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Montag, 31. März 2014

Markusdom - Venedig

Der Markusdom (Italienisch: Basilica di San Marco) in Venedig.
 
 
Öffnungszeiten: Montag - Samstag 9:45 - 16 Uhr
                            Sonntag 14 - 16 Uhr
 
Museum Marciano : Montag - Sonntag 9:45 - 16:45
 
Preise: Erwachsene 5 € (Für das Museum)
 
Der heutige Markusdom wurde von 1063 - 1094 als Stiftung des Dogen Domenico Contarini errichtet. Der Legende nach wurden die Gebeine des heiligen Markus durch ein Wunder am 25. Juni 1094 gefunden. Die Baugestalt folgt Vorbildern aus der byzantinischen Architektur: Ein ungleichmäßiges griechisches Kreuz bildet den Grundriss. Der westliche Teil ist dabei breiter und länger. Auf dem Dach befinden sich 5 Kuppeln. Aus allen erdenklichen Winkeln des einstigen Handelsimperiums wurden Kunstwerke & Reliquien zusammengetragen. Die Fassade des Domes ist bestimmt durch die überreiche Dekoration durch Marmosverkleidung, unzählige antike Säulen aus Marmor, Jaspis, Alabaster und viele Skulpturen unterschiedlichster Epochen. Die rund 2600 antiken Säulen wurden zu großen Teilen bei der Eroberung von Byzanz zusammengetragen. Sie dienen keiner tragenden Funktion, sondern symbolisieren die Macht von Venedig. Der gesamte Innenraum des Markusdom bildet einen Höhepunkt der Mosaikkunst des Abendlandes. Die Mosaike auf Goldgrund trugen dem Dom auch den Namen "Goldene Basilika" ein.
 
Der Markusdom ist kostenlos zu besichtigen, solange kein Gottesdienst stattfindet. Findet, wie in unserem Fall ein Gottesdienst statt, ist eine Besichtigung nur über das Museum Marciano möglich. Leider finden wir keine brauchbare Informationen über das Museum im Internet. Es war völlig überfüllt und so blieb der Blick an einige tolle Exponate (Pferde von San Marco) nur kurz hängen. Fotografieren war ebenfalls verboten. Schon der Weg zu dem Museum glich einer Massenabfertigung auf engstem Raum, dabei musste man einen kurzen aber steilen Anstieg überwinden. Es hatte den Eindruck als wird auf solche Dinge wie ein Begrenzung des Einlasses überhaupt keine Rücksicht genommen. Total Fehlendes Besuchermanagment konnte man hier "bewundern".
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für das fehlende Besuchermanagment
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
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7 Punkte
 
Der Markusdom zählt sicherlich zu den großartigsten Gotteshäusern weltweit, man sollte ihn auch mal gesehen haben. Trotzdem waren wir froh, dass wir die Besichtigung ohne Blaue Flecken geschafft haben. Speziell im Eingang und Ausgangsbereich könnte man noch viel verbessern.
 

 

Donnerstag, 27. März 2014

Alte Pinakothek Sonderausstellung - München

Die Sonderausstellung "Brennpunkt Rom" in der Alten Pinakothek in München
 
Thema: Sebastian Bourdons Münchner Kalkofen
 
 
 
