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Sonntag, 7. August 2016

Burg Pottenstein

Die Burg Pottenstein
 
 
 
 
Öffnungszeiten: 30. April - 30. Oktober
                             Mittwoch - Sonntag 10 - 17 Uhr
 
                             Winterpause November - April

 
Preise: 5 € Erwachsene
             4,50 € ermäßigt
 
Adresse: 91278 Pottenstein
 
Die Burg Pottenstein ist eine der ältesten Burgen der Fränkischen Schweiz und beherbergt ein Burgmuseum. Die Burg erhebt sich auf einem Felsen oberhalb der Stadt Pottenstein. Die Gründung der Burg erfolgte zwischen 1057 und 1070. Die Burg erlebte mehrere Kriege dabei wurde sie aber niemals zerstört. Erst nach dem Verkauf 1803 an den Freistaat Bayern verfiel die Burg langsam. 1918 wurde die Burg von Winzelo Freiherr von Wintzingerode gekauft und renoviert. Die Burg ist bis heute im Besitz der Familie.
 
Zugänglich sind das obere Hauptgebäude (Rittersaal, Roter Salon und Elisabethzimmer). Allerdings ist nur ein Blick in die Zimmer erlaubt, betreten kann man sie nicht. Ausgestellt sind außerdem Waffen und Bücher. Hierbei ist zu erwähnen das die Ausstellungsform sehr veraltet ist und dringend überarbeitet gehört. Im Brunnenhaus findet man Porzellan, Glas, Keramik und volkskundliche Objekte. Außerdem werden laufend Sonderausstellungen angeboten. Diese Sonderausstellung hatte allerdings nur Tafeln und keine Exponate zu bieten, was sie völlig uninteressant machte. Länger als 20 Minuten braucht man für die Besichtigung der Burg definitiv nicht. Für die gebotene Leistung ist der Eintrittspreis zu teuer.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 2 Punkte für die Ausstellung
- 1 Punkt für die Sonderausstellung
- 1 Punkt für den Eintrittspreis
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6 Punkte
 
Von Außen Hui, von Innen leider deutliche Schwächen...
 
 
 
 

Sonntag, 31. Juli 2016

Pottenstein

Pottenstein
 
 
 
Pottenstein ist eine Stadt im Landkreis Bayreuth mit ca. 5300 Einwohner. Pottenstein ist ein staatlich anerkannter Luftkurort in der Fränkischen Schweiz. Seit 1803 gehört Pottenstein zum Freistaat Bayern.
 
Sehenswürdigkeiten
 
St. Bartholomäuskirche
 
Die Kirche wurde im Jahr 1493 als gotischer Bau vollendet. Der Turm stammt aus dem Jahr 1725. 1736 brannte die Kirche vollständig ab und wurde 1755 als barocker Wiederaufbau eröffnet.
 
Kunigundenkirche
 
Die Kunigundenkirche ist eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1775 und 1777 erbaut und befindet sich auf dem Friedhof. Äußerlich ist sie im Stil des Spätbarock gehalten. Die Innenausstattung ist teils dem Rokoko, teils dem Frühklassizismus zuzurechnen.
 


Donnerstag, 28. Juli 2016

Teufelshöhle - Pottenstein

 
Die Teufelshöhle in Pottenstein
 
 

Öffnungszeiten: 19.03.16 - 06.11.16
                           Täglich geöffnet von 9 - 17 Uhr. Führungen nach Bedarf.

