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Dienstag, 24. Juli 2012

Bademuseum Braunau

Braunau am Inn ist eine Stadt in Oberösterreich, an der Grenze zu Deutschland mit rund 16.000 Einwohner.

Das Bademuseum



Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 10 - 17 Uhr

Eintrittspreis:   Erwachsene 2 €
                           Kinder 1 €

Bereits in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts dürfte der Bau des Vorderbades erfolgt sein. Auf den mittelalterlichen Außenmauern dieses 1504 bis 1505 zerstörten Hauses wurde bis etwa 1560 der heutige Bau errichtet. Ende des 18.Jahrhunderts wurde das Vorderbad geschlossen. Das Badegeschoss diente seither als Keller. Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude von einem Holz- und Kohlenhändler benutzt. Der Museumsbetrieb in der Badestube wurde nach einer großen Renovierung ab November 2004 aufgenommen. Die historische Badestube zählt heute zu einer der besterhaltensten in ganz Europa. Außerdem ist es das einzige Bademuseum in ganz Österreich.

Infos zu Badehäusern: http://de.wikipedia.org/wiki/Badehaus

Es gibt in dem Bademuseum kein Personal, sondern einen Kassenautomat. Man bezahlt und die Tür geht auf. Vollkommen unverständlich sind deswegen die Öffnungszeiten und das montags geschlossen ist. Außerdem wechselt der Automat Geld nicht. Es soll auch Leute geben, die kein Kleingeld zur Hand haben. Das Bademuseum ist interessant, aber länger als 20 - 30 Minuten dauert der Rundgang nicht. Das Museum könnte etwas ausführlicher sein.

Quellenangaben:  Bundesdenkmalamt

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die Öffnungszeiten
- 1 Punkt dafür, dass es ausführlicher gemacht sein könnte
- 0,5 Punkte dafür, dass der Automat nicht wechselt
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7,5 Punkte

 Fazit: Ein sehr netter Museumsbesuch für zwischendurch.



Dienstag, 17. Juli 2012

Schlossmuseum Linz

Das Linzer Schloss befindet sich auf einer Anhöhe über dem Altstadtviertel in Linz. Linz ist die drittgrößte Stadt in Österreich.

1477 wurde die Burg Linz zu einem Schloss umgebaut. Während der Franzosenkriege diente das Schloss als Lazarett. Der Stadtbrand im Jahr 1800 ging von hier aus. Bei diesem Brand wurden der Südflügel und ein Teil des Quertraktes zerstört. Im Jahr 1811 diente das Gebäude als Provinzialstrafhaus, in den Jahren 1851 bis 1945 als Kaserne für Soldaten. Zwischen 1953 und 1963 erfolgte der Ausbau und die Restauration des Gebäudes zum Schlossmuseum.




Öffnungszeiten: Montags geschlossen
                            Dienstag, Mittwoch, Freitag 9-18 Uhr
                            Donnerstag 9-21 Uhr

Geschlossen am: 1. November, 25. und 31. Dezember

Preise: Erwachsene 6,50 €
            Kinder/Jugendliche 4,50 €

Das Schlossmuseum in Linz zeigt sich von außen auf eine sehr unscheinbare Weise. Doch nachdem man Eintritt gezahlt hat und den Lageplan in der Hand hält, zeigt sich sehr schnell, dass man in einem riesigen Museumsareal gelandet ist. Die verschiedenen Museen vermitteln auf über 10.000 m² einen Gang durch die Natur- und Kulturgeschichte Oberösterreichs vom Beginn des Lebens in Oberösterreich vor ca. 250 Millionen Jahren über die Anfänge menschlicher Besiedlung bis in das 20. Jahrhundert.

Aufzählung der Ausstellungen:
  • Barocksaal
  • Natur Oberösterreich ( 1450 m2 groß, zeigt die Tierwelt in Österreich, mit lebenden Tieren (Aquarien) sowie aber auch ausgestopften Tieren...
  • Volkskunde - Sammlungspräsentation (Möbel aus dem 18,19 und auch 20. Jahrhundert)
  • Technik Oberösterreich (Wirtschaft, Industrie und Techikgeschichte Oberösterreichs)
  • Kunstsammlungen 12. - 18. Jahrhundert (von Romantik bis zur Spätgotik)
  • Kunstsammlungen 19. Jahrhundert
  • Evolution Oberösterreich (u.a. Fossilien)
  • Historische Waffen 
  • Münzkabinett
  • Musikinstrumente
  • Der Verschüttete Raum ( Ein im Jahr 1800 beim Brand des Südflügels verschüttete Raum wurde bei den Schlossgrabungen wieder freigelegt.)

Man bezahlt 6,50 € und bekommt in einem unglaublichen Umfang die (Ober)österreichische Geschichte der letzten Jahrhunderte gezeigt. Ohne Zweifel ein Museum für Jung und Alt. Man sollte mindestens 2-4 Stunden für das Schlossmuseum einplanen. Der Rundgang ist super gemacht und man bekommt kostenlos eine Info-Broschüre. Einzig negativ zu erwähnen ist die sehr große Anzahl von ausgestopften Tieren und die schlechte Werbung für das Museum. Wir sind hier nur durch einen Zufall gelandet.

Ausgangswert 10 Punkte
-0,5 Punkte für die zu vielen ausgestopften Tiere
-0,5 Punkte für die schlechte Werbung
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9 Punkte

Ein tolles Museum. Einen Besuch ist es mehr als Wert!