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Dienstag, 28. August 2012

Bayrisch - OÖ Landesausstellung 2012 - Teil 3: Burghausen

Nun Teil 3 der oberösterreichischen Landesausstellung. Der Teil in Bayern, mit der Burg Burghausen ist gleichzeitig die bayrische Landesausstellung 2012.

Teil 1: Braunau 

Teil 2: Braunau 

Öffnungszeiten: täglich 9 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 9 €
            ermäßigt 7 €

Dauer: Ausstellung beendet

           Das Ticket gilt für alle Teile der Landesausstellung.

Burg Burghausen 


Die "Hauptburg" der Burg Burghausen

Adresse:  Burg Burghausen
                Burg 48 
                84489 Burghausen

Die Burganlage Burghausen befindet sich in der gleichnamigen Herzogsstadt Burghausen, die im oberbayrischen Landkreis Altötting an der Grenze zu Oberösterreich liegt, und ist die längste Burganlage Europas (1051m) und hat zudem in Guinness Buch der Rekorde den Titel der „längsten Burg der Welt“ inne. Die Geschichte lässt sich bis vor Christi Geburt zurück verfolgen und so wurde die Burg im Laufe vieler Jahrhunderte nach und nach erweitert, renoviert und ausgebaut, bis schließlich seit dem Jahre 1960 Sanierungsmaßnahmen an der gesamten Burganlage erfolgten.

Die Burganlage ist in sechs Burghöfe unterteilt, die großteils aus verschiedenen Zeitepochen stammen und sich heute zu der Burganlage Burghausen ergänzen, wobei der erste Burghof der innere Schlosshof ist.  Dieser ist ein Teil der grenzüberschreitenden Landesausstellung (Oberösterreich & Bayern) 2012 und beherbergt vor allem Ausstellungsobjekte, die mit dem Mittelalter in Verbindung zu setzen sind – konkret wird der Zeitraum vom achten bis zum 14. Jahrhundert intensiv behandelt, besonders unter dem Schwerpunkt der oberösterreichisch – bayerischen Beziehung, die das Hauptthema der gesamten Landesausstellung ist.

Im Zuge der Landesausstellung ist diese Burg in Zusammenhang mit den zwei anderen Standorten (Braunau / Ranshofen und Mattighofen, beides in Oberösterreich) zu besuchen. Dies birgt leider auch schon die ersten Probleme, da die Anreisemöglichkeiten sehr bescheiden sind und die Tatsache, dass es einen Bus von einem zum anderen Ziel gibt, bedeutet in diesem Fall leider nicht, dass man als Besucher auch wieder retour oder weiter kommt – leider verkehren die Busse an allen Tagen, die schulfrei sind, nur einmal am Tag. Mit diesem „One way ticket“ kann der Besuch sehr schnell zum Abenteuer werden und es empfiehlt sich, im Vorhinein bereits Taxiunternehmen und deren Tarife für etwaigen Bedarf zu recherchieren. Da die Burganlage Burghausen in diesem Blog als Teil der Landesausstellung beurteilt wird, muss die mangelnde An- und Abreisemöglichkeit in der Punktevergabe berücksichtigt werden.

Die Burganlage selbst thront schon von Weitem sichtbar über die kleine Stadt Burghausen. Als Besucher kann man die Burg zu Fuß von der Altstadt erreichen – ist man einmal oben angelangt, taucht man in eine andere Welt ein. Bis man zur Hauptattraktion, dem Innenhof, gelangt, ist ein Fußmarsch von mehr als einem Kilometer zurückzulegen, wobei man wunderbar das Ambiente genießen kann. Der herrliche Ausblick und die gut erhaltenen Burghöfe lassen eine gewisse Vorfreude auf das, was sich im Innenhof befindet, zu. Zurecht, denn bei Betreten der inneren Räumlichkeiten des Innenhofs, die man durch eine mittelalterlich scheinende Holztreppe betritt, beginnt eine Zeitreise, die die Besucher zunächst ins frühe Mittelalter führt.

Neben dem Hauptthema „Österreich und Bayern“ widmet sich die Ausstellung auch dem allgemeinen und alltäglichen Leben im Mittelalter und bezieht die Besucher immer wieder interaktiv mitein. So kann man sich beispielsweise als Bogenschütze testen, der auf die Burggemäuer zielen muss (das ist mir diesmal nicht so gut gelungen) oder auch erleben, dass es gar nicht so einfach ist, einen mittelalterlichen Baukran zu bedienen. Ebenso ist die Kirche mit seinen vielen Klöstern und Bistümern eine große Rolle. Im zentralen Mittelpunkt steht natürlich der Konflikt, und der Zusammenhalt zwischen Österreich und Bayern, der in vielen verschiedenen „Stationen“ lehrreich, aber manchmal etwas zu unkreativ und einseitig dargestellt wird.

Alles in allem bietet die Burganlage einen herrlichen Schauplatz für die Landesausstellung, denn die Atmosphäre und das Ambiente lassen die Geschichte noch viel lebendiger Erscheinen. Auch der Rundgang um die Burg, bei dem man noch tiefer in die Welt des Mittelalters eintauchen kann, ist empfehlenswert. Die Burganlage ist in sechs Burghöfe unterteilt, die großteils aus verschiedenen Zeitepochen stammen und sich heute zu der Burganlage Burghausen ergänzen, wobei der erste Burghof der innere Schlosshof ist. Dieser ist ein Teil der grenzüberschreitenden Landesausstellung (Oberösterreich & Bayern) 2012 und beherbergt vor allem Ausstellungsobjekte, die mit dem Mittelalter in Verbindung zu setzen sind – konkret wird der Zeitraum vom achten bis zum 14. Jahrhundert intensiv behandelt, besonders unter dem Schwerpunkt der oberösterreichisch – bayerischen Beziehung, die das Hauptthema der gesamten Landesausstellung ist.

Im Zuge der Landesausstellung ist diese Burg in Zusammenhang mit den zwei anderen Standorten (Braunau / Ranshofen und Mattighofen, beides in Oberösterreich) zu besuchen.
Dies birgt leider auch schon die ersten Probleme, da die Anreisemöglichkeiten sehr bescheiden sind und die Tatsache, dass es einen Bus von einem zum anderen Ziel gibt, bedeutet in diesem Fall leider nicht, dass man als Besucher auch wieder retour oder weiter kommt – leider verkehren die Busse an allen Tagen, die schulfrei sind, nur einmal am Tag. Mit diesem „One way ticket“ kann der Besuch sehr schnell zum Abenteuer werden und es empfiehlt sich, im Vorhinein bereits Taxiunternehmen und deren Tarife für etwaigen Bedarf zu recherchieren. Da die Burganlage Burghausen in diesem Blog als Teil der Landesausstellung beurteilt wird, muss die mangelnde An- und Abreisemöglichkeit in der Punktevergabe berücksichtigt werden.

Die Burganlage selbst thront schon von weitem sichtbar über das kleine Dorf Burghausen, zu welchem sie auf der einen Seite die geographische Begrenzung bildet, befindet sie sich doch erhöht auf einem kleinen Berg. Als Besucher kann man die Burg bequem zu Fuß von der Altstadt erreichen – ist man einmal oben angelangt, taucht man in eine andere Welt ein. Bis man zur Hauptattraktion, dem Innenhof, gelangt, ist ein Fußmarsch von einem Kilometer zurückzulegen, wobei man wunderbar das Ambiente genießen kann. Der herrliche Ausblick und die gut erhaltenen Burghöfe lassen eine gewisse Vorfreude auf das, was sich im Innenhof befindet, zu. Zurecht, denn bei Betreten der inneren Räumlichkeiten des Innenhofs, die man durch eine mittelalterlich scheinende Holztreppe betritt, beginnt eine Zeitreise, die die Besucher zunächst ins frühe Mittelalter führt.

Neben dem Hauptthema „Österreich und Bayern“ widmet sich die Ausstellung auch dem allgemeinen und alltäglichen Leben im Mittelalter und bezieht die Besucher immer wieder interaktiv mitein. So kann man sich beispielsweise als Bogenschütze testen, der auf die Burggemäuer zielen muss oder auch erleben, dass es gar nicht so einfach ist, einen mittelalterlichen Baukran zu bedienen. Ebenso ist die Kirche mit seinen vielen Klöstern und Bistümern eine große Rolle. Im zentralen Mittelpunkt steht natürlich der Konflikt und der Zusammenhalt zwischen Österreich und Bayern, der in vielen verschiedenen „Stationen“ lehrreich, aber manchmal etwas zu unkreativ und einseitig dargestellt wird.

Alles in allem bietet die Burganlage einen herrlichen Schauplatz für die Landesausstellung, denn die Atmosphäre und das Ambiente lassen die Geschichte noch viel lebendiger Erscheinen. Auch der Rundgang um die Burg, bei dem man noch tiefer in die Welt des Mittelalters eintauchen kann, ist sehr empfehlenswert.

Negativ anzumerken ist neben der umständlichen Anreisemöglichkeit auch die Tatsache, dass die Burg wenig Behinderten gerecht ist. Gleich der Eingang für Personen mit Beeinträchtigungen (für die die Holztreppe nicht infrage kommt) befindet sich versteckt an einem ganz anderen Platz. Einige Informationen könnten lebendiger aufbereitet sein, das ist allerdings weniger als Kritik, sondern eher als kleine Randnotiz anzumerken.

Schlussendlich bleibt mir zu sagen, dass die Burganlage Burghausen ein unglaubliches Flair bietet und der richtige Platz für eine Veranstaltung wie die Landesausstellung 2012 ist.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Verbot von Fotos
- 1 Punkt für die miserable Anreisemöglichkeit
- 0,5 Punkte für die schlechte Beschilderung, für den Eingang, für Leute mit Beeinträchtigung
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7,5 Punkte

Fan bei Facebook werden, und das komplette Bilderalbum der Burg Burghausen anschauen: Kultur und Sehenswürdigkeiten.

Der Innenhof der Burg Burghausen. Rechts der Eingang zur Landesausstellung.

Kommentare:

  1. Dei Burg sieht ja super aus! Ich mag sowas sehr gerne, gut, dass wir hier in der Stadt auch eine haben :D

    Liebe Grüße,
    Eleonora

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