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Montag, 10. Dezember 2012

Technoseum - Mannheim

Mannheim ist eine Universitätsstadt und mit 315.000 Einwohner, die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs.

Technoseum Mannheim


Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr. (24. und 31. Dezember geschlossen)

Preise: Erwachsene 8 €
            Schüler 5 €

Adresse: Technoseum
               Museumsstraße 1
               68165 Mannheim
                

Das Technoseum, das bis 2009 Landesmuseum für Technik und Arbeit hieß, bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens in Geschichte und Gegenwart. Man durchquert das Museum von oben (man fährt zum Start mit einem Aufzug nach ganz oben) nach unten, so soll der Eindruck einer Zeitreise entstehen. Außerdem ist das Technoseum mit 8.000 Quadratmeter Fläche das 3. größte Technikmuseum in Deutschland.

Ausstellungsbereiche sind:: Sternwarte, Uhren, Papierherstellung, Weberei, Energie, Mobilität, Bionik.
Es gibt Inszenierungen von Wohn- und Arbeitsstätten, außerdem werden Maschinen aus Produktion, Verkehr und Büro vorgeführt. Dadurch lassen sich die tief greifenden Veränderungen der Lebens- und Arbeitsverhältnisse bis in die Gegenwart hinein nachvollziehen. So ist zum Beispiel ein Wasserrad, eine Dampfmaschine, und eine Lokomotive im Museum zu finden.

Außerdem gibt es 3 Elementa Bereiche, dies ist eine Mitmach-Ausstellung. Hier kann man naturwissenschaftliche Grundprinzipien erforschen. Außerdem ist dabei die Industrialisierung integriert, so kann man technische Entwicklungen verfolgen und historische Zusammenhänge verstehen. Leider sind diese Bereich sehr stark auf Kinder bezogen, und sobald hier eine Schulklasse einfällt, macht es auch keinen Spaß mehr etwas auszuprobieren. Ich finde man könnte zum Beispiel 2 Elementa Bereiche für Kinder und einen Bereich für Erwachsene erstellen.

Auch 11 Vorführstationen gibt es, die Vorführungen sind im Preis inbegriffen und dauern zwischen 15 und 30 Minuten. An vielen Stationen kann man selber aktiv werden und Papier schöpfen oder selber Postkarten drucken. Außerdem kann man mit einer T3-Dampflokomotive mitfahren oder historische Druckpressen bei der Arbeit zuschauen. Bei den Vorführungen wo man selber aktiv werden kann, muss man einen Techno Scout ansprechen. Diese waren bei unserem Besuch leider nicht gerade gesprächig und schlecht gelaunt. Bei manchen Stationen fehlte der Techno Scout komplett.

Das Technoseum ist ein riesiges Museum, das tolle Ansätze zeigt, aber einige Sachen könnten noch verbessert werden. Die Ausstellungsbereiche sind teilweise unübersichtlich gestaltet, die Elementa Bereiche sind eigentlich nur was für Kinder, die Techno Scouts sollten bisschen mehr Spaß bei der Arbeit zeigen. Aber es gibt auch sehr tolle Ausstellungsbereiche, vor allem der Papierherstellung, Weberei, Energie und Mobilität Bereich ist super gestaltet. Man sollte sich Zeit für das Museum nehmen, 3 - 4 Stunden kann man in dem Museum ohne Probleme verbringen. Der Rundgang ist perfekt gestaltet, und der Eintrittspreis passt auch.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für unübersichtliche Ausstellungsbereiche
- 1 Punkt für die Techno Scouts
- 0,5 Punkte für die Elementa Bereiche
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7,5 Punkte

Trotz kleinerer Schwächen ist das Technoseum einen Besuch mehr als wert. Man sollte nur genügend Zeit mitbringen.










Die Fotos sind nur mit dem Handy aufgenommen.



Kommentare:

  1. Das "3. größte Technikmuseum in Deutschland" wusste ich gar nicht *staun* wer sind denn die beiden größten?

    Ich bin ja ein Fan von Sinsheim/Speyer. Wobei die ja vom Konzept nicht vergleichbar sind.

    Lieben Gruß
    Björn

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  2. Hallo Björn,

    das größte Technikmuseum ist das Deutsche Technikmuseum in Berlin (50.000 Quadratmeter Fläche!!!), Auf Platz 2 Wird das Deutsche Museum in München geführt. Allerdings wird hier nur die Technikausstellungsflächen gezählt. Insgesamt ist das Deutsche Museum noch etwas größer.

    Sinsheim/Speyer sind die größten Privatmuseen in Deutschland.

    LG
    Mario

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