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Montag, 12. Mai 2014

Burg - Prag

 
Die Prager Burg
 
 
Öffnungszeiten: 1. April - 31. Oktober
                             täglich 9 - 18 Uhr
 
                             1. November - 31. März
                             täglich 9 - 16 Uhr

Preise: Kleine Runde (Alter Königspalast, St. Georgs Basilika, Goldenes Gässchen, St. Veitdom, Pulverturm) 250 Kronen (ca. 9,50 €)

Adresse: 119 08 Praha 1
 
Die Prager Burg bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt. Die Burg liegt auf dem Berg Hradschin. Gegründet wurde sie im 9. Jahrhundert, seither hat sich das Aussehen der Burg stark verändert. Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren am Bau beteiligt. Heutzutage ist die Burg offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik.
 
Die älteste schriftliche Erwähnung der Prager Burg ist eine Nachricht aus dem Jahre 885. 1303 wurden größere Teile der Burg bei einem Brand zerstört. Karl IV. ließ die Burg 1333 wiederaufbauen. Allerdings erlosch bereits unter seinem Sohn Wenzel IV. das Interesse an der Burg wieder. Vladislav I. Jagiello, der seit 1471 König von Böhmen war hielt die Renaissance Einzug in Mitteleuropa. Die Burg wurde stark ausgebaut. Die letzte mittelalterliche Blütezeit hielt bis zu dem Tod seines Sohnes Ludwig II. 1526 an. 1541 wurde die Burg erneut bei einem Großbrand zerstört. Danach war die Burg 400 Jahre im Besitz der Habsburger. 1919 wurde die Burg zum Sitz der Tschechoslowakischen Republik umgebaut. Die Burg ist mit rund 1,42 Millionen Besuchern im Jahr das meistbesuchte Baudenkmal Tschechiens.
 
Leider konnten wir, aufgrund eines Staatsbesuchs den alten Königspalast nicht besichtigen. Im Veitdom ist das Ticket empfehlenswert, den im kostenpflichtigen Bereich ist das Gedränge definitiv nicht so hoch. Auch die St. Georgs Basilika und der Pulverturm sind empfehlenswert.
 
Das Goldene Gässchen
 
 
 
Das Goldene Gässchen ist ein Gässchen im Innenmauer der Prager Burg. Berühmt wurde es durch Kaiser Rudolf II. Unter seiner Aufsicht sollen hier Alchemisten gewirkt haben, um für ihn künstliches Gold und den Stein der Weisen zu erzeugen. Später zogen vor allem Goldschmiede in die kleine Häuschen ein, wovon die Gasse wohl ihren Namen hat. Im 19. Jahrhundert war das Goldene Gässchen sehr heruntergekommen, es siedelten sich nur sehr arme Leute an. Zwischen 1916 und 1917 lebte und arbeitete Franz Kafka im Haus Nr. 22. Heute ist die Gasse unbewohnt, in den Häuschen sind Souvenirläden und Cafes untergebracht. Im Obergeschoss werden mittelalterliche Rüstungen und eine Folterkammer ausgestellt. Im Winter 2010 wurde die Gasse renoviert.
 
Fotografieren ist überall erlaubt, der Preis für den kleinen Rundgang ist für Tschechische Verhältnisse doch recht hoch. Ansonsten ist nichts auszusetzen. Ein Besuch ist definitiv empfehlenswert!
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Preis
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9 Punkte
 
 


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