Translate

Sonntag, 22. April 2012

Residenz - Salzburg


Die Salzburger Residenz ist in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Alleine durch ihren Platz in der Salzburger Innenstadt, wo sie die historische Altstadt wunderbar ergänzt. Im Sommer ist der Residenzplatz eine der Bühnen für die berühmten Salzburger Festspiele, im Winter beheimatet er einen Teil des nicht minder sehenswerten Weihnachtsmarktes. 

Öffnungszeiten: Januar - Dezember täglich von 10 - 17:00 Uhr. Die Galerie ist jeden Montag geschlossen.

Preise:  Kombi Ticket (Prunkräume und Galerie)
             Familien-Ticket 20,50 € (Mind. 2 Erwachsene + 2 Kinder)
             Erwachsene 12 € (Domquartier)
            

Bildquelle : Wikipedia

Die Residenz selbst ist in verschiedene Teile gegliedert und beherbergt unter anderem die bekannten Prunkräume (15 an der Zahl) und die Residenzgalerie. Erstmals wurde die Residenz Salzburg um 1120 urkundlich erwähnt; im 15 und 16. Jahrhundert erfolgten schließlich viele Neubauten unter Anweisung verschiedener Erzbischöfe. In späteren Jahren war die Residenz Wohnsitz von Mitgliedern des österreichischen Kaiserhauses, schließlich auch unter anderem Sitz der Bundespolizeidirektion bevor sie 1992 ein Teil der juridischen Fakultät Salzburgs wurde. So viel zur Geschichte – es folgen persönliche Eindrücke.

Beim Besuch der Residenz empfiehlt sich das Kombiticket mit dem man Residenzgalerie und Prunkräume besichtigen kann. Um zu den Prunkräumen und auch zur Galerie zu kommen, muss man erst einmal einige doch sehr spezielle Stufen steigen (Vorsicht Rutschgefahr) - ist man einmal oben angelangt, steht einer unfallfreien Besichtigung nichts mehr im Wege. Der größte und auch bekannteste Raum ist der sogenannte Karabiniersaal, der sich vor allem durch das Deckenfresko auszeichnet.
 
 
Deckenfresko. Bildquelle : Wikipedia

 
Es folgen weitere, teils sehr unterschiedliche Räume, unter anderem auch ein Konferenz- und ein Audienzsaal, die durch ihre beeindruckende Größe und auch ihre schönen Gemälde auffallen.
Auch Salzburgs berühmtester Künstler (und wohl noch heute das Aushängeschild der Stadt) Wolfgang Amadeus Mozart musizierte in diesen Räumen. Die größte Besonderheit ist jedoch die Mischung an Stilen, die die Besucher beim Rundgang durch die Räume geboten bekommen: Insgesamt 200 Jahre Stilgeschichte (mit den bedeutenden Epochen des Barock, der Renaissance und des Klassizismus) sind zu bewundern, die in den unterschiedlichen Fresken, Gemälden und der gesamten Raumausstattung wiedergegeben werden.

Einziges Manko ist unter Umständen der „rote Faden“, der etwas vermisst wird. Bereits beim Eintreten in die Residenz kommt man sich etwas verloren vor – dieses Gefühl begleitet auch in die Prunkräume sowie die Galerie. Zudem würde sich die Besichtigung auch noch etwas ausweiten und ausführlicher gestalten lassen.

Als Fazit bleibt eigentlich nur eine Besuchsempfehlung, bei der man nicht viel Zeit aber unbedingt rutschfeste Schuhe mitnehmen muss. Den Preis von 9 € für einen Erwachsenen halte ich für grenzwertig. Vielleicht etwas zu teuer. Und wieder ein Danke an Verena, die an diesem Betrag mitarbeitete.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1,5 Punkte dafür, dass sich die Besichtigung noch Informativer und ausführlicher gestalten lassen könnte.
- 0,5 Punkte dafür, dass es etwas zu teuer ist.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
8 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen