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Montag, 1. Juli 2013

Der Alpenzoo - Innsbruck

Der Alpenzoo in Innsbruck


 
Öffnungszeiten: täglich 9.00-18.00 (April-Oktober)
                           9.00-17.00 (November-März)

Eintrittspreise: Erwachsene 10 €
                         ermäßigt 8,50 €
                         Kinder (6-15) 5 €

Adresse: Weiherburggasse 37
               A-6020 Innsbruck


Der Alpenzoo in Innsbruck liegt auf etwa 750m; er ist damit Europas höchstgelegener Zoo. Er beherbergt, wie der Name schon sagt, fast nur Tiere aus dem Alpenraum. Eröffnet wurde der Zoo 1962 von Hans Psenner gegründet, der sich dafür engagierte, heimische, teils bedrohte Tierarten, in einem Zoo anzusiedeln und ihr Dasein zu sichern. Dies brachte im den Titel „Vater des Alpenzoos“ ein. Seither hat es sich der Alpenzoo zur Hauptaufgabe gemacht, den Tieren im Alpenraum ein Zuhause zu geben – besonders denen, die vom Aussterben bedroht sind.

Zum Zoobesuchen allgemein sei gesagt, dass diese immer ein brisantes Thema sind, wenn es um artgerechte Tierhaltung geht. Ein kurzes Statement hinsichtlich der Haltung der Tiere im Alpenzoo von unserer Seite: Vorweg, ein Zoo kann niemals den natürlichen Lebensraum bieten, da jedes Gehege eine Einschränkung für ein Tier bedeutet. Jedoch muss man auch bedenken, dass viele Zoos – unter anderem auch der Alpenzoo – Tiere züchten oder schwachen Tieren Raum zur Rehabilitation geben, um dann einige auf die Wiederansiedlung in ihren natürlichen Lebensräumen vorbereiten. Dadurch leisten sie einen großen Beitrag zur Erhaltung vieler Arten. Es gibt also immer eine zweite Seite der Medaille, und wenn ein Zoo seine Verantwortung ernst nimmt und die Gehege versucht bestmöglich zu gestalten, so wie es der Alpenzoo tut, dann ist dies Anerkennung wert. Der Alpenzoo wird übrigens selbst von Greenpeace empfohlen.

Zum Besuch des Zoos muss man zuallererst anmerken, dass er keineswegs eintönig ist, da fast „nur“ heimische Tiere zu sehen sind – weit gefehlt! Der Alpenzoo beherbergt 150 Tierarten, eine Vielfalt also, wie sie bunter nicht sein könnte, auch wenn die einzigen „Exoten“ 2 Elche sind, die in der heutigen Zeit nicht mehr zur heimischen Tierwelt zählen. Der Rundgang ist übersichtlich gestaltet, genügend Wegweiser und ein anschaulicher Plan geben die Route vor. Die Gehege sind – wie bereits erwähnt – sehr gut ausgelegt und wirken sauber und gepflegt. Die Ausnahme, die uns jedoch aufgefallen ist, ist das Gehege der Fischotter. Dieses hätte doch etwas großzügiger ausfallen können, so fanden wir. Zudem positiv fällt auf, dass man einige Gehege durchqueren kann, wie zum Beispiel das einiger Raubvögel. So kann man diese imposanten Tiere noch besser beobachten. Nichtsdestotrotz hat jedes Tier seinen Rückzugsraum oder zumindest sind genügend Bäume, Steine und Büsche in den Gehegen, sodass jedes Tier sich zurückziehen und zur Ruhe kommen kann.
 

Ausgangswert 10 Punkte
0 Punkte Abzug
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10 Punkte

Der Innsbrucker Alpenzoo bietet die Möglichkeit, heimische Tiere in einer unglaublichen Vielfalt kennen zu lernen. Ein Besuch ist für die ganze Familie zu empfehlen! Den großartigen Beitrag, den der Zoo in Forschung, Erhaltung und Bildung leistet, gilt es zu unterstützen – also unbedingt anschauen und genießen! 

Als Anfahrtsmöglichkeit empfehlen wir übrigens die Hungerburgbahn, mit der man schnell ans Ziel kommt – auch dies ist mal was anderes als eine Auto- oder Busfahrt.





1 Kommentar:

  1. Die Zoos sind ein wichtiger Pfeiler für den Erhalt stark bedrohter Tierarten. Nicht zuletzt werden hier sogar Tierarten erhalten, welche in der Natur schon ausgestorben sind.

    Finde es gut, dass Ihr es hier erwähnt habt :)

    Lieben Gruß
    Björn :)

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