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Sonntag, 17. Juni 2012

Festung Marienberg - Würzburg (Mainfränkisches Museum)

Die Festung Marienberg liegt in Würzburg. Im Laufe der Geschichte wurde die Festung mehrmals umgebaut. Die ältesten noch erhaltenen Teile stammen von 704. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Festung 1631 von den Schweden erobert und seine Nachfolger ließen zahlreiche weitere militärische Befestigungen und Bastionen errichten. Insgesamt wurden Mauern auf zwölf Kilometer Länge angelegt. Neben dem Bergfried im Inneren der Burg befindet sich ein Brunnenhaus, in dem sich der 105 Meter tiefe Brunnen der Festung befindet. Der Fürstengarten wurde in seiner heutigen Form um 1700, der Maschikuliturm ab 1724 errichtet. Bei einem Bombenangriff auf Würzburg wurde die Festung stark beschädigt und ab 1950 wieder aufgebaut.



Mehr zur Geschichte : Geschichte der Festung Marienberg

Die Festung Marienberg beherbergt heute zwei Museen, das Mainfränkische Museum Würzburg und das Fürstenbaummuseum. Außerdem befinden sich auf dem Gelände mehrere Gastronomiebetriebe mit Veranstaltungsräumen sowie einige Wohnungen. Diese Bewertung gilt nur für das Mainfränkische Museum.

Öffnungszeiten: (Mainfränkisches Museum)
April - Oktober 10:00 - 17 Uhr
November - März 10:00 - 16 Uhr
Montags geschlossen

Preise: (Mainfränkisches Museum)
Erwachsene 4 €
Ermäßigt 2 €
Kinder unter 14 Jahren sind frei.

Verbundkarte 
Fürstenbaummuseum + Mainfränkisches Museum = 6 €

Das Mainfränkische Museum umfasst die umfangreichsten Sammlungen der Mainfränkischen Kunst- und Kulturgeschichte. Es ist wirklich riesig. Man sollte dafür mindestens 2 Stunden einplanen. Hauptattraktion ist der Riemenschneider-Saal mit der weltweit umfangreichsten Sammlung von Werken des berühmten Meisters der Spätgotik. Er starb übrigens "nur" in Würzburg. Geboren wurde er in Thüringen. In den anderen Räumen sind Gemälde (die mit Abstand hässlichste Gemälde-Sammlung, die ich je bestaunen durfte. Ich glaube die Würzburger konnten sich keinen guten Maler leisten), Skulpturen, und Kunsthandwerk aus Würzburg und der Umgebung zu sehen. Von der Frühzeit bis ins 19. Jahrhundert reicht die Zeitspanne der Exponate.

Zu den Meisterwerken des Museums gehören Gemälde von Lucas Cranach (warum auch immer), die Schönborn-Grabdenkmäler, die barocke Bozzetti-Sammlung oder die antiken Möbel. Auch Rüstungen, Waffen, Keramik oder Porzellan kann man bestaunen. Für dieses riesige Museum ist der Eintrittspreis sehr billig. Auch das Personal war sehr nett. Ganz wichtig: Es war einmal ein perfekter Rundgang! Einzigst Negativ ist, dass das Parken nicht ganz billig war. Fotografieren ist ohne Blitz erlaubt.

Mainfränkisches Museum 

Ausgangswert 10 Punkte
- 0,5 Punkte für die erhöhten Parkgebühren.
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9,5 Punkte

 Eine tolle und beeindruckende Festungsanlage. Gekrönt werden kann der Besuch der Festung mit dem Besuch des Mainfränkischen Museums.

 
 

1 Kommentar:

  1. toller Artikel, da muss ich auch mal hiiiiin =)))

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