Preise: Erwachsene 3 €
             ermäßigt 2 €
 
Dauer der Sonderausstellung: 13. Februar - 18. Mai 2014
 
 
Sebastian Bourdon war ein vielseitiger und erfolgreicher Maler des französischen Barock. Zum Bestand der Sammlung der Alten Pinakothek gehört das Gemälde "Ein römischer Kalkofen", das wohl 1637 in Rom entstand. In Kalköfen wurde Kalk gebrannt und danach verkauft. Vor kurzem kamen Zweifel ob das Bild überhaupt einen Kalkofen darstellt. Diese Frage kann auch in der Ausstellung nicht geklärt werden, man vermutet heutzutage aber das Bourdon bei der Größe des Kalkofens übertrieben hat. Außerdem gibt es Bilder von Vorläufern und Zeitgenossen sowieso weitere Bilder von Sebastian Bourdon zu sehen. Die Sonderausstellung ist auf 3 kleinere Räume aufgeteilt. Informationen über Bourdon und den "Brennpunkt Rom" finden sich kaum. Wo bei dem ganzen der "Brennpunkt Rom"  sein soll, frage ich mich immer noch. Einige Bilder von Bourdon, insbesondere der Kalkofen haben mir gut gefallen. Aber dafür extra Eintritt zu bezahlen finde ich übertrieben. Auch war das Personal in diesem Bereich nicht wirklich nett oder qualifiziert. Ein Besucher wollte wissen worum es in der Sonderausstellung geht, und der unfreundliche Mensch an der Kasse Antwortete: "Da gibt's halt Bilder zu sehen". Als der Besucher doch etwas genauer nachfragte wurde er noch genervter "Ich kenn mich damit nicht aus".
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für die schlechte Gestaltung
- 1 Punkt für den Eintritt
- 1 Punkt für das Personal
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4 Punkte
 
Wer Fan von Bourdon ist, oder das Bild des Kalkofens unbedingt sehen will kann sich die Ausstellung schon antun, ansonsten eher Finger weg davon! Aber vermutlich wird das Bild des Kalkofens nach der Sonderausstellung wieder in der Dauerausstellung gezeigt.

Dienstag, 25. März 2014

Alte Pinakothek - München

Die Alte Pinakothek in München

 
 
Öffnungszeiten: Montag geschlossen
                            Dienstag 10 - 20 Uhr
                            Mittwoch- Sonntag 10 - 18 Uhr
 
Preise:  Erwachsene 4 €
             ermäßigt 2 €
             Sonntagseintritt 1 €

Reduzierte Preise wegen der Energetischer Sanierung 2014 - 2017 Info: Sanierung

           Erwachsene 4 €
           ermäßigt 2 €

Adresse: Barer Straße 27
                80333 München
 

Die Alte Pinakothek ist ein 1836 eröffnetes Kunstmuseum. Die Sammlung zeigt Gemälde von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, und zählt zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die Bestände gehören der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

König Ludwig I. von Bayern ließ 1826 die Alte Pinakothek bauen. Er sammelte mit Vorliebe altdeutsche Bilder und Werke der italienischen Renaissance. 1827 erwarb er die Sammlung Boisseree mit 216 altdeutschen und niederländischen Malern. 1828 gelang dem König der Kauf der Sammlung des Fürsten Wallerstein mit 219 Werken oberdeutscher und schwäbischer Maler. Dazu kamen Ankäufe in Italien wie Raffaels "Madonna mit dem Vorhang". Nach Ludwig I. wurden nur noch vereinzelt Meisterwerke durch den Staat gekauft. Erst ab 1875 bekam die Galerie wieder mehr Aufmerksamkeit. Die Zeit der ganz großen war jedoch vorbei, auch wenn einige herausragende Bilder erworben wurden. So gelangten zum Beispiel Leonardo da Vincis "Madonna mit der Nelke" oder El Grecos "Entkleidung Christ" nach München. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Bilder ausgelagert, so dass keine Verluste entstanden. Allerdings nahm das Gebäude großen Schaden, der erst 1957 komplett behoben wurde. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden gezielt Bestandslücken geschlossen, insbesondere durch Erwerbungen von Banken, die mit der Pinakothek verbunden sind und die erworbenen Bildern als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. 1988 wurden mehrere Dürer Bilder durch ein Säure-Attentat beschädigt, sie wurden anschließend in jahrelanger Arbeit restauriert. 1990 gelang der Kauf von Dierick Bouts "Ecce agnus dei". Insgesamt werden ständig 700 Bilder ausgestellt.
 
