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Donnerstag, 31. Januar 2013

Titisee (Kulturtipp)

 Der Titisee

Der Titisee ist ein See im Schwarzwald in Baden-Württemberg. Er hat eine Fläche von 1,3 quadratkilometer und ist an der tiefsten Stelle 39 Meter tief. Am Nordufer liegt der Kurort Titisee-Neustadt. Entstanden ist der Titisee durch den Feldberggletscher.




Der See wurde 1050 erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurde er noch Titinsee oder Dettesee genannt. Die Bezeichnung Titisee gibt es seit 1750. Woher der Name kommt, ist unklar. Laut einer Theorie könnt der Name von dem römischen Feldherren Titus stammen, der am See sein Lager aufgeschlagen hatte. Dabei habe ihm der See so sehr gefallen, dass er ihm seinen Namen gab.

Über den Titisee gibt es auch einige Sagen. Die Bekanntesten sind:

  • Der See wird lediglich durch die weiße Haube einer alten Frau daran gehindert, auszulaufen. Jedes Jahr verfault ein Faden der Haube, sodass irgendwann das gesamte Tal vom See überflutet wird.
  • Nach einer alten Überlieferung befindet sich der Titisee an der Stelle einer in den Fluten versunkenen Stadt, die untergegangen ist zur Strafe dafür, dass ihre Bewohner Brotfrevel begingen. (Verschwenderisch mit Brot umgehen). Sie höhlten Brotlaibe aus, um sie als Schuhe zu missbrauchen.

Im Titisee sind unter anderem Zander, Seeforellen, Hechte, Rotaugen, Barsche, Karpfen und Forellen beheimatet.

Der Titisee ist ein toller See in einer wunderschönen Gegend! Auf dem See kann man eine Bootsrundfahrt machen oder einfach nur am Ufer sitzen und die tolle Gegend bewundern.



Montag, 28. Januar 2013

London Eye

Das London Eye

Das London Eye, das auch unter den Namen Millennium Wheel bekannt ist, ist mit einer Höhe von 135 Meter das höchste Riesenrad in Europa und das drittgrößte der Welt. Natürlich steht es in London.



Öffnungszeiten: Oktober - März täglich 10:00 - 20:30 Uhr
                          April - September täglich 10:00 - 21:00 Uhr
                          Geschlossen am : 25. Dezember und 07. - 20. Januar 2013 (Jährliche Wartung)

Preise:  Flexi Ticket (Internet Ticket, damit muss man nicht an der Kasse anstehen)
             Erwachsene 31,75 Pfund (= ca. 37,02 €)

           Normales Ticket
           Erwachsene 25 €
           Kinder 16,50 €

Baubeginn war 1998. Komplett aufgestellt wurde es am 10. Oktober 1999. Durch technische Probleme wurde die Eröffnung aber bis zum 9. März 2000 verschoben. Eigentlich sollte das London Eye nach 5 Jahren betrieb 2005 wieder abgebaut werden. Aber nachdem das London Eye unter Touristen und der Bevölkerung super ankam, wurde dieser Plan verworfen.

Das London Eye besitzt 32 klimatisierte Gondeln, die für je 25 Personen Platz bieten. Alle Gondeln sind vollständig aus Glas. Das Rad dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 0,26 m/s. Eine Umdrehung dauert 35-40 Minuten, was schon ziemlich lange ist. Bei gutem Wetter kann man rund 40 Kilometer weit sehen.

Der Eintritt ist wie ich finde schon sehr teuer, vor allem wenn man mit dem Flexi Ticket nicht rund eine Stunde anstehen will. Auch die 40 Minuten Fahrt können sich ganz schön ziehen. Dennoch entschädigt der Ausblick, wenn man ganz oben angekommen ist.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für den teuren Preis
- 1 Punkt für die sehr lange Fahrt
- 0,5 Punkte für das lange Anstehen
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7 Punkte

Das London Eye ist zwar teuer, aber wenn man in London ist, sollte man einmal damit Fahren und die Aussicht genießen!





Freitag, 25. Januar 2013

Spessartmuseum - Lohr am Main

Lohr am Main ist eine Stadt im Landkreis Main-Spessart. Lohr hat rund 15.500 Einwohner.

