Die Akropolis in Athen
Öffnungszeiten: Montags - Freitags: 08:00 - 17:00 Uhr
Samtags, Sonntags und an Feiertagen: 08:00 - 15:00
Preise: Erwachsene 12€
ermäßigt 6€
ermäßigt 6€
Der Name
„Akropolis“ bezeichnet eigentlich grundsätzlich griechische
Stadtfestungen, wird jedoch vorherrschend (so auch in diesem Artikel)
für die „Athener Akropolis“, das Wahrzeichen der griechischen
Hauptstadt und seit 1986 auch UNESCO – Weltkulturerbe, verwendet.
Die
Akropolis hat schon viele Jahrhunderte überdauert, Strapazen aller
Art standgehalten und ist – selbst wenn nicht mehr so vollständig
und vollkommen wie beim Erbau – im Ganzen ersichtlich. Sie
besteht aber entgegen der Meinung vieler Touristen nicht
ausschließlich aus ihrem bekanntesten Gebäude, dem Parthenon,
sondern aus rund 10 weiteren Gebäuden und Tempeln. Interessant
ist, dass nicht jedes davon zu Ehren griechischer Götter errichtet
wurde. Der Tempel der Roma und des Augustus etwa wurde zu Ehren des
ersten römischen Kaisers Augustus erbaut. Er befindet sich östlich
des Parthenons; jedoch sind nur noch die vier Säulensegmente und
einige Kapitellen ersichtlich.
Ein
interessantes und heute noch relevantes Detail zur Geschichte der
Akropolis:
Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Teile der Akropolis, die so genannten „Elgin Marbles“ , die vor allem zum Parthenon gehörten, von den Engländern mitgenommen und sind heute noch in britischem Besitz. Diese Tatsache ist den Griechen auch heute noch ein Dorn im Auge und sorgt für viele Spannungen und Kontroversen.
Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Teile der Akropolis, die so genannten „Elgin Marbles“ , die vor allem zum Parthenon gehörten, von den Engländern mitgenommen und sind heute noch in britischem Besitz. Diese Tatsache ist den Griechen auch heute noch ein Dorn im Auge und sorgt für viele Spannungen und Kontroversen.
Es gibt
verschiedene Wege zur Akropolis zu gelangen. Der Weg von der
gleichnamigen Metro-Station ist hierbei der beliebteste. Wahre
Fans der griechischen Kultur und Architektur nehmen allerdings den
viel längeren Fußweg, der direkt von der zentralen Innenstadt
(Stadtteil Monastiraki) zur Akropolis durch die antike Agora
(antiker Markt- und Versammlungsplatz sowie Treffpunkt für
politische Diskussionen) und auch am Tempel des Hephaistos vorbeiführt .
Ist man
dann bei den Gebäuden der Akropolis angelangt, verschlägt es einem
oftmals die Sprache. Die Ausstrahlung und die Art der Architektur
sucht bis heute seinesgleichen. Vor allem der Parthenon strahlt eine
Art von Würde und Stolz aus, wie sie von Gebäuden heutzutage kaum
mehr bekannt ist. Auch wenn viele Gerüste, die notwendig sind, um
die Arbeiten zur Erhaltung der Gebäude durchzuführen, das
Gesamtbild ein klein wenig stört, so fühlt man sich in eine andere
Zeit versetzt. Natürlich ist man auf der Akropolis nicht
alleine, selbst in der aktuell schwierigen, wirtschaftlichen Zeit,
findet das Wahrzeichen Athens noch regen Zuspruch. Ebenfalls sehr
beliebt ist das „Neue Akropolis Museum“, welches direkt am Fuße
des kleinen Berges der Akropolis zu finden ist und architektonische
Wunderwerke beinhaltet als auch Video- und Ansichtsmaterial über
deren Restaurierung. Der Panoramablick über die Stadt bis hin
zum Hafen ist ebenfalls sehr beeindruckend und zeigt einmal mehr die Größe und das Ausmaß Athens.
Der
Eintrittspreis ist mit 12€ sicher kein Schnäppchen, was einen kleinen,
negativen Beigeschmack zu Anfang bereitet. Jedoch ist die Eintrittskarte
eine Kombikarte, die auch für weitere Sehenswürdigkeiten innerhalb von 3
Tagen gilt. Allerdings wissen das im Vorhinein nur die wenigsten und so
kann es sein, dass durch die bei vielen Städtereisen sehr knappe Zeit,
die zur Verfügung steht, diese Kombikarte als nicht sehr wertvoll
angesehen wird.