Raumaufteilung: (mit den bekanntesten Malern)
 
I: II Altniederländische Malerei (u. a. Cranach, Cleve,)
II: IIb Altdeutsche Malerei (u. a. Holbein, Dürer)
III: Kölner Malerei (u. a. Lochner)
IV: Italienische Malerei der Renaissance (Lippi, Da Vinci, Raffael)
V: Venezianische Malerei (Lotto, Tizian, Veronese)
VI und VIII: Flämische Malerei (Fyt, Van Dyck)
VII: Rubens Saal mit Werken von Peter Paul Rubens
IX: Holändische Malerei (Lastmann, de Koninck)
X: Italienische Barockmalerei (Barocci, Reni, Battista Tiepolo)
XI, XII, XIIa: Französische Malerei (Boucher, Poussin, Lorrain)
XIIb Italienische Malerei (Canaletto, Guardi)
XIII Spanische Malerei (El Greco, Esteban Murillo)

Der Rundgang ist sehr beeindruckend und gut gestaltet, allerdings sind die Lichtverhältnisse nicht immer gut. Vor allem spiegelt es bei Bildern die höher aufgehängt sind. Den Sonntagseintritt halten wir für eine gute Sache. Was wirklich erwähnenswert ist, bei dieser atemberaubenden Sammlung ist Fotografieren erlaubt!

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die Lichtverhältnisse
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9 Punkte
 
Die Kunstsammlung der Alte Pinakothek zählt definitiv zu den bedeutendsten Kunstsammlungen weltweit. Das muss man definitiv gesehen haben! Allerdings sollte man sich schon etwas für Kunst interessieren.
 
 
Leonardi da Vinci
 
 

 

Dienstag, 18. März 2014

Brücken - Venedig (Kulturtipp)

Brücken in Venedig
 
In wohl keiner anderen Stadt sind Brücken so wichtig, wie in Venedig. Es gibt in Venedig 435 Brücke die, die rund 120 Inseln miteinander verbinden. Die zwei Bekanntesten Brücken sind die Seufzerbrücke und die Rialtobrücke.
 
Die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri)
 


Die Seufzerbrücke liegt zwischen dem Dogenpalast und dem neuen Gefängnis. Die schmale, elf Meter lange Kalksteinbrücke wurde von 1600 - 1602 erbaut. Vom Dogenpalast wurden die von venezianischen Gerichten Verurteilten in die Haft oder Exekution über diese Brücke in den Gefängnisraum geleitet. Erst im Zeitalter der Romantik erhielt die Ponte dei Sospiri den Namen Seufzerbrücke. Es wurde sich vorgestellt, das Gefangene auf dem Weg zum Gefängnis von hier aus zum letzten Mal mit einem Seufzen einen Blick in die Freiheit der Lagune werfen konnten.
 
Die Rialtobrücke (Ponte di Rialto)
 

 
Die Rialtobrücke ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt Venedig. Die Brücke führt über den Canal Grande und hat eine Länge von 48 Meter. Der Name der Brücke bezieht sich auf das Gebiet Rialto in Sao Polo, das vor einigen Jahrhunderten der wichtigste Handelsplatz der Stadt war. Die Brücke wurden von 1588 - 1591 erbaut. Sie war bis 1854 der einzige Fußweg über den Canal Grande. Vor ihr standen drei andere Brücken an der selben Stelle. Die erste stammte aus dem Jahr 1181. Die zweite (Mitte des 13. Jahrhunderts) bestand aus Holz. Diese Brücke brach 1444 unter dem Gewicht einer Menschenmenge zusammen. Über die dritte Brücke ist nichts bekannt.

Samstag, 15. März 2014

Odeonsplatz - München (Kulturtipp)

Der Odeonsplatz in München
 
Der Odeonsplatz ist ein Platz in der Altstadt von München. Seinen Namen trägt er Platz seit 1827 nach einem Konzertsaal, dem Odeon, das König Ludwig I. an der Südwestseite des Platzes bauen ließ. Am Odeonsplatz wurde der Hitler-Ludendorff Putsch 1923 niedergeschlagen. In der Zeit des Nationalsozialismus fanden dort am Jahrestag des Putsches Aufmärsche statt. Noch heute ist der Platz, neben dem Marienplatz einer der Veranstaltungsorte für Demonstrationen oder kulturelle Ereignisse in München.