Das Spessartmuseum



Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 10 - 16 Uhr
                         Sonntag, Feiertage 10 - 17 Uhr

Preise: 3 € Erwachsene
            2 € ermäßigt

Adresse: Spessartmuseum
               Schloßlatz 1
               97816 Lohr am Main


Das Spessartmuseum ist im Lohrer Schloss untergebracht. Kurz ein paar Informationen über das Schloss: Das Schloss wurde 1389 erstmals erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde ein Wassergraben und ein Mauerring um das Schloss gebaut. Nach dem Tod von Grafen Philipp II. übernahmen 1559 die Kurfürsten von Mainz das Schloss. 1814 übernahm das Königreich Bayern das Schloss. 1913 wurde es saniert, und seit 1972 befindet sich das heutige Spessartmuseum im Schloss.

Das Motto der Dauerausstellung im Spessartmuseum ist "Mensch und Wald". Immerhin ist der Spessart einer der größten zusammenhängenden Waldgebiete in ganz Deutschland. Auf circa 2000 quadratmeter, aufgeteilt in 4 Stockwerke zeigt das Museum  unter anderem die Berufe: Steinhauer, Schmiede, Töpfer, Holzhauer, Zimmerleute, Schreiner und Glasmacher. Ebenso werden fertige Produkte aus der Eisenverarbeitung und Glas-und Spiegelherstellung gezeigt. Ein weiterer Teil der Ausstellung geht direkt auf den Spessart ein, die Pflege des Jagdreviers, die Bewirtschaftung des Spessarts und seine Nutzung. Der steigende Lebensstandard in den Dörfern darf dabei auch nicht fehlen. Alte Möbel des Schlosses sind in die Ausstellung integriert.

Zu den Glanzstücken des Museums gehören vor allem Glasobjekte vom 5. Jahrhundert bis heute. Ebenso eine im Maßstab 1:1 nachgebaute Glasmacher Fabrikanlage. Das Museum ist sehr interessant. Nur manche Teile der Ausstellung wirken etwas "verstaubt" oder die Liebe zum letzten Detail fehlte. So wurde ein schönes Diorama mit Rot-Weißem Absperrband verunstaltet und im Hintergrund sieht man außerdem noch die Wasserleitung. Ebenso gibt es im Museum zu den Exponaten recht wenig Informationen, ein paar Infotafeln mehr würden nicht schaden. Dennoch ist das Spessartmuseum ein tolles Museum!

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für teile der Ausstellung.
- 0,5 Punkte für zu wenige Informationstafeln.
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8 Punkte

Ein Besuch des Spessartmuseums ist zu empfehlen!


Ein Teilbereich einer Schmiede.
Ein Glaspokal

Ein Diorama eines Überfalls. Mit störendem Rot-Weis Band und einer Wasserleitung im Hintergrund.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Irrgarten Aschaffenburg (Kulturtipp)

Irrgarten, Park Schönbusch, Aschaffenburg


Der Irrgarten entstand circa 1824 - 1831. Im Jahre 1898 wurde er komplett neu angelegt. 1930 befanden sich zwei Buchen im Zentrum des Irrgartens. 1948 wurde die Anlage mit Feld-Ahorn erneuert und erheblich im Durchmesser vergrößert. 2006 wurde der Irrgarten unter Beibehaltung des Wegsystems in Hainbuche neu gepflanzt. 2011 wurde eine Tribüne gebaut. Leider sind nicht mehr Informationen über den Irrgarten vorhanden, weil die Archive im 2. Weltkrieg vernichtet wurden. Von der Tribüne aus kann man die Besucher beobachten, oder den Weg weisen. Egal ob als Beobachter auf der Tribüne oder als "Verirrter im Irrgarten". Ein Besuch macht jede Menge Spaß! Der Park ist ganzjährig geöffnet. Im Gegensatz zum Irrgarten im Park Schönbrunn (Wien), ist der Eintritt kostenlos.

