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Dienstag, 26. November 2013

Botanischer Garten - Zürich


Botanischer Garten Zürich
 
 
Öffnungszeiten:

Garten: März - September:Mo - Fr: 7 - 19 Uhr


Sa - So: 8 - 18 Uhr
 

 Oktober - Februar:Mo - Fr: 8 - 18 Uhr


Sa - So: 8 - 17 Uhr
 
Tropenhäuser: März - September:täglich: 9.30 - 17 Uhr

 Oktober - Februar:Mo - Fr: 9.30 - 17 Uhr


Sa - So, all. Feiertage: 9.30 - 16.45 Uhr
Preise: Eintritt kostenlos
 
Adresse: Zollikerstr. 107
                CH-8008 Zürich

Der Botanische Garten in der schweizer Metropole ist der Universität Zürich zugehörig und bietet Raum für Ruhe, Entspannung und auch Entdeckung. Er wurde in seiner heutigen Form 1977 gegründet.

Früher war der „alte“ Botanische Garten der Universität auf der anderen Seite des Zürichsees beheimatet, nach dem Umzug in das weitaus größere Areal ist er heutzutage eine kleine Ruheoase. Der „neue“ Botanische Garten bietet auch Nährboden für Forschung und Entwicklung. Neben einheimischen Wäldern und Pflanzen, wo Buchen und Hainbuchen und Fichten vorherrschend sind, gibt es auch Exoten zu bestaunen; diese sind je nach Art und benötigter Pflege draußen oder in einer der Glashäuser beherbergt. Diese drei Glaskuppeln sind eine beliebte Touristenattraktion und stellen faszinierende Faunawelten vor.

Unterteilt werden die Glasschauhäuser in folgende Gebiete:
  • Tropischer Bergwald
  • Tropischer Tieflandregenwald
  • Tropische Trockengebiete

Hier wird die Fauna der jeweiligen Region dargestellt – natürlich samt Klima und Feuchtigkeit. Die beinah ständige Bewässerung und die Wärme sorgen für optimale klimatische Bedingungen, die Pflanzen sind wirklich eindrucksvoll und faszinierend anzuschauen.

Aber auch andere Regionen wurden anschaulich nachempfunden; so gibt es beispielsweise das Alpinum, ein mit Felsblöcken versehener Hang, inklusive Bergbach. Dieser Bereich ist – wie der Name schon sagt – den Alpen und anderen Bergregionen gewidmet und beinhaltet dementsprechendauch einen Teil derer Pflanzen, wie zum Beispiel Föhren und Adonisröschen.
Ein Mittelmeergarten mit Feigen- und Zypressenbäumen (ganzjährig geöffnet!), der Nutzpflanzengarten, Wasserpflanzengarten mit Seerosen und Co (wo sich auch kleine Tiere wir Frösche und diverse Insekten tummeln) und noch einige Bereiche mehr, komplettieren das umfassende Angebot des Botanischen Gartens.

Egal in welchem sich der Besucher aufhält, überall ist Platz und Raum zum Entspannen, um zur Ruhe zu kommen und dennoch wachsam und neugierig all die Gegebenheiten des Areals zu bestaunen. Deshalb ist ein Besuch im Botanischen Garten sehr zu empfehlen, gerade auch weil er einen Gegenpol zum geschäftigen Treiben der Stadt darstellt.
  
Ausgangswert: 10 Punkte
0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte





Sonntag, 24. November 2013

Gewinnspiel - Fotobuch Hofburg Innsbruck

Gewinnspiel: Fotobuch zur Hofburg Innsbruck gewinnen
 

Neupreis: 12,90 €
Seiten: 128
ISBN: 978-3-85256-536-1
 
Einfach eine Mail mit dem Betreff  "Gewinnspiel" und der Adresse an die E-Mail gewinnspielkultur@gmail.com senden oder einfach diesen Beitrag kommentieren. Wenn ihr kommentiert, bitte eine Email Adresse angeben.
 
Einsendeschluss: Sonntag, 22. Dezember 2013 20:00. Wenn ihr eine Mail sendet bitte Adresse angeben! Das Buch wurde uns von der Hofburg Innsbruck zur Verfügung gestellt.

