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Donnerstag, 27. November 2014

Martinsdom - Bratislava

Der Martinsdom in Bratislava
 
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martinsdom_(Bratislava)#mediaviewer/File:Bratislava-Dom-sv-Martina.jpg
 
Die Kathedrale des Heiligen Martin (oder Martinsdom) ist dem Heiligen Martin von Tours geweiht. Die Kirche wurde im gotischen Stil errichtet und die größte Kirche in Bratislava. Sie befindet sich am westlichen Rand der Altstadt, am Fuße des Burghügels. Seit 2008 gehört sie zum Erzbistum Bratislava. Erbaut wurde die Kirche im späten 13. Jahrhundert. Ab 1563 war der Martinsdom die Krönungskirche der Monarchen des Königreich Ungarns. Insgesamt fanden bis 1830 die Krönungen von elf Königen und acht Königinnen im Martinsdom statt. 2002 wurde das Gebäude als national Bedeutend eingestuft. Die Kirche wurde auf einem alten Friedhof erbaut, so existieren unterhalb der Kirche Katakomben bis zu einer Tiefe von sechs Meter. Die letzte Beerdigung fand 1895 statt. Sehenswert!

Dienstag, 25. November 2014

Stare Mesto - Bratislava

Die Altstadt (Stare Mesto) von Bratislava
 
 
Die Altstadt von Bratislava ist der Touristenmagnet in Bratislava. Der historische Stadtkern ist größtenteils noch erhalten. Die Altstadt beginnt an der Burg Bratislava, die bereits im 9. Jahrhundert erbaut wurde. Man findet das Abbild der Burg auf der 10, 20 und 50 Cent Münze. Nebenan befindet sich das Gebäude des slowakischen Nationalrats. Direkt an der Donau findet man ein großes Denkmal für den Rabbi Moses Schreiber. Im Westen wird die Altstadt durch die Autobahn begrenzt. Unter der Burg stehen die Reste des ehemaligen Stadtteils Podhradie. 1960 - 1970 wurde ein Großteil des Viertels wegen des Baus einer Brücke abgerissen. Mittlerweile gibt es Pläne das Viertel wieder aufzubauen, aber etwas konkretes wurde noch nicht beschlossen. Ein Besuch von Bratislava lohnt sich auf jeden Fall! Eine wirklich tolle und außergewöhnliche Stadt.

Dienstag, 18. November 2014

Stadtmuseum - Fürth

Das Stadtmuseum in Fürth
 
Öffnungszeiten: Montag + Freitag geschlossen
                            Dienstag - Donnerstag 10 - 16 Uhr
                            1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
                            Samstag 13 - 17 Uhr
                            Sonntag 10 - 16 Uhr

Preise: Erwachsene 3 €
             ermäßigt 2 €

Adresse: Ottostraße 2
                90762 Fürth
 
Das Stadtmuseum Fürth zeigt die Stadt- und Wirtschaftsgeschichte der fränkischen Stadt Fürth. Es wird auch Stadtmuseum Ludwig Erhard genannt, nach dem ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard. Seit 2007 befindet sich das Stadtmuseum in der Fürther Innenstadt. Neben Exponaten von der Bronzezeit bis in die Gegenwart, wird auf zahlreichen Informationstafeln und Videos die Entwicklung der Stadt Fürth dargestellt. Weitere Teile der Ausstellung widmen sich dem ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard, dem Fußball in der Region, der Spiegel- und Spielzeugherstellung und der Bayerischen Ludwigsbahn. Allerdings werden immer nur Themen angerissen und kaum oder gar nicht vertieft. Das kann man viel besser gestalten. In jedem Ausstellungsteil steht ein Fernseher der Bilder zum Thema anzeigt, diese Bilder wechseln gefühlt alle 10 Minuten. Eine gute Idee ist es allerdings die Eintrittskarte mit dem Bild von Ludwig Erhard zu stempeln. Dies hat Spaß gemacht, ansonsten ist es nur ein sehr durchschnittliches Museum.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für die Ausstellung
- 1 Punkt für die unübersichtlichen Öffnungszeiten
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5 Punkte
 

Sonntag, 16. November 2014

Bergen & Bryggen

Bergen – das Tor zu den Fjorden Norwegens


Wer durch Fjordnorwegen reist, sollte unbedingt Norwegens zweitgrößter Stadt einen Besuch abstatten. Im folgenden Beitrag werden ein paar Highlights der Stadt kurz vorgestellt. Da die Preise von Eintritt und Tickets von Jahr zu Jahr variieren, ist es empfehlenswert sich vor Beginn der Reise darüber zu informieren und auszurechnen ob sich der Kauf der Bergencard lohnt. Mit der Bergencard bekommt man Rabatt auf etliche Eintrittspreise, Bahn- und Bustickets. Wo und wie viel Ermäßigung es gibt ändert sich allerdings auch jährlich.

