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Sonntag, 29. Dezember 2013

Preisliche Änderungen 2014

Preisliche Änderungen 2014

Auch im Jahr 2014 gibt es wieder Preisliche Änderungen. Die Preise sind für eine Eintrittskarte für Erwachsene.

Erhöhung: Residenz Salzburg: vorher 9 €, nun 9,50 €
                    Festung Hohensalzburg: vorher 7,80 €, nun 8 €
                    Zoo Frankfurt, vorher 8 €, nun 10 €
                    Schloss Schönbrunn (Wien), vorher 10,50 €, nun 11,50 €
                    Irrgarten Schönbrunn (Wien), vorher 3,50 €, nun 4,50 €
                    Senckenbergmuseum Frankfurt, vorher 6 €, nun 8 €
                    Gebrüder Grimm Haus (Steinau) vorher 5 €, nun 6 €

Senkung: Urweltmuseum Bayreuth, vorher 4,50 €, nun 3,50 €

 

Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt Special - Teil 6

Weihnachtsmarkt - Special Teil 6

In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.

Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.

Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
 
 
Teil 2: Salzburg
 
Teil 3: Würzburg
 
Teil 4: Straßburg
 
Teil 5: Passau
 
Teil 5: Welser Weihnachtswelt
 
Öffnungszeiten: 22.11. - 24.12
 
Die Welser Weihnachtswelt bezeichnet die Gesamtheit aller in der oberösterreichischen Stadt Wels bestehenden kleinen Märkte. Diese befinden sich am Stadtplatz, am Kaiser-Josef-Platz, im Pollheimer Park, im Gösser Biergarten und auch in der Burg Wels. Letzterer findet nur an einigen ausgewählten Tagen statt - hier stellen Menschen aus dem ganzen Bundesland ihre hausgemachten Spezialitäten und Handwerkskunstwerke dar.
 
Die Stände im Gösser Biergarten sind bekannt für ihren guten Punsch und Glühwein, aber man kann auch selber kreativ aktiv werden - Kerzen ziehen und gestalten sind hier jedes Jahr ein Highlight.
Währenddessen bieten der Pollheimerpark, der vom Ledererturm - dem Welser Wahrzeichen- vom Stadtplatz getrennt wird, und der Markt am Kaiser-Josef-Platz Raum für sportliche Aktivitäten. Eisstock schießen und Rodeln auf der Schneerutsche bieten Spaß für die gesamte Familie.
Das Angebot am Welser Stadtplatz rundet die Welser Weihnachtswelt ab: ein kunstvoll gestaltetes Zugkarussell und ein aufgebauter Eisberg, der eine Bühne für Chöre bietet, setzen die Akzente.
Glühwein und Punschstände wechseln sich mit Geschenks- und Handwerksständen ab; hier ist immer was los! So kann man in der Gesamtheit sagen, dass die Welser Weihnachtswelt zu den schönsten Weihnachtsmärkten des Bundeslandes zählt und sich ein Besuch wahrlich lohnt!
 

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt Special - Teil 5

Weihnachtsmarkt – Special
 
In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.
 
Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
 
 
Teil 2: Salzburg
 
Teil 3: Würzburg

Teil 4: Straßburg
 
Teil 5: Passauer Christkindlmarkt
 
 
Öffnungszeiten: 27.11 - 23.12
 
Der Passauer Weihnachtsmarkt fand erstmals am 6. Dezember 1924 statt. Er fand damals noch in einem Saal statt und dauerte nur 3 Tage. Seit 2004 findet der Weihnachtsmarkt in Passau direkt vor dem Dom in der bezaubernden Altstadt statt. Passau besitzt übrigens die längste durchgehende Weihnachtsbeleuchtung in ganz Bayern. Es duftet vor allem nach Lebkuchen, Bratäpfeln, Glühwein und Bienenwachs. Man kann verschiedene traditionelle Handwerker bestaunen oder regionale bayerische Spezialitäten verköstigen. Der Christkindlmarkt zieht jährlich rund 300.000 Menschen an. In Sachen Romantischer Stimmung liegt der Markt mindestens gleichauf mit Salzburg und ist definitiv einen Besuch wert!

Dienstag, 17. Dezember 2013

OÖ Landesausstellung 2013 - Freistadt

Die Oberösterreichische Landesausstellung 2013 in Freistadt - Alte Spuren, Neue Wege.
 
 
Öffnungszeiten: Ausstellung ist beendet
 
Preise: Kombiticket
             Erwachsene 12 €
             ermäßigt 11 €
 
            Einzelticket
            Erwachsene 5 €
            ermäßigt 4 €

Adresse: Brauhausstraße 2
                A-4240 Freistadt
 
Die oberösterreichische Landesausstellung 2013 fand in Oberösterreich (Bad Leonfelden, Freistadt) und in Südböhmen (Hohenfurt und Krumau) statt. Der Titel der Landesausstellung Alte Spuren, Neue Wege sollte nicht nur das historische Verhältnis von Oberösterreich und Südböhmen dokumentieren, sondern auch den stetigen Wandel in den kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen beider Länder. Ebenfalls sollte Tschechien näher an Oberösterreich herangebracht werden, gerade in dieser Gegend ist in vielen Köpfen noch der Eiserne Vorhang. Dies hat ganz klar nicht funktioniert. Während die Österreicher alle 4 Teile der Landesausstellung stark frequentierten, blieben die Tschechen fast überwiegend nur in ihrem eigenen Land.
 
Freistadt ist eine oberösterreichische Stadt mit rund 7500 Einwohner. Freistadt besitzt eine komplett erhaltene gotische Altstadt mit einer mittelalterlichen Stadtbefestigung. Nun kommen wir zum ersten Problem der Ausstellung. Wie auch 2012 gab es keine Shuttlebusse die, die Städte miteinander verbinden. Während die Städte alle relativ nah beieinanderliegen, ist es mit öffentlichen Verkehrsmitteln fast unmöglich die tschechischen Städte zu erreichen. In Freistadt ist außerdem der Bahnhof komplett außerhalb, die Altstadt ist nur durch einen 40-minütigen Fußmarsch zu erreichen. Samstag und Sonntag, die zweifelsohne Hauptfrequenzpunkt der Ausstellung sein dürften, fahren keine Busse. Reinhold Kräter, verantwortlicher Projektleiter der Ausstellung begründete das nach unserer Nachfrage mit Kosten des Shuttleverkehrs von rund 100.000 € und wie sich nun nach der Ausstellung zeigt mit wenig Nachfrage. Etwas nicht anzubieten, und dann begründen das es keine Nachfrage darauf gibt halten wir für einen Quatsch. Kommen wir zur Ausstellung:
 