Sonntag, 20. Januar 2013

Akropolis Museum - Athen


Akropolis Museum




Öffnungszeiten:   Dienstag - Sonntag: 08:00 bis 20:00 Uhr
                            Montags geschlossen


Preise:    Erwachsene 5€         
               ermäßigt 3€
                                   

Das Neue Akropolis Museum wurde im Jahr 2009 eröffnet und hat somit das alte Museum abgelöst. Der Unterschied zwischen alt und neu ist jedem Besucher bereits vor dem Betreten ersichtlich – das alte Museum war eher klein und auch auf dem Berg der Akropolis beherbergt, während das neue Museum am Fuße dieses Berges liegt und die Antike mit der Moderne verbindet.

Bereits beim Hineingehen in das Neue Akropolis Museum bemerkt der Besucher, dass es sich hier um ein Museum der Superlative handelt. Man schreitet über riesen Glasflächen und hat die geschichtsträchtigen Ausgrabungen direkt unter den Füßen. Das Museum beinhaltet natürlich die Exponate der alten Kulturstätte, aber auch solche, die bisher aus Platzmangel noch nicht ausgestellt wurden.

Selbst bei der Gestaltung des Museums haben sich die Architekten einiges gedacht. So führt eine Art Rampe in den ersten Stock, die nicht nur mit Fundstücken vom Berg der Akropolis geschmückt ist, sondern diesen auch symbolisiert. Die Räumlichkeiten im Ganzen sind sehr groß und hell gestaltet und bieten durch die riesigen Glaswände einen hervorragenden Blick auf die Akropolis.

Es gibt auch diverse Videopräsentationen, beispielsweise über die Restaurierung einer Statue, in denen die Besucher auch einmal hinter die Kulissen blicken können. Das Neue Akropolis Museum steht der Akropolis selbst beinahe in nichts nach. Man spürt von Anfang bis Ende den Stolz, die Kultur und die Tradition der griechischen Geschichte. Negativ anzumerken ist lediglich, dass die Ausstellung zeitlich geordnet ist und die Beschilderung für Besucher, die sich bisher noch nicht so sehr mit der griechischen Geschichte beschäftigt haben, etwas mangelhaft sein könnte. Ebenso das seit 2009 das Fotografieren verboten ist.

Trotzdem ist das Neue Akropolis Museum unbedingt zu empfehlen, da es die nötige Ergänzung an Wissen, an Statuen, Ausgrabungen und Hintergrundinformationen zur Akropolis selbst darstellt.

Ausgangswert 10 Punkte
-1 Punkt für die unübersichtliche Beschilderung und Orientierung
-1 Punkt für das Fotografierverbot 
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8 Punkte

Das Akropolis Museum ist absolut sehenswert!


















Bildquelle: http://peloponnes.surfino.info/Akropolismuseum.html  













Donnerstag, 17. Januar 2013

Münster - Straßburg (Kulturtipp)

 Das Straßburger Münster



Öffnungszeiten: Oktober - März 10:00 - 17:15 Uhr
                          April - September 9:00 - 19:15 Uhr

Das Münster in Straßburg (französisch: Cathédrale Notre-Dame) zählt zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Außerdem ist es eine der größten Sandsteinbauten der Welt.

Das Münster wurde im Zeitraum 1176 bis 1439 errichtet. Zunächst im romanischen, später im gotischen Stil. 1647 bis 1874 war das Münster mit dem 142 Meter hohen Nordturm, das höchste Gebäude der Welt. Warum das Münster keinen Südturm hat, ist unklar. Pläne einen Südturm zu bauen, gab es öfters, aber umgesetzt wurden sie nie. Das Münster bestand viele Ereignisse fast ohne Schäden. In der Französischen Revolution wurden Fassadenteile des Münsters beschädigt. Außerdem kam der Vorschlag, den Nordturm wegen Verletzung des Prinzips der Gleichheit abzureisen (weil es keinen Südturm gibt). Dieser Plan wurde glücklicherweise aber verworfen. Im Zweiten Weltkrieg  wurde das Münster am 11. Januar 1944 von amerikanischen Fliegerbomben getroffen und nahm Schaden. Dieser Schaden wurde erst endgültig 1990 behoben.

