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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Binghöhle - Streitberg

Die Binghöhle in Streitberg
 
 

Öffnungszeiten: 20. März - 6. November täglich 10 - 17 Uhr

Presse: Erwachsene 4,50 €
             ermäßigt 4 €

Adresse: 91346 Wiesentthal

Die Binghöhle ist eine Tropfsteinhöhle bei Streitberg in der Fränkischen Schweiz. Sie wurde 1905 von Ignaz Bing aus Nürnberg entdeckt. Die Höhle reicht bis zu 60 Meter unter die Erde und erstreckt sich als einzige der fränkischen Höhlen in geschichteten Kalkstein. Sie stellt eine ehemalige Flusshöhle dar.

Die Höhle wurde bereits 1905 für Besucher ausgebaut und 1906 begann der Führungsbetrieb. Der Weg durch die Grotte führt an verschiedenen Abteilungen, Grotten und Formationen vorbei. Die Führung dauert rund 40 Minuten und geht über gut begehbare Wege und Treppen. Am Ende der Höhle geht es 40 Stufen nach oben zum Ausgang. Zurückgelegt wird ein Weg von rund 300 Meter. Im Durchschnitt wird die Höhle von 42.000 Besuchern besucht. Fotografieren ohne Blitz (Schutz der Höhlentiere) ist erlaubt. Die Führung war sehr gut gestaltet. Fachlich aber auch humorvoll. Die Temperatur beträgt das ganze Jahr über 9 Grad. Also vergesst eure Jacke nicht. Kritikpunkte konnten wir nicht finden. Ein echtes Highlight!

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / Keine Kritik
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10 Punkte

Sonntag, 9. Oktober 2016

Basilika Gößweinstein

Die Basilika Gößweinstein



Die Basilika Gößweinstein ist der größte Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands. Gößweinstein gilt als kirchliche und spirituelle Mitte der Fränkischen Schweiz.

Der Grundstein der Basilika wurde am 3. Juni 1730 gelegt. Die Arbeiten an der Basilika zogen sich bis 1769 hin. Einen herben Rückschlag erlitt der Bau 1746 als ein Brand den Bau beschädigte. 1948 wurde die Basilika von Papst Pius XII. zur Basilica Minor (Ehrentitel) erhoben. Seit 2009 liegt die Basilika an einem markierten Jakobsweg. Warum Gößweinstein zu einem Wallfahrtsort wurde ist unbekannt, alle Aufzeichnungen wurden im Dreißigjährigen Krieg zerstört.

Donnerstag, 29. September 2016

Burg Gößweinstein

Die Burg Gößweinstein
 
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Goessweinstein-4.jpg (C) by Rufus46
 
Öffnungszeiten: Ostern - Oktober täglich 10 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 2,50 €

Adresse: Burgstraße 30
               91327 Gößweinstein

Die Burg Gößweinstein ist eine mittelalterliche Gipfelburg in Gößweinstein. Die Burg wurde vermutlich nach ihrem Erbauer, dem Grafen Gozwin benannt. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg findet man im Jahre 1076. Seit Bischof Otto von Bamberg ist die Burg als bambergischer Besitz nachweisbar. Im Jahr 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg wurde die Burg ein zweites mal zerstört und wieder aufgebaut. 1890 erwarb Freiherr Edgar von Sohlern die Burg und gestaltete sie im neugotischen Stil um. In der Burgkapelle sind spätgotische Figuren erhalten. In der Burg ist ein kleines "Museum" eingerichtet das aber eigentlich nur aus einigen Möbeln und mittelalterlichen Waffen besteht. Die Burgkatze war um einiges interessanter. Für das Museum braucht man nicht länger als 15 Minuten.
Insgesamt ist die Burg kurzweilig und interessant aber kein großes Highlight.

