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Samstag, 27. Dezember 2014

Preisliche Änderungen 2015

Auch im Jahr 2015 gibt es wieder Preisliche Änderungen. Die Preise sind für eine Eintrittskarte für Erwachsene.

Erhöhung: Zoo Heidelberg: 9 € (2013 : 8,40 € / 2012: 8,20 €)
                   Residenz Salzburg 12 € (neues Kombiticket)
                   Senckenbergmuseum Frankfurt 9 € (2013: 8 € / 2012: 6 €)
                   Militärmuseum Stammheim 8 € (2014: 6€)
                   Wasserfall Triberg 4 € (2014: 3,50 €)
                   Burg Ronneburg 5,50 € (2014: 5 €)
                   Wüstenhaus Wien 5 € (2014: 4 €)
                   Schloss Ebelsberg Linz 4 € (2014: 3 €)
                   Verpackungsmuseum Heidelberg 5 € (2014: 3,50 €)
                   Technoseum Mannheim 8 € (2014: 6 €)
                   Haus der Natur Salzburg 8 € (2014: 7,50 €)
                   Bergiselschanze Innsbruck 9,50 € (2014: 9 €)
                   Hofkirche Innsbruck 7 € (2014: 5 €)
                   Zoo Zürich 26 CHF (2014: 22 CHF)
                   Aquarium Zella-Mehlis 11 € (2014: 10 €)
                   Messner Museum Bozen 10 € (2014: 9 €)
 

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Weihnachtsmarkt Special - Teil 7 Chiemsee

Weihnachtsmarkt - Special Teil 6 In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.

Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.

Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
 
 
Teil 2: Salzburg
 
Teil 3: Würzburg
 
Teil 4: Straßburg
 
Teil 5: Passau
 
Teil 6: Wels
 
Teil 7 - Chiemsee (Fraueninsel)
 
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenchiemsee#mediaviewer/File:Chiemsee_Fraueninsel.JPG
 
Öffnungszeiten: 1. und 2. Advent. (Samstag + Sonntag)
 
Ein romantischer Weihnachtsmarkt findet auf der Fraueninsel im Chiemsee jedes Jahr am 1. und 2. Advent statt. Festliche Beleuchtung, feinstes Kunsthandwerk, sehr außergewöhnliche Geschenkideen und jede menge kulinarisches leckeres essen. Bei dem außergewöhnlichen Inselchristkindlmarkt am Bayerischen Meer kann man mehr als 90 Aussteller bestaunen. Es wird extra für den Christkindlmarkt ein Schiff-Shuttle Service eingerichtet, der auch sehr gut funktioniert. Auf der Fraueninsel wohnen etwa 300 Menschen. Das ganze ist sehr empfehlenswert!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Beinhaus - Hallstatt

Das Beinhaus in Hallstatt
 
 
 
Öffnungszeiten: Mai - Oktober 10 - 18 Uhr
 
Preise: Erwachsene 1,50 €
 
Das Beinhaus in Hallstatt enthält 1200 bemalte Schädel. Der Brauch begann wohl aufgrund akuten Platzmangels des Friedhofs. Der Verstorbene bleibt 15 - 20 Jahre lang in einem Grab liegen. Danach wird der Schädel aus dem Sarg genommen, gereinigt und zum Bleichen durch Sonne und Mond im Freien aufgestellt. Auch heute werden noch vereinzelt Schädel im Beinhaus beigesetzt, auf besonderen Wunsch ist es nach wie vor möglich. Das Beinhaus ist International bekannt und so ist es in der kurzen Phase der Öffnung (Mai - Oktober) sehr überlaufen. Das Ganze ist auch nur in einem Raum zu bestaunen. Hat man sich endlich durch die Warteschlange durchgekämpft wird man von einer beeindruckenden aber auch gruseligen Stimmung empfangen. Aber einmal sollte man das ganze schon gesehen haben.
 

Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für die kurzen Öffnungszeitraum
--------------------------------------------------------
8 Punkte
 
 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Skywalk Dachstein


Skywalk & Hängebrücke Dachstein

 

Öffnungszeiten / Betriebszeiten:
je nach Saison / derzeit täglich 07:50 bis 16:50

Preise:
Eispalast inkl. Hängebrücke & Treppe ins Nichts sind bis 3. Mai 2015 kostenlos. Ansonsten 10 € Eintritt. Berg + Talfahrt: 35€ (Erwachsene), 26€ (Jugendliche), 18,50€ (Kinder)  
 
Freiheit, Abenteuer, Unendlichkeit – es gibt tatsächlich ein „Kulturobjekt“, auf das diese Schlagwörter 100%ig zutreffen, wenn auch einige Höhenmeter überwunden werden müssen, um es zu „besichtigen“. Die Rede ist vom Skywalk am Dachstein. Zunächst einige Randnotizen zum Dachstein selbst:

Der Dachstein wird häufig „Dreiländerberg“ genannt – die Bundesländer Salzburg, Steiermark und Oberösterreich haben Anteile vom Dachstein. Der Gipfel ist mit 2995m die höchste Erhebung der Bundesländer Steiermark und Oberösterreich. Heute zieht der Dachstein Bergsteiger und auch Touristen des Skywalks und anderer Ziele an.
 
Um zum im Jahre 2005 erschaffenen Skywalk zu gelangen, muss man auch nicht die steilen Felswände erklimmen – der Skywalk liegt direkt an der Bergstation der Gletscherbahn. Lediglich einige Stufen trennen die Besucher dann von der Plattform mit dem spektakulären Blick in ein atemberaubendes Bergpanorama. Auf der Glasfläche stehend schaut man hunderte Meter in die Tiefe – Gänsehaut garantiert!

Damit aber nicht genug! Auf dem Dachstein gibt es noch weitere Möglichkeiten, in die Tiefe zu schauen und den Adrenalinspiegel anzuheben. 2013 wurde eine Hängebrücke erbaut. Diese – die höchst gelegene Hängebrücke Österreichs! - führt vom Skywalk zum Eispalast. Hier bekommt man nicht nur die Kraft des Windes zu spüren, sondern hat auch freien Blick in bis zu 400m Tiefe.
Hat man die Hängebrücke hinter sich gebracht, wartet das neue Highlight auf den Besucher:

Die Treppe ins Nichts. Diese ist mit 14 Stufen ausgestattet. Tritt man diese nach unten, ist man quasi neben der Felswand und steht völlig frei. Glas als vorherrschendes Material sorgt für Transparenz – so ist auch hier der spektakuläre Blick nach unten garantiert.

Aufgrund all dieser einzigartigen Möglichkeiten, Höhenluft zu schnuppern und dennoch in die Tiefe zu schauen, den schier unendlichen Abgrund unter sich, kann das finale Fazit nur eine nachdrückliche Empfehlung sein. Hier braucht es eigentlich wenig Begründung... ansehen, staunen, erleben!
Einziger kleiner Kritikpunkt sind hier vielleicht die Preise. Die Gletscherbahntickets sind nicht billig, wenn natürlich gemessen an dem Aufwand bestimmt nicht unberechtigt. Dennoch muss man den Dachstein als eher "teures" Ausflugsziel einstufen, dafür gibt es einen kleinen Abzug.
 
