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Dienstag, 29. Oktober 2013

Zoo - Zürich


Der Zoo in Zürich
 
 
Öffnungszeiten:  März - Oktober: 09.00 bis 18.00 Uhr
                             November - Februar: 09.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt:  Erwachsene 26 CHF
                                    19 CHF (Jugendliche)
 
Adresse:  Zürichbergstrasse 221
                 8044 Zürich
 

Der Züricher Zoo besteht seit insgesamt 84 Jahren – ein wahrer Fleck Tradition in der Stadt. In all diesen Jahren ist viel passiert – nicht nur der ständige Ausbau und das Weiterstreben nach einem besseren, gerechteren Lebensraum für Tiere.

Der Aspekt, dass die Tiere im Zoo dennoch eingesperrt sind und niemals ein natürliches Leben führen werden, ist de facto richtig, wurde hier aber schon ausführlich begründet und erläutert.
Unsere Haltung dazu ist also in anderen Einträgen bereits gesagt; dennoch möchten wir dieses Thema bei Zoo – Bewertungen nie unausgesprochen lassen. Der Züricher Zoo hat diesbezüglich eine vorbildliche Entwicklung hingelegt: Zu Beginn noch eher die übliche „Tieransammlung“, liegt der Fokus heute längst nicht mehr darauf, Leuten die Chance zu geben, alle möglichen Tiere in Gehegen anzuschauen. Ein Schwerpunkt auf Artenschutz und möglichst artgerechte Lebensräume wurde und wird immer noch gelegt.

Hier kann der Zoo bereits einiges vorweisen: Zunächst wurde der Zoo „geographisch“ in folgende Gebiete gegliedert.
  • Südamerikanischer Bergnebelwald "Sangay"
  • Asiatische Steppe
  • Südamerikanisches Andengebirge "Lauca"
  • Asiatisches Gebirge "Himalaya"
  • Afrikanisches Gebirge "Semien"
  • Afrikanische Savanne "Lewa"
  • Masoala Regenwald (Madagaskar)


Im Weiteren legt der Zoo Zürich besonders Augenmerk auf die Weiterzucht gefährdeter Arten und nimmt derzeit an unzähligen Programmen zur Erhaltung diverser Tierarten teil. Als herausragendes Beispiel sind sicher die Galapagos-Schildkröten zu nennen; keinem anderen europäischen Zoo gelang die Aufzucht dieser Riesenschildkröten.
 
 

Zukünftig sind weitere Megaprojekte geplant, allen voran ein riesiger Elefantenpark, der 2014 realisiert werden soll.

Das Leitbild „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“ weist darauf hin, dass ein Zoobesuch nicht nur der Unterhaltung der Besucher dient, sondern vielmehr Bewusstsein schaffen soll, für unsere wunderbar artenreiche Tierwelt, die es zu schützen gilt. Dies hebt den Zoo von anderen ab und macht ihn allein deshalb zum Erlebnis.

Ein Erlebnis, das ist der Zoobesuch wahrhaftig. Groß und weitläufig. Leider wurde dabei vergessen, den Rundgang wirklich übersichtlich zu halten. Oft läuft man im Kreis, nicht wissend, wohin man soll. Die Gehege sowie die Tiere schienen in gutem Zustand. Zu kleine Gehege fielen vor allem bei den Elefanten auf; gut, dass eine Besserung ihrer Situation in Sicht ist. Positiv aufgefallen ist die Vielzahl an Reptilien, vor allem Schlangen in jeder Art gibt es zu sehen. Hier ist jedoch anzufügen, dass deren „Lebensräume“ etwas gering ausfielen. Man „findet“ die Tiere so schneller (auch wenn sie ausgesprochene Meister im Tarnen sind!), trotzdem wäre es in ihrem Sinne, etwas mehr Platz und Freiraum zu haben.