Schließlich
auch noch eine Geschichte zur Mythologie, zu der die Griechen einen
ganz besonderen Bezug haben: Der Mythologie nach gab es zwei
Bewerber, zwischen denen entschieden wurde, welcher von diesen beiden
Gottheiten die Stadt schützen sollte. Bei den Bewerbern handelte es
sich um Poseidon und Athena. Beide brachten der Stadt ein Geschenk, um
von ihrer Eignung zu überzeugen. Poseidon nahm hierzu seinen
Dreizack, rammte ihn in den Felsen der Akropolis und ließ so eine
Quelle entspringen. Da Poseidon aber der Gott des Meeres war, war das
Wasser viel zu salzhaltig um es zu trinken. Athena jedoch berührte
den Boden und ließ so einen Olivenbaum wachsen, dessen Früchte und
Holz Verwendung für die Menschen fanden. So wurde Athena zur
Schirmherrin der Stadt - die dann auch nach ihr benannt wurde:
Athen. Ursprünglich befand sich auch noch eine Statue der Athena
auf der Akropolis, von der man glaubt, sie sei vom Himmel gefallen.
Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für den sehr hohen Eintrittspreis
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9 Punkte
Die Akropolis in Athen ist jedem Kultur - Interessierten wärmstens zu empfehlen. Die immense Bedeutung in geschichtlicher und geschichtlicher Hinsicht, macht das Wahrzeichen Athens einfach zu einem Muss. Sehr beeindruckend!
die Akropolis hat Öffnungszeiten?
AntwortenLöschenIst ja witzig, das klingt irgendwie falsch.
Aber hin würd ich trotzdem mal gerne, muss sehr eindrucksvoll sein.
Laut Zeitungartikel bewerten Sie nur Sehenswürdigkeiten, welche sie auch selbst besichtigt haben. Warum schreiben sie nun plötzlich einen Artikel über die akropolis, obwohl sie wohl kaum dort waren, sonst hätte man das in Facebook (Bilder, Kommentare) wohl gesehen.
AntwortenLöschenSie widersprechen sich, Herr Eisehle.
Hallo,
AntwortenLöschenerstmal schön das Sie das Internet benutzen können, wenn schon Lesen nicht zu Ihren stärken zählt, sonst hätten sie gelesen das der Artikel von Verena eingestellt wurde, die dort war. Auch interessant das Sie, Herr Anonym meine Facebookseite so gut kennen, aber es nicht mal schaffen meinen Namen richtig zu schreiben :)
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend, und lesen einfach nochmal üben :)
Sehr geehrte /r Herr / Frau Anonym,
AntwortenLöschenvon mir auch nochmals der Hinweis, dass ich diesen Artikel eingestellt habe. Ja, ich war in Athen und ich habe auch mehrmals die Akropolis besichtigt. Alle im Artikel verwendeten Bilder stammen von mir und sind nicht auf der Facebookseite des Kulturblogs zu sehen. Es folgen allerdings noch mehrere Sehenswürdigkeiten aus Athen und ich kann Ihnen versichern, alle persönlich besichtigt / begutachtet und beurteilt zu haben.
Also vielleicht hilft es Ihnen, mit mehr Genauigkeit nach etwaigen Fehler zu suchen und - sofern Sie welche finden - diese in einer angemessen Art "ans Licht" zu bringen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Suchen und vor allem beim Lesen der Artikel. Ich bin mir ganz sicher, dass Sie bestimmt nicht nur auf Fehler- sondern auch auf Kultursuche sind.
Und wie gesagt, kommt Ihnen etwas unter, dass Sie als Missstand sehen, dann scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen zu allem, was wir schreiben und sagen. Insofern können Sie beruhigt Ihre Vermutungen bezüglich der "Bilder-Verschwörung" ad acta legen und wieder voller Gelassenheit nach vorne blicken.
Vielen Dank für Ihr aufmerksames Durchlesen und Studieren der Bilder.
Mit freundlichen Grüßen,
Verena