Ausgangswert: 10 Punkte
- 1 Punkt für die Eishöhle Eishöhle
- 0,5 Punkte für die Seilbahn
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8,5 Punkte

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Hallstatt

Die Gemeinde Hallstatt
 
 

Halltstatt liegt im Salzkammergut in Oberösterreich. Die Gemeinde mit rund 780 Einwohnern gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Nach ausgiebigen Funden in einem Gräberfeld wird ein Zeitabschnitt der Eisenzeit als Hallstattzeit beschrieben. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts konnte man Hallstatt nur mit dem Schiff erreichen. Erst 1890 wurde die erste Straße erbaut. Besonders sehenswert neben der Gemeinde, ist die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die Kirche wurde 1505 im spätgotischen Stil fertiggestellt und beherbergt einen kulturhistorisch bedeutsamen Wandelaltar aus Oberösterreich.


 


Nachbau
 
2011 begann die chinesische Stadt Huizhou Teile von Hallstatt im Originalmaßstab nachzubauen. Die Siedlung wurde Ende 2012 eröffnet

Freitag, 12. Dezember 2014

Arbeitswelt - Steyr

Das Museum Arbeitswelt in Steyr
 
 
 
Öffnungszeiten: März - Juli / August - Dezember
                            Montag geschlossen
                            Dienstag - Sonntag 9 - 17 Uhr

Preise: 7 € Erwachsene
             5 € ermäßigt

Adresse: Wehrgrabengasse 7
                A-4400 Steyr
 
 
Das Museum Arbeitswelt in Steyr befindet sich in einem Fabrikgebäude das in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Es behandelt die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer globalisierten Arbeitsgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Woher und Wohin der Arbeitsgesellschaft. Das Tempo der Veränderung der Berufswelt ist rasant, wirft viele Fragen auf und hinterlässt Verunsicherung. Im Mittelpunkt des Interesse stehen nicht mehr die Fragen nach dem Woher der Arbeitsgesellschaft sondern solche nach dem Wohin, nach den Mechanismen der immer dichter werdenden internationalen Verpflechtung von Produktion und ihre Auswirkung auf Produktion, Arbeit und Gesellschaft. Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht. Die Ausstellung ist wirklich grandios gestaltet und International wohl einmalig. Außerdem gab es 2014 die Sonderausstellung:
 
Vom Boom zum Bürgerkrieg - Steyr 1914 bis 1934
 
Mit der Expansion der Steyr-Werke wird die Region zu der größten Waffenschmieden Europas. Zugleich steht Steyr nach dem Ersten Weltkrieg sinnbildlich für das Elend der Zwischenkriegszeit. Arbeitslosigkeit, Obdachlose, Wohnungsnot und Unterernährung prägten in dieser Zeit den Alltag. Diese Ausgangssituation endete 1934 in einem Bürgerkrieg, der von beiden Seiten mit besonderer Verbissenheit geführt wurde. Diese Ausstellung wurde extrem aufwendig dargestellt und präsentiert. Wirklich toll gemacht! Auch der Rundgang ist toll gestaltet und Fotografieren erlaubt.

Ausgangswert 10 Punkte
 - 0 Punkte Abzug / keine Kritik
 -----------------------------------------------
10 Punkte
 
Dieses Museum begeistert in allen Punkten!
 

Montag, 8. Dezember 2014

Steyr

Steyr
 
Steyr ist als Staturstadt ein eigener Bezirk und darüber hinaus Sitz des Bezirkes Steyr-Land. Steyr ist die drittgrößte Stadt in Oberösterreich und die zwölftgrößte Stadt Österreichs. Eine besondere Rolle spielte im Mittelalter der Handel mit Venedig. Steyr zählte zu 9 römisch-deutschen Städten die in Venedig einen eigenes Handelskontor unterhielten. Steyrer Eisenwaren stellten auf dem Venediger Markt einen begehrten Artikel dar. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Steyr als wichtiger Industriestandort schwere Zerstörungen und Verluste. Rund 1000 Bomben wurden auf Steyr abgeworfen. Sehenswert sind das Schloss Lamberg, das Schnallentor, der Innenberger Stadl und das im Rokoko gebaute Rathaus das zu den schönsten Rokoko-Bauten Europas zählt.
 


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Waffenmuseum - Bratislava

Das Waffenmuseum in Bratislava
 
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10 - 17 Uhr
                            Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr
 
Preise: Erwachsene 4,30 €
             ermäßigt 2,30 €
 
Das Waffenmuseum beschreibt die Geschichte der Burg in Bratislava. Außerdem werden verschiedene Arten von Schwerter, Messer, Turnierwaffen, und die Entwicklung der Feuerwaffe gezeigt. Auch die Handwerkskünste, wie Schlösser und Büchsenmacher werden gezeigt. Der oberste Stock des Museums bietet Zugang zur Turmterasse des Michaelertors, von dem man eine super Aussicht auf die historische Altstadt hat. Leider war der deutsche Text nicht immer verständlich und das komplette Museum hätte eine Modernisierung nötig. Auch eine Website wird leider nicht betrieben. Trotzdem macht das Anschauen des Museums Spaß. Wenn man sich für Waffen interessiert ist dieses Museum nicht verkehrt.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die fehlende Website
- 1 Punkt für den fehlerhaften deutschen Text
- 1 Punkt für eine fehlende Modernisierung
--------------------------------------------------------------
7 Punkte

Montag, 1. Dezember 2014

Hamburg - Markt der Völker (Museum für Völkerkunde)

Vom 13. - 16. November fand im Völkerkundemuseum Hamburg der 28. Markt der Völker statt. Feierlich eröffnet wurde der Markt am Vorabend des ersten Veranstaltungstags mit einer kleinen Ansprache sowie lateinamerikanischen Gesangseinlagen.

Lateinamerika war auch  DAS Thema des diesjährigen Marktes, was auch das Motto “Vamos al mercadito” widerspiegelte. Dieses fügte sich damit sehr schön in den aktuellen Lateinamerika-Herbst in Hamburg ein. Und so verwunderte es auch nicht, dass ein großer Teil der über 60 Händler im Museum einen lateinamerikanischen Hintergrund hatten. Ausgestellt wurden unter anderem dekorative Handarbeiten verschiedenster Art (Glasperlen, Häkeleien, Stickereien), Holzschnitzereien, Schmuck, Beleuchtungen und vieles mehr. Auch Hilfsorganisationen wie Amnesty International und Unicef waren vor Ort, wobei ich an dieser Steller leider anmerken darf, dass die Vertreter der Hilfsorganisationen auf mich einen deutlich weniger motivierten Eindruck machten als die Händler. Sehr schade, da die Organisationen wertvolle Arbeit leisten. Schade auch, dass selbst unter Berücksichtigung des thematischen Schwerpunkts, Stände aus anderen Erdteilen für mein Empfinden deutlich zu kurz kamen. So hatte ich wesentlich mehr Stände aus dem Nahen Osten, Asien und Afrika erwartet. Und auch Völker aus (Ost)Europa haben durchaus Interessantes zu bieten. Gerade letztere Region habe ich mit einer Ausnahme nicht entdecken können. Andererseits war auffällig, dass der meiste Andrang, und es war am Eröffnungsabend wirklich sehr voll, tatsächlich auch um die lateinamerikanischen Stände war. Unter dem Gesichtspunkt „Angebot und Nachfrage“ war die Auswahl der Händler damit wahrscheinlich berechtigt.

