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Dienstag, 11. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt Special - Teil 1

                                            Weihnachtsmarkt – Special

In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es einen ganz klaren Favoriten, wenn es darum geht, kulturelle Interessen und geselliges Beisammensein unter einen Hut zu bringen: den Weihnachtsmarkt.
 
Vielerorts auch Christkindl- oder Adventsmarkt genannt, haben die unterschiedlichen Orte doch eines gemein: Es gibt Unmengen an (vor allem Alkohol-haltigen) Heißgetränken, wie Punsch, Glühwein, Glühmost etc. und auch typisch weihnachtliches Essen, wie beispielsweise Bratwürste.
Zudem weisen diese Märkte diverse Stände auf, an denen man zum Beispiel von Hand gefertigte Dekoration, gestrickte Mützen und auch kleine Geschenke und Souvenirs, die für die Region typisch sind, erhalten kann. Die Geschichte des Weihnachtsmarktes ist eine beeindruckende, geht die Tradition dieser Märkte doch auf das späte Mittelalter zurück. Ihren festen Platz nahmen sie dann im 20. Jahrhundert ein und sind heute während der Adventszeit nicht mehr aus vielen Orten, Städten und Dörfern wegzudenken.

Wir möchten euch hier drei ganz besondere Weihnachtsmärkte präsentieren. Natürlich gibt es unendlich viele sehenswerte Märkte dieser Art – es ist aber nicht möglich, allen gerecht zu werden und sie hier zu präsentieren. Wir haben uns deshalb vorgenommen, hier jährlich drei verschiedene Weihnachtsmärkte zu präsentieren, die natürlich auch von uns selbst besucht und begutachtet wurden, so wie alle anderen kulturellen Einrichtungen, die wir hier vorstellen, auch.

Teil 1: Rothenburg ob der Tauber 

Den Anfang macht die Weihnachtsstadt schlechthin. Eine Stadt, in der man Weihnachten beinahe ganzjährig feiern könnte, wenn man es denn wollte: Rothenburg ob der Tauber. 
 
Im mittelfränkischen Landkreis Ansbach gelegen, ist Rothenburg ob der Tauber nicht nur durch seinen berühmten Weihnachtsmarkt, den so genannten „Reiterlesmarkt“ berühmt, sondern auch durch die Tatsache, dass die mittelalterliche Stadtmauer rund um die Innenstadt noch komplett erhalten ist. Der Weihnachtsmarkt an sich erstreckt sich durch die gesamte Altstadt, wobei auch die Läden und Geschäfte miteinbezogen sind, die teilweise ganzjährig Weihnachtsaccessoires wie Dekoration, Geschenkartikel und weihnachtliche Gebrauchsgegenstände verkaufen. Da die Altstadt relativ gut gegliedert ist und es einige Hinweis- und Übersichtsschilder gibt, findet man sich sehr gut zurecht. Neben dem üblichen Flair eines Weihnachtsmarktes mischt in Rothenburg auch eine ganz spezielle Art von Zuckergebäck mit: der Schneeball. Dieses aus Mürbteig gemachte Gebäck ist – wie der Name schon sagt - rund und wird meist mit Puderzucker überstreut. Es gibt aber auch schon viele andere Varianten, wie zum Beispiel einen Schneeball mit Zimt, mit Schokolade oder Mandelglasur. Dennoch ist dieses typisch rothenburgerische Gebäck vom Geschmack her etwas speziell und vor allem nicht sehr handlich und schwer essbar. Wenn man es nicht kennt, weiß man auch gar nicht, wie man diesen Schneeball essen soll und kann. Typisch für den Weihnachtsmarkt in Rothenburg ist außerdem die hohe Anzahl an Touristen aus aller Welt. Nur die allerwenigsten Weihnachtsmarkt-Besucher sind wirklich Rothenburger. Ein multikulturelles Publikum wird von dem Charme Rothenburgs angezogen, was auch an den berühmten Weihnachtsläden in der Innenstadt liegt. 

Auf jeden Fall ist dieser Weihnachtsmarkt einen Besuch wert, wenn man sich nicht vor Menschenmassen scheut. Kann man von der Adventszeit, von Weihnachtsschmuck und dazu gehöriger Stimmung aber nicht genug bekommen, so sollte man Rothenburg ob der Tauber ganz bestimmt einen Besuch abstatten – man wird es nicht bereuen! 

Weihnachtsbaum, vor dem Rathaus.
Die Schneebälle.
 

1 Kommentar:

  1. In Rothenburg oT war ich auch schon, da ist ja quasi immer Weihnachten :)

    Lieben Gruß
    Björn

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