Die Theatinerkirche
 
 
Die Theatinerkirche war Hofs- und zugleich Ordenskirche des Theatinerordens. Sie ist die erste im Stil des italienischen Spätbarock erbaute Kirche nördlich der Alpen. Am 29. April 1663 erfolgte die Grundsteinlegung. Der Architekt Agostino Barelli aus Bologna nahm sich als Vorbild, die Mutterkirche der Theatiner in Rom. Während der Bauarbeiten kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Barelli und dem Bauleiter Spinelli. Barelli vollendete 1674 noch den Rohbau, und verließ danach München. Danach übernahm Enrico Zuccalli die künstlerische Leitung. Am 11. April 1675 wurde die Kirche geweiht - sie war zu dieser Zeit allerdings noch im Rohbauzustand. Ewige Streitereien verzögerte die endgültige Fertigstellung der Kirche um rund 90 Jahre. Erst 1765 wurde sie komplett fertiggestellt.
 
Die Theatiner erlangten einen guten Ruf als Seelsorger und Gelehrte, bis sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein zunehmender Verfall des Ordens und der Finanzen bemerkbar machte. Daher hob Kurfürst Max IV. Joseph am 26. Oktober 1801 das Kloster auf. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche schwer beschädigt, das Altarbild wurde komplett zerstört. Die Kirche wurde von 1946 - 1955 wieder aufgebaut. Eine Besichtigung der Kirche und des Odeonsplatzes ist Empfehlenswert!

Donnerstag, 13. März 2014

Dogenpalast - Venedig

Der Dogenpalast in Venedig (italienisch: Palazzo Ducale)

Öffnungszeiten: November - März 8:30 - 17:30 Uhr
                            April - Oktober 8:30 - 19:00 Uhr

Preise: Erwachsene 16 €
            ermäßigt 8 €

Adresse: San Marco 1
                IT-30124 Venedig
 
Der Dogenpalast war seit dem 9. Jahrhundert Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik Venedig. Zugleich war und ist er ein eindrucksvolles Symbol der Größe und Macht von Venedig. Alle wichtigen Regierungsorgane und Gerichte hatten hier ihren Sitz.
 
Was sind eigentlich Dogen?  Der Doge (von lateinisch Dux; Anführer, Fürst) war das Staatsoberhaupt der Republik Venedig. Er vereinte militärische aber auch richterliche Funktionen, so dass das Amt im Mittelalter eine fast uneingeschränkte Macht besaß. Dies wurde im 12. Jahrhundert geändert, als dem Doge der Große Rat und später der Rat der Zehn zur Seite gestellt wurde. Von da an war das Amt des Dogen eher repräsentativ, der militärische Oberbefehl blieb ihm aber. Der letzte Doge dankte am 12. Mai 1797 ab.
 
Der Dogenpalast ist eine der bedeutendsten Profanbauten der Gotik überhaupt. Er ist ein absolutes Glanzwerk venezianischer Baukunst. Die Innenräume sind mit Stuck, vergoldeten Schnitzereien und Historiengemälden ausgestattet. Der Vorgänger des heutigen Dogenpalastes brannte dreimal ab. Jedes mal blieb die Fassade erhalten, das Innere wurde aber nach dem jeweiligen Zeitgeschmack gestaltet. Nach dem Ende der Republik, der französischen und österreichischen Herrschaft und schließlich der Übernahme des neu gegründeten Staates Italien war der Palast Sitz verschiedener Ämter. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts drohte der Dogenpalast baufällig zu werden. Daraufhin veranlasste Italien eine vollständige Restaurierung. 1923 übergab der italienische Staat den Dogenpalast der Stadt Venedig. Seitdem ist der Palast für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Architektur des Palastes ist einmalig in der Architekturgeschichte. In den dominierenden Baustil der Gotik mischen sich orientalische Elemente mit ein. Die Vorliebe für farbigen Bauschmuck und vielfarbiges Baumaterial hat wohl ihre Wurzeln in den alten Bindungen der Lagunenstadt an die byzantinische Kunst. Die Bauweise der venezianischen Gotik unterscheidet sich dabei stark von der des nördlichen Europas. Dem Höhenstreben der nordeuropäischen Gotik setzte in Venedig schon der labile Baugrund Grenzen, zudem fehlt grundsätzlich bei fast allen gotischen Kirchen in Italien der französische Höhenzug. An der Platzseite des Palastes sieht man im ersten Geschoss zwei benachbarte Säulen, die etwas rötlicher gefärbt sind als alle anderen. Zwischen ihnen wurden die Todesurteile verkündigt. Die Innenräume sind sehr prunkvoll ausgestattet. Der Saal des großen Rates ist mit 54 Meter länge der größte Saal des Dogenpalastes, dessen Fenster sowohl zum Innenhof als auch auf die Lagune hinausgehen. Ein prominenter Bauteil des Dogenpalastes ist das Gefängnis, das auf zwei Gebäude verteilt ist - beide Teile sind durch die Seufzerbrücke verbunden. Im Dogenpalast selbst befanden sich einige Gefängniszellen im Erdgeschoss. Sie waren ausschließlich für Staatsgefangene und Hochverräter bestimmt.
 
