Translate

Sonntag, 30. Dezember 2012

Akropolis - Athen

Die Akropolis in Athen




Öffnungszeiten:   Montags - Freitags: 08:00 - 17:00 Uhr
                            Samtags, Sonntags und an Feiertagen: 08:00 - 15:00

Preise:   Erwachsene 12€
               ermäßigt 6€

Der Name „Akropolis“ bezeichnet eigentlich grundsätzlich griechische Stadtfestungen, wird jedoch vorherrschend (so auch in diesem Artikel) für die „Athener Akropolis“, das Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt und seit 1986 auch UNESCO – Weltkulturerbe, verwendet.

Die Akropolis hat schon viele Jahrhunderte überdauert, Strapazen aller Art standgehalten und ist – selbst wenn nicht mehr so vollständig und vollkommen wie beim Erbau – im Ganzen ersichtlich.  Sie besteht aber entgegen der Meinung vieler Touristen nicht ausschließlich aus ihrem bekanntesten Gebäude, dem Parthenon, sondern aus rund 10 weiteren Gebäuden und Tempeln. Interessant ist, dass nicht jedes davon zu Ehren griechischer Götter errichtet wurde. Der Tempel der Roma und des Augustus etwa wurde zu Ehren des ersten römischen Kaisers Augustus erbaut. Er befindet sich östlich des Parthenons; jedoch sind nur noch die vier Säulensegmente und einige Kapitellen ersichtlich.

Ein interessantes und heute noch relevantes Detail zur Geschichte der Akropolis:
Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Teile der Akropolis, die so genannten „Elgin Marbles“ , die vor allem zum Parthenon gehörten, von den Engländern mitgenommen und sind heute noch in britischem Besitz. Diese Tatsache ist den Griechen auch heute noch ein Dorn im Auge und sorgt für viele Spannungen und Kontroversen.

Es gibt verschiedene Wege zur Akropolis zu gelangen. Der Weg von der gleichnamigen Metro-Station ist hierbei der beliebteste. Wahre Fans der griechischen Kultur und Architektur nehmen allerdings den viel längeren Fußweg, der direkt von der zentralen Innenstadt (Stadtteil Monastiraki) zur Akropolis durch die antike Agora (antiker Markt- und Versammlungsplatz sowie Treffpunkt für politische Diskussionen) und auch am Tempel des Hephaistos vorbeiführt .

Ist man dann bei den Gebäuden der Akropolis angelangt, verschlägt es einem oftmals die Sprache. Die Ausstrahlung und die Art der Architektur sucht bis heute seinesgleichen. Vor allem der Parthenon strahlt eine Art von Würde und Stolz aus, wie sie von Gebäuden heutzutage kaum mehr bekannt ist.  Auch wenn viele Gerüste, die notwendig sind, um die Arbeiten zur Erhaltung der Gebäude durchzuführen, das Gesamtbild ein klein wenig stört, so fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt.  Natürlich ist man auf der Akropolis nicht alleine, selbst in der aktuell schwierigen, wirtschaftlichen Zeit, findet das Wahrzeichen Athens noch regen Zuspruch.  Ebenfalls sehr beliebt ist das „Neue Akropolis Museum“, welches direkt am Fuße des kleinen Berges der Akropolis zu finden ist und architektonische Wunderwerke beinhaltet als auch Video- und Ansichtsmaterial über deren Restaurierung. Der Panoramablick über die Stadt bis hin zum Hafen ist ebenfalls sehr beeindruckend und zeigt einmal mehr die Größe und das Ausmaß Athens.

Der Eintrittspreis ist mit 12€ sicher kein Schnäppchen, was einen kleinen, negativen Beigeschmack zu Anfang bereitet. Jedoch ist die Eintrittskarte eine Kombikarte, die auch für weitere Sehenswürdigkeiten innerhalb von 3 Tagen gilt. Allerdings wissen das im Vorhinein nur die wenigsten und so kann es sein, dass durch die bei vielen Städtereisen sehr knappe Zeit, die zur Verfügung steht, diese Kombikarte als nicht sehr wertvoll angesehen wird. 
 