Ein ganz besonderes Highlight ist selbstverständlich der Masoala Regenwald, eine riesige Ökosystem Halle, die tropischen Lebensraum inmitten die Schweizer Metropole bringt. Freilaufende (ungefährliche) Tiere, eine atemberaubende Fauna und ein kleiner Baumkronenweg, der eine Übersicht verschafft, führen die Besucher auf eine gigantische Reise nach Madagaskar, mit dessen Regierung der Zoo Zürich übrigens einen Vertrag für den Erhalt des Regenwaldes geschlossen hat. Für die kleinsten Besucher gibt es einen kleinen Streichelzoo, in dem die Kinder Esel, Schweine, Ponys und viele Tiere mehr hautnah erleben können.

Zusammenfassend muss man sagen, dass der Zoo Zürich wirklich einzigartig ist, vor allem durch seine bisherige und geplante zukünftige Entwicklung in Sachen Artenschutz und Lebensraumsicherung. „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“ - ein Zoo-Leitbild, das seinesgleichen sucht. Selbst Greenpeace lobte das Zoo Konzept.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den abenteuerlichen Rundgang
- 1 Punkt für die kleinen Lebensräume der Schlangen und (noch) der Elefanten
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8  Punkte
 
 







Samstag, 26. Oktober 2013

Uetliberg - Zürich (Kulturtipp)

Der Uetliberg in Zürich
 
Die Aussichtsplattform


Der Uetliberg, der 869 Meter hoch ist, ist ein beliebtestes Naherholungsgebiet in Zürich. Im Mittelalter stand auf dem Uetliberg, die Uetliburg von der heute aber nur noch einzelne Steine übrig geblieben sind. 1872 wurde die Uetlibergbahn-Gesellschaft gegründet, die Bahnstrecke wurde 1875 eröffnet. 1894 entstand auf dem Berg eine Aussichtsplattform. Im Zweiten Weltkrieg war der Berg Teil der Limmatlinie, ein Verteidigungswall, der vor einer deutschen Offensive schützen sollte. 1953 wurde ein 75 Meter hoher Fernsehturm erbaut. 1954 wurde die Skisprungschanze Alt Uetliberg eröffnet, die heute aber nicht mehr existiert. 1968 ersetzte ein 132 Meter hoher Sendeturm, den alten Fernsehturm. 1990 wurde die Aussichtsplattform durch einen 72 Meter Hohen Neubau ersetzt. Damit gilt die Aussichtsplattform als einer der höchsten öffentlich zugänglichen Aussichtstürme der Schweiz. Die Plattform ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Zürich, den Zürichsee und sogar die Alpen. Auch Wandern kann man auf dem Uetliberg super. Ein Besuch lohnt sich definitiv.
 
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Glasmanufaktur Poschinger - Frauenau

Die Glasmanufaktur Poschinger in Frauenau
 

Öffnungszeiten: 2. Mai - 10. November
                            Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag Führungen stündlich von 10 - 14 Uhr
                            Samstag Führungen stündlich von 10 - 12 Uhr.
 
                           21. Dezember - 30. April
                           Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag Führungen stündlich von 10 - 14 Uhr
 
Eintritt: Erwachsene 2 €
               Kinder 1 €

Adresse: Moosauhütte 14
                94258 Frauenau
 
Frauenau ist eine kleine Gemeinde (ca. 2700 Einwohner) im niederbayerischen Landkreis Regen. Die Glasmanufaktur Poschinger, die seit 1568 besteht, ist damit eine der ältesten Glasmanufakturen weltweit, und das älteste Unternehmen in Deutschland. Angefertigt wird hauptsächlich exklusivstes Kristallglas, was natürlich auch seinen Preis hat. Die Erzeugnisse sind wirklich beeindruckend, nur leider gehört das Anbieten von Führungen überhaupt nicht zum Spezialgebiet der Glasmanufaktur. Es wird einem kurz etwas von Glas erzählt, der Ofen und besondere Anfertigungen gezeigt, man wird einfach vor zwei Fernseher stehen gelassen, um zwei Filme aus den 1960er Jahren anzuschauen. Nah 25 Minuten ist die "Führung" beendet, und man fühlt sich nicht wirklich gebildeter als zuvor. Gerne würde ich jetzt etwas über die Geschichte der Glasmanufaktur Poschinger schreiben, aber weder der Arbeiter, der die Führung durchführte, noch die Website der Glasmanufaktur erzählen darüber etwas. Sehr schade. Im oberen Stock ist übrigens ein Kunstforum untergebracht, lese ich gerade auf der Website. Ob der Arbeiter das überhaupt weiß? Daraufhin gewiesen hat er nicht. Der Rundgang in den Verkaufsräumen war eigentlich interessanter als die Führung. Dafür sind selbst 2 € noch zu viel.