Die Ausstellung in Freistadt war in einer Brauerei untergebracht. Wir waren am letzten Wochenende der Ausstellung dort, und wie nicht anders zu erwarten kamen auch viele andere Leute auf diese Idee. Trotzdem war nur eine einzige Kasse geöffnet, was zu längeren unverständlichen Wartezeiten führte. Hatte man nun endlich sein Ticket, ging es in die historisch bedeutsamen Kellergewölbe des Brauhauses. Von einem interaktiven Relief konnte man verschiedene Informationen über den Naturraum, die Besiedlung und die verkehrstechnische Erschließung des Lebensraumes zwischen Donau und Moldau darstellen lassen. Auch Filme über den Eisernen Vorhang und ein Tschechisch Sprachkurs waren sehr interessant. Fotos davon gibt es leider nicht, Fotografieren war verboten. Weiter ging der Rundgang mit allem, was Oberösterreich und Südböhmen ausmacht. Von der Küche, über das Bier bis zum Leben an der damaligen Grenze. Auch viele historische Exponate gab es zu entdecken. Die Ausstellung war informativ und vor allem sehr interessant gestaltet. Dies hat uns gefallen.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt dafür, dass es keinen Shuttlebus gab.
- 0,5 Punkte dafür, dass nur eine Kasse geöffnet war.
------------------------------------------------------------------------
7,5 Punkte
 
Wir schauten uns nur den Ausstellungsteil in Freistadt an, die Ausstellung war es eindeutig wert. Dennoch wurden unverständlicherweise dieselben Fehler wie im letzten Jahr gemacht. Auch die anvisierte nähere Zusammenarbeit mit Tschechien scheiterte schlussendlich. 2014 ist erst einmal Pause, dann findet in Oberösterreich keine Landesausstellung statt.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Stadtmuseum - Schärding

Das Stadtmuseum in Schärding
 
 
Öffnungszeiten: 1. Mai - 31. Oktober
                             Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Preise:  Erwachsene 2,20 €
              Kinder, ermäßigt 1,50 €

Adresse: Schlossgasse
                A-4780 Schärding

Das Museum ist im äußeren Burgtor beheimatet, an das 1580 ein zweigeschossiges Renaissancetor angebaut wurde. In Schärding spielte das Wasser schon immer eine besonders große Rolle, einerseits fließt der Inn als bedeutender Verkehrsweg durch Schärding, andererseits waren die kleinen Bäche Energielieferant für viele Mühlen. Deswegen ist es kein Wunder, das es im ersten Raum des Museums um das Thema Wasser geht. Weiter geht es mit den verschiedenen Handwerkszünften, die in der Stadt ansässig waren. Schnell fällt auf, dass große Informationstafeln fehlen. Dies ist aber Absicht, man soll erst einmal in aller Ruhe den Raum betrachten. Bei außergewöhnlichen Exponaten sind aber kleine Informationsschilder angebracht. Zum Schluss gelangt man in die Bürgerstube. Hier wird einem vermittelt, wie früher wohlhabende Bürger gewohnt haben. Ein Kachelofen, Möbel und Bilder zeigen einem das hohe kunsthandwerkliche Können der damaligen Bewohner. Leider war es das schon. Das Museum ist zwar gut gestaltet, aber sehr klein. In 30 - 40 Minuten hat man es durchquert. Übrigens hat sich die Museumsleitung was Tolles einfallen lassen: Die Eintrittskarte ist gleichzeitig eine Postkarte. Verschickt man diese Postkarte, darf der Empfänger ein Museum das auf der Postkarte zu sehen ist kostenlos besuchen. Das Museum ist definitiv zu klein, und die Öffnungszeiten zu kurz. Fotografieren ist erlaubt.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die geringe Größe
- 1 Punkt für die Öffnungszeiten
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8 Punkte
 
Ein Besuch des Stadtmuseums ist zwar nur kurzweilig, macht aber dennoch Spaß. Auch der Eintrittspreis passt perfekt für die gebotene Leistung.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt Special - Teil 4

Weihnachtsmarkt – Special
 
In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.
 
Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste. Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.
 
Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.
 
 
Teil 2: Salzburg
 
Teil 3: Würzburg
 
Teil 4: Straßburger Weihnachtsmarkt (Christkindelsmärik)
 
 
Der Straßburger Weihnachtsmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt in Frankreich. Erstmals fand er  1570 statt. Durch seine Lage im Herzen von Straßburg gehört er zu den berühmtesten Weihnachtsmärkten in Europa. Es gibt Leckereien wie Lebkuchen, Brezel, Süßigkeiten, Weihnachtsgebäck und Glühwein. Auch Elässische Spezialitäten dürfen natürlich nicht fehlen. In Frankreich wird der Glühwein übrigens aus Weißwein hergestellt. Auch jede Menge Dekorationen, Weihnachtsschmuck, Girlanden, Weihnachtsbaumkugeln und anderen Schmuck gibt es zu bestaunen. Ebenfalls gibt es ein großes Rahmenprogramm mit Konzerten und Ausstellungen. Der Weihnachtsmarkt ist in mehrere Teile aufgeteilt, die sich in der ganzen Altstadt von Straßburg verteilen. Der wohl berühmteste Teil steht vor dem Straßburger Münster.
 
Der Straßburger Weihnachtsmarkt darf durchaus aus kitschig bezeichnet werden, überall blinkt und leuchtet es. Trotzdem ist die atemberaubende Kulisse einfach bezaubernd. Ein Besuch lohnt sich definitiv! Vor Menschenmassen sollte man sich aber nicht fürchten.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Baumwipfelpfad - Nationalpark Lusen

Der Baumwipfelpfad im Nationalpark Lusen
 
 
Öffnungszeiten: Januar - März, November - Dezember täglich 8:30 - 15:30 Uhr
                            April, Oktober täglich 9:30 - 18:00 Uhr
                            Mai - September täglich 9:30 - 19:30 Uhr
                           
Preise: Erwachsene 9 €
            ermäßigt 8 €

Adresse:  Böhmstraße 41
                 94556 Neuschönau
 
Der Baumwipfelpfad im Nationalpark Lusen ist der weltweit längste Baumwipfelpfad mit einer Länge von 1,3 Kilometer. In verschiedenen Abschnitten befindet man sich zwischen 8 und 25 Meter über dem Boden. Die Konstruktion besteht überwiegend aus Holz und ist perfekt in den Mischwald integriert. Auf dem Pfad gibt es verschiedene Erlebnis- und sinnorientierte Stationen, die wirklich sehr schön gestaltet sind. Der Weg endet auf der Plattform des beeindruckenden Aussichtsturmes in einer Höhe von 44 Meter. Hier hat man einen grandiosen Ausblick zum einen in Richtung Nationalpark Lusen, zum anderen in Richtung Bayerischer Wald. Bei guter Sicht bis hin zu den Alpen. Die Aussicht ist wirklich überragend. Der Pfad, der teilweise mitten in den Baumkronen verläuft ist wirklich sehr beeindruckend. Nur etwas billiger könnte das ganze schon sein. Dennoch ist ein tolles Ausflugsziel.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Preis
-------------------------------------
9 Punkte
 
Der Baumwipfelpfad ist definitiv sehr zu empfehlen!
 