Im Innenbereich ist die astronomische Uhr besonders erwähnenswert. Sie wurde 1574 vollendet. Die Uhr hatte bereits einen eingebauten astronomischen Kalender, einen normalen Kalender und ein Planetarium. Sie lief bis 1789. Nach rund 50 Jahren Stillstand wurde sie im Jahre 1838 bis 1842 renoviert. Den Rekord für langsam drehende Zahnräder stellt wohl der Teil der Uhr auf, der die Präzession der Erdachse nachbildet, eine Umdrehung dauert rund 25.800 Jahre.

Das Münster ist ein sehr beeindruckendes Bauwerk, dass man unbedingt gesehen haben muss. Allerdings sollte man keine Probleme mit Menschenmengen haben, denn im Münster befinden sich zumeist Hunderte Besucher.













Dienstag, 15. Januar 2013

Biologiezentrum - Linz

 Das Biologiezentrum in Linz-Dornach



Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9 - 17 Uhr
                         Sonntag + Feiertage 10 - 17 Uhr
                         Samstag geschlossen  

An folgenden Tagen ist das Biologiezentrum geschlossen: 1. Nov., 24. Dez., 25. Dez., 31. Dez.
  
Preise: Kostenlos

Adresse: Biologiezentrum
               Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73
               A-4040 Linz-Dornach

Das Biologiezentrum in Linz ist ein Gebäude, welches sich als Teil der oberösterreichischen Landesmuseen versteht, das seit 1993 in der heutigen Form existiert. Die Sammlungen betreffen die Welt der Fauna und Flora und gehen bis ins Jahr 1833 zurück. Diese Einrichtung kooperiert auch mit dem Schlossmuseum, wo auch die Dauerausstellung „Natur Oberösterreich“ zu besichtigen ist. Im Biologiezentrum selbst gibt es ständig Sonderausstellungen zu vielfältigen Themen, die über einen größeren Zeitraum ausgestellt sind.

In unserem Fall fand gerade eine Ausstellung zum Thema „Pilze“ statt. Auf verschiedenen Stockwerken, meist allerdings „nur nebenbei“ in den Gängen, gab es reichlich Informationsmaterial zu bestaunen. Dabei kam weder theoretisches Wissen noch „greifbare“ Informationen zu kurz. Viele bekannte und unbekannte Pilzarten wurden vorgestellt, es gab eine Übersicht zu den genießbaren, ungenießbaren und giftigen Arten. 

Die Informationen waren teilweise sehr umfangsreich, aber so gestaltet, um von Personen aller Altersklassen verstanden zu werden. Da das Biologiezentrum aber auch Forschungszentrum ist und die Ausstellungen großteils in den Gängen stattfinden, laufen ständig beschäftigte Mitarbeiter herum und mehr als einmal wird man dabei schräg gemustert, was nicht sehr dazu beiträgt, dass man sich gleich wohlfühlt.

Dieser etwas seltsame Eindruck wird durch die Tatsache verstärkt, dass das Biologiezentrum nicht sehr viel Zulauf findet und es auch in der Stadt sehr wenig Werbung dafür gibt. Meistens sind es Schulklassen, die diese Kultureinrichtung besuchen. So kommt man sich etwas fehl am Platz vor, wenn man wissensbegierig die Informationen am Gang liest und dabei ständig herumgeschoben wird – allerdings nicht von weiteren Besuchern, sondern von Mitarbeitern.

Alles in allem ist das Biologiezentrum vor allem für Freunde der Natur und ihrer Bewohner empfehlenswert und je nach Veranstaltung und Ausstellung auch bestimmt sehr informativ. Das Ambiente könnte allerdings deutlich Besucher-freundlicher sein.


Ausgangswert 10 Punkte
-1,5 Punkte für die fehlenden Präsentationsräume
-1,5 Punkte für das fehlende Ambiente
- 0,5 Punkte für die nicht freundlichen Mitarbeiter
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 6,5 Punkte

Fazit: Die Ausstellung ist super gemacht, das Ausstellungskonzept deutlich verbesserungswürdig.

Oberösterreichische Landesmuseen:


Sonntag, 13. Januar 2013

Burgruine Scherenburg (Kulturtipp)

Die Burgruine Scherenburg liegt auf einem Hang über der Stadt Gemünden am Main. Gemünden ist 40 kilometer von Würzburg entfernt und hat rund 10.500 Einwohner.