Ausgangswert 10 Punkte
- 5 Punkte für die langweilige, monotone, kurze Führung
- 2 Punkte für zu kurze Öffnungszeiten
- 1 Punkt für den Eintritt
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2 Punkte
 
Zwei Punkte gibt es dann dafür, das ich in gröbster Art und Weiße die Herstellung von Glas gesehen habe. Ein sehr interessantes Thema, das hier komplett vergeigt wird.
 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Hans Eisenmann Haus - Nationalpark Lusen (Kulturtipp)

Das Hans Eisenmann Haus im Nationalpark Lusen im Bayerischen Wald
 
Sonderausstellung für Heinz Theuerjahr
 
Öffnungszeiten: 26. Dezember -  31. März täglich 9:30 - 17:00 Uhr
                           1. April - 3. November täglich 9 - 18 Uhr
                           4. November - 25. Dezember geschlossen
 
Der Nationalpark Lusen ist ein Abschnitt des Nationalparks Bayerischer Wald, der an Tschechien grenzt. Das Besucherzentrum ist nach Dr. Hans Eisenmann benannt, ein früherer Staatsminister für Ernährung. 2010 wurde das Haus umgebaut und saniert. Der Rundgang beginnt mit der Ausstellung "Wege in die Natur", dieser Ausstellungsteil erzählt die Geschichte des Nationalparks Bayerischer Wald. Es gibt auch eine Infothek, an der man sich über Aktivitäten im Bayerischen Wald beraten lassen kann, eine Bibliothek und einen Ruhebereich mit vielen Sitzmöglichkeiten. Bei unserem Besuch gab es auch eine Sonderausstellung "Theuerjahrs Freunde stellen aus", die dem Künstler Heinz Theuerjahr gewidmet ist, auf dem ich bei einem folgenden Artikel genauer eingehen werde. Das Besucherzentrum ist interessant gestaltet, man kann sich super über den Bayerischen Wald und Freizeitangebote informieren, und bekommt auch noch kleinere Ausstellungen geboten. Gut gemacht!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Kulturama - Zürich

Das Kulturama "Museum des Menschen" in Zürich
 
 
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 13 - 17 Uhr
                            vormittags geöffnet für Schulen und Gruppen mit Führung

Preise: Erwachsene 12 CHF (ca. 10 €)
            6 - 16 Jahre 8 CHF (ca. 6,67 €)

Adresse: Englischviertelstr. 9
               CH-8032 Zürich
 
Das Museum verbindet die Naturwissenschaft mit der Kulturgeschichte und bietet zwei Zeitreisen an. Die erste führt durch 600 Millionen Jahre Evolution, bis zu den ersten Schriftkulturen. Von den ersten Tieren, über die Dinosaurier, Urmenschen, bis zu uns Menschen wird die Entwicklung des Lebens dargestellt.

Die zweite Zeitreise führt durch das Leben der Menschen. Mit vielen original Präparaten wird der menschliche Körper gezeigt und dargestellt. Hier ist Anfassen der Exponate erwünscht, quasi sogar Pflicht. Skelette von Tieren und Menschen bilden dabei das Bindeglied zwischen Urzeit und Gegenwart. Man kann sehen wie das Herz pumpt, wie die Gelenke funktionieren, einen Hörtest machen und noch verschiedene andere Dinge ausprobieren.
 