Schließlich auch noch eine Geschichte zur Mythologie, zu der die Griechen einen ganz besonderen Bezug haben: Der Mythologie nach gab es zwei Bewerber, zwischen denen entschieden wurde, welcher von diesen beiden Gottheiten die Stadt schützen sollte. Bei den Bewerbern handelte es sich um Poseidon und Athena. Beide brachten der Stadt ein Geschenk, um von ihrer Eignung zu überzeugen. Poseidon nahm hierzu seinen Dreizack, rammte ihn in den Felsen der Akropolis und ließ so eine Quelle entspringen. Da Poseidon aber der Gott des Meeres war, war das Wasser viel zu salzhaltig um es zu trinken. Athena jedoch berührte den Boden und ließ so einen Olivenbaum wachsen, dessen Früchte und Holz Verwendung für die Menschen fanden. So wurde Athena zur Schirmherrin der Stadt - die dann auch nach ihr benannt wurde: Athen. Ursprünglich befand sich auch noch eine Statue der Athena auf der Akropolis, von der man glaubt, sie sei vom Himmel gefallen.



Ausgangswert 10 Punkte
 - 1 Punkt für den sehr hohen Eintrittspreis
----------------------------------------------------
9 Punkte 


Die Akropolis in Athen ist jedem Kultur - Interessierten wärmstens zu empfehlen. Die immense Bedeutung in geschichtlicher und geschichtlicher Hinsicht, macht das Wahrzeichen Athens einfach zu einem Muss. Sehr beeindruckend!


Kommentare:

  1. die Akropolis hat Öffnungszeiten?
    Ist ja witzig, das klingt irgendwie falsch.

    Aber hin würd ich trotzdem mal gerne, muss sehr eindrucksvoll sein.

    AntwortenLöschen
  2. Laut Zeitungartikel bewerten Sie nur Sehenswürdigkeiten, welche sie auch selbst besichtigt haben. Warum schreiben sie nun plötzlich einen Artikel über die akropolis, obwohl sie wohl kaum dort waren, sonst hätte man das in Facebook (Bilder, Kommentare) wohl gesehen.
    Sie widersprechen sich, Herr Eisehle.

    AntwortenLöschen
  3. Hallo,

    erstmal schön das Sie das Internet benutzen können, wenn schon Lesen nicht zu Ihren stärken zählt, sonst hätten sie gelesen das der Artikel von Verena eingestellt wurde, die dort war. Auch interessant das Sie, Herr Anonym meine Facebookseite so gut kennen, aber es nicht mal schaffen meinen Namen richtig zu schreiben :)

    Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend, und lesen einfach nochmal üben :)

    AntwortenLöschen
  4. Sehr geehrte /r Herr / Frau Anonym,

    von mir auch nochmals der Hinweis, dass ich diesen Artikel eingestellt habe. Ja, ich war in Athen und ich habe auch mehrmals die Akropolis besichtigt. Alle im Artikel verwendeten Bilder stammen von mir und sind nicht auf der Facebookseite des Kulturblogs zu sehen. Es folgen allerdings noch mehrere Sehenswürdigkeiten aus Athen und ich kann Ihnen versichern, alle persönlich besichtigt / begutachtet und beurteilt zu haben.
    Also vielleicht hilft es Ihnen, mit mehr Genauigkeit nach etwaigen Fehler zu suchen und - sofern Sie welche finden - diese in einer angemessen Art "ans Licht" zu bringen.
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Suchen und vor allem beim Lesen der Artikel. Ich bin mir ganz sicher, dass Sie bestimmt nicht nur auf Fehler- sondern auch auf Kultursuche sind.
    Und wie gesagt, kommt Ihnen etwas unter, dass Sie als Missstand sehen, dann scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen zu allem, was wir schreiben und sagen. Insofern können Sie beruhigt Ihre Vermutungen bezüglich der "Bilder-Verschwörung" ad acta legen und wieder voller Gelassenheit nach vorne blicken.

    Vielen Dank für Ihr aufmerksames Durchlesen und Studieren der Bilder.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Verena

    AntwortenLöschen