Bryggen
 




Das alte Hanseviertel ist Bergens älteste Besiedlung. Aufgrund der Bauweise mit Holz wurde dieser Stadtteil öfters von Feuersbrünsten heimgesucht, insbesondere beim großen Brand von 1702 dem die ganze Stadt zum Opfer fiel. Bryggen wurde aber wieder aufgebaut und die ursprüngliche Bauweise aus dem 12. Jahrhundert beibehalten so dass das Profil noch heute dem aus dem Mittelalter entspricht. Heute befinden sich in den farbenfrohen Häusern hauptsächlich Souvenir- oder Handwerksläden. Bryggen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Ein Bummel durch dieses kleine romantische Viertel ist ein Muss in Bergen.

Fløibahn und Fløyen


Der Fløyen ist einer von sieben Erhebungen bei Bergen und das wohl beliebteste Ziel bei Touristen. Auf dem Plateau des Berges befindet sich eine Aussichtsplattform von der man einen fantastischen Blick auf die Stadt Bergen hat. Außerdem bietet der Fløyen viele Freizeitaktivitäten. So gibt es viele Wanderwege, einen kostenlosen Kanuverleih und Kinder können bei einer Schatzsuche die Umgebung erkunden.


 Die größte Attraktion ist aber der Weg zum Fløyen selbst, denn hier kann man sich mittels einer Standseilbahn nach oben und wieder zurück befördern lassen. Das Prinzip der Bahn ist recht einfach: der nach unten fahrende Wagen zieht den nach oben fahrenden hoch. In der Mitte gibt es eine Stelle an der die beiden Wagen einander ausweichen. Die Bahn legt dabei auf einer Strecke von 848m eine Höhendifferenz von 320m zurück. Die Technik stammt noch aus der deutschen Kaiserzeit allerdings verlor sie ihren Wert durch den ersten Weltkrieg, so dass die Deutschen ihr Geld nicht mehr zurück bekommen hatten. Dennoch wurde die Bahn auch für sie von Nutzen denn während des zweiten Weltkriegs nutzen die Nazis die Bahn als Transportmittel zu ihrem Lager auf dem Bergplateau. Diese Infos konnte ich allerdings nur dadurch aufschnappen, weil sie ein Reiseführer einer Touristengruppe vor uns erzählte. Denn Infos zu der Bahn sucht man sowohl an der Tal- als auch an der Bergstation vergebens.


Sightseeingtour

Die schnellste Methode einen Rundumblick über die Stadt zu bekommen, ist eine Tour mit den Seightseeingbussen. Diese stehen direkt vor der Touristeninfo und fahren mehrmals täglich an allen Tagen an dem ein Kreuzfahrtschiff im Hafen angelegt hat (was fast jeden Tag der Fall ist). Die Busstour führt durch die Altstadt und das Zentrum. Man hat die Möglichkeit bei verschiedenen Stationen auszusteigen um sich die Attraktion näher anzuschauen und später die Tour fortzusetzen. Beim Fahrer bekommt man einen Audioguide in verschiedenen Sprachen. Unser Fahrer war leider nicht besonders höflich und zeigte sich nicht sehr geduldig bei der Erklärung des Audioguides der obendrein auch noch ein paar Tonprobleme hatte. Auch fuhr der Fahrer zu schnell, so dass teilweise Information und Bild nicht zueinander passten. Wenn es nichts zu erzählen gab, lief Musik von Edvard Grieg, dem klassischen Komponisten aus Bergen, über den Audioguide.
 
Weitere Highlights der Stadt sind das Aquarium, der Fischmarkt, der Ulriken, der alte Stadtkern und eine Fjordtour sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Wichtiger Tipp: wer nach Bergen will, sollte sich unbedingt wasserfeste Kleidung anziehen, da es sehr oft dort Regen gibt!