Die Scherenburg

Die Burg wurde 1243 von den Grafen von Rieneck als Zollburg erbaut. 1469 kam die Burg nach Streitigkeiten in den Besitz von Würzburg und erhielt den Namen des Fürstbischofs Rudolf II. von Scherenberg. Nun diente die Burg bis 1598 als Amtskeller und war bis in das 18. Jahrhundert bewohnbar. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Burg endgültig aufgegeben, und verfiel. Seit 1965 ist sie im Besitz der Stadt Gemünden.

Von der Burganlage sind das Burgtor, ein Teil der Mauer, der Bergfried (der aber leider nicht begehbar ist) und eine Giebelwand erhalten. Die Burganlage ist nur durch einen 10-minütigen Spaziergang zu erreichen. Seit 1990 finden im Sommer im Innenhof die Scherenburgfestspiele statt. Zu dieser Zeit ist die Ruine, die sonst ganzjährig kostenlos anzuschauen ist, nur mit einem Festspielticket zu besichtigen. Die Festspiele finden jährlich zwischen Mitte Juli und Mitte August statt.

Ein Spaziergang zur Scherenburg ist sehr zu empfehlen.


Donnerstag, 10. Januar 2013

Haus der Natur - Salzburg

Das Haus der Natur - Salzburg





Preise: Erwachsene 8 €
            Kinder 5,50 €

Öffnungszeiten: täglich von 9 - 17 Uhr geöffnet (Geschlossen am 25. Dezember)

Adresse: Haus der Natur
               Museumsplatz 5
               A-5020 Salzburg

Das Haus der Natur wurde 1924 vom Zoologen Eduard Paul Tratz gegründet. Er leitete das Haus bis 1976. Das Haus bietet in mehr als 80 Räumen Ausstellungen über verschiedene Bereiche der Natur. Ich stelle euch nun die wichtigsten Bereiche vor.

Dinosaurier
In der Dinosaurierhalle kann man Giganten der Urzeit und weniger bekannte Dinosaurier bewundern. Sie sind als lebensechte Nachbildungen dargestellt. Außerdem gibt es noch Versteinerungen und jede menge Infos über die Dinosaurier. Super gemacht!

Erdgeschichte & Eiszeit
Hier gibt es jede menge Fossilien zu sehen. Auch die Entwicklung der Erdkontinente kann man beobachten, indem man an einem Zeitrad dreht. Außerdem gibt es Modelle von Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Die Eiszeitausstellung bietet einen Einblick in die Geschichte und die Auswirkung der Eiszeit. Auch super gemacht!

Tierwelt
Die Tierwelt Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der Tiere auf der ganzen Welt in Form von ausgestopften Tieren, die in Dioramen untergebracht sind. Für diese Dioramen ist das Haus der Natur weltberühmt. Auch um das Thema Wüste und die Ureinwohner geht es.

Lebensräume
Hier gibt es wieder jede menge toll gemachte Dioramen zu sehen. Thema ist unter anderem Tibet. Speziell geht es um die Salzach. Man kann zum Beispiel durch eine gebaute Höhle und Klamm gehen oder eine Stadt überfluten oder auch verschiedene Steine in ein Strömungsbecken halten. Außerdem erhält man viele Infos über die Salzach. Hier wird man in die Ausstellung eingebunden, perfekt! Als 3. Punkt gibt es den Lebensraum Seen & Meere. Dort geht es um Haie, Tiefseefische, Muscheln und noch vieles mehr. Diese Bereiche sind auch super gestaltet!

Welt der Kristalle
In der Kristall-Ausstellung kann man Besonderheiten aus dem Bergbau anschauen (Salz, Gold, Wolfram, Arsen). Als Höhepunkt gilt der Riesenbergkristall, der 618 kg schwer ist. Die Ausstellung gilt als europaweit schönste Sammlung von Edelsteinen. Kann ich auch so bestätigen.