Preise: Erwachsene 5 €

Adresse: B 470, 91278 Pottenstein

Die Teufelshöhle bei Pottenstein in Oberfranken ist eine Tropfsteinhöhle. Sie ist die größte der vielen Höhlen in der Fränkischen Schweiz und gilt als eine der schönsten Schauhöhlen in Deutschland. Die Höhle besitzt reichen Tropfsteinschmuck mit Stalagmiten und Stalaktiten. Die Höhle endete früher nach etwa 85 Meter und wurde Teufelsloch von der Bevölkerung genannt. 1922 durchbrach der Geologe Hans Brand aus Bayreuth das Teufelsloch und entdeckte somit die Tropfsteinhöhle. 1931 wurde die Höhle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Höhle besteht aus mehren großen Hallen die durch Gänge miteinander verbunden sind. Die Länge der Höhle beträgt 3000 Meter, der Schauhöhlenteil hat eine Länge von 1700 Meter. Besucht wird die Höhle von jährlich ca. 140.000 Leuten. Damit gehört sie zu den besucherstärksten Höhlen in Europa. Die ältesten Tropfsteine werden auf maximal 340.000 Jahre geschätzt. Es dauert übrigens 13 Jahre bis ein Tropfstein um einen Millimeter wächst. Vergesst nicht auch im Sommer eine Jacke mitzunehmen, die Temperatur beträgt konstant 9 Grad. In der Führung werden gut begehbare Wege und Treppen mit Geländer, aber auch enge Gänge benutzt. Gutes Schuhwerk ist dabei Pflicht. Die Führung dauert rund 45 Minuten, Fotografieren ohne Blitzlicht (wegen Schutz der Fledermäuse) ist erlaubt. Der Ausgang der Höhle führt in eine klammartige Schlucht, die 25 Meter höher liegt als der Eingang und in der gewaltige Felsen aufgetürmt sind. Von dort führt der Weg in einem Felsenlabyrinth wieder hinunter zum Felseneingang. Der Abstieg dauert rund 10 Minuten. Der Eintrittspreis ist dabei mehr als fair gewählt.

Die Teufelshöhle in Pottenstein ist ein absolutes Highlight und einen Besuch mehr als wert! Kritikpunkte konnten wir dabei nicht finden.
 
Ausgangswert 10 Punkte
- 0 Punkte Abzug / keine Kritik
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10 Punkte
 
 
 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Titanic Ausstellung - Linz

Die Titanic Ausstellung in Linz


 
Öffnungszeiten (Beendet): Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr

Preise: (Sa, So, Feiertage) Erwachsene 18 €
                                           ermäßigt 16 €

            (Di - Fr) Erwachsene 16 €
                           ermäßigt 14 €

Adresse: Tabakfabrik Linz
               Gruberstraße 1
               AT-4020 Linz

Dauer: Beendet (25. März - 03. Juli 2016)

Die Titanic ist das wohl berühmteste Schiff aller Zeiten. Die White Star Linie baute Anfang des 20. Jahrhunderts einen bis dahin nie dagewesenen Stahlriesen mit 45.000 Tonnen.

Die Titanic die als  "praktisch unsinkbar" galt, sank nach einer Kollision mit einem Eisberg am frühen Morgen des 15. April 1912 bei ihrer Jungfernfahrt im Nordatlantik. Von den über 2.200 Passagieren überlebten nur ca. 700. Viele Träume und Hoffnungen wurden in dieser Nacht zerstört. 75 Jahre lang blieb die Titanic verschollen. Erst 1985 konnte das Schiff in 3.800 Meter Tiefe im Atlantischen Ozean geortet werden.

Die Ausstellung bietet den Besuchern eine Zeitreise in die glänzenden Jahre dieser Zeit. Dabei geht sie nicht nur auf die Schicksalsnacht ein, sondern sie beleuchtet auch die technischen Hintergründe sowie die vielen Schicksale der Menschen, die dieses Unglück überlebt oder auch nicht überlebt haben. Dabei werden rund 200 Original! Exponate aus dem Wrack der Titanic gezeigt. Diese wurden im Rahmen von aufwändigen Tiefsee-Expeditionen vom Meeresgrund geborgen. Ergänzt wurde das ganze durch Originalgetreue Nachbauten verschiedener Räume des Schiffes und Inszenierungen des Lebens an Bord. So wurde man in den Nachbau des Veranda-Cafes auf dem A-Deck oder der Kabinen der Ersten und Dritten Klasse zurück versetzt. Das ganze ist sehr gelungen. Auch auf die Kälte des Wassers geht die Ausstellung durch einen Eisberg ein. Hier konnte man einen Handabdruck hinterlassen. Der Rundgang war sehr gelungen gestaltet. Leider wurde das Fotografieren verboten und der Preisunterschied zwischen "Unter der Woche" und "Wochenende" muss einfach nicht sein. Die Titanic Ausstellung ist einer der berühmtesten Ausstellungen - und das völlig zurecht. Wenn die Ausstellung bei euch in der Nähe sein sollte: Unbedingt anschauen!