Freitag, 14. November 2014

Kurzfilmkino Funkelfix

Kurzfilmkino Funkelfix – das wohl kleinste Kino der Welt


 
Die Familie Funkelfix hat das Hobby Kurzfilme zu sammeln und daraus entstand die Idee das in Form eines kleinen mobilen Kinos unter die Leute zu bringen. Hierfür wurde ein Wohnwagen zu einem Minikinosaal umgebaut in dem je nach Größe der Zuschauer 8-12 Leute Platz haben. Die Besucher können einen Film aus den Kategorien Drama, Horror, Action, Familie und Humor wählen. Zum Eintritt von 2€ bekommt man hausgemachtes Popcorn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen: salzig, süß, mit Brausepulver, Chili, Zimt, Rosmarin uvm. Und dann kann die Vorstellung beginnen. Aber wie im richtigen Kino laufen auch hier zuvor kleine Werbefilme. Der Gag dabei: es handelt sich um alte Spots aus DDR Zeiten.

 
Das kleinste Kino der Welt ist zu Gast bei Stadtfesten, vor allem im Dresdner Raum. Bei Nachfrage werden aber auch größere Entfernungen zurück gelegt. Beim nächsten Stadtfest die Augen aufhalten nach diesem Wohnwagen und reingehen! Es lohnt sich!  
 

Mittwoch, 12. November 2014

Automobilmuseum Fichtelberg

Automobilmuseum Fichtelberg

Anschrift:
AMF-Museum Fichtelberg
Nagler Weg
95686 Fichtelberg

Öffnungszeiten:
April - Oktober
Di. - So. 10-18 Uhr
( Montag Ruhetag)
während der Ferienzeiten ist das Museum jeden Tag geöffnet!
November - März
Sa., Sonn- und Feiertage 10 - 17 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,50€ (keine Infos diesbezüglich im Internet zu finden)


 
Das Automobilmuseum Fichtelberg im Herzen des Fichtelgebirges beschäftigt sich mit den Anfängen des Automobils bis hin zur Gegenwart. Die Ausstellung besteht aus einem Hauptgebäude mit drei Etagen sowie einer Außenhalle und einem Freigelände. Im Freigelände werden Militärfahrzeuge und Flugzeuge ausgestellt, die Außenhalle beschäftigt sich thematisch mit Feuerwehr und Landwirtschaft. Für beide Bereiche bekommt man an der Kasse Münzen um das Drehkreuz passieren zu können. Leider klemmt dieses ab und an, so dass die Münze zwar geschluckt wird aber man trotzdem nicht reingehen kann. Mit Einwurf je einer 2€-Münze kann man die Ausstellungen betreten auch ohne den Eintritt an der Kasse zu bezahlen. Allerdings sind 2€ sehr viel für die wenigen Modelle die hier gezeigt werden. Im Hauptgebäude sind dann PKWs und Motorräder jeder Art zu besichtigen. Das Spektrum reicht von den ersten Autos, zu Prototypen bis hin zu Rennwagen. Zu jedem Modell gibt es ein Informationsschild mit Beschreibung der Leistung und der Besonderheiten. Leider sind die Modelle sehr dicht beieinander platziert und man hat nicht die Möglichkeit um die Wagen herumzugehen. Besonders schön ist die Gestaltung um die Modelle herum. Mit Puppen, Bildern und alten Verkehrs- und Werbeschildern wird der Ausstellung Leben eingehaucht. Besonderes Highlight ist die nachgebaute Garage aus den 70er Jahren. Hier wurde selbst dem Rasenmäher eine Beschreibung hinzugefügt.


 
Im Großen und Ganzen sehr ansprechend gestaltet und auch für nicht so Autobegeisterte interessant gemacht. Der Preis ist jedoch zu hoch für das was geboten wird.

Ausgangswert 10 Punkte
  • 1 Punkt Abzug für zu hohen Pres
  • 0,5 Punkte Abzug für die zu enge Ausstellung
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8,5 Punkte

Dienstag, 11. November 2014

Eispalast - Dachstein

Der Eispalast
 
 
 

Öffnungszeiten: täglich von 08.30 – 16.30 Uhr

2007 wurde am Dachstein in einem Gletscher der Eispalast errichtet. Er soll den Besucher in eine mystische Welt aus Eis und Schnee führen. Dafür wurden sogar Profi-Eisschnitzer aus China eingeflogen. Nach wochenlanger Arbeit wurde ein Säulenportal direkt aus dem Gletschereis herausgearbeitet. Fangen wir mit den positiven Dingen an: Der Eispalast ist absolut beeindruckend, die Eisfiguren ebenso wie die ganze Konstruktion der Höhle. Allerdings gibt es genauso negative Eigenschaften: warum auch immer wurde auf ein Gitter am Boden verzichtet. Man "läuft" (rutscht) also auf purem Eis. Das dann bei einer Temperatur von höchstens null Grad noch Eisengeländer angebracht wurden klingt fast nach einem Scherz, ist aber der Fall. Der Eispalast ist also nur bedingt zu empfehlen! Die Berg und Talfahrt liegt bei 34 €.
 