Ausgangswert 10 Punkte
- 4 Punkte für das "Museum"
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6 Punkte

Sonntag, 25. September 2016

Burg Rabenstein - Ahorntal

Die Burg Rabenstein im Ahorntal



Öffnungszeiten: 19. März - 6. November 2016
                             Dienstag - Freitag 11 Uhr/ 14 Uhr / 16 Uhr
                             Samstag, Sonntag, Feiertage 11 - 17 Uhr durchgehend
     

Preise: Erwachsene 4,50 €


Die Burg Rabenstein ist eine ehemalige hochmittelalterliche Adelsburg in der Gemeinde Ahorntal. Der älteste Teil der Burg entstand im 12. Jahrhundert. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Burg ausgebaut. In den nächsten Jahrhunderten wechselten die Besitzer und Bewohner der Burg öfter. 1450 wurde die Burg im Ersten Markgrafenkrieg zerstört und von Konz von Wirsberg wieder aufgebaut. 1557 ging die Burg zurück an das Adelsgeschlecht von Rabenstein. 1570 wurde die Burg aus- und umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg erneut zerstört. Nach dem Krieg wurden lediglich kleinere Gebäude wieder hergestellt. 1742 starb das Geschlecht der Rabenstein aus und die Burgruine ging an die Grafen von Schönborn-Wiesentheid. Diese Gestalteten die Burgruine für einen Besuch von Ludwig I. zum heutigen Aussehen um. Heute wird die Burg als Hotel, Falknerei und Gutsschenke genutzt.

Auch Führungen durch die Kapelle, Waffen,- , Prunk,- und Rittersäle finden statt. Die Führung ist interessant und kurzweilig. Allerdings befindet man sich gleichzeitig in einem Hotel und trifft auf Gäste. Das macht es etwas merkwürdig.

Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für das Hotelambiente
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8 Punkte

Mittwoch, 14. September 2016

Sophienhöhle - Ahorntal

Die Sophienhöhle im Ahorntal
 
 
 
Öffnungszeiten: 19. März - 6. November 2016
                             Dienstag - Sonntag 10:30 - 17:00 Uhr

Preise: Erwachsene 5 €
            
             Kombiticket (Höhle + Burg Rabenstein) 9 €
 
Die Sophienhöhle ist eine Tropfsteinhöhle in der Gemeinde Ahorntal in der Fränkischen Schweiz. Die Höhle befindet sich unweit der Burg Rabenstein. Sie wurde bei Grabungen im Jahr 1833 und entdeckt und seit 1834 als Schauhöhle genutzt. Seit 1971 wird die Höhle elektrisch beleuchtet. Die Höhle besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit Sintervorhängen. Durch ein modernes Lichtsystem wird die Höhle in verschiedenen Farben beleuchtet.
 
In der Höhle wurden zahlreiche Fossile Knochen eiszeitlicher Tiere gefunden. Dabei Bilden Knochen des Höhlenbären den größten Anteil. Das Alter der Knochen wird auf 29.000 bis 60.000 Jahre geschätzt. Außerdem Fand man Knochen von einem Mammut, Wollnashorn und dem Rentier.

Der Rundgang war sehr interessant gestaltet. Pflicht ist dabei ein gutes Schuhwerk. Die Führung dauert rund 40 Minuten und Fotografieren ist erlaubt. Absolut Sehenswert.

Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte

 

Dienstag, 6. September 2016

Fränkisches Schweiz Museum - Tücherfeld

Das Fränkische Schweiz Museum in Tücherfeld
 
 
 
Öffnungszeiten: April - Oktober / Dienstag - Sonntag 10 bis 17 Uhr.
                            November - März Sonntag 13:30 - 17 Uhr

Preise: Erwachsene 3 €
             ermäßigt 2,50 €

Adresse: Am Museum 5
                91278 Pottenstein
 
Das Fränkische Schweiz Museum in Tücherfeld ist ein regionales Landschaftsmuseum das auf ca. 800 Quadratmeter Fläche einen ausführlichen Überblick über die Fränkische Schweiz bietet. Das Museum ist im so genannten Judenhof, einem anstelle der im Dreißigjährigen Krieg vernichteten Unteren Burg Tücherfeld errichteten Gebäudeensemble untergebracht.
 
Der Schwerpunkt des Museums liegt in der Geologie der Fränkischen Schweiz. Die neu konzipierte Archäologische Abteilung zeigt die Verschiedene Abschnitte des Neandertalers, sowie die Jungsteinzeit und die Metallzeit. Dieser Abschnitt ist großartig gestaltet. Danach geht es leider bergab. Die Historische Ausstellung wurde wohl schon ewig nicht mehr überarbeitet und ist leider nicht mehr sehr zeitgemäß. Auch die Abteilung Wohnen und Arbeitswesen sollte mal wieder überarbeitet werden. Interessant ist der Einblick in die Jüdische Religion und die Tradition jüdischer Landgemeinden in der Fränkischen Schweiz.
 
Insgesamt ist das Museum kein Highlight aber auch kein Flop. Es bietet spannende Einblicke in die Fränkische Schweiz, hätte aber auch eine Auffrischung dringend nötig.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 3 Punkte für die veralteten Ausstellungen
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7 Punkte
 
 

Sonntag, 7. August 2016

Burg Pottenstein

Die Burg Pottenstein
 
 
 
 
Öffnungszeiten: 30. April - 30. Oktober
                             Mittwoch - Sonntag 10 - 17 Uhr
 
                             Winterpause November - April

 
Preise: 5 € Erwachsene
             4,50 € ermäßigt
 
Adresse: 91278 Pottenstein
 
Die Burg Pottenstein ist eine der ältesten Burgen der Fränkischen Schweiz und beherbergt ein Burgmuseum. Die Burg erhebt sich auf einem Felsen oberhalb der Stadt Pottenstein. Die Gründung der Burg erfolgte zwischen 1057 und 1070. Die Burg erlebte mehrere Kriege dabei wurde sie aber niemals zerstört. Erst nach dem Verkauf 1803 an den Freistaat Bayern verfiel die Burg langsam. 1918 wurde die Burg von Winzelo Freiherr von Wintzingerode gekauft und renoviert. Die Burg ist bis heute im Besitz der Familie.
 
Zugänglich sind das obere Hauptgebäude (Rittersaal, Roter Salon und Elisabethzimmer). Allerdings ist nur ein Blick in die Zimmer erlaubt, betreten kann man sie nicht. Ausgestellt sind außerdem Waffen und Bücher. Hierbei ist zu erwähnen das die Ausstellungsform sehr veraltet ist und dringend überarbeitet gehört. Im Brunnenhaus findet man Porzellan, Glas, Keramik und volkskundliche Objekte. Außerdem werden laufend Sonderausstellungen angeboten. Diese Sonderausstellung hatte allerdings nur Tafeln und keine Exponate zu bieten, was sie völlig uninteressant machte. Länger als 20 Minuten braucht man für die Besichtigung der Burg definitiv nicht. Für die gebotene Leistung ist der Eintrittspreis zu teuer.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für die Ausstellung
- 1 Punkt für die Sonderausstellung
- 1 Punkt für den Eintrittspreis
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6 Punkte
 
Von Außen Hui, von Innen leider deutliche Schwächen...
 
 
 
 

Sonntag, 31. Juli 2016

Pottenstein

Pottenstein
 
 
 
Pottenstein ist eine Stadt im Landkreis Bayreuth mit ca. 5300 Einwohner. Pottenstein ist ein staatlich anerkannter Luftkurort in der Fränkischen Schweiz. Seit 1803 gehört Pottenstein zum Freistaat Bayern.
 
Sehenswürdigkeiten
 
St. Bartholomäuskirche
 
Die Kirche wurde im Jahr 1493 als gotischer Bau vollendet. Der Turm stammt aus dem Jahr 1725. 1736 brannte die Kirche vollständig ab und wurde 1755 als barocker Wiederaufbau eröffnet.
 
Kunigundenkirche
 
Die Kunigundenkirche ist eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1775 und 1777 erbaut und befindet sich auf dem Friedhof. Äußerlich ist sie im Stil des Spätbarock gehalten. Die Innenausstattung ist teils dem Rokoko, teils dem Frühklassizismus zuzurechnen.
 


Donnerstag, 28. Juli 2016

Teufelshöhle - Pottenstein

 
Die Teufelshöhle in Pottenstein
 
 

Öffnungszeiten: 19.03.16 - 06.11.16
                           Täglich geöffnet von 9 - 17 Uhr. Führungen nach Bedarf.

