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Montag, 2. Juni 2014

Karlsbrücke - Prag (Kulturtipp)

Die Karlsbrücke in Prag
 
Bildquelle: Magnus Manske
 
Die Karlsbrücke wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Sie ist die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas (aber nicht so alt wie die Regensburger Steinerne Brücke). Sie gilt als Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den nationalen Kulturdenkmalen. Über die Brücke hinweg führte der Krönungsweg der böhmischen Könige.
 
Die Länge der Brücke beträgt 516 Meter, die Breite rund 10 Meter. Als Baumaterial wurden Granit, Sandstein und alte Mühlsteine verwendet. Laut einer Überlieferung wurde der Mörtel mit Eiern angereichert, um die Stabilität zu erhöhen. Dies wurde 2008 wissenschaftlich untersucht und widersprüchlich beantwortet. Allerdings konnte die Beimischung von Quark und Wein als "römischer Mörtel" nachgewiesen werden. Erst ab 1870 wurde die Brücke Karlsbrücke genannt. Von schweren Schäden blieb die Karlsbrücke verschont. Bei der Einweihung der Brücke trug diese noch keinerlei Brückenschmuck. Erst nach und nach wurden über den Brückenpfeiler Skulpturen von Heiligen und Patronen aufgestellt. Die berühmteste Skulptur ist die des heiligen Johannes von Nepomuk, der angeblich an dieser Stelle 1393 ertränkt wurde. Es soll übrigens Glück bringen wenn man die Skulptur küsst.

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