Hofburg Innsbruck Artikel

Rechtsweg und Haftung: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es besteht kein einklagbarer Anspruch auf die Auszahlung der Gewinne. Die Namen der Gewinner werden veröffentlicht, die Adresse wird nur zum Zusenden des Gewinns genutzt.

Donnerstag, 21. November 2013

Schärding - Kulturtipps

Kulturtipps in Schärding

Die Silberzeile
 
Es gibt viele kleinere Kulturtipps in Schärding. Zu klein, für einen Post, daher fassen wir das Ganze nun zusammen.
 
Die Silberzeile
Der Stadtkern von Schärding ist komplett erhalten. Die Silberzeile besteht aus Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Umgeben wird sie von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit mehreren Stadttoren. Ihren Namen verdankt sie der reichen Kaufleute, die einst dort ihren Sitz hatten. Die Farben gehen auf die mittelalterlichen Zünfte zurück. Bäcker = Blau / Metzger = Rot / Gastwirte = Gelb und Grün
 
Stadtpfarrkirche St. Georg
Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet. Von 1720 bis 1726 wurde die Kirche in barock umgestaltet. 1809 durch französische Belagerung ausgebrannt, 1814 wurde die Kirche wieder aufgebaut. 1975 wurde die Inneneinrichtung umfassend renoviert.
 
Weltwunderweg & Relaxweg
Der Weltwunder & Relaxweg führt auf einem Rundweg durch die 7 Weltwunder der Antike, nebenbei darf man zu jeder Station Aufgaben machen. Manchmal einfach nur auf einer Bank entspannen, mal eine Fitness Station, mal eine Denkaufgabe. Der Weg macht jede Menge Spaß. Leider wurden durch das Jahrhunderthochwasser 2013 drei Weltwunder zerstört: der Leuchtturm, die Pyramiden von Gizeh und das Grab des Mausolos. Wir hoffen, dass der Weg bald wieder komplett vollständig ist. Es wird übrigens auch historisch, der Weg führt in den Schlosspark, wo vor mehreren Hundert Jahren mal die Schärdinger Burg stand. Man kann heute noch Reste der Burg erkennen. 2003 wurde ein 26 Meter tiefer Brunnen entdeckt. Er stammt vom Bau der Burg im Jahre 1225. Das Brunnenhaus wurde rekonstruiert.
 
Ein Stadtbesuch von Schärding macht jede menge Spaß!
 
 

Dienstag, 19. November 2013

SteinWelten - Hauzenberg (Granitzentrum)

Die SteinWelten in Hauzenberg



Öffnungszeiten: Januar - April täglich 10 - 16 Uhr
                           Mai - Oktober täglich 10 - 18 Uhr
                           Im Dezember ist an Adventswochenenden Weihnachtsmarkt im

Preise: Erwachsene 5 €
            Kinder 2 €

Adresse: Passauer Straße 11
               94051 Hauzenberg

Hauzenberg ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Passau. Berühmt geworden ist Hauzenberg vor allem durch den Hauzenberger Granit. Siehe: Hauzenberger Granit

Gegründet wurden die Steinwelten im Mai 2006. Der Rundgang in die SteinWelten Ausstellung beginnt mit einem toll gemachten 15-minütigen Film, bei dem es vor allem um die Entstehung von Granit und die Weiterverarbeitung im Bayerischen Wald geht. Außerdem geht es um die Granitverarbeitung von einst und jetzt. Danach betritt man die Ausstellung und fährt mit einem Aufzug rund 15 Kilometer in das Erdinnere, das ganze wird natürlich nur simuliert, ist aber ganz toll gemacht. Unten angekommen kann man jede Menge Steine anschauen, die teilweise beleuchtet sind und toll in Geltung gesetzt wurden. In einer besonderen Vitrine kann man leuchtende Steine bestaunen. Weiter geht der Rundgang mit dem Thema Steinmetzkultur: vom Boden bis zum fertigen Werkstück. Als neues Highlight kann man dort eine Rekonstruktion eines gotischen Rosettenmarmorfenster aus dem südböhmischen Kloster Vissy Brod bestaunen. Nun geht es nach draußen in einen Schausteinbruch, er zeigt die harte Arbeit in alten Zeiten. Hier findet man auch eine zünftige Steinhauerkantine, in der man etwas zutrinken kaufen kann, aber auch seine Brotzeit selbst mitbringen kann. Man unternimmt einen Spaziergang zwischen alten Schwenkkränen, Rollwägegleisen und Steinhauerhütten. Zum Schluss gelangt man in einen Shop, wo man Mineralien und Steinschmuck zu fairen Preisen kaufen kann. Das Ausstellungsgebäude ist übrigens komplett mit Granit verziert, sowohl außen als auch innen.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / Keine Kritik
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10 Punkte