Den Dogenpalast kann man ohne Führung besichtigen. Der Rundgang ist allerdings sehr verwirrend gestaltet, verlässt man ihn nur um einen halben Meter wurde man rigoros darauf Aufmerksam gemacht, wohin man laufen soll. Nach dem dritten mal hat das genervt. Das sollte definitiv besser angeschrieben werden, das Personal war alles andere als freundlich. Auch Fotografieren ist verboten. Positiv anzumerken ist, das im Dogenpalast fast alle Informationen auch in Englisch und Deutsch angeschrieben waren. Man sollte sich für eine komplette Besichtigung rund 1,5 - 2 Stunden zeit nehmen. Es gibt wirklich jede Menge zu entdecken.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für den Rundgang
- 0,5 Punkte für das unfreundliche Personal
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7,5 Punkte
 
Trotz einiger Schwächen zählt der Dogenpalast zu den beeindruckendsten Gebäuden in Europa! Sollte man unbedingt mal gesehen und auch besichtigt haben.
 

Montag, 10. März 2014

Schatzkammer der Residenz - München


Die Schatzkammer der Residenz München
 
 
 
Öffnungszeiten: April - 19. Oktober 9 - 18 Uhr
                            20. Oktober - März 9 - 17 Uhr
 
Preise: 7 € Erwachsene
             6 € ermäßigt
             Personen unter 18 Jahren haben freien Eintritt
 
Adresse: Residenzstraße 1
                80333 München
 
Die Schatzkammer im Königsbau der Residenz beherbergt Goldschmiedekunst vom frühen Mittelalter bis zum Klassizismus. Weltbekannt in der Sammlung ist das Gebetbuch von dem Kaiser Karls des Kahlen (ca. 860). Dieser Karl war 875 und 877 König von Italien. Muss eine Italienerin wohl so ergriffen haben, das sie kurzerhand die Absperrung überwand und kniend mit einem Rosenkranz in der Hand italienische Gebete vor dem Gebetbuch murmelte. War definitiv ein "interessanter" Anblick. Die Schatzkammer enthält eine der kostbarsten Sammlungen der Welt, was mir vor Ort überhaupt nicht bewusst war. Die Präsentation der Exponate, ist ehrlich gesagt miserabel. Die Sammlung umfasst unter anderem Arbeiten aus Bergkristall, Orden, Prunkschwerter, Pokale, das Kreuzreliquiar Kaiser Heinrichs II., die Krone von Kaiser Karls VII., die in Paris gefertigten bayerischen Kronsignien mit dem Kronen von König und Königin und Rubinschmuck von Königin Therese. Präsentiert werden diese Exponate, in teils beleuchteten Vitrinen. Aber komplett ohne Informationstafeln! Da besitzt man eine der kostbarsten Sammlungen auf der ganzen Welt und schafft es nicht sie gut zu präsentieren. Wirklich unverständlich! Durch die komplett fehlenden Informationstafeln hat man in gut 20 Minuten die Schatzkammer durchquert. Dafür ist der Eintrittspreis auch zu hoch angesetzt. Fotografieren ist übrigens erlaubt.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für die Gestaltung
- 1 Punkt für den Preis
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5 Punkte
 
In der jetzigen Präsentation ist die Schatzkammer nur bedingt empfehlenswert. Man sollte sie einmal gesehen haben, aber danach reicht es auch.
 