Eine bezaubernde Aussicht

Dienstag, 26. November 2013

Botanischer Garten - Zürich


Botanischer Garten Zürich
 
 
Öffnungszeiten:

Garten: März - September:Mo - Fr: 7 - 19 Uhr


Sa - So: 8 - 18 Uhr
 

 Oktober - Februar:Mo - Fr: 8 - 18 Uhr


Sa - So: 8 - 17 Uhr
 
Tropenhäuser: März - September:täglich: 9.30 - 17 Uhr

 Oktober - Februar:Mo - Fr: 9.30 - 17 Uhr


Sa - So, all. Feiertage: 9.30 - 16.45 Uhr
Preise: Eintritt kostenlos
 
Adresse: Zollikerstr. 107
                CH-8008 Zürich

Der Botanische Garten in der schweizer Metropole ist der Universität Zürich zugehörig und bietet Raum für Ruhe, Entspannung und auch Entdeckung. Er wurde in seiner heutigen Form 1977 gegründet.

Früher war der „alte“ Botanische Garten der Universität auf der anderen Seite des Zürichsees beheimatet, nach dem Umzug in das weitaus größere Areal ist er heutzutage eine kleine Ruheoase. Der „neue“ Botanische Garten bietet auch Nährboden für Forschung und Entwicklung. Neben einheimischen Wäldern und Pflanzen, wo Buchen und Hainbuchen und Fichten vorherrschend sind, gibt es auch Exoten zu bestaunen; diese sind je nach Art und benötigter Pflege draußen oder in einer der Glashäuser beherbergt. Diese drei Glaskuppeln sind eine beliebte Touristenattraktion und stellen faszinierende Faunawelten vor.

Unterteilt werden die Glasschauhäuser in folgende Gebiete:
  • Tropischer Bergwald
  • Tropischer Tieflandregenwald
  • Tropische Trockengebiete

Hier wird die Fauna der jeweiligen Region dargestellt – natürlich samt Klima und Feuchtigkeit. Die beinah ständige Bewässerung und die Wärme sorgen für optimale klimatische Bedingungen, die Pflanzen sind wirklich eindrucksvoll und faszinierend anzuschauen.

Aber auch andere Regionen wurden anschaulich nachempfunden; so gibt es beispielsweise das Alpinum, ein mit Felsblöcken versehener Hang, inklusive Bergbach. Dieser Bereich ist – wie der Name schon sagt – den Alpen und anderen Bergregionen gewidmet und beinhaltet dementsprechendauch einen Teil derer Pflanzen, wie zum Beispiel Föhren und Adonisröschen.
Ein Mittelmeergarten mit Feigen- und Zypressenbäumen (ganzjährig geöffnet!), der Nutzpflanzengarten, Wasserpflanzengarten mit Seerosen und Co (wo sich auch kleine Tiere wir Frösche und diverse Insekten tummeln) und noch einige Bereiche mehr, komplettieren das umfassende Angebot des Botanischen Gartens.

Egal in welchem sich der Besucher aufhält, überall ist Platz und Raum zum Entspannen, um zur Ruhe zu kommen und dennoch wachsam und neugierig all die Gegebenheiten des Areals zu bestaunen. Deshalb ist ein Besuch im Botanischen Garten sehr zu empfehlen, gerade auch weil er einen Gegenpol zum geschäftigen Treiben der Stadt darstellt.
  
Ausgangswert: 10 Punkte
0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte





Sonntag, 24. November 2013

Gewinnspiel - Fotobuch Hofburg Innsbruck

Gewinnspiel: Fotobuch zur Hofburg Innsbruck gewinnen
 

Neupreis: 12,90 €
Seiten: 128
ISBN: 978-3-85256-536-1
 
Einfach eine Mail mit dem Betreff  "Gewinnspiel" und der Adresse an die E-Mail gewinnspielkultur@gmail.com senden oder einfach diesen Beitrag kommentieren. Wenn ihr kommentiert, bitte eine Email Adresse angeben.
 
Einsendeschluss: Sonntag, 22. Dezember 2013 20:00. Wenn ihr eine Mail sendet bitte Adresse angeben! Das Buch wurde uns von der Hofburg Innsbruck zur Verfügung gestellt.

Hofburg Innsbruck Artikel

Rechtsweg und Haftung: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es besteht kein einklagbarer Anspruch auf die Auszahlung der Gewinne. Die Namen der Gewinner werden veröffentlicht, die Adresse wird nur zum Zusenden des Gewinns genutzt.

Donnerstag, 21. November 2013

Schärding - Kulturtipps

Kulturtipps in Schärding

Die Silberzeile
 
Es gibt viele kleinere Kulturtipps in Schärding. Zu klein, für einen Post, daher fassen wir das Ganze nun zusammen.
 
Die Silberzeile
Der Stadtkern von Schärding ist komplett erhalten. Die Silberzeile besteht aus Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Umgeben wird sie von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit mehreren Stadttoren. Ihren Namen verdankt sie der reichen Kaufleute, die einst dort ihren Sitz hatten. Die Farben gehen auf die mittelalterlichen Zünfte zurück. Bäcker = Blau / Metzger = Rot / Gastwirte = Gelb und Grün
 
Stadtpfarrkirche St. Georg
Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet. Von 1720 bis 1726 wurde die Kirche in barock umgestaltet. 1809 durch französische Belagerung ausgebrannt, 1814 wurde die Kirche wieder aufgebaut. 1975 wurde die Inneneinrichtung umfassend renoviert.
 
Weltwunderweg & Relaxweg
Der Weltwunder & Relaxweg führt auf einem Rundweg durch die 7 Weltwunder der Antike, nebenbei darf man zu jeder Station Aufgaben machen. Manchmal einfach nur auf einer Bank entspannen, mal eine Fitness Station, mal eine Denkaufgabe. Der Weg macht jede Menge Spaß. Leider wurden durch das Jahrhunderthochwasser 2013 drei Weltwunder zerstört: der Leuchtturm, die Pyramiden von Gizeh und das Grab des Mausolos. Wir hoffen, dass der Weg bald wieder komplett vollständig ist. Es wird übrigens auch historisch, der Weg führt in den Schlosspark, wo vor mehreren Hundert Jahren mal die Schärdinger Burg stand. Man kann heute noch Reste der Burg erkennen. 2003 wurde ein 26 Meter tiefer Brunnen entdeckt. Er stammt vom Bau der Burg im Jahre 1225. Das Brunnenhaus wurde rekonstruiert.
 
Ein Stadtbesuch von Schärding macht jede menge Spaß!
 