Die Steinwelten Ausstellung ist eine Verbindung von Architektur, Ausstellung, und einer wahnsinnig tollen Kulisse von einem Schausteinbruch. Dieser Mix ist wirklich toll! Man sollte sich die Ausstellung unbedingt anschauen. Genial!

Mineralien-Mix


Teil des Steinbruches
















Auch die Waschbecken sind komplett aus Granit.

Dienstag, 12. November 2013

Granitmuseum - Schärding

Das Granitmuseum in Schärding
 
 

Öffnungszeiten: 20. März - 31. Oktober. Täglich von 10 - 18 Uhr

Preise: Kostenlos

Adresse: Am Wassertor
                A-4780 Schärding
 
Schärding ist eine Stadt in Oberösterreich, die rund 4800 Einwohner hat. Schärding gilt als eine der schönsten Barockstädte Österreichs.
 
2004 wurde in Schärding das Granitmuseum gegründet, um den Besuchern eine der wichtigsten Industriezweige der Region zu präsentieren. Über die genaue Entstehung von Granit werden wir demnächst in einem anderen Artikel eingehen. Die Pfeiler der Innbrücke in Schärding, die 1310 erbaut wurde, sind aus Granit. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Granit auch für einfachere Gebäude verwendet. Im zweiten Stock findet man ein Burgmodell der Burg Schärding, die 1809 komplett zerstört wurde. Musik aus der Blütezeit der Schlossburg (15. - 17. Jahrhundert) ist nach einem Tastendruck abspielbar. Leider überdauerte das Museum, im Gegensatz zur Innbrücke das Jahrhunderthochwasser 2013 nicht schadlos, das Wasser stieg bis in die Mitte des 1. Stockes und zerstörte große Teile der Einrichtung und Ausstellung. Nur die Marmorexponate und das Burgmodell blieben unbeschädigt. Trotzdem ist die Ausstellung stark beschädigt, und somit nicht bewertbar.

Wir wünschen dem kompletten Museumsteam viel Ausdauer, Geduld und Kraft für den Wiederaufbau des Museums!
 
 
Der Wasserstand im ersten Stock.

Donnerstag, 7. November 2013

Freilichtmuseum Finsterau - Mauth

Das Freilichtmuseum Finsterau in Mauth



Öffnungszeiten: 25. Dezember - April täglich 11 - 16 Uhr
                            Mai - September täglich 9 - 18 Uhr
                            Oktober täglich 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
             ermäßigt 3 €

Adresse: Museumsstraße 51
                94151 Finsterau

Mauth ist eine kleine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Mauth hat ca. 2300 Einwohner und befindet sich unmittelbar an der Tschechischen Grenze. Finsterau ist ein Stadtteil von Mauth.

Das Freilichtmuseum (auch Freilandmuseum genannt) beherbergt Bauernhäuser, vollständig erhaltene Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus, alles aus dem Bayerischen Wald. Das Motto des Freilichtmuseums ist klar zu erkennen: Kein Paradies! Keine Idylle! Der Alltag der Bauern und Arbeiter im Bayerischen Wald war sehr mühsam. Außerdem soll alles sein "Gesicht" behalten, etwa die Spuren der Zeit: unter anderem die blank gewetzte Türklinke, die abgetretene Schwelle oder der Flicken auf der Holzhauerjacke. Ich stelle euch nun kurz die größten Höfe vor.

