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Mittwoch, 30. Juli 2014

Kunstgewerbemuseum - Prag

Das Kunstgewerbemuseum in Prag


Öffnungszeiten:  Geschlossen wegen Umbauarbeiten bis 2017
                         

Preise: Erwachsene 80 Kronen (ca. 3 €)
             ermäßigt 40 Kronen (ca. 1,50 €)

Adresse: Listopadu 2, 110 00 Prahe 1

Das Museum wurde 1885 gegründet. Nach einem Neubau wurde es 1900 neu eröffnet. Durch die Schenkung einer Glassammlung des Kunsthistorikers Gustav Edmund Pazaurek gewann das Museum 1932 international Aufmerksamkeit. Das Museum beherbergt die größte Sammlung angewandter Kunst in Tschechien. Die ausgestellten Exponate stammen aus der Spätantike bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt vor allem in der europäischen Kunst, mit größerem Bezug auf die böhmischen Länder. Die einzelnen Ausstellungsräume sind thematisch nach ihren Inhalten benannt: der Glas, der Keramik und Porzellansaal, die Säle für die "Kunst des Feuers", der Uhrsaal für "Zeitmaschinen", der Grafiksaal für "Druck und Bild", der Möbelsaal für die "Geschichte der Materialen" und Modesaal für die "Geschichte der Faser". Wir haben zuvor noch nie ein Kunstgewerbemuseum besucht, und wussten überhaupt nicht was uns erwartet. Der Besuch hat uns dann aber doch gut gefallen. Leider gab es wieder sehr wenige Informationen in Deutsch und Englisch. Auch Fotografieren ist verboten.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für wenige Information in Deutsch oder Englisch
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8 Punkte
 
Das Kunstgewerbemuseum ist mal etwas ganz anderes, und damit einen Besuch definitiv wert.

Montag, 28. Juli 2014

Kulturtipps - Grein

Kulturtipps in Grein


 Grein liegt in Oberösterreich im Unteren Mühlenviertel und hat rund 2900 Einwohner. Grein ist die östlichste Stadt in Oberösterreich. Sehenswert ist die Pfarrkiche Sankt Ägidius, die ursprünglich spätgotische Kirche wurde allerdings stark erneuert. Sie enthält einen barocken Hochaltar von 1749 mit einem Gemälde von Bartolomeo Altomonte. Der Ortskern enthält viele Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit überwiegend barocken Fassaden. Das alte Rathaus von 1563 ist bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Grein ist einen Besuch absolut wert!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Schloss Greinburg - Grein

Schloss Greinburg



 
Preise: Erwachsene 5€
             ermäßigt 3€

Öffnungszeiten: 01. Mai bis 26. Oktober, täglich von  09 - 17:00 Uhr

Adresse: Greinburg 1
               4360 Grein an der Donau


Das Schloss Greinburg ist in der gleichnamigen Stadt Grein in Oberösterreich an der Donau beheimatet. Genauer gesagt an einem Abschnitt der Donau, der früher für seine gefährlichen Schiffsmanöver bekannt war - der Strudengau.

Erbaut wurde die Greinburg um 1488, damals als Schloss für die Freiherren von Stettenberg. Gedacht war die Greinburg, die zu dieser Zeit noch Stettenfels hieß, als Absicherungsbau des Machlandes gegenüber ausländischen Angriffen. Danach ging das Schloss durch viele Hände und Adelsfamilien, bis schließlich Herzog Ernst I von Sachsen-Coburg und Gotha die bereits umbenannte Greinburg 1823 erwarb. Noch heute befindet sich das Schloss Greinburg im Besitz seiner Nachkommen und ist damit das älteste Wohnschloss Österreichs.

Seit 1970 befindet sich das Oberösterreichische Schifffahrtsmuseum in diesem bedeutenden Gebäude. In diesem wird die Geschichte der Oberösterreichischen Schifffahrt auf der Donau, der Enns und der Traun thematisiert und geschichtliche Eindrücke in die Anfänge der Schifffahrt gewährt. Eine Menge Modelle veranschaulichen diese Eindrücke. Teilweise ist die Ausstellung selbst etwas veraltet, die aufgelegten Broschüren bereits aus den vorigen Jahren. Die Mehrheit der Räumlichkeiten ist jedoch eindrucksvoll in ihrem Stil, einer Mischung aus mittelalterlichem Bau und Renaissance.