Mensch & Umwelt
Auch hier gibt es wieder tolle Dioramen zu sehen. Sie vermitteln traditionelles Leben der Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt, beispielsweise im Amazonasgebiet oder in Afrika. Verschiedene Darstellungen zum Thema Jagd und Wild zeigen die Nutzung der Natur. Auch diese Ausstellung ist super gestaltet!

Fabel & Mythos
Diese Ausstellung behandelt Fabelwesen wie Loch  Ness oder Mythen. Der Fabelgang bietet eine nicht alltägliche, aufregende Reise ins Reich der menschlichen Erfindungsgabe, von Zauberern und Hexen, Seeschlangen und Seychellennüssen bis zur ungeklärten Erscheinung des Yeti. Sehr interessant, und super gemacht.

Der menschliche Körper
Hier gibt es wirklich alles um das Thema: der menschlichen Körper zu sehen. Man sieht wie die Lunge, die Leber oder das Herz funktioniert. Kann bei sich den Puls messen, sehen wieviele Liter Blut das Herz in der Minute pumpt oder die Gehirnströme, an einem riesigen Gehirnmodell verfolgen. Die gesamte Ausstellung zeigt die Organe unseres Körpers in Modellen. Zum Ende des Rundgangs folgt das Thema Sexualität. Dieser Teilbereich geht ganz offen über Sexualität und kennt dabei keinerlei Tabus. Interessant ist es hier zu sehen, wie manche Menschen diesen Bereich erschrocken überspringen. Insgesamt aber auch alles super dargestellt.

Christian Doppler Schau
Christian Doppler (1803 - 1853) geborener Salzburger, war ein Physiker. Er entdeckte den Dopplereffekt. Der Dopplereffekt erlaubt der modernen Medizin, die Vorgänge im menschlichen Körper zu untersuchen. Navigations- und Messanlagen in aller Welt erhöhen mit seiner Hilfe die Sicherheit im Flug- und Straßenverkehr, selbst die Theorien von Urknall und expandierendem Weltall beruhen auf dieser Entdeckung. Die Ausstellung wurde 2008 grundlegend erneuert und um anschauliche interaktive Experimente im Stil eines Science Centers erweitert. Super gemacht!

Weltraum
Hier gibt es eine Weltraumhalle zu sehen. Sie präsentiert  kostbare Schaustücke zu den Meilensteinen der Geschichte der Raumfahrt und führt einen anhand neuester Forschungsergebnisse bis an die Grenzen des Universums. Zu sehen sind insbesondere ein Diorama der ersten Mondlandung, die Zukunftsvision einer Stadt im Weltraum, die spektakuläre Computeranimation eines verheerenden Meteoriteneinschlages und detailreiche Großmodelle verschiedenster Raumfahrzeuge von der Mercury-Raumkapsel des Weltraumpioniers John Glenn bis zum Space Shuttle.Außerdem kann man sich auf verschiedene Waagen stellen und schauen, wie viel man auf welchem Planeten wiegt. Gefällt uns auch super!

Lebendige Tiere

Aquarium: Das Aquarium umfasst 42 Becken in unterschiedlicher Größe. Das größte Becken fasst 60.000 Liter. Es werden Tiere aus Korallenriffen, aber auch aus tropischen Gewässern Afrikas, Südamerikas oder Asien gezeigt. Unter anderem gibt es Haie, Piranhas, Rochen oder auch Röhrenaale zu sehen. Auch super gemacht. Aber für ein Hai ist das größte Becken fast schon wieder zuklein.

Reptilienzoo: Im 3. Stockwerk gibt es einen Reptilienzoo. Hier gibt es Schlangen, Echsen, Schildkröten und ein Krokodil zu sehen. Richtig, ein Krokodil. Ich finde das Gehege für das Krokodil ist zu klein, und das Krokodil wird einfach "nicht benötigt". Die Ausstellung wäre auch superinteressant ohne das Krokodil. Allerdings gibt es hierzu eine erklärende und verständliche Antwort vom Haus der Natur.