Preise: Erwachsene 5 €

Adresse: B 470, 91278 Pottenstein

Die Teufelshöhle bei Pottenstein in Oberfranken ist eine Tropfsteinhöhle. Sie ist die größte der vielen Höhlen in der Fränkischen Schweiz und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Die Höhle besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit Stalagmiten und Stalaktiten. Die Höhle endete früher nach etwa 85 Meter und wurde Teufelsloch von der Bevölkerung genannt. 1922 durchbrach der Geologe Hans Brand aus Bayreuth das Teufelsloch und entdeckte somit die Tropfsteinhöhle. 1931 wurde die Höhle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Höhle besteht aus mehren großen Hallen die durch Gänge miteinander verbunden sind. Die Länge der Höhle beträgt 3000 Meter, der Schauhöhlenteil hat eine Länge von 1700 Meter. Besucht wird die Höhle von jährlich ca. 140.000 Leuten. Damit gehört sie zu den besucherstärksten Höhlen in Europa. Die ältesten Tropfsteine werden auf maximal 340.000 Jahre geschätzt. Es dauert übrigens 13 Jahre bis ein Tropfstein um einen Millimeter wächst. Vergesst nicht auch im Sommer eine Jacke mitzunehmen, die Temperatur beträgt konstant 9 Grad. In der Führung werden gut begehbare Wege und Treppen mit Geländer, aber auch enge Gänge benutzt. Gutes Schuhwerk ist dabei Pflicht. Die Führung dauert rund 45 Minuten, Fotografieren ohne Blitzlicht (wegen Schutz der Fledermäuse) ist erlaubt. Der Ausgang der Höhle führt in eine klammartige Schlucht, die 25 Meter höher liegt als der Eingang und in der gewaltige Felsen aufgetürmt sind. Von dort führt der Weg in einem Felsenlabyrinth wieder hinunter zum Felseneingang. Der Abstieg dauert rund 10 Minuten. Der Eintrittspreis ist dabei mehr als fair gewählt.

Die Teufelshöhle in Pottenstein ist ein absolutes Highlight und einen Besuch mehr als wert! Kritikpunkte konnten wir dabei nicht finden.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 
 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Titanic Ausstellung - Linz

Die Titanic Ausstellung in Linz


 
Öffnungszeiten (Beendet): Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr

Preise: (Sa, So, Feiertage) Erwachsene 18 €
                                           ermäßigt 16 €

            (Di - Fr) Erwachsene 16 €
                           ermäßigt 14 €

Adresse: Tabakfabrik Linz
               Gruberstraße 1
               AT-4020 Linz

Dauer: Beendet (25. März - 03. Juli 2016)

Die Titanic ist das wohl berühmteste Schiff aller Zeiten. Die White Star Linie baute Anfang des 20. Jahrhunderts einen bis dahin nie dagewesenen Stahlriesen mit 45.000 Tonnen.

Die Titanic die als  "praktisch unsinkbar" galt, sank nach einer Kollision mit einem Eisberg am frühen Morgen des 15. April 1912 bei ihrer Jungfernfahrt im Nordatlantik. Von den über 2.200 Passagieren überlebten nur ca. 700. Viele Träume und Hoffnungen wurden in dieser Nacht zerstört. 75 Jahre lang blieb die Titanic verschollen. Erst 1985 konnte das Schiff in 3.800 Meter Tiefe im Atlantischen Ozean geortet werden.

Die Ausstellung bietet den Besuchern eine Zeitreise in die glänzenden Jahre dieser Zeit. Dabei geht sie nicht nur auf die Schicksalsnacht ein, sondern sie beleuchtet auch die technischen Hintergründe sowie die vielen Schicksale der Menschen, die dieses Unglück überlebt oder auch nicht überlebt haben. Dabei werden rund 200 Original! Exponate aus dem Wrack der Titanic gezeigt. Diese wurden im Rahmen von aufwändigen Tiefsee-Expeditionen vom Meeresgrund geborgen. Ergänzt wurde das ganze durch Originalgetreue Nachbauten verschiedener Räume des Schiffes und Inszenierungen des Lebens an Bord. So wurde man in den Nachbau des Veranda-Cafes auf dem A-Deck oder der Kabinen der Ersten und Dritten Klasse zurück versetzt. Das ganze ist sehr gelungen. Auch auf die Kälte des Wassers geht die Ausstellung durch einen Eisberg ein. Hier konnte man einen Handabdruck hinterlassen. Der Rundgang war sehr gelungen gestaltet. Leider wurde das Fotografieren verboten und der Preisunterschied zwischen "Unter der Woche" und "Wochenende" muss einfach nicht sein. Die Titanic Ausstellung ist einer der berühmtesten Ausstellungen - und das völlig zurecht. Wenn die Ausstellung bei euch in der Nähe sein sollte: Unbedingt anschauen!

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für den Preisunterschied
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8 Punkte