ihm.
 
Begehbar gemacht wurde die Klamm mit Holzstegen. Sogar einen 70 Meter langen Tunnel begeht man. Am Ende des Weges befindet sich ein Wasserfall. Nach einer Sage entstand die Klamm dadurch, dass der Teufel schnellstmöglich Wasser nach Großarl bringen sollte. Nachdem ihm das nicht gelang, überflog er voller Wut die Schlucht und schleuderte Wasser hinein. Die Klamm ist die längste und spektakulärste der Alpen. Ein Besuch ist absolut zu empfehlen. Die Besucherzahl liegt in den 5. Monaten der Öffnung bei unglaublichen 170.000 Personen. Der Eintrittspreis wird für die Sicherheit der Besucher der Klamm investiert. Festes Schuhwerk ist Pflicht. Hier gibt es Absolut keine Kritikpunkte.
 
Restauranttipp: Klammfürst, direkt an der Klamm gelegen.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 
 


Dienstag, 18. August 2015

Wien Museum am Karlsplatz

Das Wien Museum am Karlsplatz
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien-Museum.jpg (c) by Clemens Pfeiffer
 
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag - täglich bis 18 Uhr

Preise: Bis 18 Jahre kostenlos
             Jeden 1. Sonntag im Monat kostenlos
             10 € Erwachsene
             7 € ermäßigt

Adresse: Karlsplatz 8
               A-1040 Wien
 
Das Wien Museum nimmt in der sehr vielfältigen Museumslandschaft in Wien einen besonderen Platz ein. Mit einer Mischung aus Kunstsammlung und historischer Sammlung zeigt es den Weg Wiens durch verschiedene Jahrhunderte. Eine große Stärke des Wien Museums sind Exponate aus dem 19. Jahrhundert. Möbel, Kleider und Kunstgewerbe, sogar eine ganze rekonstruierte Wohnung mit originaler Einrichtung findet man hier. Auch der Wiener Biedermeier hat eine eigene Abteilung. Auch große Künstler wie Egon Schiele oder Gustav Klimt findet man hier. Zwei große Stadtmodelle verdeutlichen einen großen Unterschied: Wien vor und nach dem Bau der Ringstraße. Dazu fand die Sonderausstellung "Wien und der Ring" statt, die sehr interessant gestaltet war. Eine Zweite Sonderausstellung widmete sich dem Thema "Mythos Galizien". Galizien ist heute kaum noch bekannt, lag in dem heutigen Polen und der Ukraine und war fast so groß wie Österreich. Das Reich der Galizier ging allerdings unter und geriet fast komplett in Vergessenheit. Der Rundgang im Museum ist sehr gut gestaltet und Fotografieren erlaubt. Einen Punkt Abzug gibt es allerdings für unfreundliches Personal. Dennoch ist das Museum einen Besuch absolut wert.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für unfreundliches Personal
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9 Punkte

Sonntag, 9. August 2015

Pilsner Urquell Brauerei

Die Pilsner Urquell Brauerei in Pilsen
 
 
 
 
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag. Führung auf Deutsch um 13:30, 15:00 und 16:45

Preise: 199 Kronen pro Person (ca. 7,40 €)

Adresse: U Prazdroje 7, 304 97 Plzeň
 
 
Vor 170 Jahren wurde das legendäre Pilsner Urquell das erste mal gebraut. Genau an diesem Ort wird noch heute seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Nachdem man einen kleinen Überblick in die Geschichte von Pilsen bekommt wird man mit dem Shuttlebus zu einer der modernsten Abfüllanlage der Welt gefahren, hier werden 120.000 Flaschen und 60.000 Dosen abgefüllt - pro Stunde. Pilsner Urquell verfügt über den größten Personenaufzug in Tschechien. Mit diesem Aufzug geht es in das Panoramakino, das sich übrigens sogar dreht. Danach kann man mit allen Sinnen die Rohstoffe des Bieres entdecken (riechen, schmecken). Nun geht es in die Sudhäuser. Erst besichtigt man das alte historische Sudhaus das nicht mehr in Betrieb ist. Als nächstes geht es in das moderne Sudhaus, das 2004 erbaut wurde. Hier hat es angenehme 50 Grad ;).  Nach der Besichtigung des Sudhauses lernt man die verschiedenen Brauermeister in der Geschichte von Pilsner Urquell kennen. Jetzt folgt ein absolut anderes Klima. Im Brauereikeller hat es konstant 5 Grad. Hier kann man sich die Gärbottiche anschauen und lernen was sich hinter dem Begriff  "Bierdecke" verbirgt. Was fehlt noch? Einige würden wohl sagen das wichtigste. Zum Schluss der Führung gibt es eine Bierverkostung. Ist man über 18 Jahre darf man ein ungefiltertes und nichtpasteurisierten Bier verkosten. Das ganze ist aber sehr bitter, und das gefilterte Pilsner Urquell ist doch um einiges leckerer. Die Führung dauert rund 1,5 Stunden und ist Klasse gestaltet. Unser Gruppenführer hatte auch den ein oder anderen lockeren Spruch auf der Lippe, der immer absolut perfekt zur Situation passte. Absolut Empfehlenswert! Auch für Leute die sich weniger für Bier interessieren.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte / keine Kritik
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10 Punkte