 

Dienstag, 19. November 2013

SteinWelten - Hauzenberg (Granitzentrum)

Die SteinWelten in Hauzenberg



Öffnungszeiten: Januar - April täglich 10 - 16 Uhr
                           Mai - Oktober täglich 10 - 18 Uhr
                           Im Dezember ist an Adventswochenenden Weihnachtsmarkt im

Preise: Erwachsene 5 €
            Kinder 2 €

Adresse: Passauer Straße 11
               94051 Hauzenberg

Hauzenberg ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Passau. Berühmt geworden ist Hauzenberg vor allem durch den Hauzenberger Granit. Siehe: Hauzenberger Granit

Gegründet wurden die Steinwelten im Mai 2006. Der Rundgang in die SteinWelten Ausstellung beginnt mit einem toll gemachten 15-minütigen Film, bei dem es vor allem um die Entstehung von Granit und die Weiterverarbeitung im Bayerischen Wald geht. Außerdem geht es um die Granitverarbeitung von einst und jetzt. Danach betritt man die Ausstellung und fährt mit einem Aufzug rund 15 Kilometer in das Erdinnere, das ganze wird natürlich nur simuliert, ist aber ganz toll gemacht. Unten angekommen kann man jede Menge Steine anschauen, die teilweise beleuchtet sind und toll in Geltung gesetzt wurden. In einer besonderen Vitrine kann man leuchtende Steine bestaunen. Weiter geht der Rundgang mit dem Thema Steinmetzkultur: vom Boden bis zum fertigen Werkstück. Als neues Highlight kann man dort eine Rekonstruktion eines gotischen Rosettenmarmorfenster aus dem südböhmischen Kloster Vissy Brod bestaunen. Nun geht es nach draußen in einen Schausteinbruch, er zeigt die harte Arbeit in alten Zeiten. Hier findet man auch eine zünftige Steinhauerkantine, in der man etwas zutrinken kaufen kann, aber auch seine Brotzeit selbst mitbringen kann. Man unternimmt einen Spaziergang zwischen alten Schwenkkränen, Rollwägegleisen und Steinhauerhütten. Zum Schluss gelangt man in einen Shop, wo man Mineralien und Steinschmuck zu fairen Preisen kaufen kann. Das Ausstellungsgebäude ist übrigens komplett mit Granit verziert, sowohl außen als auch innen.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / Keine Kritik
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10 Punkte

Die Steinwelten Ausstellung ist eine Verbindung von Architektur, Ausstellung, und einer wahnsinnig tollen Kulisse von einem Schausteinbruch. Dieser Mix ist wirklich toll! Man sollte sich die Ausstellung unbedingt anschauen. Genial!

Mineralien-Mix


Teil des Steinbruches
















Auch die Waschbecken sind komplett aus Granit.

Dienstag, 12. November 2013

Granitmuseum - Schärding

Das Granitmuseum in Schärding
 
 

Öffnungszeiten: 20. März - 31. Oktober. Täglich von 10 - 18 Uhr

Preise: Kostenlos

Adresse: Am Wassertor
                A-4780 Schärding
 
Schärding ist eine Stadt in Oberösterreich, die rund 4800 Einwohner hat. Schärding gilt als eine der schönsten Barockstädte Österreichs.
 
2004 wurde in Schärding das Granitmuseum gegründet, um den Besuchern eine der wichtigsten Industriezweige der Region zu präsentieren. Über die genaue Entstehung von Granit werden wir demnächst in einem anderen Artikel eingehen. Die Pfeiler der Innbrücke in Schärding, die 1310 erbaut wurde, sind aus Granit. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Granit auch für einfachere Gebäude verwendet. Im zweiten Stock findet man ein Burgmodell der Burg Schärding, die 1809 komplett zerstört wurde. Musik aus der Blütezeit der Schlossburg (15. - 17. Jahrhundert) ist nach einem Tastendruck abspielbar. Leider überdauerte das Museum, im Gegensatz zur Innbrücke das Jahrhunderthochwasser 2013 nicht schadlos, das Wasser stieg bis in die Mitte des 1. Stockes und zerstörte große Teile der Einrichtung und Ausstellung. Nur die Marmorexponate und das Burgmodell blieben unbeschädigt. Trotzdem ist die Ausstellung stark beschädigt, und somit nicht bewertbar.

Wir wünschen dem kompletten Museumsteam viel Ausdauer, Geduld und Kraft für den Wiederaufbau des Museums!
 
 
Der Wasserstand im ersten Stock.

Donnerstag, 7. November 2013

Freilichtmuseum Finsterau - Mauth

Das Freilichtmuseum Finsterau in Mauth



Öffnungszeiten: 25. Dezember - April täglich 11 - 16 Uhr
                            Mai - September täglich 9 - 18 Uhr
                            Oktober täglich 9 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
             ermäßigt 3 €

Adresse: Museumsstraße 51
                94151 Finsterau

Mauth ist eine kleine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Mauth hat ca. 2300 Einwohner und befindet sich unmittelbar an der Tschechischen Grenze. Finsterau ist ein Stadtteil von Mauth.

Das Freilichtmuseum (auch Freilandmuseum genannt) beherbergt Bauernhäuser, vollständig erhaltene Höfe, eine Dorfschmiede und ein Straßenwirtshaus, alles aus dem Bayerischen Wald. Das Motto des Freilichtmuseums ist klar zu erkennen: Kein Paradies! Keine Idylle! Der Alltag der Bauern und Arbeiter im Bayerischen Wald war sehr mühsam. Außerdem soll alles sein "Gesicht" behalten, etwa die Spuren der Zeit: unter anderem die blank gewetzte Türklinke, die abgetretene Schwelle oder der Flicken auf der Holzhauerjacke. Ich stelle euch nun kurz die größten Höfe vor.

  • Der Kapplhof: Mit diesem Hof wurde 1980 das Museum eröffnet. Haus und Hof wurden mehrmals umgebaut und repariert. Das Bild des Hofs blieb aber seit dem 17. Jahrhundert unverändert. Wohnhaus und Rinderstall sind unter einem flachen, mit Schindeln gedeckten Satteldach vereint.

  • Der Sachlshof: Die Bewohner dieses Hofes sind nie aus den Sorgen herausgekommen. Die Äcker waren sehr schlecht, die Wiesen klein, ein Wald war nicht vorhanden. Deshalb ist dieser Hof sehr dürftig gebaut. Stall und Keller sind sehr klein, Stube, Küche und die Kammern sind eng. Die Möbeln sind alt und abgenutzt. Dennoch wurde dieses Haus bis 1978 von Karoline Graf bewohnt. Sie hatte kaum mehr das nötigste zum Überleben, trotzdem verzichtete sie Stolz bis zu ihrem Lebensende auf Sozialleistungen.

  • Der Petzihof: Dieser Hof ist der größte Bauernhof der jemals mit seiner kompletten Größe in ein Freilichtmuseum übertragen wurde. Der Hof besteht aus drei Wohnhäusern, einem Backofen, einem Kuh und Ochsenstall und einem Stadel. Das Wohnhaus von 1704 ist der älteste Teil, der Stadel von 1927 das jüngste Gebäude. Waldbesitz und große Felder machten den Hof zu einem wohlhabenden Anwesen. Dennoch ist die Ausstattung der Wohnhäuser bescheiden.

  • Schanzer-Häusl: Das Häusl ist ein echtes Böhmerwaldhaus. Das Haus wurde 1826 erbaut und bis 1963 bewohnt. Wohnung, Viehstall und Stadel finden sich unter einem Dach vereint.

  • Die Schmiede: Erbaut im 18. Jahrhundert, starke Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert

Der Rundgang durch das Freilichtmuseum ist sehr schön gestaltet, alle Häuser sind komplett begehbar. Fotografieren ist erlaubt. Außerdem werden in kurzen Abständen Feste und Märkte mit dem Motto  "Das Freilichtmuseum lebt" veranstaltet. Hier merkt man wirklich, das sich jede Menge Mühe gegeben wird. Der Eintrittspreis ist für die gebotene Leistung wirklich günstig. Das Freilichtmuseum ist nicht riesig, aber auch nicht klein. Mindestens 1,5 Stunden sollte man sich dafür schon Zeit nehmen. Auch Tiere findet man im Freilichtmuseum, wie Hühner, Gänse und Esel.
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

Dieses Freilichtmuseum ist wirklich ganz toll mit der Liebe zum Detail gestaltet. Beeindruckend! Wer in der Nähe ist, für den ist der Besuch dieses Freilichtmuseums Pflicht.





Dienstag, 5. November 2013

Dom St. Stephan - Passau

Der Dom St. Stephan in Passau
 
 
Der Dom St. Stephan ist eine von 1668 an wiedererbaute barocke Bischofskirche. Der Dom zählt zu den größten Domen, nördlich der Alpen. Der Dom entstand von 1668 bis 1693, nachdem die Vorgängerkirche 1662 abgebrannt war. Die Innenausstattung erfolgte durch Giovanni Battista Carlone, die Fresken wurden von Carpoforo Tencalla und Carlo Antonio Bussi gemalt. Der Dom ist 102 Meter lang und fast 34 Meter breit. Der Dom beherbergt die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen. Die größte Kirchenorgel findet man in Los Angeles, sie bietet mehr als 20.000 Pfeifen. Der Dom ist eine Mischung aus Barock und der Spätgotik, er wird gerne als barocker Dom  mit einer gotischen Seele bezeichnet. Die zwei Türme sind 68 Meter hoch. Der Altar im Dom ist relativ neu, er wurde 1952 von Prof. Josef Henselmann geschaffen. Die Nebenaltäre wurden durchweg zwischen 1685 und 1693 von Giovanni Battista Carlone angefertigt. Der Dom gehört mit seinen Fresken und der beeindruckenden Ausstattung zweifellos zu den schönsten Kirchengebäuden weltweit.
 
 
 
 

Dienstag, 29. Oktober 2013

Zoo - Zürich


Der Zoo in Zürich
 
 
Öffnungszeiten:  März - Oktober: 09.00 bis 18.00 Uhr
                             November - Februar: 09.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt:  Erwachsene 26 CHF
                                    19 CHF (Jugendliche)
 
Adresse:  Zürichbergstrasse 221
                 8044 Zürich
 

Der Züricher Zoo besteht seit insgesamt 84 Jahren – ein wahrer Fleck Tradition in der Stadt. In all diesen Jahren ist viel passiert – nicht nur der ständige Ausbau und das Weiterstreben nach einem besseren, gerechteren Lebensraum für Tiere.

Der Aspekt, dass die Tiere im Zoo dennoch eingesperrt sind und niemals ein natürliches Leben führen werden, ist de facto richtig, wurde hier aber schon ausführlich begründet und erläutert.
Unsere Haltung dazu ist also in anderen Einträgen bereits gesagt; dennoch möchten wir dieses Thema bei Zoo – Bewertungen nie unausgesprochen lassen. Der Züricher Zoo hat diesbezüglich eine vorbildliche Entwicklung hingelegt: Zu Beginn noch eher die übliche „Tieransammlung“, liegt der Fokus heute längst nicht mehr darauf, Leuten die Chance zu geben, alle möglichen Tiere in Gehegen anzuschauen. Ein Schwerpunkt auf Artenschutz und möglichst artgerechte Lebensräume wurde und wird immer noch gelegt.

Hier kann der Zoo bereits einiges vorweisen: Zunächst wurde der Zoo „geographisch“ in folgende Gebiete gegliedert.
  • Südamerikanischer Bergnebelwald "Sangay"
  • Asiatische Steppe
  • Südamerikanisches Andengebirge "Lauca"
  • Asiatisches Gebirge "Himalaya"
  • Afrikanisches Gebirge "Semien"
  • Afrikanische Savanne "Lewa"
  • Masoala Regenwald (Madagaskar)


Im Weiteren legt der Zoo Zürich besonders Augenmerk auf die Weiterzucht gefährdeter Arten und nimmt derzeit an unzähligen Programmen zur Erhaltung diverser Tierarten teil. Als herausragendes Beispiel sind sicher die Galapagos-Schildkröten zu nennen; keinem anderen europäischen Zoo gelang die Aufzucht dieser Riesenschildkröten.
 
 

Zukünftig sind weitere Megaprojekte geplant, allen voran ein riesiger Elefantenpark, der 2014 realisiert werden soll.

Das Leitbild „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“ weist darauf hin, dass ein Zoobesuch nicht nur der Unterhaltung der Besucher dient, sondern vielmehr Bewusstsein schaffen soll, für unsere wunderbar artenreiche Tierwelt, die es zu schützen gilt. Dies hebt den Zoo von anderen ab und macht ihn allein deshalb zum Erlebnis.

Ein Erlebnis, das ist der Zoobesuch wahrhaftig. Groß und weitläufig. Leider wurde dabei vergessen, den Rundgang wirklich übersichtlich zu halten. Oft läuft man im Kreis, nicht wissend, wohin man soll. Die Gehege sowie die Tiere schienen in gutem Zustand. Zu kleine Gehege fielen vor allem bei den Elefanten auf; gut, dass eine Besserung ihrer Situation in Sicht ist. Positiv aufgefallen ist die Vielzahl an Reptilien, vor allem Schlangen in jeder Art gibt es zu sehen. Hier ist jedoch anzufügen, dass deren „Lebensräume“ etwas gering ausfielen. Man „findet“ die Tiere so schneller (auch wenn sie ausgesprochene Meister im Tarnen sind!), trotzdem wäre es in ihrem Sinne, etwas mehr Platz und Freiraum zu haben.

Ein ganz besonderes Highlight ist selbstverständlich der Masoala Regenwald, eine riesige Ökosystem Halle, die tropischen Lebensraum inmitten die Schweizer Metropole bringt. Freilaufende (ungefährliche) Tiere, eine atemberaubende Fauna und ein kleiner Baumkronenweg, der eine Übersicht verschafft, führen die Besucher auf eine gigantische Reise nach Madagaskar, mit dessen Regierung der Zoo Zürich übrigens einen Vertrag für den Erhalt des Regenwaldes geschlossen hat. Für die kleinsten Besucher gibt es einen kleinen Streichelzoo, in dem die Kinder Esel, Schweine, Ponys und viele Tiere mehr hautnah erleben können.

Zusammenfassend muss man sagen, dass der Zoo Zürich wirklich einzigartig ist, vor allem durch seine bisherige und geplante zukünftige Entwicklung in Sachen Artenschutz und Lebensraumsicherung. „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“ - ein Zoo-Leitbild, das seinesgleichen sucht. Selbst Greenpeace lobte das Zoo Konzept.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den abenteuerlichen Rundgang
- 1 Punkt für die kleinen Lebensräume der Schlangen und (noch) der Elefanten
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8  Punkte
 
 







Samstag, 26. Oktober 2013

Uetliberg - Zürich (Kulturtipp)

Der Uetliberg in Zürich
 
Die Aussichtsplattform


Der Uetliberg, der 869 Meter hoch ist, ist ein beliebtestes Naherholungsgebiet in Zürich. Im Mittelalter stand auf dem Uetliberg, die Uetliburg von der heute aber nur noch einzelne Steine übrig geblieben sind. 1872 wurde die Uetlibergbahn-Gesellschaft gegründet, die Bahnstrecke wurde 1875 eröffnet. 1894 entstand auf dem Berg eine Aussichtsplattform. Im Zweiten Weltkrieg war der Berg Teil der Limmatlinie, ein Verteidigungswall, der vor einer deutschen Offensive schützen sollte. 1953 wurde ein 75 Meter hoher Fernsehturm erbaut. 1954 wurde die Skisprungschanze Alt Uetliberg eröffnet, die heute aber nicht mehr existiert. 1968 ersetzte ein 132 Meter hoher Sendeturm, den alten Fernsehturm. 1990 wurde die Aussichtsplattform durch einen 72 Meter Hohen Neubau ersetzt. Damit gilt die Aussichtsplattform als einer der höchsten öffentlich zugänglichen Aussichtstürme der Schweiz. Die Plattform ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Zürich, den Zürichsee und sogar die Alpen. Auch Wandern kann man auf dem Uetliberg super. Ein Besuch lohnt sich definitiv.
 
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Glasmanufaktur Poschinger - Frauenau

Die Glasmanufaktur Poschinger in Frauenau
 

Öffnungszeiten: 2. Mai - 10. November
                            Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag Führungen stündlich von 10 - 14 Uhr
                            Samstag Führungen stündlich von 10 - 12 Uhr.
 
                           21. Dezember - 30. April
                           Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag Führungen stündlich von 10 - 14 Uhr
 
Eintritt: Erwachsene 2 €
               Kinder 1 €

Adresse: Moosauhütte 14
                94258 Frauenau
 
Frauenau ist eine kleine Gemeinde (ca. 2700 Einwohner) im niederbayerischen Landkreis Regen. Die Glasmanufaktur Poschinger, die seit 1568 besteht, ist damit eine der ältesten Glasmanufakturen weltweit, und das älteste Unternehmen in Deutschland. Angefertigt wird hauptsächlich exklusivstes Kristallglas, was natürlich auch seinen Preis hat. Die Erzeugnisse sind wirklich beeindruckend, nur leider gehört das Anbieten von Führungen überhaupt nicht zum Spezialgebiet der Glasmanufaktur. Es wird einem kurz etwas von Glas erzählt, der Ofen und besondere Anfertigungen gezeigt, man wird einfach vor zwei Fernseher stehen gelassen, um zwei Filme aus den 1960er Jahren anzuschauen. Nah 25 Minuten ist die "Führung" beendet, und man fühlt sich nicht wirklich gebildeter als zuvor. Gerne würde ich jetzt etwas über die Geschichte der Glasmanufaktur Poschinger schreiben, aber weder der Arbeiter, der die Führung durchführte, noch die Website der Glasmanufaktur erzählen darüber etwas. Sehr schade. Im oberen Stock ist übrigens ein Kunstforum untergebracht, lese ich gerade auf der Website. Ob der Arbeiter das überhaupt weiß? Daraufhin gewiesen hat er nicht. Der Rundgang in den Verkaufsräumen war eigentlich interessanter als die Führung. Dafür sind selbst 2 € noch zu viel.

Ausgangswert 10 Punkte
- 5 Punkte für die langweilige, monotone, kurze Führung
- 2 Punkte für zu kurze Öffnungszeiten
- 1 Punkt für den Eintritt
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2 Punkte
 
Zwei Punkte gibt es dann dafür, das ich in gröbster Art und Weiße die Herstellung von Glas gesehen habe. Ein sehr interessantes Thema, das hier komplett vergeigt wird.
 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Hans Eisenmann Haus - Nationalpark Lusen (Kulturtipp)

Das Hans Eisenmann Haus im Nationalpark Lusen im Bayerischen Wald
 
Sonderausstellung für Heinz Theuerjahr
 
Öffnungszeiten: 26. Dezember -  31. März täglich 9:30 - 17:00 Uhr
                           1. April - 3. November täglich 9 - 18 Uhr
                           4. November - 25. Dezember geschlossen
 
Der Nationalpark Lusen ist ein Abschnitt des Nationalparks Bayerischer Wald, der an Tschechien grenzt. Das Besucherzentrum ist nach Dr. Hans Eisenmann benannt, ein früherer Staatsminister für Ernährung. 2010 wurde das Haus umgebaut und saniert. Der Rundgang beginnt mit der Ausstellung "Wege in die Natur", dieser Ausstellungsteil erzählt die Geschichte des Nationalparks Bayerischer Wald. Es gibt auch eine Infothek, an der man sich über Aktivitäten im Bayerischen Wald beraten lassen kann, eine Bibliothek und einen Ruhebereich mit vielen Sitzmöglichkeiten. Bei unserem Besuch gab es auch eine Sonderausstellung "Theuerjahrs Freunde stellen aus", die dem Künstler Heinz Theuerjahr gewidmet ist, auf dem ich bei einem folgenden Artikel genauer eingehen werde. Das Besucherzentrum ist interessant gestaltet, man kann sich super über den Bayerischen Wald und Freizeitangebote informieren, und bekommt auch noch kleinere Ausstellungen geboten. Gut gemacht!

Sonntag, 13. Oktober 2013

Kulturama - Zürich

Das Kulturama "Museum des Menschen" in Zürich
 
 
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 13 - 17 Uhr
                            vormittags geöffnet für Schulen und Gruppen mit Führung

Preise: Erwachsene 12 CHF (ca. 10 €)
            6 - 16 Jahre 8 CHF (ca. 6,67 €)

Adresse: Englischviertelstr. 9
               CH-8032 Zürich
 
Das Museum verbindet die Naturwissenschaft mit der Kulturgeschichte und bietet zwei Zeitreisen an. Die erste führt durch 600 Millionen Jahre Evolution, bis zu den ersten Schriftkulturen. Von den ersten Tieren, über die Dinosaurier, Urmenschen, bis zu uns Menschen wird die Entwicklung des Lebens dargestellt.

Die zweite Zeitreise führt durch das Leben der Menschen. Mit vielen original Präparaten wird der menschliche Körper gezeigt und dargestellt. Hier ist Anfassen der Exponate erwünscht, quasi sogar Pflicht. Skelette von Tieren und Menschen bilden dabei das Bindeglied zwischen Urzeit und Gegenwart. Man kann sehen wie das Herz pumpt, wie die Gelenke funktionieren, einen Hörtest machen und noch verschiedene andere Dinge ausprobieren.
 
Bei unserem Besuch gab es auch eine Sonderausstellung: "SACRÉE SCIENCE!" In mehreren Stationen wird versucht, dem Besucher die Grenze des Wissens aufzuzeigen. Die Versuchsstationen haben uns wirklich super gefallen. So kann man selber Strom erzeugen oder sich von einem Magier hinter das Licht führen lassen. Man kommt tatsächlich an die Grenzen der Wissenschaft.
 
Gegründet wurde das Museum 1978 von Paul Muggler, als weltweit eines der ersten Evolutionsmuseen. Es ist mehr für Kinder ausgelegt, dennoch sollte man sich als Erwachsener definitiv nicht scheuen, dieses Museum zu besuchen. Man lernt noch eine Menge und wird definitiv auch Spaß haben. Fotografieren ist erlaubt. Den Eintrittspreis mit um die 10 €, halten wir für etwas zu teuer.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Preis
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9 Punkte
 
Ein Besuch des Kulturama macht auch als Erwachsener sehr viel Spaß. Wirklich empfehlenswert.
 
 




Freitag, 11. Oktober 2013

Kloster Niederalteich (Kulturtipp)


Das Kloster Niederalteich
 
Niederalteich ist ein kleiner Ort im Landkreis Deggendorf. Das Kloster wurde im Jahre 741 gegründet. 1671 brannte das Kirchengebäude bis auf die Grundmauern nieder, der Wiederaufbau ging nur langsam voran. 1698 errichtete Carlo Antonio Carlone einen Kirchenturm. 1718 bis 1724 wurde unter Leitung von Jakob Pawanger das Kirchengebäude in gotischen Stil umgebaut. 1730 bis 1735 wurde der zweite Turm errichtet. Bis in das 19. Jahrhundert war das Kloster Niederalteich eines der mächtigsten Klöster im süddeutschen Raum. Drei Erzbischöfe und acht Bischöfe sind aus der Abtei hervorgegangen. Mit der Säkularisation wurde das Kloster am 21. März 1803 aufgehoben. Durch einen Blitzschlag ausgelösten Brand 1813 bedeuteten den Abbruch großer Teile des Klosters. 1918 wurde Niederalteich neu mit Patern und Laienbrüdern besiedelt. Im Jahre 1932 erhielt die Klosterkirche den päpstlichen Ehrentitel "Basilica minor" verliehen. 1949 wurde das Kloster wieder eine selbstständige Abtei. Derzeit leben rund 30 Mönche im Kloster.
 
Die Basilika hat eine große Besonderheit zu bieten. In beiden Seitenschiffen befinden sich reich verzierte Altäre mit verglasten Schreinen mit heiligen Leibern. Genauer gesagt sind es Skelette von angeblichen Märtyrern, die in römischen Katakomben gefunden wurden. Sie wurden 1723 nach Niederalteich gebracht. Beeindruckend, aber auch schaurig gruselig. Definitiv empfehlenswert, ein Besuch des Klosters.




Dienstag, 8. Oktober 2013

Wackelsteine - Solla (Kulturtipp)

Wackelsteine in Solla
 
 
 
Zwei Kilometer südöstlich von Solla, im Landkreis Freyung-Grafenau findet man in einem Waldstück einige Felsen. Besonders auffällig ist ein großer Felsen, der etwa 50 Tonnen wiegt. Er ruht auf einer fast ebenen Felsplatte. Angeblich kann ihn ein kräftiger Mensch leicht zum Schaukeln bringen. Ich war wohl nicht kräftig genug. Der Wackelstein stellt eine besondere Laune der Natur da und ist ein Naturdenkmal. Der Stein ist vor etwa 300 Millionen Jahren, in der Steinkohlezeit entstanden. Im Laufe der Zeit wurde der bayrische Wald langsam, und mit Unterbrechungen emporgehoben, was zu einer Abtragung der darüberliegenden Gesteinsschicht führte. So liegen heute Steine an der Oberfläche, die ursprünglich in großer Tiefe lagen. Wackelsteine mit dieser Größe sind sehr selten. Neben dem sehr großen Wackelstein, sind auch noch mehrere kleinere in der nahen Umgebung zu finden. Wirklich sehr beeindruckend!
 
Den Wackelstein erreicht man über die Wanderwege Nr. 61, Ausgangspunkt Thurmansbang, Nr. 71; Ausgangspunkt Solla und Nr. 84, Ausgangspunkt Entschenreuth.


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Kunsthaus - Zürich


Das Kunsthaus in Zürich
 
Monet's Seerosen

Öffnungszeiten:  Samstag, Sonntag, Dienstag 10 – 18:00 Uhr
                              Mittwoch – Freitag 10 – 20:00 Uhr

Eintritt:  Erwachsene: CHF 15
               ermäßigt: CHF 10

Adresse: Heimplatz 1
                8001 Zürich

In der Schweizer Kulturmetropole Zürich gelegen, bietet das Kunsthaus allerlei Besonderheiten für Kunstliebhaber verschiedenster Stile. Die umfassende Sammlung beinhaltet vom 15. Jahrhundert bis in die moderne Gegenwart rund 80.000 Stücke. Dabei handelt es sich um einen breit gefächerten Querschnitt verschiedener Epochen, Stile und Künstler. Während die Besucher in vielen Galerien und Ausstellungen anderenorts zwar dem breiten Repertoire des Kunsthauses mithalten können, fehlen doch viele der „ganz großen“ Namen. Nicht so in Zürich.

Dort findet man völlig unvermittelt Werke von van Gogh, Kokoschka, Picasso, Gauguin, Monet, Cézanne und vieler mehr – inmitten anderer aus ihrer Zunft. Diese Mischung aus genannten „Stars“ und anderen, vielleicht eher unbekannten (zumindest dem Gros der Besucher, welches über ein Grundwissen der Bildnerischen Kunst zu verfügen mag) Künstlern macht den Reiz dieser Sammlungen aus. Dabei verstand man es, die Räume auch in die entsprechende Stimmung zu bringen.

