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Montag, 27. Oktober 2014

Stift Melk

Das Stift Melk


Öffnungszeiten:  19. März 2016 bis 1. November 2016
                             Mai - September
                             9:00 - 17:30 Uhr
       
                             März, April, Oktober
                             9:00 - 16:30 Uhr
 
                            9. November 2015 - 18. März 2016
                             Besichtigung nur mit Führung!
                             9:00 - 16:00 Uhr

Preise: Erwachsene 13 € (mit Führung)
             "                   11 € (ohne Führung)
             ermäßigt      8 € (mit Führung)
             "                   6 € (ohne Führung)

Adresse: Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1
                A-3390 Melk
 
 
Das Benediktinerkloster Stift Melk  wurde von 1702 - 1746 von Jakob Prandtauer errichtet. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Es wurde von der UNESCO als sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude beschrieben. Weiters beherbergt es das Stiftsgymnasium Melk, die älteste Schule Österreichs. 1736 wurde das Kloster fast komplett fertig gestellt, jedoch ereilte 1738 eine Brandkatastrophe das Kloster. 1746 wurde das Kloster komplett fertiggestellt. Der Bauleiter Jakob Prandtauer erlebte dies nicht mehr, er starb 1739.
 
1783 machte der österreichische Josephinismus seinen universellen Anspruch dem Kloster Melk gegenüber geltend. Auf kaiserliche Anordnung wurde die theologische Lehranstalt geschlossen. Nach Jopsehs Tod 1790 wurden alle Bestimmungen wieder aufgehoben. 1805 kamen bei einem Brand 250 russische Soldaten zu Tode, die als Kriegsgefangene in der Nordbastei inhaftiert waren. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden im Kloster eine moderne Kanalisation, neue Wasserleitungen und elektrisches Licht installiert. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Kloster unbeschadet. Lediglich die Weinkammer wurde geplündert. Im Stift befindet sich ein Museum das die Geschichte des Klosters in 11. Themenschwerpunkten behandelt:
  1. Der heilige Benedikt und die Gründung des Benediktinerordens
  2. Die Babenberger, Koloman und die Gründung des Stiftes Melk
  3. Auf und Ab in der Geschichte des Stiftes und der Kirche
  4. Romanik und Gotik
  5. Barockes Lebensgefühl
  6. Abt Berthold Dietmayr und das Stift im Barock
  7. Aufgeklärter Absolutismus und Josephinismus
  8. Der sich herausbildende Mensch und die Aufgaben des Stiftes
  9. Der Breu-Altar
  10. Wirtschaft und Baugeschichte des Stiftes
  11. Der Barockbau und seine künstlerische Ausstattung, mit einem Modell der gesamten Klosteranlage.


Ich muss sagen ich hatte kurzfristig Angst das dieses Museum Kirchenthemen trocken rüber bringt, und einen am liebsten gleichzeitig bekehren möchte. Um so mehr begeisterte mich die Ausstellung, die wirklich toll gestaltet ist. Sehr modern und teilweise futuristisch geht die Ausstellung sogar auf die negativen Punkte der Religion ein. Und das in einem Stift! Wirklich toll. Man kann auch einige Besonderheiten im Stift finden. Das Stift Melk litt öfters unter Armut. Not macht bekannterweise erfinderisch. So wurde ein "Mehrwegsarg" entwickelt. Es wurde ein Gab ausgehoben, wo der Sarg hinabgelassen wurde. Wenn der Sarg unten an der Erde angekommen war, wurde er ausgeklinkt, der Tote fiel ins Erdenreich und der leere Sarg wurde wieder hochgezogen und stand für die nächste Beerdigung bereit. Andererseits findet man soviel echten Marmor im Stift, aber daran wollte man wohl nicht sparen. Dieses Stift sollte man unbedingt besichtigt haben! Sehr beeindruckend. Als einziger kleiner Kritikpunkt bleibt die unübersichtliche Öffnungszeitenpolitik.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkte für die unübersichtlichen Öffnungszeiten
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9,5 Punkte
 
 

Freitag, 24. Oktober 2014

Messner Mountain Museum Firmian - Bozen

Das Messner Mountain Museum Firmian in Bozen


 
Öffnungszeiten:
1. Sonntag im März - 3. Sonntag im November: 10:00 bis 18:00 Uhr
 Donnerstags geschlossen

Preise:
Erwachsene                         € 10,00
Studenten / Senioren           € 8,00

Adresse:
Schloss Sigmundskron
Sigmundskronerstr. 53
I - 39100 Bozen

Das Messner Mountain Museum ist ein Projekt Reinhold Messners, jenem berühmten Bergsteiger, der als erster Mensch den Mount Everest ohne Hilfe zusätzlichen Sauerstoffs bestieg. Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Meisterleistung: So war er auch überhaupt der Erste, der auf den Gipfeln aller Achttausender stand, natürlich auch hier ohne zusätzlichen Sauerstoff als Hilfe.
 