Hervorzuheben war das kulinarische Angebot im Untergeschoss des Museums. Hier sah ohne Ausnahme alles so köstlich aus, dass der Besucher regelrecht die “Qual der Wahl” hatte. Besonders lobend erwähnen möchte ich, dass auch an die zunehmende Anzahl der Vegetarier und Veganer gedacht wurde, die ebenfalls kulinarisch auf ihre Kosten kamen.

Mein Fazit: Ein durchaus interessanter Markt für alle, die sich für andere Kulturen und vor allem Handwerkliches interessieren. Da aufgrund der Marktstände im Museum die aktuellen Ausstellungen des Museums selbst nicht vollständig besichtigt werden konnte, wird an dieser Stelle auf eine Bewertung verzichtet und zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.     

Donnerstag, 27. November 2014

Martinsdom - Bratislava

Der Martinsdom in Bratislava
 
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martinsdom_(Bratislava)#mediaviewer/File:Bratislava-Dom-sv-Martina.jpg
 
Die Kathedrale des Heiligen Martin (oder Martinsdom) ist dem Heiligen Martin von Tours geweiht. Die Kirche wurde im gotischen Stil errichtet und die größte Kirche in Bratislava. Sie befindet sich am westlichen Rand der Altstadt, am Fuße des Burghügels. Seit 2008 gehört sie zum Erzbistum Bratislava. Erbaut wurde die Kirche im späten 13. Jahrhundert. Ab 1563 war der Martinsdom die Krönungskirche der Monarchen des Königreich Ungarns. Insgesamt fanden bis 1830 die Krönungen von elf Königen und acht Königinnen im Martinsdom statt. 2002 wurde das Gebäude als national Bedeutend eingestuft. Die Kirche wurde auf einem alten Friedhof erbaut, so existieren unterhalb der Kirche Katakomben bis zu einer Tiefe von sechs Meter. Die letzte Beerdigung fand 1895 statt. Sehenswert!

Dienstag, 25. November 2014

Stare Mesto - Bratislava

Die Altstadt (Stare Mesto) von Bratislava
 
 
Die Altstadt von Bratislava ist der Touristenmagnet in Bratislava. Der historische Stadtkern ist größtenteils noch erhalten. Die Altstadt beginnt an der Burg Bratislava, die bereits im 9. Jahrhundert erbaut wurde. Man findet das Abbild der Burg auf der 10, 20 und 50 Cent Münze. Nebenan befindet sich das Gebäude des slowakischen Nationalrats. Direkt an der Donau findet man ein großes Denkmal für den Rabbi Moses Schreiber. Im Westen wird die Altstadt durch die Autobahn begrenzt. Unter der Burg stehen die Reste des ehemaligen Stadtteils Podhradie. 1960 - 1970 wurde ein Großteil des Viertels wegen des Baus einer Brücke abgerissen. Mittlerweile gibt es Pläne das Viertel wieder aufzubauen, aber etwas konkretes wurde noch nicht beschlossen. Ein Besuch von Bratislava lohnt sich auf jeden Fall! Eine wirklich tolle und außergewöhnliche Stadt.

Dienstag, 18. November 2014

Stadtmuseum - Fürth

Das Stadtmuseum in Fürth
 
Öffnungszeiten: Montag + Freitag geschlossen
                            Dienstag - Donnerstag 10 - 16 Uhr
                            1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
                            Samstag 13 - 17 Uhr
                            Sonntag 10 - 16 Uhr

Preise: Erwachsene 3 €
             ermäßigt 2 €

Adresse: Ottostraße 2
                90762 Fürth
 
Das Stadtmuseum Fürth zeigt die Stadt- und Wirtschaftsgeschichte der fränkischen Stadt Fürth. Es wird auch Stadtmuseum Ludwig Erhard genannt, nach dem ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard. Seit 2007 befindet sich das Stadtmuseum in der Fürther Innenstadt. Neben Exponaten von der Bronzezeit bis in die Gegenwart, wird auf zahlreichen Informationstafeln und Videos die Entwicklung der Stadt Fürth dargestellt. Weitere Teile der Ausstellung widmen sich dem ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard, dem Fußball in der Region, der Spiegel- und Spielzeugherstellung und der Bayerischen Ludwigsbahn. Allerdings werden immer nur Themen angerissen und kaum oder gar nicht vertieft. Das kann man viel besser gestalten. In jedem Ausstellungsteil steht ein Fernseher der Bilder zum Thema anzeigt, diese Bilder wechseln gefühlt alle 10 Minuten. Eine gute Idee ist es allerdings die Eintrittskarte mit dem Bild von Ludwig Erhard zu stempeln. Dies hat Spaß gemacht, ansonsten ist es nur ein sehr durchschnittliches Museum.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für die Ausstellung
- 1 Punkt für die unübersichtlichen Öffnungszeiten
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5 Punkte
 

Sonntag, 16. November 2014

Bergen & Bryggen

Bergen – das Tor zu den Fjorden Norwegens


Wer durch Fjordnorwegen reist, sollte unbedingt Norwegens zweitgrößter Stadt einen Besuch abstatten. Im folgenden Beitrag werden ein paar Highlights der Stadt kurz vorgestellt. Da die Preise von Eintritt und Tickets von Jahr zu Jahr variieren, ist es empfehlenswert sich vor Beginn der Reise darüber zu informieren und auszurechnen ob sich der Kauf der Bergencard lohnt. Mit der Bergencard bekommt man Rabatt auf etliche Eintrittspreise, Bahn- und Bustickets. Wo und wie viel Ermäßigung es gibt ändert sich allerdings auch jährlich.

Bryggen
 




Das alte Hanseviertel ist Bergens älteste Besiedlung. Aufgrund der Bauweise mit Holz wurde dieser Stadtteil öfters von Feuersbrünsten heimgesucht, insbesondere beim großen Brand von 1702 dem die ganze Stadt zum Opfer fiel. Bryggen wurde aber wieder aufgebaut und die ursprüngliche Bauweise aus dem 12. Jahrhundert beibehalten so dass das Profil noch heute dem aus dem Mittelalter entspricht. Heute befinden sich in den farbenfrohen Häusern hauptsächlich Souvenir- oder Handwerksläden. Bryggen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Ein Bummel durch dieses kleine romantische Viertel ist ein Muss in Bergen.