Bei unserem Besuch gab es auch eine Sonderausstellung: "SACRÉE SCIENCE!" In mehreren Stationen wird versucht, dem Besucher die Grenze des Wissens aufzuzeigen. Die Versuchsstationen haben uns wirklich super gefallen. So kann man selber Strom erzeugen oder sich von einem Magier hinter das Licht führen lassen. Man kommt tatsächlich an die Grenzen der Wissenschaft.
 
Gegründet wurde das Museum 1978 von Paul Muggler, als weltweit eines der ersten Evolutionsmuseen. Es ist mehr für Kinder ausgelegt, dennoch sollte man sich als Erwachsener definitiv nicht scheuen, dieses Museum zu besuchen. Man lernt noch eine Menge und wird definitiv auch Spaß haben. Fotografieren ist erlaubt. Den Eintrittspreis mit um die 10 €, halten wir für etwas zu teuer.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Preis
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9 Punkte
 
Ein Besuch des Kulturama macht auch als Erwachsener sehr viel Spaß. Wirklich empfehlenswert.
 
 




Freitag, 11. Oktober 2013

Kloster Niederalteich (Kulturtipp)


Das Kloster Niederalteich
 
Niederalteich ist ein kleiner Ort im Landkreis Deggendorf. Das Kloster wurde im Jahre 741 gegründet. 1671 brannte das Kirchengebäude bis auf die Grundmauern nieder, der Wiederaufbau ging nur langsam voran. 1698 errichtete Carlo Antonio Carlone einen Kirchenturm. 1718 bis 1724 wurde unter Leitung von Jakob Pawanger das Kirchengebäude in gotischen Stil umgebaut. 1730 bis 1735 wurde der zweite Turm errichtet. Bis in das 19. Jahrhundert war das Kloster Niederalteich eines der mächtigsten Klöster im süddeutschen Raum. Drei Erzbischöfe und acht Bischöfe sind aus der Abtei hervorgegangen. Mit der Säkularisation wurde das Kloster am 21. März 1803 aufgehoben. Durch einen Blitzschlag ausgelösten Brand 1813 bedeuteten den Abbruch großer Teile des Klosters. 1918 wurde Niederalteich neu mit Patern und Laienbrüdern besiedelt. Im Jahre 1932 erhielt die Klosterkirche den päpstlichen Ehrentitel "Basilica minor" verliehen. 1949 wurde das Kloster wieder eine selbstständige Abtei. Derzeit leben rund 30 Mönche im Kloster.
 
Die Basilika hat eine große Besonderheit zu bieten. In beiden Seitenschiffen befinden sich reich verzierte Altäre mit verglasten Schreinen mit heiligen Leibern. Genauer gesagt sind es Skelette von angeblichen Märtyrern, die in römischen Katakomben gefunden wurden. Sie wurden 1723 nach Niederalteich gebracht. Beeindruckend, aber auch schaurig gruselig. Definitiv empfehlenswert, ein Besuch des Klosters.




Dienstag, 8. Oktober 2013

Wackelsteine - Solla (Kulturtipp)

Wackelsteine in Solla
 
 
 
Zwei Kilometer südöstlich von Solla, im Landkreis Freyung-Grafenau findet man in einem Waldstück einige Felsen. Besonders auffällig ist ein großer Felsen, der etwa 50 Tonnen wiegt. Er ruht auf einer fast ebenen Felsplatte. Angeblich kann ihn ein kräftiger Mensch leicht zum Schaukeln bringen. Ich war wohl nicht kräftig genug. Der Wackelstein stellt eine besondere Laune der Natur da und ist ein Naturdenkmal. Der Stein ist vor etwa 300 Millionen Jahren, in der Steinkohlezeit entstanden. Im Laufe der Zeit wurde der bayrische Wald langsam, und mit Unterbrechungen emporgehoben, was zu einer Abtragung der darüberliegenden Gesteinsschicht führte. So liegen heute Steine an der Oberfläche, die ursprünglich in großer Tiefe lagen. Wackelsteine mit dieser Größe sind sehr selten. Neben dem sehr großen Wackelstein, sind auch noch mehrere kleinere in der nahen Umgebung zu finden. Wirklich sehr beeindruckend!
 