Dienstag, 4. August 2015

Landesssonderausstellung - Gallneukirchen


Die Landessonderausstellung in Gallneukirchen 

Thema "Soziale Sicherung in Österreich" 


Öffnungszeiten:
30 April bis 02. November 2015,
                            täglich von 09:00 - 18:00 Uhr
                         

Preise: Erwachsene 6 Euro
             ermäßigt 4 Euro

Adresse:
Ausstellungsbüro
Diakonissenhaus Bethanien
Hauptstraße 3, 4210 Gallneukirchen


Sozial - das ist ein großes Wort. Erst recht, wenn man es in einer Zeit wie heute nutzt; einer Zeit, in der man so viel über Krieg, Flüchtlinge und Menschenrechte liest, hört und sieht.
Aber die Thematik des "sozialen Lebens" hat sehr, sehr viele Seiten und Winkel, aus denen man sie betrachten kann. Staat, Versicherungen, private Einrichtungen und und und... als "Gegenpart" stehen oft Armut, Krankheit und Behinderung. Das alles sind große Worte, die uns alle aber betreffen. Die Landessonderausstellung in Gallneukirchen hat sich der Thematik der Geschichte und der Gegenwart der sozialen Sicherung angenommen, zeigt die Stärken und Schwächen sowie die Entwicklung unseres Systems auf.

Die Lokalität - das Diakoniewerk in Gallneukirchen - ist nicht zufällig Ausstellungsort, sondern seit jeher eng mit dem Thema verbunden. Das Diakoniewerk versteht sich als Sozialunternehmen, das nicht nur denen Raum und Ausdruck gibt, die sonst durch den bekannten "sozialen Rost"fallen, sondern darüberhinaus auch für soziale Berufe, wie Behinderten- oder Altenbetreuung, ausbildet und dabei eine beeindruckende Geschichte aufweisen kann. So kann man sagen, dass es wohl keinen geeigneteren Ort gibt, um diese Thematik dem Besucher bekannt zu machen. Die Landessonderausstellung steht unter dem Motto "Hilfe. LebensRisiken LebensChancen".


Zu Beginn liegt der Fokus auf Entwicklung und Geschichte der sozialen Leistungen, wie etwa Krankenversicherung oder Arbeitslosengeld. Ich selbst habe mich ertappt, einiges beinahe für selbstverständlich zu halten - dass dies nicht so ist, wird einem hier vor Augen geführt. Die damaligen Sorgen und Kämpfe mit sozialer Ungerechtigkeit wirken teilweise befremdlich, werden aber durch Bild-, Video- und Tonmaterial anschaulich präsentiert. Weiters bekommt der Besucher auch Einblick in das Ausmaß der Krankenversicherung heutzutage, was auch sehr interessant ist... denn: Wer hat sich denn schon mal überlegt, wie viel denn die Blinddarmoperation oder eine Diagnostik mittels MRT-Bilder kostet? Die Antwort und noch sehr viele weitere Beispiele findet man in der Ausstellung. Zuletzt begegnet man in der Landessonderausstellung schließlich denjenigen, die von unserem System und auch von uns selbst oftmals vergessen oder verdrängt werden: Menschen mit Beeinträchtigungen, die so unterschiedlicher Natur sein können. Verschiedene Personen und Organisationen sowie Ausbildungsstätten werden vorgestellt, die sich diese Plattform mehr als verdient haben, wie ich finde. Durch kurzweilige Videos bekommt der Besucher einen umfassenden Eindruck, welch großartige Leistungen Menschen mit Beeinträchtigung leisten und vor allem wie erfüllend und harmonisch das Zusammenleben an diesen Orten sein kann, wenn nur jeder den anderen respektiert.

Als Abschluss darf man noch den farbigen Sticker, den man zu Beginn bekommen hat, an eine Wand kleben... man sieht bereits, dass all die Sticker zuletzt eine Wand voller Menschen zeigen sollen, die ganz unterschiedlich sind. Groß, klein, im Rollstuhl oder auf beiden Beinen....
... denn wir sind alle Menschen! Jeder, absolut jeder sollte ein Recht auf ein Leben ohne Bevormundung und Hass haben und es wäre so einfach, dies zu erreichen, würden wir nur alle den anderen ein Stück weit einfach so nehmen, wie er ist. Diese Botschaft ist einer der zentralen Kerne der Landessonderausstellung und sie ist, wie ich finde, aktueller denn je! Allein deshalb ist ein Besuch mehr als empfehlenswert!

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte / keine Kritik
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10 Punkte