Fløibahn und Fløyen


Der Fløyen ist einer von sieben Erhebungen bei Bergen und das wohl beliebteste Ziel bei Touristen. Auf dem Plateau des Berges befindet sich eine Aussichtsplattform von der man einen fantastischen Blick auf die Stadt Bergen hat. Außerdem bietet der Fløyen viele Freizeitaktivitäten. So gibt es viele Wanderwege, einen kostenlosen Kanuverleih und Kinder können bei einer Schatzsuche die Umgebung erkunden.


 Die größte Attraktion ist aber der Weg zum Fløyen selbst, denn hier kann man sich mittels einer Standseilbahn nach oben und wieder zurück befördern lassen. Das Prinzip der Bahn ist recht einfach: der nach unten fahrende Wagen zieht den nach oben fahrenden hoch. In der Mitte gibt es eine Stelle an der die beiden Wagen einander ausweichen. Die Bahn legt dabei auf einer Strecke von 848m eine Höhendifferenz von 320m zurück. Die Technik stammt noch aus der deutschen Kaiserzeit allerdings verlor sie ihren Wert durch den ersten Weltkrieg, so dass die Deutschen ihr Geld nicht mehr zurück bekommen hatten. Dennoch wurde die Bahn auch für sie von Nutzen denn während des zweiten Weltkriegs nutzen die Nazis die Bahn als Transportmittel zu ihrem Lager auf dem Bergplateau. Diese Infos konnte ich allerdings nur dadurch aufschnappen, weil sie ein Reiseführer einer Touristengruppe vor uns erzählte. Denn Infos zu der Bahn sucht man sowohl an der Tal- als auch an der Bergstation vergebens.


Sightseeingtour

Die schnellste Methode einen Rundumblick über die Stadt zu bekommen, ist eine Tour mit den Seightseeingbussen. Diese stehen direkt vor der Touristeninfo und fahren mehrmals täglich an allen Tagen an dem ein Kreuzfahrtschiff im Hafen angelegt hat (was fast jeden Tag der Fall ist). Die Busstour führt durch die Altstadt und das Zentrum. Man hat die Möglichkeit bei verschiedenen Stationen auszusteigen um sich die Attraktion näher anzuschauen und später die Tour fortzusetzen. Beim Fahrer bekommt man einen Audioguide in verschiedenen Sprachen. Unser Fahrer war leider nicht besonders höflich und zeigte sich nicht sehr geduldig bei der Erklärung des Audioguides der obendrein auch noch ein paar Tonprobleme hatte. Auch fuhr der Fahrer zu schnell, so dass teilweise Information und Bild nicht zueinander passten. Wenn es nichts zu erzählen gab, lief Musik von Edvard Grieg, dem klassischen Komponisten aus Bergen, über den Audioguide.
 
Weitere Highlights der Stadt sind das Aquarium, der Fischmarkt, der Ulriken, der alte Stadtkern und eine Fjordtour sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Wichtiger Tipp: wer nach Bergen will, sollte sich unbedingt wasserfeste Kleidung anziehen, da es sehr oft dort Regen gibt!

Freitag, 14. November 2014

Kurzfilmkino Funkelfix

Kurzfilmkino Funkelfix – das wohl kleinste Kino der Welt


 
Die Familie Funkelfix hat das Hobby Kurzfilme zu sammeln und daraus entstand die Idee das in Form eines kleinen mobilen Kinos unter die Leute zu bringen. Hierfür wurde ein Wohnwagen zu einem Minikinosaal umgebaut in dem je nach Größe der Zuschauer 8-12 Leute Platz haben. Die Besucher können einen Film aus den Kategorien Drama, Horror, Action, Familie und Humor wählen. Zum Eintritt von 2€ bekommt man hausgemachtes Popcorn in den verschiedensten Geschmacksrichtungen: salzig, süß, mit Brausepulver, Chili, Zimt, Rosmarin uvm. Und dann kann die Vorstellung beginnen. Aber wie im richtigen Kino laufen auch hier zuvor kleine Werbefilme. Der Gag dabei: es handelt sich um alte Spots aus DDR Zeiten.

 
Das kleinste Kino der Welt ist zu Gast bei Stadtfesten, vor allem im Dresdner Raum. Bei Nachfrage werden aber auch größere Entfernungen zurück gelegt. Beim nächsten Stadtfest die Augen aufhalten nach diesem Wohnwagen und reingehen! Es lohnt sich!  
 

Mittwoch, 12. November 2014

Automobilmuseum Fichtelberg

Automobilmuseum Fichtelberg

Anschrift:
AMF-Museum Fichtelberg
Nagler Weg
95686 Fichtelberg

Öffnungszeiten:
April - Oktober
Di. - So. 10-18 Uhr
( Montag Ruhetag)
während der Ferienzeiten ist das Museum jeden Tag geöffnet!
November - März
Sa., Sonn- und Feiertage 10 - 17 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,50€ (keine Infos diesbezüglich im Internet zu finden)


 
Das Automobilmuseum Fichtelberg im Herzen des Fichtelgebirges beschäftigt sich mit den Anfängen des Automobils bis hin zur Gegenwart. Die Ausstellung besteht aus einem Hauptgebäude mit drei Etagen sowie einer Außenhalle und einem Freigelände. Im Freigelände werden Militärfahrzeuge und Flugzeuge ausgestellt, die Außenhalle beschäftigt sich thematisch mit Feuerwehr und Landwirtschaft. Für beide Bereiche bekommt man an der Kasse Münzen um das Drehkreuz passieren zu können. Leider klemmt dieses ab und an, so dass die Münze zwar geschluckt wird aber man trotzdem nicht reingehen kann. Mit Einwurf je einer 2€-Münze kann man die Ausstellungen betreten auch ohne den Eintritt an der Kasse zu bezahlen. Allerdings sind 2€ sehr viel für die wenigen Modelle die hier gezeigt werden. Im Hauptgebäude sind dann PKWs und Motorräder jeder Art zu besichtigen. Das Spektrum reicht von den ersten Autos, zu Prototypen bis hin zu Rennwagen. Zu jedem Modell gibt es ein Informationsschild mit Beschreibung der Leistung und der Besonderheiten. Leider sind die Modelle sehr dicht beieinander platziert und man hat nicht die Möglichkeit um die Wagen herumzugehen. Besonders schön ist die Gestaltung um die Modelle herum. Mit Puppen, Bildern und alten Verkehrs- und Werbeschildern wird der Ausstellung Leben eingehaucht. Besonderes Highlight ist die nachgebaute Garage aus den 70er Jahren. Hier wurde selbst dem Rasenmäher eine Beschreibung hinzugefügt.


 
Im Großen und Ganzen sehr ansprechend gestaltet und auch für nicht so Autobegeisterte interessant gemacht. Der Preis ist jedoch zu hoch für das was geboten wird.

