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Mittwoch, 26. September 2012

Folterturm - Burghausen

Folterturm Burghausen

Nachbau eines Folterinstruments..

Adresse: Burg Burghausen

Preise:  Erwachsene 3 €
             Fotografieren 0,50 €

Das Foltermuseum befindet sich in einem alten Folterturm der Burg Burghausen. Es wurde vor 25 Jahren gegründet, und wird seitdem privat betrieben. Anfangs zeigte es die leere Folterkammer. Da diese aber bei den Besuchern nicht gut ankam, wurde begonnen Ausstellungsstücke zusammenzutragen. Um eines vorwegzunehmen, es ist kein bisschen besser geworden.

Die ehemalige Folterkammer befindet sich im Erdgeschoss, darunter das Verlies. Hier kann man das Mittelalter noch riechen. Im zweiten Stock befindet sich die Todeszelle. Es gibt kaum Exponate, die wenigen vorhandenen sind Nachbauten. Dies wird vor Ort aber nicht erwähnt. Außerdem sind die Nachbauten lieblos und detaillos dargestellt und werden kaum erklärt.

Das Foltermuseum versteht seinen Namen vollkommen falsch und foltert die Besucher. Während auf der Burg Burghausen, auch wegen der Landesausstellung jede Menge Betrieb war, waren wir im Foltermuseum vollkommen alleine. Das Museum kostet 3 € Eintritt. Es gibt auch keinerlei Informationen über die Öffnungszeiten. Der reguläre Eintritt zur Burg Burghausen kostet 4,50 € und die Burg ist riesig. Noch mal 0,50 € für Fotos im Foltermuseum, wo man 3,4 Nachbauten von Folterinstrumenten fotografieren kann, sind wirklich enttäuschend.
Ausgangswert 10 Punkte
- 5 Punkte dafür, dass es keine Informationen gibt, kaum Exponate (paar Nachbauten, die lieblos rumstehen)
- 3 Punkte dafür, dass es überteuert ist
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2 Punkte

Fazit: Das Foltermuseum liegt auf dem Weg zur Hauptburg, einfach daran vorbeigehen und sich die Folter und das Geld sparen. 2 Punkte gibt es für die mittelalterliche Atmosphäre im Turm.


Donnerstag, 20. September 2012

Wüstenhaus Schönbrunn - Wien

Wien ist die Hauptstadt von Österreich und hat ca. 1,7 Millionen Einwohner.

Das Wüstenhaus

Die Haupthalle. Bildquelle: Wikipedia

 Öffnungszeiten: Januar-April 9-17 Uhr
                             Mai-September 9-18 Uhr
                            Oktober-Dezember 9-17 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
            Kinder, Jugendliche 4 €

Adresse:  Tiergarten Schönbrunn
                A-1130 Wien

Das Wüstenhaus war ehemals das Sonnenuhrhaus, das im Jahre 1904 errichtet wurde. Bis 1989 wurde es zum Überwintern von Pflanzen genutzt. 1998 musste es wegen Baufälligkeit geschlossen werden. 2000 begannen die Sanierungsarbeiten und der Umbau zu dem Wüstenhaus.

Ein Erlebnispfad führt durch verschiedene Wüstenlandschaften (Madagaskar, Mittelamerika). Dabei kann man verschiedene Vögel, Echsen, Schildkröten oder Fische bestaunen, die teilweise frei herumlaufen und ein vielfältiges Spektrum an Arten, Farben und auch Lauten wiedergeben. Ebenso gibt es jede Menge Wüstenpflanzen und Kakteen zu bestaunen. Zudem werden "Doppelgänger" behandelt - Pflanzen, Fossilen und mehr: Exotische Exemplare werden gezeigt, die teils eine frappierende Ähnlichkeit zu heimischer Fauna und Flora zeigen.

Negativ zu erwähnen ist, dass das Wüstenhaus nicht sehr groß ist (95 Meter lang, 14,5 Meter breit und 14 Meter hoch). Sprich ein Besuch ist recht kurzweilig. Außerdem sind einige Tiergehege doch recht klein. Empfehlenswert ist der Kauf der Kombi-Karte, mit der neben dem Wüsten- auch das Palmenhaus besichtigt werden kann.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte für die doch recht überschaubare Größe
- 1,5 Punkte für die teilweise nicht artgerechte Haltung (abgesehen von den freilaufenden Tieren)
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7 Punkte

Fazit: ein kurzer Besuch, der sich aber lohnt.