Eine Gesamtwertung folgt noch, weil im Preis auch der Skywalk und die Treppe ins Nichts enthalten ist.
 

Montag, 10. November 2014

Avaldsnes

Avaldsnes – Norwegens ältester Königssitz

Anschrift:
Nordvegen Historiesenter
Kong Augvaldsvei
4262 Avaldsnes

In der Kommune Karmøy bei Haugesund hat man die Möglichkeit den Geburtsort von Norwegen zu erkunden. Dabei empfiehlt sich eine kombinierte Tour beginnend bei dem Historiencenter dann die Olavskirche und schließlich die Halbinsel Bukkøy mit dem Winkingerdorf. Avaldsnes liegt inmitten der schmalsten Stelle Norwegens. Dies war schon zu Zeiten von Harald Schönhaar der wichtigste Hauptschifffahrtsweg, weshalb er diesen Ort im Jahre 872 n.Chr. zu seinen Hauptsitz erkor und somit Avalsdnes zum ersten Königssitz Norwegens wurde. Für ihn war dies der optimale Ausgangspunkt für den Weg nach Norden und daher leitet sich auch der Name Norwegens ab - „Nordvegen“.

 
Die Tour sollte man im Historiensenter (Eintritt ca. 100kr für Erwachsene) beginnen. Diese Ausstellung liegt komplett unter der Erde um die Kulturdenkmäler in der Umgebung zu erhalten. Zunächst bekommt der Besucher einen informativen 30 minütigen Film zur Entstehung Norwegens zu sehen. Anschließend kann man sich in einem Rundgang Exponate aus der Wikingerzeit ansehen. Bevor man das Historiensenter verlässt, empfiehlt es sich an der Kasse einen Lageplan mitzunehmen auf dessen Rückseite Informationen zu den verschiedenen Denkmälern zu finden sind.
Die Olavskirche ist nicht immer für Besucher zugänglich, weshalb es uns leider verwehrt blieb einen Blick in das Innere werfen zu können. Gebaut wurde sie im Jahre 1250 als lange nach Harald Schönhaar. Håkon Håkonson lies sie als Teil seiner Königshofanlage bauen von der aber nichts mehr zu sehen ist. Namensgeber der Kirche war der heilige Olav und im Mittelalter diente sie als wichtige Station für Pilger auf den Weg nach Nidaros (heute Trondheim).









Neben der Kirche führt ein Weg auf die Halbinsel Bukkøy, eine landschaftliche Perle im Wasserkreuz. Wanderwege führen entlang der Küste um die Insel oder durch den Wald zum historischen Wikingerhof. Dieser wird heute als Schullandheim genutzt so dass auch hier nicht immer die Möglichkeit für Besucher besteht das Dorf zu betreten. Jedoch sind entlang der Umzäunung Informationstafeln mit Beschreibungen zu den Gehöften angebracht. Und dadurch, dass die Kinder das Winkingerleben nachspielen, bekommt man noch eine Darbietung von der damaligen Zeit. Das am Wasser gelegene Bootshaus ist hingegen zugänglich und wer mag, kann eine kleine Tour mit einem Wikingerboot machen.

Für die Insel Bukkøy und die Olavskirche ist kein Eintritt nötig. Nur für den Besuch der Ausstellung muss bezahlt werden.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt Abzug für geschlossene Kirche und Wikingerhof
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9 Punkte

Donnerstag, 6. November 2014

Dachstein (Kulturtipp)

Der Dachstein

 
Der Dachstein ist der Hauptgipfel des Dachsteinmassivs. Er ist der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark mit seinen 2995 Meter.

Am Dachstein liegen mehrere Gletscher. Nordöstlich erstreckt sich der Hallstätter Gletscher, östlich der Schladminger Gletscher. Erstbestiegen wurde der Dachstein am 18. Juli 1834 durch Peter Karl Thurwieser. Seit 1997 ist der Dachstein UNESCO Weltkulturerbe. 2010 ließ der chinesische Künstler Al Weiwei einen vier tonnen schweren Felsbrocken auf die Spitze des Dachsteins transportieren. Der Felsbrocken hatte sich 2008 bei einem Erdbeben in China gelöst. Für Weiwei ist dieser Stein Symbol für den inakzeptablen Umgang der chinesischen Politik mit Umweltkatastrophen.