Ausgangswert 10 Punkte
  • 1 Punkt Abzug für zu hohen Pres
  • 0,5 Punkte Abzug für die zu enge Ausstellung
    ___________________________________________
8,5 Punkte

Dienstag, 11. November 2014

Eispalast - Dachstein

Der Eispalast
 
 
 

Öffnungszeiten: täglich von 08.30 – 16.30 Uhr

2007 wurde am Dachstein in einem Gletscher der Eispalast errichtet. Er soll den Besucher in eine mystische Welt aus Eis und Schnee führen. Dafür wurden sogar Profi-Eisschnitzer aus China eingeflogen. Nach wochenlanger Arbeit wurde ein Säulenportal direkt aus dem Gletschereis herausgearbeitet. Fangen wir mit den positiven Dingen an: Der Eispalast ist absolut beeindruckend, die Eisfiguren ebenso wie die ganze Konstruktion der Höhle. Allerdings gibt es genauso negative Eigenschaften: warum auch immer wurde auf ein Gitter am Boden verzichtet. Man "läuft" (rutscht) also auf purem Eis. Das dann bei einer Temperatur von höchstens null Grad noch Eisengeländer angebracht wurden klingt fast nach einem Scherz, ist aber der Fall. Der Eispalast ist also nur bedingt zu empfehlen! Die Berg und Talfahrt liegt bei 34 €.
 
Eine Gesamtwertung folgt noch, weil im Preis auch der Skywalk und die Treppe ins Nichts enthalten ist.
 

Montag, 10. November 2014

Avaldsnes

Avaldsnes – Norwegens ältester Königssitz

Anschrift:
Nordvegen Historiesenter
Kong Augvaldsvei
4262 Avaldsnes

In der Kommune Karmøy bei Haugesund hat man die Möglichkeit den Geburtsort von Norwegen zu erkunden. Dabei empfiehlt sich eine kombinierte Tour beginnend bei dem Historiencenter dann die Olavskirche und schließlich die Halbinsel Bukkøy mit dem Winkingerdorf. Avaldsnes liegt inmitten der schmalsten Stelle Norwegens. Dies war schon zu Zeiten von Harald Schönhaar der wichtigste Hauptschifffahrtsweg, weshalb er diesen Ort im Jahre 872 n.Chr. zu seinen Hauptsitz erkor und somit Avalsdnes zum ersten Königssitz Norwegens wurde. Für ihn war dies der optimale Ausgangspunkt für den Weg nach Norden und daher leitet sich auch der Name Norwegens ab - „Nordvegen“.

 
Die Tour sollte man im Historiensenter (Eintritt ca. 100kr für Erwachsene) beginnen. Diese Ausstellung liegt komplett unter der Erde um die Kulturdenkmäler in der Umgebung zu erhalten. Zunächst bekommt der Besucher einen informativen 30 minütigen Film zur Entstehung Norwegens zu sehen. Anschließend kann man sich in einem Rundgang Exponate aus der Wikingerzeit ansehen. Bevor man das Historiensenter verlässt, empfiehlt es sich an der Kasse einen Lageplan mitzunehmen auf dessen Rückseite Informationen zu den verschiedenen Denkmälern zu finden sind.
Die Olavskirche ist nicht immer für Besucher zugänglich, weshalb es uns leider verwehrt blieb einen Blick in das Innere werfen zu können. Gebaut wurde sie im Jahre 1250 als lange nach Harald Schönhaar. Håkon Håkonson lies sie als Teil seiner Königshofanlage bauen von der aber nichts mehr zu sehen ist. Namensgeber der Kirche war der heilige Olav und im Mittelalter diente sie als wichtige Station für Pilger auf den Weg nach Nidaros (heute Trondheim).









Neben der Kirche führt ein Weg auf die Halbinsel Bukkøy, eine landschaftliche Perle im Wasserkreuz. Wanderwege führen entlang der Küste um die Insel oder durch den Wald zum historischen Wikingerhof. Dieser wird heute als Schullandheim genutzt so dass auch hier nicht immer die Möglichkeit für Besucher besteht das Dorf zu betreten. Jedoch sind entlang der Umzäunung Informationstafeln mit Beschreibungen zu den Gehöften angebracht. Und dadurch, dass die Kinder das Winkingerleben nachspielen, bekommt man noch eine Darbietung von der damaligen Zeit. Das am Wasser gelegene Bootshaus ist hingegen zugänglich und wer mag, kann eine kleine Tour mit einem Wikingerboot machen.

Für die Insel Bukkøy und die Olavskirche ist kein Eintritt nötig. Nur für den Besuch der Ausstellung muss bezahlt werden.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt Abzug für geschlossene Kirche und Wikingerhof
____________________________________________________

9 Punkte

Donnerstag, 6. November 2014

Dachstein (Kulturtipp)

Der Dachstein

 
Der Dachstein ist der Hauptgipfel des Dachsteinmassivs. Er ist der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark mit seinen 2995 Meter.

Am Dachstein liegen mehrere Gletscher. Nordöstlich erstreckt sich der Hallstätter Gletscher, östlich der Schladminger Gletscher. Erstbestiegen wurde der Dachstein am 18. Juli 1834 durch Peter Karl Thurwieser. Seit 1997 ist der Dachstein UNESCO Weltkulturerbe. 2010 ließ der chinesische Künstler Al Weiwei einen vier tonnen schweren Felsbrocken auf die Spitze des Dachsteins transportieren. Der Felsbrocken hatte sich 2008 bei einem Erdbeben in China gelöst. Für Weiwei ist dieser Stein Symbol für den inakzeptablen Umgang der chinesischen Politik mit Umweltkatastrophen.

 

Montag, 27. Oktober 2014

Stift Melk

Das Stift Melk


Öffnungszeiten:  19. März 2016 bis 1. November 2016
                             Mai - September
                             9:00 - 17:30 Uhr
       
                             März, April, Oktober
                             9:00 - 16:30 Uhr
 
                            9. November 2015 - 18. März 2016
                             Besichtigung nur mit Führung!
                             9:00 - 16:00 Uhr

Preise: Erwachsene 13 € (mit Führung)
             "                   11 € (ohne Führung)
             ermäßigt      8 € (mit Führung)
             "                   6 € (ohne Führung)

Adresse: Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1
                A-3390 Melk
 
 
Das Benediktinerkloster Stift Melk  wurde von 1702 - 1746 von Jakob Prandtauer errichtet. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Es wurde von der UNESCO als sinnbildlichstes und dominantestes Barockgebäude beschrieben. Weiters beherbergt es das Stiftsgymnasium Melk, die älteste Schule Österreichs. 1736 wurde das Kloster fast komplett fertig gestellt, jedoch ereilte 1738 eine Brandkatastrophe das Kloster. 1746 wurde das Kloster komplett fertiggestellt. Der Bauleiter Jakob Prandtauer erlebte dies nicht mehr, er starb 1739.
 