Das Projekt "Messner Mountain Museum" beinhaltet mehrere Stationen, wobei dieser Bericht sich auf das Zentrum, das Messner Mountain Museum (kurz: MMM) Firmian, konzentriert.
Dieses ist auf Schloss Sigmundskron in Bozen beheimatet und thematisiert den Bezug "Mensch und Berg" auf sehr eindrucksvolle Art und Weise.

Dieses umfassende Thema wird in mehrere Bereiche gegliedert, die auch alle unterschiedlich auf der Burg Sigmundskron untergebracht sind:

Ein großer Teil ist die Religion und der Glaube, wobei natürlich buddhistische Gedanken im Zusammenhang mit dem Himalaya viel Platz einnehmen und auch zeigen, wie wichtig solche spirituellen Werte und Symbole den Bergsteigern sind.

Weiters wird in einem speziellen Bereich auch denjenigen gedacht, die von den Bergen nicht mehr losgelassen wurden, also durch oftmals wetterbedingte oder andere Umstände ihr Leben lassen mussten.

Natürlich wird auch auf das Thema "Freiheit und Zeitlosigkeit" eingegangen, oftmals in Verbindung mit Kunst. Dies wird vor allem durch die aktuelle Sonderausstellung ersichtlich, die anlässlich Messners 70.Geburtstag beeindruckende Bilder - erstellt von dem Tiroler Künstler Richard Rangger - zeigt. Diese Bilder zeigen die größten Abenteuer des Bergsteigers; neben den Achttausendern zeigen sie auch auf wunderbar lebendige Weise die Wüste Gobi und die Antarktis, deren Durchquerung Messners Vita auf einmalige Weise ergänzen.

Selbstverständlich erfahren die Besucher auch einiges über die Entstehung der Berge, die Historie des Bergsteigens samt adäquater Ausrüstung, die einem vor Augen führt, welch ein großes Abenteuer die Besteigung all dieser Riesen sein muss.

Als subjektiven Eindruck kann nur gesagt werden, dass es wohl keinen geeigneteren Platz für das Zentrum dieser Museumskette, die von Messner selbst den Namen "15.Achttausender" bekommen hat, gibt.

Ab und an führen Zitate von Persönlichkeiten aller Welt vor Augen, welch freiheitsstrebende Mentalität hinter dieser großen Leidenschaft "Berg" steht. Eindrucksvoll führt der Rundgang durch das gesamte Schloss, Stock und Stein sind mit eingebunden; so hat man selbst ein wenig das Gefühl auf einer Bergtour zu sein.

Am Besten kann Reinhold Messner selbst erzählen, wie dieses Gefühl auf den Dächern der Welt sein muss, deshalb als Abschluss ein Zitat (entnommen dem MessnerMountainMuseum):


"[…] Ich will also erzählen, was ich erlebt habe an den äußersten Enden der Welt und von jenen, die Ängste mit mir teilten, Hoffnungslosigkeit manchmal und die Euphorie zuletzt, wieder geboren zu sein. Zurück aus menschenfeindlichen Welten haben wir nichts als Erfahrungen. Am Ende jedes Grenzgangs also, wenn wir zurück sind bei den Menschen, bleibt uns das gerettete Leben, das es wieder auszufüllen gilt: mit Herausforderungen, Zielen, Aufgaben. Eine dieser Aufgaben für mich ist das Bergmuseum, kurz MMM, in dem ich erzähle, was in uns passiert, wenn wir uns den Bergen ausliefern. Ihren Gefahren und ihrer Erhabenheit, ihrer Größe und ihren Geheimnissen. Zuletzt werden es fünf Häuser sein, die mein Bergmuseum ausmachen, ein Mosaik, das uns den Blick öffnen soll auf Werte, die den Gebirgen der Erde seit Anbeginn innewohnen: Zeitlosigkeit, obwohl sie verwittern; Gefahren, die wir alle fürchten; Entschleunigung, die uns allen Not tut."
Reinhold Messner


Ausgangswert 10 Punkte
keine Abzüge
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10 Punkte

 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kirche St. Michael + Altstadt - Fürth

Die Kirche St. Michael in Fürth
 
Fürth ist eine kreisfreie Stadt in Mittelfranken und hat ca. 119.000 Einwohner.
 
