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Donnerstag, 1. August 2013

Hofburg - Innsbruck

Die Hofburg in Innsbruck
 
Die Hofburg
 
Öffnungszeiten: März - August täglich von 9 - 17 Uhr / Mittwoch 9 - 19 Uhr
                            September - Februar täglich von 9 - 17 Uhr
 
Preise: Erwachsene 9 €
             Ermäßigt 6,50 €

Adresse: Rennweg 1
                A-6020 Innsbruck
 
Siegmund der Münzreiche, Graf von Tirol ließ im 15. Jahrhundert eine Burg bauen. Sein Nachfolger Maximilian II., der deutsche König und spätere Kaiser baute die Anlage großflächig aus. 1534 wurden Teile der Burg durch ein Feuer zerstört, aber durch König Ferdinand wieder hergerichtet. Nach Erdbebenschäden wurde die Fassade 1536 durch halbrunde Türme verstärkt. 1740 gab Maria Theresia den Auftrag zum Umbau im Stil des höfischen Wiener Rokoko. Sie selbst besuchte die Hofburg nur zweimal, 1739 auf der Durchreise und 1765 zur Hochzeit ihres Sohnes Leopold II. mit der spanischen Prinzessin Maria Ludovica. Die Hochzeit wurde durch den plötzlichen Tod von ihrem Gatten Franz Stephan von Lothringen überschattet. Das Sterbezimmer wurde im Auftrag der Kaiserin zu einer Kapelle umgebaut. Mitglieder der kaiserlichen Familie haben die Burg bis zum Ende der Monarchie genutzt, heute ist sie im Besitz von Österreich.
 
Die Hofburg hat eine verbaute Fläche von rund 5000 Quadratmeter, es gibt rund 400 Räume, unter anderem 35 Privatwohnungen. Der Eintritt beinhaltet die Besichtigung der Prunkräume, die ohne Führung besichtigt werden. Besonders erwähnenswert sind: Der Riesensaal mit Porträts von Maria Theresia, ihres Gatten und deren 16 Kinder. Der Raum ist 31,5 Meter lang, 13 m breit und 11 m hoch. Den Namen verdankt der Raum aber nicht seiner Größe, sondern dargestellten Riesen auf Gemälden. Außerdem der Gardesaal (Empfangsraum für den Riesensaal) und die Kaiserappartements (Lothringerzimmer, Kapitelzimmer, Ferdinandszimmer). Sowie noch jede menge weitere prunkvolle eingerichtete Räume. (Andreas-Hofer-Saal, das Gelbe Zimmer, Weißer Salon, Rosa Salon, Chinesenzimmer usw.) In jedem Raum stehen interessant gestaltete Informationstafeln, auch besonders erwähnenswert ist, dass in der Hofburg viele Zimmer, Möbel, Teppiche und sogar Böden noch original erhalten sind. Den Eintrittspreis fanden wir für die gebotene Leistung noch in Ordnung. Negativ fiel das Verbot von Fotos auf.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
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9 Punkte
 
Ein Besuch der Hofburg ist bei einem Aufenthalt in Innsbruck Pflicht. Die Prunkräume sind wirklich sehr sehenswert.


1 Kommentar:

  1. Davon habe ich schon gehört - das Fotoverbot ist nervig - aber leider immer wieder anzutreffen.

    Lieben Gruß
    Björn :)

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