1783 machte der österreichische Josephinismus seinen universellen Anspruch dem Kloster Melk gegenüber geltend. Auf kaiserliche Anordnung wurde die theologische Lehranstalt geschlossen. Nach Jopsehs Tod 1790 wurden alle Bestimmungen wieder aufgehoben. 1805 kamen bei einem Brand 250 russische Soldaten zu Tode, die als Kriegsgefangene in der Nordbastei inhaftiert waren. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden im Kloster eine moderne Kanalisation, neue Wasserleitungen und elektrisches Licht installiert. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Kloster unbeschadet. Lediglich die Weinkammer wurde geplündert. Im Stift befindet sich ein Museum das die Geschichte des Klosters in 11. Themenschwerpunkten behandelt:
  1. Der heilige Benedikt und die Gründung des Benediktinerordens
  2. Die Babenberger, Koloman und die Gründung des Stiftes Melk
  3. Auf und Ab in der Geschichte des Stiftes und der Kirche
  4. Romanik und Gotik
  5. Barockes Lebensgefühl
  6. Abt Berthold Dietmayr und das Stift im Barock
  7. Aufgeklärter Absolutismus und Josephinismus
  8. Der sich herausbildende Mensch und die Aufgaben des Stiftes
  9. Der Breu-Altar
  10. Wirtschaft und Baugeschichte des Stiftes
  11. Der Barockbau und seine künstlerische Ausstattung, mit einem Modell der gesamten Klosteranlage.


Ich muss sagen ich hatte kurzfristig Angst das dieses Museum Kirchenthemen trocken rüber bringt, und einen am liebsten gleichzeitig bekehren möchte. Um so mehr begeisterte mich die Ausstellung, die wirklich toll gestaltet ist. Sehr modern und teilweise futuristisch geht die Ausstellung sogar auf die negativen Punkte der Religion ein. Und das in einem Stift! Wirklich toll. Man kann auch einige Besonderheiten im Stift finden. Das Stift Melk litt öfters unter Armut. Not macht bekannterweise erfinderisch. So wurde ein "Mehrwegsarg" entwickelt. Es wurde ein Gab ausgehoben, wo der Sarg hinabgelassen wurde. Wenn der Sarg unten an der Erde angekommen war, wurde er ausgeklinkt, der Tote fiel ins Erdenreich und der leere Sarg wurde wieder hochgezogen und stand für die nächste Beerdigung bereit. Andererseits findet man soviel echten Marmor im Stift, aber daran wollte man wohl nicht sparen. Dieses Stift sollte man unbedingt besichtigt haben! Sehr beeindruckend. Als einziger kleiner Kritikpunkt bleibt die unübersichtliche Öffnungszeitenpolitik.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkte für die unübersichtlichen Öffnungszeiten
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9,5 Punkte
 
 

Freitag, 24. Oktober 2014

Messner Mountain Museum Firmian - Bozen

Das Messner Mountain Museum Firmian in Bozen


 
Öffnungszeiten:
1. Sonntag im März - 3. Sonntag im November: 10:00 bis 18:00 Uhr
 Donnerstags geschlossen

Preise:
Erwachsene                         € 10,00
Studenten / Senioren           € 8,00

Adresse:
Schloss Sigmundskron
Sigmundskronerstr. 53
I - 39100 Bozen

Das Messner Mountain Museum ist ein Projekt Reinhold Messners, jenem berühmten Bergsteiger, der als erster Mensch den Mount Everest ohne Hilfe zusätzlichen Sauerstoffs bestieg. Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Meisterleistung: So war er auch überhaupt der Erste, der auf den Gipfeln aller Achttausender stand, natürlich auch hier ohne zusätzlichen Sauerstoff als Hilfe.
 
Das Projekt "Messner Mountain Museum" beinhaltet mehrere Stationen, wobei dieser Bericht sich auf das Zentrum, das Messner Mountain Museum (kurz: MMM) Firmian, konzentriert.
Dieses ist auf Schloss Sigmundskron in Bozen beheimatet und thematisiert den Bezug "Mensch und Berg" auf sehr eindrucksvolle Art und Weise.

Dieses umfassende Thema wird in mehrere Bereiche gegliedert, die auch alle unterschiedlich auf der Burg Sigmundskron untergebracht sind:

Ein großer Teil ist die Religion und der Glaube, wobei natürlich buddhistische Gedanken im Zusammenhang mit dem Himalaya viel Platz einnehmen und auch zeigen, wie wichtig solche spirituellen Werte und Symbole den Bergsteigern sind.

Weiters wird in einem speziellen Bereich auch denjenigen gedacht, die von den Bergen nicht mehr losgelassen wurden, also durch oftmals wetterbedingte oder andere Umstände ihr Leben lassen mussten.

Natürlich wird auch auf das Thema "Freiheit und Zeitlosigkeit" eingegangen, oftmals in Verbindung mit Kunst. Dies wird vor allem durch die aktuelle Sonderausstellung ersichtlich, die anlässlich Messners 70.Geburtstag beeindruckende Bilder - erstellt von dem Tiroler Künstler Richard Rangger - zeigt. Diese Bilder zeigen die größten Abenteuer des Bergsteigers; neben den Achttausendern zeigen sie auch auf wunderbar lebendige Weise die Wüste Gobi und die Antarktis, deren Durchquerung Messners Vita auf einmalige Weise ergänzen.

Selbstverständlich erfahren die Besucher auch einiges über die Entstehung der Berge, die Historie des Bergsteigens samt adäquater Ausrüstung, die einem vor Augen führt, welch ein großes Abenteuer die Besteigung all dieser Riesen sein muss.

Als subjektiven Eindruck kann nur gesagt werden, dass es wohl keinen geeigneteren Platz für das Zentrum dieser Museumskette, die von Messner selbst den Namen "15.Achttausender" bekommen hat, gibt.

Ab und an führen Zitate von Persönlichkeiten aller Welt vor Augen, welch freiheitsstrebende Mentalität hinter dieser großen Leidenschaft "Berg" steht. Eindrucksvoll führt der Rundgang durch das gesamte Schloss, Stock und Stein sind mit eingebunden; so hat man selbst ein wenig das Gefühl auf einer Bergtour zu sein.

Am Besten kann Reinhold Messner selbst erzählen, wie dieses Gefühl auf den Dächern der Welt sein muss, deshalb als Abschluss ein Zitat (entnommen dem MessnerMountainMuseum):


"[…] Ich will also erzählen, was ich erlebt habe an den äußersten Enden der Welt und von jenen, die Ängste mit mir teilten, Hoffnungslosigkeit manchmal und die Euphorie zuletzt, wieder geboren zu sein. Zurück aus menschenfeindlichen Welten haben wir nichts als Erfahrungen. Am Ende jedes Grenzgangs also, wenn wir zurück sind bei den Menschen, bleibt uns das gerettete Leben, das es wieder auszufüllen gilt: mit Herausforderungen, Zielen, Aufgaben. Eine dieser Aufgaben für mich ist das Bergmuseum, kurz MMM, in dem ich erzähle, was in uns passiert, wenn wir uns den Bergen ausliefern. Ihren Gefahren und ihrer Erhabenheit, ihrer Größe und ihren Geheimnissen. Zuletzt werden es fünf Häuser sein, die mein Bergmuseum ausmachen, ein Mosaik, das uns den Blick öffnen soll auf Werte, die den Gebirgen der Erde seit Anbeginn innewohnen: Zeitlosigkeit, obwohl sie verwittern; Gefahren, die wir alle fürchten; Entschleunigung, die uns allen Not tut."
Reinhold Messner


Ausgangswert 10 Punkte
keine Abzüge
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10 Punkte

 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kirche St. Michael + Altstadt - Fürth

Die Kirche St. Michael in Fürth
 
Fürth ist eine kreisfreie Stadt in Mittelfranken und hat ca. 119.000 Einwohner.
 