Statment vom Haus der Natur zum Krokodil:
„Als wir noch Babys waren, wurden wir zwei Mississippi-Alligatoren von Privatpersonen in einer Badewanne bzw. im kleinen Terrarium gehalten. Weil diese Situation natürlich nicht für uns geeignet war, leben wir nun schon seit etwa 30 Jahren im Reptilienzoo des Hauses der Natur.
In dieser Zeit sind wir stetig gewachsen. Unser Gehege kann jedoch nicht vergrößert werden und eine Umsiedlung in einen anderen Zoo wäre aus mehreren Gründen für uns sehr riskant. Nach Abwägung aller Möglichkeiten wurde es für uns am besten befunden, weiterhin in unserer gewohnten Umgebung zu bleiben, denn unser Gehege bietet uns von Wärmestellen bis zum Dschungelgewässer alle wichtigen Voraussetzungen und wir werden von unseren langjährigen Pflegern optimal versorgt.“
Wie gesagt ist in unserem kleinen Reptilienzoo eine Vergrößerung des Geheges nicht möglich und eine Übersiedlung der Tiere in einen anderen Zoo wäre für die Tiere absolut zu riskant. Eine Alternative wäre also nur, die Tiere zu töten und das wollen wir natürlich nicht. Wir versuchen daher, ihnen einen bestmöglichen „Altersplatz“ zu bieten und sie werden von unseren Pflegern wirklich liebevoll betreut.

Außerdem gibt es noch ein Science Center. Das Haus der Natur ist einfach riesig und bietet wirklich für jeden Besucher etwas. Man sollte sich wirklich genug Zeit nehmen. Man kann ohne Probleme 4 - 5 Stunden im Haus der Natur verbringen. Der Rundgang ist perfekt gestaltet, man sollte sich aber auf jeden Fall einen kostenlosen Plan bei der Kasse mitnehmen. Das Haus der Natur liegt sehr zentral in Salzburg.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Krokodil/den Hai
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9 Punkte

Das Haus der Natur ist einen Besuch mehr als wert! Hier findet wirklich jeder etwas, das gefällt.

Hier gibt es noch mehr Bilder: Haus der Natur Website. Achja das Haus der Natur in Salzburg, hat zum Glück nichts mit diesem Haus der Natur zutun: Haus der Natur, Feldberg

Montag, 7. Januar 2013

Mittelalterliches Kriminalmuseum - Rothenburg ob der Tauber


Rothenburg ob der Tauber ist eine Kleinstadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Rothenburg hat rund 11.000 Einwohner.

Das Mittelalterliche Kriminalmuseum

Öffnungszeiten: Januar - Februar täglich 14:00 - 16:00 Uhr
                         März täglich 13:00 - 16:00 Uhr
                         April täglich 11:00 - 17:00 Uhr
                         Mai - Oktober täglich 10:00 - 18:00 Uhr
                         November täglich 14:00 - 16:00 Uhr
                         Dezember täglich 13:00 - 16:00 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
            Kinder 3 €

Adresse: Mittelalterliches Kriminalmuseum
              Burggasse 3 - 5
              91541 Rothenburg ob der Tauber

Das Kriminalmuseum in Rothenburg ist mit ca. 2000 quadratmeter Fläche das größte Museum für Kriminalgeschichte in Europa. Das Museum gibt einen Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und die Strafen der letzten 1000 Jahre. Es wird der Ablauf der mittelalterlichen Strafprozesse, die fast immer mit Folter verbunden waren gezeigt. Außerdem werden Geräte zum Vollzug von Leibes und Todesstrafen, Schandmasken, Pranger, Halsgeigen, Urkunden und Siegel ausgestellt.

Durch die sehr vielen Exponate bekommt man einen sehr guten Einblick in das Rechtssystem des Mittelalters, das teilweise sehr willkürlich war. So wurde zum Beispiel ein Bäcker, der zu kleine Brötchen backte, als Strafe mehrmals kopfüber in einen See/Fluss getaucht.

