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Mittwoch, 13. Februar 2013

Senckenbergmuseum - Frankfurt am Main


Das Senckenbergmuseum

Das Museum. Bildquelle: Wikipedia

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9- 17 Uhr
                          Mittwoch 9 - 20 Uhr
                          Sa, So, Feiertage 9 - 18 Uhr

                          Geschlossen: Karfreitag, 24. und 31. Dezember, 1. Januar

Preise: Erwachsene 9 €
            ermäßigt 4,50 €           

Adresse:  Senckenbergmuseum
                Senckenberganlage 25
                60325 Frankfurt am Main

Das Senkenbergmuseum ist eines der größten Naturkundemuseen in Europa, mit einer Fläche von rund 6.000 quadratmeter und über 5.000 Exponaten. Gegründet wurde es 1907. Die Ausstellungsthemen sind sehr vielfältig: Von der Tier und Pflanzenwelt über Geologie und Entwicklung der Erde bis zur Vielfalt der heutigen Lebewesen. Dabei wird in einem Rundgang der Wandel der Lebensräume über Millionen Jahre hinweg dargestellt. Der Rundgang ist super gestaltet.

Der Rundgang:

Erdgeschoss:
1. Dinosaurier
2. Meeressaurier
3. Flugsaurier
4. Gesteine / Mineralien
5. Anakondas
6. Ägyptische Mumien
7. Fossilien der Grube Messel
8. Wale und Elefanten

1. Stock:
 9. Evolution des Menschen
10. Säugetiere
11. Evolution und Pflanzen
12. Amphibien und Reptilien
13. Vögel

2. Stock:
14. Insekten
15. Krebse und Spinnen
16. Lebensgruppen
17. Evolution der Tiere
18. Fische


Die Highlights sind 18 präsentierte Dinosaurier die, die umfangreichste Ausstellung von Dinosauriern in ganz Deutschland sind. Leider sind nur wenige davon Originalskelette, der Rest sind Rekonstruktionen, die aber dennoch beeindruckend sind. Allgemein sind sehr viele Exponate Nachbildungen. Aus der Grube Messel, die Weltkulturerbe ist, gibt es ein komplettes versteinertes Urpferd zu sehen. Ebenso eine Pflasterzahnechse. Das ausgestellte Skelett ist das einzige vollständige, das bisher gefunden wurde, ein Unikat. In der Mineralien Ausstellung findet man leuchtende und funkelnde Gesteine. Dieser Bereich hat mir besonders gut gefallen. Ein weiteres großes Highlight sind zwei rund 2000 Jahre alte Kindermumien. Die beiden Jungen starben im Alter von 6-9 Jahre.

Auch 8 Dioramen mit Säugetieren in ihrem natürlichen Lebensraum gibt es zu sehen. Ebenso gibt es viele Vitrinen mit ausgestopften Tieren zu sehen, wo allerdings gleich darauf hingewiesen wird, dass kein Tier für das Museum sterben musste, sondern alles verstorbene Zootiere sind. Besonders erwähnenswert ist das Quagga, das 1883 ausgestorben ist. Das Quagga ist eine Zebraart. Leider waren sehr viele technische Geräte defekt oder gerade außer Betrieb. Gerade im Vitrinenbereich waren die Informationen fast immer relativ weit unten angebracht. Auf Augenhöhe wäre es sinnvoller gewesen. Dennoch ist das Senkenbergmuseum ein super interessantes Museum, wo man jede Menge lernen kann. Man sollte genug Zeit mitbringen. Man kann ohne weiteres 3-4 Stunden im Museum verbringen.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die vielen Nachbildungen
- 1 Punkt für die defekten Geräte / Präsentation
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8 Punkte

Wenn man in der Nähe ist, sollte man sich das Senkenbergmuseum nicht entgehen lassen.

Fotoalbum: Senkenbergmuseum

Ein Quagga



Kommentare:

  1. Das Museum hört/sieht tatsächlich sehr spannend und interessant aus!
    Würd ich gern auch mal hin.. :3
    Aber is wirklich schade, dass so viele Geräte anscheinend defekt waren, hast dir eine echt unpassende Zeit ausgesucht. :D

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    1. Warst du im Museum, waren die defekten geräte tatsächlich ein dorn im auge?

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  2. Ich war auch schon im Senckenbergmuseum. Wirklich toll und sehr interessant, man sollte halt nichts gegen ausgestopfte Tiere haben *lach* aber es gibt wirklich sehr viel zu sehen und die Skelette sind teilweise riesig - echte Hingucker.

    Kann es nur empfehlen.

    Lieben Gruß
    Björn :)

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    1. Wie lange hast du denn für den Rundgang gebraucht?

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  3. Ich war schon mehrfach dort weil ich "nur" 90km von FFM weg wohne. Letzten Herbst waren wir zum ersten Mal mit unserem kleinen Sohn (3 Jahre), der ein Dino Fan ist, dort. War aber für ihn vielleicht noch ein bisschen früh. Er fand es sehr spannend aber gruselig fand er es auch, dass die Tiere tot sind. Schlimm war es jetzt aber trotzdem nicht.

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