Die Kirche St. Michael ist die Dekanats- und Stadtkirche von Fürth. Sie ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Ihre Anfange gehen bis in das 11. Jahrhundert zurück, 1525 wurde die Reformation eingeführt. Die St. Michael Kirche ist das einzige erhaltene Gebäude, das den 30 jährigen Krieg überstand.
 
Altstadt Fürth
 
 Die Altstadt umfasst in erster Linie den historischen Ortskern, wie er sich auf den mittelalterlichen Grundriss von der vollständigen Zerstörung 1634 bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt hat. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Altstadt von Fürth weitestgehend unbeschädigt.

Montag, 20. Oktober 2014

Aquazoo - Schmiding

Der Aquazoo in Schmiding
 

Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 10,10 €
            ermäßigt 7,50 €

Kombi Ticket (Zoo + Aquazoo) :

            Erwachsene 17 €
            ermäßigt 12,10 €

Adresse: Schmidingerstrasse 5
               A-4631 Krenglbach

Im Aquazoo findet man Haie, Muränen, Piranhas, Seepferdchen, Kaimane, Anakondas, Chamäleons und andere Reptilien. Am Eingang des Aquazoos geht man ganz tief in die Urgeschichte. Man begegnet dort nämlich lebensgroßen Dinosauriern in einer naturgetreu gestalteten Umgebung. Der Aquazoo ist Österreichs größtes Meeresaquarium. In einem 12 Meter großen Korallenriff trifft man etliche interessante und außergewöhnliche Fische. Insgesamt sieht man im Aquazoo rund 1000 Fische. 

Die Aquarien sind toll gestaltet, der Rundgang ist allerdings recht kurz gehalten und nur ein echtes Highlight mit dem Kombi-Ticket. Fast 10 € alleine für den Aquazoo finde ich definitiv zu teuer.   Ansonsten macht der Besuch definitiv Spaß.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkte für den Eintrittspreis
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9 Punkte

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Altstadt - Melk

Die Altstadt von Melk
 
Melk ist eine niederösterreichische Stadtgemeinde mit ca. 5200 Einwohner und liegt am rechten Ufer der Donau. Melk wird als Tor zur Wachau bezeichnet. Teile der Altstadt und das Stift Melk sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes Wachau. In der Altstadt findet man die Stadtpfarrkirche Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Auf dem Rathausplatz vor dem Rathaus befindet sich der Kolomanibrunnen aus dem Jahr 1689. Auch bemerkenswert sind die historische Monumentalbauten. Seit 2012 steht die Altstadt unter Denkmalschutz.
 

 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zoo - Schmiding

Der Zoo in Schmiding
 

Öffnungzeiten: März - November. Täglich von 9 - 19:00 Uhr.

Preise: Erwachsene 13,20 €
             ermäßigt 9,30 €

Adresse: Schmidingerstraße 5
                A-4631 Krenglbach

Der Zoo Schmiding liegt in der Gemeinde Krenglbach in Oberösterreich.

Der Zoo entwickelte sich aus Österreichs größtem Vogelpark, dem Vogelpark Schmiding. Heute präsentiert sich der Zoo, der nach modernen Konzepten gestaltet wurde. Auf einer Fläche von rund 13 Hektar wird die Tierwelt verschiedener Regionen der Erde präsentiert. Man trifft unter anderem auf Giraffen, Affe, Krokodile, Pandas, Gorillas, Tiger, Faultiere und exotische Vögel. Besonders erwähnenswert ist das Gorillagehege. Das Gehege gliedert sich in eine Außenanlage, einen Innenbereich und ein Schlafanlage. Der Innenbereich ist tropisch klimatisiert. Die Gorillas können frei ihren Aufenthaltsort wählen. Neben zahlreichen toll gestalteten Freigehegen verfügt der Zoo über die größte freibegehbare Greifvogelfreiflugvoliere (schwieriges Wort!) der Welt. Ebenso empfehlenswert ist das große Tropenhaus. Hier wird einem die faszinierende Welt des Dschungels perfekt nachgestellt. Frei umher streunen Totenkopfäffchen, Faultiere, Schildkröten und andere Tiere. Die Baumkronen kann man von erhöhter Position aus beobachten. Der Zoo ist definitiv empfehlenswert! Nur der Rundgang könnte wirklich verbessert werden.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Rundgang
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9 Punkte
 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Planai - Schladming

Die Planai in Schladming
 
 
 

Schladming ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Liezen in der Steiermark (Österreich). Schladming hat rund 4.400 Einwohner.

Die Planai ist der Hausberg und die Skiabfahrt von Schladming. Der Gipfel liegt auf 1906 Meter. Auf dem Berg befinden sich zwei Weltcupstrecken. Diese Pisten waren Schauplatz der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2013. Die Planai eignet sich im Sommer aber auch wunderbar zum Wandern. Definitiv Empfehlenswert!


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Spiegellabyrinth - Krumau

Das Spiegellabyrinth in Krumau
 
 
Öffnungszeiten: 01.01 - 31.03 Freitag - Sonntag / 10 - 18 Uhr
                            01.04 - 31.12 täglich / 10 - 18 Uhr
 
Preise: Erwachsene 60 Kronen (ca. 2,20 €)
            ermäßigt 40 Kronen (ca. 1,70 €)
 
Adresse: Siroka 52
                38101 Krumau
 
Das Spiegellabyrinth ist eines der größten in Europa. Es wurde so entworfen, das die Anzahl der Gänge schier unendlich ist. An der Kasse bekommt man Handschuhe gereicht um sich langsam vorzutasten. Hielt ich diese Maßnahme am Anfang noch für stark übertrieben, wendete ich sie doch nach dem ersten Körperkontakt mit den Spiegeln an. Dieses Spiegellabyrinth ist wirklich unglaublich schwierig macht aber auch sehr viel Spaß. Absolut Empfehlenswert!
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

Dienstag, 7. Oktober 2014

Kirche St. Veit & Schloss - Krumau

Kirche St. Veit  in Krumau
 
Die Kirche St. Veit wurde erstmals 1329 urkundlich erwähnt. 1407 - 1439 wurde sie erstmals umgebaut. Der Hauptaltar wurde 1673 - 1683 neu geschaffen. und die Kirche 1725 - 1726 barockisiert. In der Kirche befand sich die "Krumauer Madonna" die um 1390 geschaffen wurde. Heute befindet sie sich im Kunsthistorischen Museum in Wien.
 