Die Kirche St. Michael ist die Dekanats- und Stadtkirche von Fürth. Sie ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Ihre Anfange gehen bis in das 11. Jahrhundert zurück, 1525 wurde die Reformation eingeführt. Die St. Michael Kirche ist das einzige erhaltene Gebäude, das den 30 jährigen Krieg überstand.
 
Altstadt Fürth
 
 Die Altstadt umfasst in erster Linie den historischen Ortskern, wie er sich auf den mittelalterlichen Grundriss von der vollständigen Zerstörung 1634 bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt hat. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Altstadt von Fürth weitestgehend unbeschädigt.

Montag, 20. Oktober 2014

Aquazoo - Schmiding

Der Aquazoo in Schmiding
 

Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 10,10 €
            ermäßigt 7,50 €

Kombi Ticket (Zoo + Aquazoo) :

            Erwachsene 17 €
            ermäßigt 12,10 €

Adresse: Schmidingerstrasse 5
               A-4631 Krenglbach

Im Aquazoo findet man Haie, Muränen, Piranhas, Seepferdchen, Kaimane, Anakondas, Chamäleons und andere Reptilien. Am Eingang des Aquazoos geht man ganz tief in die Urgeschichte. Man begegnet dort nämlich lebensgroßen Dinosauriern in einer naturgetreu gestalteten Umgebung. Der Aquazoo ist Österreichs größtes Meeresaquarium. In einem 12 Meter großen Korallenriff trifft man etliche interessante und außergewöhnliche Fische. Insgesamt sieht man im Aquazoo rund 1000 Fische. 

Die Aquarien sind toll gestaltet, der Rundgang ist allerdings recht kurz gehalten und nur ein echtes Highlight mit dem Kombi-Ticket. Fast 10 € alleine für den Aquazoo finde ich definitiv zu teuer.   Ansonsten macht der Besuch definitiv Spaß.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkte für den Eintrittspreis
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9 Punkte

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Altstadt - Melk

Die Altstadt von Melk
 
Melk ist eine niederösterreichische Stadtgemeinde mit ca. 5200 Einwohner und liegt am rechten Ufer der Donau. Melk wird als Tor zur Wachau bezeichnet. Teile der Altstadt und das Stift Melk sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes Wachau. In der Altstadt findet man die Stadtpfarrkirche Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Auf dem Rathausplatz vor dem Rathaus befindet sich der Kolomanibrunnen aus dem Jahr 1689. Auch bemerkenswert sind die historische Monumentalbauten. Seit 2012 steht die Altstadt unter Denkmalschutz.
 

 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zoo - Schmiding

Der Zoo in Schmiding
 

Öffnungzeiten: März - November. Täglich von 9 - 19:00 Uhr.

Preise: Erwachsene 13,20 €
             ermäßigt 9,30 €

Adresse: Schmidingerstraße 5
                A-4631 Krenglbach

Der Zoo Schmiding liegt in der Gemeinde Krenglbach in Oberösterreich.

Der Zoo entwickelte sich aus Österreichs größtem Vogelpark, dem Vogelpark Schmiding. Heute präsentiert sich der Zoo, der nach modernen Konzepten gestaltet wurde. Auf einer Fläche von rund 13 Hektar wird die Tierwelt verschiedener Regionen der Erde präsentiert. Man trifft unter anderem auf Giraffen, Affe, Krokodile, Pandas, Gorillas, Tiger, Faultiere und exotische Vögel. Besonders erwähnenswert ist das Gorillagehege. Das Gehege gliedert sich in eine Außenanlage, einen Innenbereich und ein Schlafanlage. Der Innenbereich ist tropisch klimatisiert. Die Gorillas können frei ihren Aufenthaltsort wählen. Neben zahlreichen toll gestalteten Freigehegen verfügt der Zoo über die größte freibegehbare Greifvogelfreiflugvoliere (schwieriges Wort!) der Welt. Ebenso empfehlenswert ist das große Tropenhaus. Hier wird einem die faszinierende Welt des Dschungels perfekt nachgestellt. Frei umher streunen Totenkopfäffchen, Faultiere, Schildkröten und andere Tiere. Die Baumkronen kann man von erhöhter Position aus beobachten. Der Zoo ist definitiv empfehlenswert! Nur der Rundgang könnte wirklich verbessert werden.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Rundgang
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9 Punkte
 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Planai - Schladming

Die Planai in Schladming
 
 
 

Schladming ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Liezen in der Steiermark (Österreich). Schladming hat rund 4.400 Einwohner.