Den Wackelstein erreicht man über die Wanderwege Nr. 61, Ausgangspunkt Thurmansbang, Nr. 71; Ausgangspunkt Solla und Nr. 84, Ausgangspunkt Entschenreuth.


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Kunsthaus - Zürich


Das Kunsthaus in Zürich
 
Monet's Seerosen

Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag, Dienstag 10 – 18:00 Uhr
                              Mittwoch – Freitag 10 – 20:00 Uhr

Eintritt:  Erwachsene: CHF 15
               ermäßigt: CHF 10

Adresse: Heimplatz 1
                8001 Zürich

In der Schweizer Kulturmetropole Zürich gelegen, bietet das Kunsthaus allerlei Besonderheiten für Kunstliebhaber verschiedenster Stile. Die umfassende Sammlung beinhaltet vom 15. Jahrhundert bis in die moderne Gegenwart rund 80.000 Stücke. Dabei handelt es sich um einen breit gefächerten Querschnitt verschiedener Epochen, Stile und Künstler. Während die Besucher in vielen Galerien und Ausstellungen anderenorts zwar dem breiten Repertoire des Kunsthauses mithalten können, fehlen doch viele der „ganz großen“ Namen. Nicht so in Zürich.

Dort findet man völlig unvermittelt Werke von van Gogh, Kokoschka, Picasso, Gauguin, Monet, Cézanne und vieler mehr – inmitten anderer aus ihrer Zunft. Diese Mischung aus genannten „Stars“ und anderen, vielleicht eher unbekannten (zumindest dem Gros der Besucher, welches über ein Grundwissen der Bildnerischen Kunst zu verfügen mag) Künstlern macht den Reiz dieser Sammlungen aus. Dabei verstand man es, die Räume auch in die entsprechende Stimmung zu bringen.

Ein Beispiel zu Werken von Claude Monet (aus der Seerosenbilder Serie):
Schlichte, ganz in weiß gehaltene Räume, die Anzahl der ausgestellten Werke in diesem Raum begrenzt. Zwei sehr große Werke von Monet beleben diesen Raum; das impressionistische Farbenspiel und die übermittelten Emotionen lassen einen geradezu versinken. Ein weiterer Augenmerk liegt auf der Schweizer Malerei und auch der zeitgenössischen Kunst (speziell nach 1945). Skulpturen und druckgrafische Werke komplettieren das einzigartige Repertoire des Züricher Kunsthauses. Weiters gibt es auch zusätzlich wechselnde Ausstellungen, die sich spezifisch mit einem Thema oder einem Künstler auseinandersetzen.

Überwältigt und fasziniert von den sich bietenden Eindrücken, von den vielen Werken; aber auch etwas irritiert über die Anordnung und Struktur der Räume - so könnte man den Besuch des Kunsthauses zusammenfassend ausdrücken. Man erwischt sich allerdings gut und gerne dabei, ein zweites oder drittes Mal durch die Räumlichkeiten zu laufen, die „Abzweigung“ suchend, die man noch nicht besucht hat. Um dafür Sorge zu tragen, dass das Kunsthaus nicht zu einem mit wundervollen Kunstwerken dekoriertem Irrgarten wird, wären einige Weiser und Informationsschilder sehr hilfreich. Damit ist auch der einzige Negativpunkt gesagt; es gibt ansonsten tatsächlich nichts, was den Besuch im Kunsthaus trübt.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die fehlende Struktur
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9 Punkte

Das Kunsthaus in der malerischen Stadt Zürich - nicht nur für Fans der Kunstszene ein Muss!