Schloss Krumau
 
 
 
Das Schloss Krumau entwickelte sich aus einer Burg, die um 1240 vom Krumauer Familienzweig der Witigionen errichtet wurde. Das Schloss ist komplett erhalten und wurde 1992 in die Liste der UNESCO aufgenommen. Das Schlossareal ist eines der größten in Europa. Es umfasst rund vierzig Gebäude und Paläste, die um fünf Schlosshöfe und sieben Hektar Schlossgarten konzipiert sind. Der Burggraben wurde artgerecht zu einem Bärengraben umgebaut, dort werden nun 4 Bären gehalten.
 
 

Sonntag, 5. Oktober 2014

Landesgartenschau - Deggendorf

Die Landesgartenschau in Deggendorf
 
 
Dauer der Ausstellung: Beendet

Preise: Erwachsene 15 €
ermäßigt 11 €

Die Landesgartenschau fand vom 25. April bis zum 5. Oktober mit dem Thema "Brückenschlag Donau - Ufer verbinden, Grenzen überwinden" in Deggendorf statt. Als Highlight galten die Deichgärten, diese wurden auf einem extra errichteten Parkdeck errichtet. Von hier aus hat man einen Blick auf die Donau. Auf 3.900 schlecht beschilderter Fläche fand man auch über 200 Sorten Sonnenblumen. Ebenso wurde als Highlight eine neu eingeweihte Fuß und Radbrücke angegeben. Wer jetzt noch nicht vor Langeweile einschläft, kann die Kinderspielplätze bestaunen. Auch ein absolutes Highlight (laut dem Veranstalter). Die Blumen sind ganz nett anzuschauen, aber dafür 15 € Eintritt zu zahlen, ist absolut überteuert. Überhaupt nicht empfehlenswert! Meine erste und letzte Landesgartenschau.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 8 Punkte für den Preis / Ausstellung / gähnende Langeweile
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2 Punkte

Montag, 29. September 2014

Hardangervidda Natursenter - Norwegen

Norwegen – Hardangervidda Natursenter in Øvre Eidfjord

Kontakt:
Hardangervidda Natursenter
5784 Øvre Eidfjord
an der Straße RV7 (Oslo – Hardanger – Bergen)
Tel.: +47 53674000
post@hardangervidda.org

Öffnungszeiten:
April – Oktober: 10.00-18.00 Uhr
15.Juni – 20. August (Hauptsaison): 9.00-20.00 Uhr
 
Eintrittspreise:
Erwachsene: 120 NOK (ca. 15€)
Kinder (3-15 Jahre): 60NOK (ca. 7€)
Familie (2 Erwachsene + Kinder): 280 NOK (ca. 34€)
Gruppen nach Vereinbarung



Die Hardangervidda ist Nordeuropas größtes Hochgebirgsplateau. Eingerahmt von den nationalen Straßen 7 (im Norden) und E134 (im Süden) erstreckt es sich vom Osten des Hordalandes bis in den Nordwesten der Telemark. Es repräsentiert den südlichsten Lebensraum für arktische Pflanzen und Tiere wie Polarfuchs und Schneehase oder gar Rentieren. Hier lebt die südlichste und größte Herde freier Rentiere in Europa. Im Frühjahr, Sommer und Herbst kann man hier eine einzigartige Artenvielfalt von Pflanzen, Beeren und Tieren erkunden.
In dem modern ausgestatteten Naturcenter wird den Besuchern dieser Lebensraum mit einer Ausstellung auf drei Etagen näher gebracht. Dabei wird auf alles eingegangen, was mit der Vidda zu tun hat. Sei es die Entstehung durch die Eiszeit, das Zusammenspiel von Flora und Fauna oder die Nutzung durch den Menschen. Erkundet wird die Ausstellung mit allen Sinnen (außer Schmecken) was dazu führt, dass der Rundgang abwechslungsreich bleibt.
Informationstafeln und interaktive Bildschirmpräsentationen in drei Sprachen (Norwegisch, Englisch und Deutsch) erzählen über einzelne Regionen, Tiere oder auch mögliche Aktivitäten im Sommer wie Winter. Daneben gibt es noch Modelle von Tieren oder der Umgebung, z.B. kann man über eine Hängebrücke auf ein kleines Plateau gehen in dem die Vidda nachgebaut ist, so dass man einen Aufblick auf die Landschaft hat. Im Erdgeschoss der Ausstellung ist auch noch ein Modell der nationalen Tourismussstraße (RV7) inklusive Vøringsfossen (Norwegens bekanntester Wasserfall) zu bewundern. Der obere Teil des Naturcenters beschäftigt sich hauptsächlich mit der Tierwelt, welche mit sehr gelungenen Präparaten nachgestellt wurde. Diese setzen die Tiere so in Szene wie sie sich auch in freier Wildbahn verhalten. Obendrein bekommt man noch akustisch ein Gefühl von der Rauheit der Natur vor allem im Winter.
 









 
Highlight der Ausstellung ist ein 20minütiger Film, der den Zuschauer auf eine Rundreise durch den Nationalpark mitnimmt. Gedreht wurde der Film größtenteils aus einem Hubschrauber und fünf verschiedene Kameraperspektiven vermitteln den Eindruck selbst im Hubschrauber zu sitzen.

Das Naturcenter hat sich zum Ziel gesetzt die Ausstellung spannend, lehrreich und unterhaltsam zu gestalten – und dies ist ohne Abstriche gelungen. Der Eintrittspreis mag zunächst recht hoch anmuten, jedoch muss man berücksichtigen, dass Norwegen generell teuer ist und in dieser Relation geht der Preis auch wieder in Ordnung, insbesondere für das was man geboten bekommt. Einziger Kritikpunkt ist die mit 15 Jahren doch recht niedrige Altersbegrenzung für Kinder und dass es scheinbar auch sonst keine anderen Gründe (Schüler, Studenten etc.) für Ermäßigung gibt. Dafür kann man mit der Familienkarte richtig sparen.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkt Abzug für kaum vorhandenen Preisnachlass
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9,5 Punkte

Die Ausstellung weckt die Lust den Nationalpark zu erkunden und wer die Zeit dafür hat, sollte dies auch unbedingt tun. Informationen und Tipps über Wanderrouten bekommt man ausführlich beim Personal des Naturcenters (auch dann, wenn man die Ausstellung nicht besuchen möchte). Bei Wanderungen ist allerdings zu berücksichtigen, dass festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung notwendig sind. Auf dem Plateau ist es recht kühl und es kann auch im Sommer Schnee geben! Bei mehrtägigen Touren unbedingt eine detaillierte Wanderkarte zulegen (kann vor Ort erworben werden). Auf dem Weg hoch zum Plateau lohnt es sich außerdem beim Vøringsfossen einen Stopp einzulegen. Wegbeschreibung bekommt man ebenfalls beim Personal. 


Impression von der Hardangervidda 
Vøringsfossen