Ein Beispiel zu Werken von Claude Monet (aus der Seerosenbilder Serie):
Schlichte, ganz in weiß gehaltene Räume, die Anzahl der ausgestellten Werke in diesem Raum begrenzt. Zwei sehr große Werke von Monet beleben diesen Raum; das impressionistische Farbenspiel und die übermittelten Emotionen lassen einen geradezu versinken. Ein weiterer Augenmerk liegt auf der Schweizer Malerei und auch der zeitgenössischen Kunst (speziell nach 1945). Skulpturen und druckgrafische Werke komplettieren das einzigartige Repertoire des Züricher Kunsthauses. Weiters gibt es auch zusätzlich wechselnde Ausstellungen, die sich spezifisch mit einem Thema oder einem Künstler auseinandersetzen.

Überwältigt und fasziniert von den sich bietenden Eindrücken, von den vielen Werken; aber auch etwas irritiert über die Anordnung und Struktur der Räume - so könnte man den Besuch des Kunsthauses zusammenfassend ausdrücken. Man erwischt sich allerdings gut und gerne dabei, ein zweites oder drittes Mal durch die Räumlichkeiten zu laufen, die „Abzweigung“ suchend, die man noch nicht besucht hat. Um dafür Sorge zu tragen, dass das Kunsthaus nicht zu einem mit wundervollen Kunstwerken dekoriertem Irrgarten wird, wären einige Weiser und Informationsschilder sehr hilfreich. Damit ist auch der einzige Negativpunkt gesagt; es gibt ansonsten tatsächlich nichts, was den Besuch im Kunsthaus trübt.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die fehlende Struktur
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9 Punkte

Das Kunsthaus in der malerischen Stadt Zürich - nicht nur für Fans der Kunstszene ein Muss!










Sonntag, 29. September 2013

Chinesischer Garten - Zürich

Der Chinesische Garten in Zürich
 
Bildquelle: Wikipedia
 
Öffnungszeiten: 23. März - 20. Oktober. Täglich von 11  - 19 Uhr
 
Eintritt: Erwachsene 4 Franken (ca. 3,33 €)
             Kinder 1 Franken (ca. 0,83 €)
 
Adresse: Bellerivestraße 138
                CH-8008 Zürich
 
Der Chinesische Garten ist ein Geschenk von Zürichs chinesischer Partnerstadt Kunming. Zürich half Kunming mit technischer und wirtschaftlicher Versorgung beim Ausbau der Trinkwasserversorgung und Stadtentwässerung. Der Garten wurde 1993 von Handwerkern aus Kunming und Zürich erbaut. Die offizielle Einweihung erfolgte im Frühling 1994. Für den Unterhalt und Betrieb ist heute die Wasserversorgung Zürich verantwortlich. Zentrales Element ist ein Teich mit einer kleinen Insel. Die Koikarpfen im Teich sind sogar zahm und lassen sich "streicheln". Am Westufer des Teiches, gegenüber dem Haupteingang ragt ein künstliches Bergmassiv auf, das die Funktion einer Geistermauer erfüllt. Auf der Insel steht ein kleiner Pavillon. Er soll an die daoistische Insel der Unsterblichen erinnern. Jede einzelne Pflanze im Park wurde nicht zufällig gepflanzt, sondern widerspiegelt den vielfältigen Bezug zur chinesischen Symbolsprache. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den "drei Freunden im Winter": Bambus, Kiefer und die Winterkirsche. Der Chinesische Garten ist super zum Entspannen, um die Seele baumeln zu lassen oder um abends einen Spaziergang in einer super Atmosphäre zu unternehmen. Da ist es wirklich schade, jedes Mal 4 Franken bezahlen zu müssen. Viele Parks zeigen, dass es auch ohne Eintritt zu bezahlen geht.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den Eintritt
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9 Punkte
 
Der Chinesische Garten ist mal etwas ganz anderes, etwas Besonderes das man sich unbedingt anschauen sollte.
 

Dienstag, 24. September 2013

St. Peterkirche - Zürich (Kulturtipp)


Die St. Peterkirche in Zürich



Öffnungszeiten: bis zum Einbruch der Dunkelheit

Die St. Peterkirche ist die dritte Altstadtkirche in Zürich. Die Kirche wurde erst im Juni 1705 erbaut, es gab aber schon mehrere Vorgängerkirchen am selben Standort. Am 14. November 1706, nach rund 17 Monaten Bauzeit fand der Einweihungsgottesdienst statt. Das Innere der Kirche ist barock mit Stuckaturen von Salomon Bürkli aus Zürich. Von 1970 bis 1975 wurde die Kirche restauriert, wobei die Wandmalereien von 1705 wieder komplett hergestellt wurden. Eine Besonderheit ist, dass die Kirche und der Kirchenturm verschiedene Eigentümer haben. Die Kirche mit dem Anbau des Treppenhauses sind Eigentum der Kirchgemeinde St. Peter, der Kirchenturm befindet sich im städtischen Besitz. Die Turmuhr hat einen Durchmesser von 8,64 Meter, was bedeutet das sie das größte Turmzifferblatt Europas besitzt. Das Innere der Kirche hat uns super gefallen, es ist nicht zu protzig, aber auch nicht zu schlicht.



Sonntag, 22. September 2013

Dreisesselberg (Kulturtipp)

Der Dreisesselberg
 
Die höheste Stelle des Berges
 
Der Dreisesselberg ist ein Berg im Bayerischen Wald, der 1333 Meter hoch ist. Er befindet sich im Landkreis Freyung-Grafenau. An der höchsten Stelle des Berges befindet sich ein großer markanter Granitfelsen mit einem Gipfelkreuz, von dem man die Aussicht auf den Bayerischen Wald, den Böhmischen Wald und Österreich genießen kann. Ungefähr 450 Meter südlich des Gipfels befindet sich der Dreisesselfels, drei bizarr aussehende Granitfelsen. Wenige Meter weiter verläuft die deutsch-tschechische Grenze. Die bayerische Seite des Berges gehört zum Nationalpark Bayerischer Wald, das tschechische Gebiet gehört zum Nationalpark Sumava (Böhmerwald).

Zu dem Dreisesselberg gibt es auch eine kleine nette Sage: Einst trafen sich die Könige von Bayern, Böhmen und Österreich auf dem Gipfel des Dreisesselberges und verhandelten über die Grenzen ihrer Herrschaftsbereiche. So entstand der Name des Berges. In Wirklichkeit kam der Name Dreisessel aber erst im 17. Jahrhundert für die Steinformation auf, später wurde der ganze Berg Dreisesselberg genannt.

Eine Wanderung auf den Berg lohnt sich sehr, den die Steinformationen sind wirklich sehr beeindruckend!