 

Donnerstag, 6. März 2014

Accademia - Venedig

Die Gallerie dell'Accademia in Venedig
 
 
Öffnungszeiten: Montag 8:15 - 14:00
                            Dienstag - Sonntag 8:15 - 17:15
 
Preise: Erwachsene 9 €
             ermäßigt 6 €

Adresse: Campo della Carita 1050
                IT-30123 Venedig
 
Die Gallerie dell'Accademia (abgekürzt Accademia) ist ein Kunstmuseum, das im Gebäude der ehemaligen Bruderschaft Santa Maria della Carita untergebracht ist. Zunächst war es der Kunstakademie für Malerei und Skulptur untergeordnet. 1882 wurde die Galerie zum selbstständigen Museum. Das Museum befindet sich am Südufer des Canal Grande und beherbergt die weltweit größte Sammlung venezianischer Malerei von der Gotik bis zum Rokoko. Einige der ausgestellten Bilder waren von Napoleon nach Paris verschleppt worden und wurden später von Frankreich zurückgegeben. Die Sammlung umfasst unter anderem Bilder von Bassano, Gentille, Belloto, Tizian, Carpaccio und Marco Ricci. Kurz gesagt: Bilder von allen berühmten Malern aus Venedig findet man in der Accademia. Der Rundgang und die Präsentation der Bilder sind gut gestaltet. Leider kann man das nicht von den Hinweistafeln sagen. Sie sind zum überwiegenden Teil nur in Italienisch. Schade! Fotografieren ist verboten. Die Museumsmitarbeiter waren übrigens sehr nett. Man sollte sich rund 1 - 1,5 Stunden Zeit für das Museum nehmen. Immerhin zählt es zu den wichtigsten Kunstmuseen europaweit.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt dafür, das die Infos größtenteils nur in italienisch sind.
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8 Punkte
 
Das Kunstmuseum Accademia ist ein tolles Museum, das man bei einem Venedig Aufenthalt unbedingt gesehen haben sollte!
 
Leider wird das Verbot von Fotos sehr ernst genommen. Im gesamten Internet konnte ich keine Galeriebilder des Museums finden. Sicherlich gut, wenn man die teuren Museumsbilderkataloge verkaufen will.....

Montag, 3. März 2014

Historisches Zentrum - Venedig (Kulturtipp)

Das Historische Zentrum von Venedig
 

Venedig ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig. Die Stadt Venedig hat rund 260.000 Einwohner. Das Historische Zentrum von Venedig erstreckt sich über 118 kleine Inseln, welche durch 354 Brücken und 177 Kanälen miteinander verbunden sind. Eingeteilt wird das Historische Zentrum in fünf Stadtteile: San Marco, Castello, Cannaregio, San Polo, Santa Croce und Dorsoduro. Zweifelsohne ist der Stadtteil San Marco das Herzstück von Venedig. Der Markusplatz wird als "schönster Saal der Welt" bezeichnet. Der Platz ist von eindrucksvollen Gebäuden umgeben (unter anderem der Markusdom und der Dogenpalast) und ist seit jeher das Zentrum des venezianischen Lebens. Besonders in San Polo findet man gutes venezianisches Essen in der einfachsten und volksnahesten Form. Die Stadtteile erreicht man einfach zu Fuß, oder mit Linienschiffen. 1987 wurde das Historische Zentrum und die Lagunen in die Weltkulturerbeliste aufgenommen. Ein Besuch von Venedig wirklich sehr zu empfehlen! Eine tolle und interessante Stadt.