Man sollte für das Museum 1,5 - 2 Stunden einplanen. Der Rundgang ist sehr gut, nach Epochen gestaltet. Allerdings ist bei manchen Teilen des Museums die Einrichtung wohl schon vor Jahrzehnten in Vitrinen gestellt worden. Eine Neugestaltung wäre optisch schöner, und würde langsam doch mal Sinn machen. Die Öffnungszeiten sind Januar, Februar und November zu kurz. Amüsant ist das im Internet öfter zu lesen ist, das es doch mehr ein Foltermuseum, als ein Kriminalmuseum ist. Dies liegt natürlich daran das es ein Mittelalterliches Kriminalmuseum ist, und zu der Zeit Folter eben weit verbreitet war. Das sollte eigentlich Grundwissen sein. Das Museum beschäftigt sich aber mit noch viel mehr Themen, als nur mit Folter. Sollte einem eigentlich auch auffallen.


Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt wegen den Öffnungszeiten
- 1 Punkt für die teilweise ins Alter gekommene Einrichtung/Gestaltung
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8 Punkte

Bei einem Rothenburg ob der Tauber Besuch ist das Mittelalterliche Kriminalmuseun unbedingt anzuschauen. Sehr Empfehlenswert!

Stachelstuhl
Fußketten
Schandmasken




Freitag, 4. Januar 2013

Preisliche Änderungen 2013

Preisliche Änderungen 2013

Erhöhung: Teufelshöhle Steinau- Erwachsene vorher 2,50 €, nun 3 €. Kinder vorher 2 €, nun 2,50 €

Burg Wels - Erwachsene vorher 4,15 €, nun 4,50 €.

Zoo Heidelberg - Erwachsene vorher 8,20 €, nun 8,40 €. Kinder vorher 4,10 €, nun 4,20 €


Senkung: Militärmuseum Stammheim - Jugendliche vorher 5 €, nun 4 €.

Wasserfälle Triberg. Erwachsene vorher 3,50 €, nun 3,20 €.

Burg Wels - Kinder vorher 2,90 €, nun 2 €

Es gibt in diesem Jahr sehr wenige Erhöhungen und sogar Senkungen.




Donnerstag, 3. Januar 2013

Botanischer Garten - Heidelberg

Botanischer Garten Heidelberg


Öffnungszeiten:  Freiland täglich geöffnet.
                           Gewächshäuser
                           Montag − Donnerstag: 9 − 16 Uhr
                           Freitag: 9 − 14.30 Uhr
                           Samstag: geschlossen
                           Sonn- und Feiertage: 10 − 17 Uhr (Sommerzeit); 9 − 16 Uhr (Winterzeit)

Preise: kostenlos

Adresse:  Botanischer Garten
                Universität Heidelberg
                Im Neuenheimer Feld 340
                69120 Heidelberg

Der Botanische Garten in Heidelberg wurde am heutigen Standort 1915 errichtet. Durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg verlor er fast seine ganzen Pflanzenbestände. Aktuell hat der Botanische Garten aber wieder über 10.000 Pflanzenarten in seinem Bestand. Die Gewächshausfläche beträgt 4.000 Quadratmeter, allerdings kann davon nur ein kleiner Bereich besichtigt werden. Auch Negativ zu erwähnen ist, das es im ganzen Bereich keinerlei Informationstafeln, sondern nur die lateinischen Begriffe der Pflanzen zu lesen gibt. Trotzdem macht ein Rundgang Spaß, da man sich wie einem Dschungel fühlt.

Die Pflanzensammlungen sind in 11 Teilbereiche aufgeteilt:

  1. Sukkulenten der alten Welt.
  2. Sukkulenten Madagaskars
  3. Sukkulenten der neuen Welt
  4. Tropische Orchideen
  5. Bromelien (Ananasgewächse)
  6. Cycadeen (Palmfarngewächse)
  7. Insektivoren
  8. Tropische Farne
  9. Aristolochiaceae (Pfeifenblumengewächse)
  10. Cyclanthaceae (Scheibenblumengewächse)
  11. Mediterane Geophyten
Was ich eine sehr gute Idee finde, dass man im Eingangsbereich Pflanzen die der Botanische Garten nicht mehr benötigt, gegen eine Spende mitnehmen kann. 

Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für die fehlenden Informationstafeln
- 0,5 Punkte dafür, dass die Gewächshäuser Samstags geschlossen sind.
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7,5 Punkte


Der Botanische Garten ist kein Super-Highlight macht aber dennoch sehr viel Spaß. Ein Besuch ist zu Empfehlen.