Ein weiteres "Muss" für Greinburg-Besucher ist die Sala terrena, also ein ebenerdiger Saal, der direkt vom Innenhof aus zu erreichen ist. Dieser Saal ist komplett mit Donaukieseln ausgeschmückt; zudem wurde eine Grotte eingebaut, die man zwar nicht betreten darf, aber die vom Saal selbst aus gut zu betrachten ist.

Der Arkadenhof, der der Renaissance zugerechnet wird, ist allein schon sehenswert  - mit seinen Brunnen und Arkadengängen ein ganz besonderes Erlebnis, welches auch kulturell ausgeschmückt wird. Im Juli/August finden jährlich die "Donaufestwochen im Strudengau" statt, wobei die größte Veranstaltung, eine Opernaufführung, immer im Arkadenhof spielt, sofern es das Wetter zulässt.

Bei Schlechtwetter weicht man in den Rittersaal im ersten Stock aus, der sich direkt über der Sala terrena befindet. Dieser Saal ist an den Wänden mit Gemälden bedeutender Persönlichkeiten geschmückt, alle zu Pferde. Geht man gerade durch den Saal, landet man in der Kapelle, die für ihren frühbarocken Weihnachtsaltar bekannt ist.

Bedenkt man, dass dieses Schloss keine typische Touristenattraktion an sich, sondern vielmehr ein privates Wohnschloss ist, sind die Möglichkeiten für Besucher sehr groß und vielfältig.


Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die veralteten Broschüren
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9 Punkte

Das Schloss Greinburg hat sich das Prädikat "absolut sehenswert" verdient!

Dienstag, 15. Juli 2014

Spiegellabyrinth - Prag

Das Spiegellabyrinth in Prag
 
 
Öffnungszeiten: Oktober - März / täglich 10 - 20 Uhr
                            November - Februar / täglich 10 - 18 Uhr
                            April - September / täglich 10 - 22 Uhr
 
Preise: Erwachsene 90 Kronen (ca. 3,50 €)
            ermäßigt 65 Kronen (ca. 2,20 €)
 
Adresse: Petrinske sady
                Praha 1 - Mala Strana
 
Das Spiegellabyrinth wurde zur Weltausstellung in Prag im Jahr 1891 erbaut. Es lag ursprünglich im Prager Industrieviertel, wurde dann aber auf den Petrin Hügel verlegt. Leider merkt man deutlich am Boden dass das Spiegellabyrinth nachträglich eingebaut wurde. Somit verliert es leider seinen Reiz. Außerdem findet man nachdem man das Spiegellabyrinth durchquert hat ein Diorama das an die Schlacht der Studenten mit den Schweden 1648 erinnert. Man hat das Spiegellabyrinth sehr schnell durchquert, ein Highlight sieht definitiv anders aus. Trotzdem ist es eine ganz witzige Sache.
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Ausgangswert 10 Punkte
- 5 Punkte dafür, dass das Spiegelkabinett viel zu einfach ist
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                 5 Punkte                         

Montag, 14. Juli 2014

Traunsee (Kulturtipp)

Der Traunsee
 
 
Der Traunsee ist mit 191 Meter Tiefe der tiefste See in Österreich. Er liegt in Oberösterreich und ist dort der zweitgrößte See. Die Landschaft des Traunseegebiets ist äußerst vielfältig und attraktiv: das Ostufer wird vom mächtigen und schwer zugänglichen Traunsteinmassiv (1.691 m) beherrscht. Am Westufer findet man stark bewaldete Erhebungen die Höhen von 700 bis 1.100 Meter erreichen.
 
Der Traunsee wurde erstmals im Jahre 909 als Trunseo erwähnt. Von den Römern wurde er Lacus Felix genannt. (der glückliche See) Am 8. Mai 1945, dem letzten Tag des Krieges, wurde eine P-47 Thunderbolt über dem Traunsee abgeschossen. Es war das letzte Flugzeug, das die US-Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg in Europa verlor. Die Maschine galt über 60 Jahre lang als verschollen, wurde erst 2005 wieder gefunden und 2006 aus einer Tiefe von etwa 70 Meter geborgen. Auf einer kleinen Insel in Gmunden liegt das Schloss Orth. Zwischen 1996 und 2004 war die Traunseeregion Schauplatz der Fernsehserie Schlosshotel Orth. Die komplette Traunseegegend ist wunderschön und einen Besuch mehr als wert!
 