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
- 1 Punkt für den Preisunterschied
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8 Punkte

Mittwoch, 8. Juni 2016

Bayerische Landesausstellung 2016 - Aldersbach

Die Bayerische Landesausstellung 2016 "Bier in Bayern" in Aldersbach


Öffnungszeiten: Täglich 9 - 18 Uhr

Preise: Erwachsene 10 €
             ermäßigt 8 €

Adresse: Klosterplatz 1
                94501 Aldersbach

Aldersbach ist eine Gemeinde mit ca. 4200 Einwohner im niederbayerischen Landkreis Passau. Bekannt ist der Ort durch das Kloster Aldersbach. In dem ehemaligen Kloster befindet sich das neben der modernen Brauerei der Freiherren von Aretin auch die historische Brauerei mit unter anderem  einer alten Schrotmühle. Außerdem wurden auch die freskierten Bibliotheks- und Refektoriumssäle in die Ausstellung eingebunden wie die ehemalige Abteikirche, die 1720 zum "barocken Himmel von Bayern" gestaltet wurde.

Die Ausstellung geht auf das Thema "Bier in Bayern" ein. Bier wird in Bayern als fünftes Element gesehen. Als Inbegriff Bayerischer Lebensart, als Mythos und als Nationalgetränk. Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 vom bayerischen Herzog Wilhelm IV. erlassen. Es regelt das lediglich Wasser, Gerste, Hopfen zum Bierbrauen verwendet werden darf. Damit ist es das älteste Lebensmittelgesetz der Welt. Es entwickelte sich im Laufe der Zeit zum weltbekannten Qualitätszeichen. Auch gibt es in Bayern große Unterschiede beim Konsum (Weißbier in Südbayern, Helles in Niederbayern) oder in der Brauart (Bamberger Rauchbier). Dabei wird aber auch Kritisch auf das Thema Alkohol eingegangen ohne belehren zu wollen. Besichtigen kann man den alten Brauprozess anhand von historischen Einrichtungen (Darre, Sudpfanne, Schrotmühle). Als nächstes lernt man die neuen Entwicklungen im Brauprozess und der Wandel im Produktionsprozess kennen. Das nächste Thema behandelt das Bayerische Wirtshaus. Es ist nicht nur ein Inbegriff von Gemütlichkeit, es war und ist auch ein Ort der Kommunikation und des Freizeitvergnügens. In der Abteilung "Bierberühmtheiten und Bierschätze" werden Persönlichkeiten vorgestellt die mit der Geschichte des Bayerischen Biers verbunden sind. Ansonsten findet man noch jede Menge Alltagsgegenstände, technische Exponate und Modelle, Kunstwerke sowie Riechstationen. Leider bietet das Thema nicht mehr Mitmachstationen. Ansonsten ist eine ganze Ausstellung über das Thema Bier zwar interessant, aber auch wenig Innovativ. Fotografieren ohne Blitz ist übrigens größtenteils erlaubt. Man muss sagen das aus dem Thema das Maximum rausgeholt wurde. Und danach sollte man sich dringend ein Bier gönnen!

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für die wenig Innovative Ausstellung
- 0,5 Punkte für die wenigen Mitmachstationen
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8,5 Punkte

Freitag, 20. Mai 2016

Internationaler Museumstag - 2016

Am 22. Mai 2016 findet wieder der Internationale Museumstag statt.


http://www.museumstag.de/programm/

Für das Programm in ihrer Gegend einfach auf das Bild klicken.

Das Motto für das Jahr 2016 lautet "Museums and Cultural Landscape". Deutsch übersetzt bedeutet es Museen in der Kulturlandschaft. Dazu gibt es die Aktion #PaintMuseum. Besucher sollen ihre Lieblings Museumsobjekte digital erfassen, skizzieren oder einen kleinen kreativen Akt erstellen. Wir wünschen dabei viel Spaß.

Montag, 16. Mai 2016

Stuttgart

Stuttgart
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neues_Schloss_Schlossplatzspringbrunnen_Jubil%C3%A4umss%C3%A4ule_Schlossplatz_Stuttgart_2015_01.jpg (C) by Julian Herzog http://julianherzog.com/

Stuttgart ist die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg und mit ca. 610.000 Einwohner dessen größte Stadt und die sechstgrößte Stadt in Deutschland. Das Stadtbild von Stuttgart wird durch viel Anhöhen und Weinberge, Täler und Grünanlagen geprägt. Man fühlt sich streckenweiße nicht wie in einer Großstadt.  Im Zweiten Weltkrieg litt Stuttgart unter Bombenangriffen.
 
