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Mittwoch, 17. April 2013

Trimburg - Elfershausen (Kulturtipp)

Elfershausen ist eine Marktgemeinde im Landkreis Bad-Kissingen und hat rund 2800 Einwohner.

Die Trimburg
 

Geöffnet: von Mai - Oktober sonntags und feiertags.
 
Die Trimburg ist eine heutige Burgruine. Die gesamte Burg bestand ursprünglich aus drei Anlagen aus drei Epochen. Gozzwin von Trimberg begann 1135 mit dem Bau der Burg. Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert. Konrad III. von Trimberg schenkte 1279 die Burg dem Fürstbistum Würzburg und schloss sich einem Kreuzzug an. Sein Sohn Konrad IV. war mit der Großzügigkeit seines Vaters nicht einverstanden und forderte die Burg zurück, dies lehnte das Fürstbistum Würzburg aber ab. Mit dem kinderlosen Konrad VII. starb 1376 das Geschlecht der Trimberg aus. Im Verlauf des Bauernkrieges wurde die Trimburg 1525 komplett zerstört. 1529 wurde die Burg fast völlig neu erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Trimburg eingenommen und erneut komplett zerstört. Beim Wiederaufbau 1648 gab man den Festungscharakter der Anlage auf und baute schlossähnlicher. 1803 kam die Trimburg in den Besitz des Kurfürstentums Bayern und 1806 an das Königreich Bayern. Die sehr gut erhaltene Burg wurde für 2198 Gulden und 39,5 Kreuzer auf Abbruch verkauft. So verkam die Trimburg zu einer Ruine. Ludwig I. sorgte ab 1833 dafür, das dem weiteren Verfall der Burg einhalt geboten wird und die verbliebenen Reste gesichert werden. Nun entwickelte sich die Trimburg zu einem beliebten Ausflugsziel. 1939 bis 1970 war in der Ruine eine Gaststätte untergebracht. Danach stand die Burg leer und war unbeaufsichtigt wilder Zerstörung ausgesetzt. 1980 erwarb Elfershausen die Trimburg. Nun wurde die Ruine saniert. Der Bergfried wurde wieder begehbar gemacht und die Ruine bekam ein Wetterschutzdach aus Glas.
 
Um Geld für weitere Sanierungsarbeiten zu sammeln, hat sich der Verein Freunde der Trimburg folgendes Konzept ausgedacht: Ab einer Spende von 125 € erhält man auf der Trimburg einen persönlich signierten Baustein: Trimburg Website
 

 
 

 


1 Kommentar:

  1. Immer gut wenn solche Zeitzeugen erhalten bleiben und halbwegs saniert werden :)

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