Die Planai ist der Hausberg und die Skiabfahrt von Schladming. Der Gipfel liegt auf 1906 Meter. Auf dem Berg befinden sich zwei Weltcupstrecken. Diese Pisten waren Schauplatz der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2013. Die Planai eignet sich im Sommer aber auch wunderbar zum Wandern. Definitiv Empfehlenswert!


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Spiegellabyrinth - Krumau

Das Spiegellabyrinth in Krumau
 
 
Öffnungszeiten: 01.01 - 31.03 Freitag - Sonntag / 10 - 18 Uhr
                            01.04 - 31.12 täglich / 10 - 18 Uhr
 
Preise: Erwachsene 60 Kronen (ca. 2,20 €)
            ermäßigt 40 Kronen (ca. 1,70 €)
 
Adresse: Siroka 52
                38101 Krumau
 
Das Spiegellabyrinth ist eines der größten in Europa. Es wurde so entworfen, das die Anzahl der Gänge schier unendlich ist. An der Kasse bekommt man Handschuhe gereicht um sich langsam vorzutasten. Hielt ich diese Maßnahme am Anfang noch für stark übertrieben, wendete ich sie doch nach dem ersten Körperkontakt mit den Spiegeln an. Dieses Spiegellabyrinth ist wirklich unglaublich schwierig macht aber auch sehr viel Spaß. Absolut Empfehlenswert!
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kirche St. Veit & Schloss - Krumau

Kirche St. Veit  in Krumau
 
Die Kirche St. Veit wurde erstmals 1329 urkundlich erwähnt. 1407 - 1439 wurde sie erstmals umgebaut. Der Hauptaltar wurde 1673 - 1683 neu geschaffen. und die Kirche 1725 - 1726 barockisiert. In der Kirche befand sich die "Krumauer Madonna" die um 1390 geschaffen wurde. Heute befindet sie sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.
 
Schloss Krumau
 
 
 
Das Schloss Krumau entwickelte sich aus einer Burg, die um 1240 vom Krumauer Familienzweig der Witigionen errichtet wurde. Das Schloss ist komplett erhalten und wurde 1992 in die Liste der UNESCO aufgenommen. Das Schlossareal ist eines der größten in Europa. Es umfasst rund vierzig Gebäude und Paläste, die um fünf Schlosshöfe und sieben Hektar Schlossgarten konzipiert sind. Der Burggraben wurde artgerecht zu einem Bärengraben umgebaut, dort werden nun 4 Bären gehalten.
 
 

Sonntag, 5. Oktober 2014

Landesgartenschau - Deggendorf

Die Landesgartenschau in Deggendorf
 
 
Dauer der Ausstellung: Beendet

Preise: Erwachsene 15 €
ermäßigt 11 €

Die Landesgartenschau fand vom 25. April bis zum 5. Oktober mit dem Thema "Brückenschlag Donau - Ufer verbinden, Grenzen überwinden" in Deggendorf statt. Als Highlight galten die Deichgärten, diese wurden auf einem extra errichteten Parkdeck errichtet. Von hier aus hat man einen Blick auf die Donau. Auf 3.900 schlecht beschilderter Fläche fand man auch über 200 Sorten Sonnenblumen. Ebenso wurde als Highlight eine neu eingeweihte Fuß und Radbrücke angegeben. Wer jetzt noch nicht vor Langeweile einschläft, kann die Kinderspielplätze bestaunen. Auch ein absolutes Highlight (laut dem Veranstalter). Die Blumen sind ganz nett anzuschauen, aber dafür 15 € Eintritt zu zahlen, ist absolut überteuert. Überhaupt nicht empfehlenswert! Meine erste und letzte Landesgartenschau.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 8 Punkte für den Preis / Ausstellung / gähnende Langeweile
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2 Punkte