Stuttgart hat jede Menge Sehenswürdigkeiten anzubieten. Fünf der Elf Staatlichen Museen in Baden-Württemberg findet man in Stuttgart. Das Mercedes-Benz-Museum ist das meistbesuchte Museum der Stadt. Ansonsten ist der Zoo Wilhelma sehr erwähnenswert. In Stuttgart findet man sehr viele Parkanlagen. Man kann Stuttgart durchaus als Grüne Stadt bezeichnen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Schloss Braunfels

Schloss Braunfels
 
 

Öffnungszeiten: Täglich Führungen ab 11 - 17 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertags 10 - 17 Uhr.

Preise: Führung Erwachsene 7 €
             ermäßigt 3,50 €

Adresse: Belzgasse 1
                35619 Braunfels

Das Schloss Braunfels liegt auf einer Basaltkuppe im Ort Braunfels in Hessen. Seit dem 13. Jahrhundert ist es Sitz der Grafen von Solms und befindet sich heute noch im Familienbesitz. Urkundlich wurde eine Burg erstmals 1246 erwähnt. Graf Otto II. ließ die Burg 1500 von einer mittelalterlichen Burg zu einer Festung ausbauen. Ab 1680 wurde sie im Barocken Stil umgestaltet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg angegriffen und beschädigt. Danach folgte eine Kriegerische Zeit in der die Burg mehrmals erobert wurde und die Besitzer wechselte. Fürst Ferdinand ließ 1840 neogotische Umgestaltungen und Restaurierungen vornehmen. Aus der mittelalterlichen Burg entstand eine idealisierte Phantasieburg. 1880 wurde ein zweiter Bergfried angebaut.

Die Inneneinrichtung reicht vom 13. bis in das 19. Jahrhundert. Die Führung beginnt mit dem Rittersaal. Dieser enthält Schlag-, Stich-, und Feuerwaffen sowie Rüstungen für Ritter und Pferde. Ältester Gegenstand ist ein Schwert aus den Zeit der Kreuzzüge. Im Treppenzimmer und der Galerie findet man Bilder aus den Schulen italienischer, spanischer, deutscher und niederländischer Meister von der Renaissance bis in den Klassizismus. Das Gobelinzimmer zeichnet sich durch fünf Gobelins um 1600 aus. Das Kunsthistorische Highlight ist das Flämische Zimmer mit Portraits und Genreszenen. Das Gotische Zimmer enthält einen spätgotischen Altar und eine rheinische Madonna (um 1400). Die Führung dauert rund 45 Minuten, der größte Teil der Anlage befindet sich im Privatbesitz und ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Leider sind im Inneren Fotoaufnahmen verboten. Ansonsten ist die Führung unterhaltsam und interessant gestaltet.

Ausgangswert 10 Punkte
- 1 Punkt für das Fotografierverbot
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9 Punkte
 
 

Dienstag, 26. April 2016

Burg Merenberg

Burg Merenberg
 
 
 
Merenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen mit ca. 3200 Einwohner.
 
Die Burg Merenberg ist eine mittelalterliche Ruine auf einem 337 Meter hohen Basaltkegel. Urkundlich erwähnt wurde die Burg erstmals 1129. Bereits ab dem 14. Jahrhundert verlor die Burg ihre Bedeutung und wurde nur noch mit Burgmannen - später mit einem Amtmann - besetzt. 1646 wurde die Burg während des Dreißigjährigen Krieges bis auf den Bergfried zerstört. Die letzten Burgbewohner hatten die Burg vorher verlassen.
 
 
 

Samstag, 23. April 2016

Limburg an der Lahn

Limburg an der Lahn
 
 
 
Limburg an der Lahn ist eine Kreisstadt in Hessen mit ca. 34.000 Einwohner. Überregional bekannt ist die Stadt durch den Dom und den ICE Bahnhof. Limburg liegt direkt an der Grenze zwischen Taunus und Westerwald. Den Zweiten Weltkrieg überstand Limburg weitestgehend unbeschadet. Die Altstadt die rund 600 Jahre alt ist steht komplett unter Denkmalschutz. Man findet vor allem Fachwerkhäuser aus dem 13. bis zum 19. Jahrhundert.