Bildquelle: Wikipedia
Eine Diamanttaube. Bildquelle: Wikipedia

Dienstag, 18. September 2012

Experiminta - Frankfurt

Das Experiminta

Öffnungszeiten: Montag 9-14 Uhr, Dienstag-Freitag 9-18 Uhr
                            Samstag, Sonntag, Feiertage 10-18 Uhr

Preise: 21 € Familienkarte
            9 € Erwachsener
            6 € ermäßigt

Adresse: Experiminta Science Center Rhein-Main
               Hamburger Allee 22
               60486 Frankfurt am Main

Das Experiminta. Bildquelle: Wikipedia
Das Experiminta ist ein Wissenschaftszentrum in Frankfurt/Main. Im Experiminta ist es ausdrücklich erlaubt, Gegenstände anzufassen und auszuprobieren. Es gibt ca. 120 Versuchsstationen. Hört sich nach einer Menge an, aber 90% der Versuchsstationen sind sehr kurzweilig und teilweise auch primitiv.

Das Museum wurde erst 2011 von Privatpersonen gegründet und das merkt man leider auch, das an der ein oder anderen Stelle, kein Geld mehr vorhanden war.

Die Ausstellung ist in 9 Themenkreise eingeordnet: Schnell und Langsam (Bewegung), Stark und Schwach (Kraft), Sparsam und Verschwenderisch (Energie und Umwelt), Wind und Wetter (Luft), Hin und Her (Schwingungen), Abstrakt und Konkret (Muster und Zahlen), Passt und Passt nicht (Puzzle), Sichtbar und Unsichtbar (Optik) und Abenteuer Informatik.

Man kann z.B. einen 100 meter Lauf absolvieren und sich danach seine Geschwindigkeit anschauen, Kugelrennen spielen, Flaschenzüge ausprobieren, Solar-Fahrzeuge (Modelle) fahren oder Riesenseifenblasen erzeugen. Für Kinder sind das sicherlich ganz tolle Sachen, aber für Jugendliche und Erwachsene ist kaum etwas besonderes dabei. Die meisten Experimente kann man schon vorher mit logischem Verstand erklären. Deswegen hat man das Museum schon nach rund 1 - 1,5 Stunden durchquert.

Besonders erwähnenswert ist nur das Tornado-Modell. Hier wird künstlich ein Tornado erzeugt, was sehr beeindruckend ist. Trotzdem halte ich den Eintrittspreis in Höhe von 9 € nicht wirklich gerechtfertigt. Des Weiteren ist es für Erwachsene teilweise wirklich langweilig. Ein weiterer Negativpunkt: direkt vor dem Experiminta gibt es kostenlose Parkplätze der Stadt Frankfurt. Rechts neben dem Experiminta sind die Parkplätze des Museums. Diese sind gebührenpflichtig.

Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für den teuren Preis.
- 2 Punkte für langweilige Experimente
- 1 Punkt für die kostenpflichtigen Parkplätze
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5 Punkte

Fazit: Ein Besuch des Experimintas lohnt sich eigentlich nur mit kleineren Kindern.

Tipp: Das Science Center in Linz: Science Center Linz

Samstag, 8. September 2012

Pompejanum - Aschaffenburg

Aschaffenburg ist mit ca. 70.000 Einwohner, nach Würzburg die zweitgrößte Stadt in Unterfranken.

Das Pompejanum



Öffnungszeiten: April - 14 Oktober 9 - 18 Uhr. Montags geschlossen
                            15. Oktober - März geschlossen

Preise: 5,50 € Erwachsener
            4.50 € ermäßigt

Kombi-Karte:  Schloss Johannisburg + Pompejanum
                          9 € Erwachsener
                         7 € ermäßigt

Adresse:  Pompejanum
                Schlossplatz 4
                63739 Aschaffenburg

Das Pompejanum ist die Idealkonstruktion eines römischen Wohnhauses. Es wurde 1840 - 1848 durch König Ludwig I. erbaut. Die Wandmalereien und Mosaikböden der Räume wurden nach antiken Vorbildern geschaffen. Außerdem enthält das Pompejanum original römische Kunstwerke aus staatlichen Antiksammlungen. Sowie ein paar römische Alltagsgegenstände.

Besonders ist, dass das Pompejanum nahezu fensterlos ist. Licht erhalten die Räume durch die Innenhöfe. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Pompejanum schwer beschädigt und erst ab 1960 in mehreren Phasen renoviert.

Das Pompejanum ist sicherlich interessant, aber auch sehr kurzweilig. Ein Rundgang dauert rund 20 Minuten. Sehr viele Exponate gibt es nicht. Infotafeln zu den Exponaten fehlen teilweise komplett. Dafür finde ich 5,50 € eindeutig zu teuer. Eine Kombi-Karte lohnt sich aber. Einmal sollte man das Pompejanum gesehen haben.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte dafür, dass es zu teuer ist.
- 1 Punkt dafür, dass es zu wenige Exponate gibt.
- 1 Punkt für zu wenige und schlecht dargestellte Informationen
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6,5 Punkte

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