  • Der Kapplhof: Mit diesem Hof wurde 1980 das Museum eröffnet. Haus und Hof wurden mehrmals umgebaut und repariert. Das Bild des Hofs blieb aber seit dem 17. Jahrhundert unverändert. Wohnhaus und Rinderstall sind unter einem flachen, mit Schindeln gedeckten Satteldach vereint.

  • Der Sachlshof: Die Bewohner dieses Hofes sind nie aus den Sorgen herausgekommen. Die Äcker waren sehr schlecht, die Wiesen klein, ein Wald war nicht vorhanden. Deshalb ist dieser Hof sehr dürftig gebaut. Stall und Keller sind sehr klein, Stube, Küche und die Kammern sind eng. Die Möbeln sind alt und abgenutzt. Dennoch wurde dieses Haus bis 1978 von Karoline Graf bewohnt. Sie hatte kaum mehr das nötigste zum Überleben, trotzdem verzichtete sie Stolz bis zu ihrem Lebensende auf Sozialleistungen.

  • Der Petzihof: Dieser Hof ist der größte Bauernhof der jemals mit seiner kompletten Größe in ein Freilichtmuseum übertragen wurde. Der Hof besteht aus drei Wohnhäusern, einem Backofen, einem Kuh und Ochsenstall und einem Stadel. Das Wohnhaus von 1704 ist der älteste Teil, der Stadel von 1927 das jüngste Gebäude. Waldbesitz und große Felder machten den Hof zu einem wohlhabenden Anwesen. Dennoch ist die Ausstattung der Wohnhäuser bescheiden.

  • Schanzer-Häusl: Das Häusl ist ein echtes Böhmerwaldhaus. Das Haus wurde 1826 erbaut und bis 1963 bewohnt. Wohnung, Viehstall und Stadel finden sich unter einem Dach vereint.

  • Die Schmiede: Erbaut im 18. Jahrhundert, starke Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert

Der Rundgang durch das Freilichtmuseum ist sehr schön gestaltet, alle Häuser sind komplett begehbar. Fotografieren ist erlaubt. Außerdem werden in kurzen Abständen Feste und Märkte mit dem Motto  "Das Freilichtmuseum lebt" veranstaltet. Hier merkt man wirklich, das sich jede Menge Mühe gegeben wird. Der Eintrittspreis ist für die gebotene Leistung wirklich günstig. Das Freilichtmuseum ist nicht riesig, aber auch nicht klein. Mindestens 1,5 Stunden sollte man sich dafür schon Zeit nehmen. Auch Tiere findet man im Freilichtmuseum, wie Hühner, Gänse und Esel.
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

Dieses Freilichtmuseum ist wirklich ganz toll mit der Liebe zum Detail gestaltet. Beeindruckend! Wer in der Nähe ist, für den ist der Besuch dieses Freilichtmuseums Pflicht.





Dienstag, 5. November 2013

Dom St. Stephan - Passau

Der Dom St. Stephan in Passau
 
 
Der Dom St. Stephan ist eine von 1668 an wiedererbaute barocke Bischofskirche. Der Dom zählt zu den größten Domen, nördlich der Alpen. Der Dom entstand von 1668 bis 1693, nachdem die Vorgängerkirche 1662 abgebrannt war. Die Innenausstattung erfolgte durch Giovanni Battista Carlone, die Fresken wurden von Carpoforo Tencalla und Carlo Antonio Bussi gemalt. Der Dom ist 102 Meter lang und fast 34 Meter breit. Der Dom beherbergt die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen. Die größte Kirchenorgel findet man in Los Angeles, sie bietet mehr als 20.000 Pfeifen. Der Dom ist eine Mischung aus Barock und der Spätgotik, er wird gerne als barocker Dom  mit einer gotischen Seele bezeichnet. Die zwei Türme sind 68 Meter hoch. Der Altar im Dom ist relativ neu, er wurde 1952 von Prof. Josef Henselmann geschaffen. Die Nebenaltäre wurden durchweg zwischen 1685 und 1693 von Giovanni Battista Carlone angefertigt. Der Dom gehört mit seinen Fresken und der beeindruckenden Ausstattung zweifellos zu den schönsten Kirchengebäuden weltweit.