Donnerstag, 10. Juli 2014

Da Vinci Ausstellung - Nürnberg

Die Ausstellung "Da Vinci - Das Genie" in Nürnberg
 


Dauer: 12. April - 10 August 2014

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag. 10 - 18 Uhr
 
Preise: Dienstag - Freitag
             Erwachsene 13 €
             ermäßigt 11 €
 
            Samstag, Sonntag, Feiertags
            Erwachsene 15 €
            ermäßigt 13 €
 
Adresse: Quelle Areal
                Fürther Straße 205
                90429 Nürnberg
 
Die Ausstellung wurde von einem australisch-italienischem Unternehmen in Zusammenarbeit mit einer italienischen Stiftung und einem französischen Wissenschaftler konzipiert. Herausgekommen sind dabei 13 sehr interessante Themenbereiche.
 
Leonardo Da Vinci wurde 1452 geboren. Bis zu seinem Tod 1519  schuf er nicht nur einzigartige Kunstwerke, sondern wurde von seiner wissenschaftlichen Neugier angetrieben, die ihn zu Entdeckungen und Erfindungen auf sehr unterschiedlichen Gebieten wie der Anatomie, Naturkunde, Maschinenbau und Architekt führte. Wahnsinn was Da Vinci alles erfunden hat!
 
Mit seinen technischen Zeichnungen an Fluggeräten und Fahrzeugen sowie an militärischen Maschinen war er seiner Zeit deutlich voraus. Ein großer Teil der Ausstellung besteht aus 75 Maschinen Modelle, die aus den Originalskizzen von Da Vinci nachgebaut wurden. Einige der Maschinen darf man auch selber ausprobieren. Wirklich toll gestaltet!
 
Ausgehend von seinem Wunsch, als Maler den menschlichen Körper genau darstellen zu können, widmete sich Leonardo Da Vinci große Teile seines Lebens mit intensiven Studien der Anatomie. Dabei sezierte er auch Leichen. Dies wurde von der Kirche sehr kritisch angesehen. In der Ausstellung sind als wichtigste Werke die Reproduktion der Studie eines Schädels oder eine der ersten malerischen Darstellungen eines Kindes im Mutterleib zu sehen.
 
Was fehlt noch? Natürlich! Die Mona Lisa. Der französische Wissenschaftler Pascal Cotte hat für die Ausstellung das Originalgemälde im Pariser Louvre mit einer von ihm entwickelten Multispektralkamera analysiert. 40 stark vergrößerte Bildausschnitte in höchster HD Auflösung illustrieren die Untersuchung und gewähren Einblicke in Details, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Zum Schluss gibt es noch einen interessanten Film über das Kunstwerk des Abendmahls zu sehen. Im Café der Ausstellung kann man dann noch weitere Exponate in der Gastausstellung "Bewegende Erfindungen" ausprobieren. Auch hier ist das berühren der Exponate wieder ausdrücklich erlaubt. Eine tolle Sache! Die Ausstellung ist super gestaltet, man lernt wirklich einiges über Da Vinci. Absolut empfehlenswert! Fotografieren ist erlaubt, nur das am Wochenende die Preise teurer werden nervt.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den teureren Preis am Wochenende
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9 Punkte
 
Diese Ausstellung ist ein absolutes Highlight!
 
 
 

Samstag, 5. Juli 2014

Porta praetoria - Regensburg (Kulturtipp)

Die Porta praetoria in Regensburg
 
Als Porta praetoria wird ein von Römern erbautes Haupttor bezeichnet. Es diente als Ausfalltor und wurde im Jahr 179 vollendet. Im Hochmittelalter wurde die via praetoria überbaut und verschwand so aus dem Bewusstsein. 1885 wurde die Anlage wiederentdeckt und 1887 im heute sichtbaren Zustand wiederhergestellt. Das Tor gilt als das größte erhaltene Römerdenkmal in Bayern.